Samstag, 16. April 2016

Ist der Mond ein Raumschiff der Außerirdischen - unserer Götter?

Nie ausgestrahlter TV-Bericht aus dem Jahr 1976 aus Spanien, über den Mond und die Mondlandung:



Das Geheimnis Mond 

Dr. Robert Jastrow, erster Vorsitzender des Lunar Exploration Committee (Gremium für Monderforschung) der NASA, bezeichnete den Mond einmal als „Stein von Rosetta“ unter den Himmelskörpern. Wissenschaftler hatten lange gehofft, durch die Erforschung von Aufbau und Zusammensetzung des Mondes manchen Geheimnissen über die Entstehung der Erde und des Sonnensystems auf die Spur kommen zu können. Sechs Mondlandungen später musste der Wissenschaftsjournalist Earl Ubell aber eingestehen: „Der himmlische Stein von Rosetta bleibt ein Rätsel. Unser Mond ist viel komplexer als erwartet. Er ist nicht einfach nur eine in Raum und Zeit erstarrte Billardkugel, wie viele geglaubt hatten. Nur wenige grundlegende Fragen konnten geklärt werden. Dafür wurden durch das mitgebrachte Mondgestein und die Flugaufzeichnungen dutzende weiterer Probleme aufgeworfen. Einige davon sind wahrhaft atemberaubend.“ 

Mondgestein, Wassernebel und Mondbeben 

Zu den „atemberaubenden“ Dingen (von Wissenschaftlern meist als „Anomalien“ abgetan) zählt auch, dass der Mond wohl wesentlich älter ist als ursprünglich angenommen, unter Umständen sogar älter als die Erde und die Sonne. Durch Untersuchung der Spuren kosmischer Strahlung konnte das Mondgestein auf ein Alter von mehreren Milliarden Jahren datiert werden – in manchen Fällen bis zu 4,5 Milliarden Jahren. Das ist viel älter als die Erde, und „beinahe so alt wie das Sonnensystem“.

Der Erdmond besitzt wenigstens drei voneinander abgegrenzte Gesteinshüllen. Entgegen der Auffassung, dass schwereres Material bei der Entstehung von Himmelskörpern nach unten absinkt, finden wir das schwerste Mondgestein an der Oberfläche. Zudem gibt es ein deutliches Missverhältnis bei der Verteilung der Erze und Mineralien. Ubell fragt: „Wenn Erde und Mond gleichzeitig und nahe beieinander entstanden sind – warum besitzt dann ein Himmelskörper [die Erde] alles Eisen, und der andere [der Mond] praktisch keins? Solche Unterschiede lassen eher darauf schließen, dass sich Erde und Mond weit voneinander entfernt gebildet haben. Was zufällig auch damit einhergeht, dass die Astrophysik bis heute nicht schlüssig erklären kann, wie genau denn der Mond zum Begleiter der Erde geworden ist.“ 

Der Mond ist ein extrem trockener Himmelskörper. Es sieht nicht so aus, als ob er jemals Wasser in nennenswerter Menge besessen hätte. Das untersuchte Mondgestein – egal aus welcher Region – enthält keinerlei freies Wasser; nicht einmal im Gestein gebundene Wassermoleküle. Dennoch fanden Apollo-16-Astronauten Mondgestein mit Einschlüssen verrosteten Eisens. Oxidation erfordert aber Sauerstoff und freien Wasserstoff; demnach muss es auf dem Mond irgendwo Wasser geben. Überdies funkten die von den Apollo-Missionen zurückgelassenen Messinstrumente am 7. März 1971 eine Nachricht zur Erde, die darauf schließen ließ, dass „Wassernebelschwaden“ über die Mondoberfläche geweht sein müssen. 

Auf der luftlosen Mondoberfläche verdampft jegliches Wasser sofort und verhält sich dann wie irdischer Wind. Es stellt sich die Frage, woher das Wasser stammt, denn die Eruptionen dauerten 14 Stunden an und erstreckten sich über ein Gebiet von über 250 Quadratkilometern. Die Physiker Dr. John Freeman Jr. und Dr. H. Ken Hills von der Rice University in Houston, Texas, nannten das Ereignis eine der „bis dato spannendsten Entdeckungen“, die auf Wasser innerhalb des Mondes hinweise.

Die beiden Physiker glaubten, das Wasser käme direkt aus den Tiefen des Mondes und sei womöglich durch ein Mondbeben freigesetzt worden. Die NASA bot eine ebenso banale wie fragwürdige Erklärung: Dort spekulierte man, dass zwei an den ApolloLandestufen befestigte Wassertanks, mit je 27 – 45 kg Wassereis befüllt, durch Materialüberanstrengung geborsten seien und so ihren Inhalt freigesetzt haben könnten. Freeman und Hills verweigerten sich der Erklärung jedoch mit dem Hinweis, dass die beiden von Apollo 12 und 14 stammenden Tanks etwa 180 km voneinander entfernt waren. Die Wasserschwaden hatten sich über beide Landeplätze mit derselben Flussdichte hinwegbewegt, obwohl die Messinstrumente in verschiedene Richtungen zeigten. 

Skeptiker fragten auch nicht ganz unberechtigt, wie groß denn die Chance sei, dass zwei getrennt stehende Tanks zur selben Zeit kaputtgehen, und wie mit dem wenigen Wasser gleich 250 Quadratkilometer Mondoberfläche in Dampfschwaden gehüllt werden sollen. Im Mondgestein wurden auch Magnetisierungsspuren entdeckt. Nicht stark genug, um damit Büroklammern aufsammeln zu können, aber doch Magnetismus. Der Mond hat allerdings kein magnetisches Feld. Woher kommt der Magnetismus also? Die „Mondmeere“ (Maria) bergen ebenfalls viele Rätsel. Es handelt sich um große Flächen wiedererstarrten geschmolzenen Gesteins, die auf gewaltige Lava–Ergüsse in entfernter Vergangenheit schließen lassen. Inzwischen konnte bestätigt werden, dass einige Mondkrater nicht durch Meteoriteneinschläge entstanden sind. Es gibt allerdings keine Hinweise darauf, dass der Mond jemals heiß genug für Vulkanausbrüche war. Fast alle (vier Fünftel) der Maria befinden sich zudem auf der erdzugewandten Seite des Mondes. Nur wenige liegen auf der Rückseite, die oft fälschlicherweise die „dunkle Seite“ des Mondes genannt wird. Auf der erdabgewandten Seite finden sich dafür deutlich mehr Krater und Bergland. Im Vergleich zum Rest der Mondoberfläche gibt es in den Maria relativ wenige Krater, was darauf hindeutet, dass die Krater dort durch Lava geflutet wurden. 

Weitere Fragen werfen die Mascons auf [engl. „Mass Concentrations“, Massenkonzentrationen]. Das sind große, runde Gesteinsmassen mit erhöhter Dichte, die etwa 30 – 65 km tief unter den Mittelpunkten der Maria liegen. Sie wurden entdeckt, weil ihr Gravitationsfeld die Flugbahnen unserer Raumfahrzeuge abfälschte, als sie darüber hinwegflogen. Ein Wissenschaftler hielt die Mascons für Überreste schwerer Metallmeteoriten, die in den Mond stürzten, als er noch nicht komplett ausgehärtet war. Die Theorie wurde inzwischen widerlegt, denn Meteoriten schlagen auf dem Mond mit so hoher Geschwindigkeit ein, dass sie beim Aufprall verdampfen. Nach einer anderen Erklärung sind die Mascons lediglich lavagefüllte Höhlen, wofür nach Ansicht vieler aber gar nicht genug Lava vorhanden ist. Es könnte durchaus sein, dass die Mascons nicht natürlichen Ursprungs sind. Dass große runde Scheiben von Natur aus oder durch Zufall wie Bullaugen direkt unter den Mittelpunkten der Maria liegen, ist jedenfalls ziemlich unwahrscheinlich. In ihrer Einsatzzeit von 1969 bis 1977 registrierten die Seismographen der Apollo-Missionen bis zu 3.000 „Mondbeben“ pro Jahr. Die meisten Erschütterungen waren ziemlich schwach und wurden durch Meteoriteneinschläge bzw. niedergehende Raketenstufen verursacht. Jedoch wurden auch viele Beben tief im Innern des Mondes festgestellt. Dieses „Ächzen“ wird vermutlich durch die Anziehungskraft unseres Planeten verursacht, denn die meisten Mondbeben treten auf, wenn der Mond der Erde am nächsten ist. 

Ein Ereignis im Alphonsus-Krater erschütterte 1958 die Annahme, dass Mondbeben in großer Tiefe lediglich durch sich setzendes Gestein ausgelöst werden. Im November des Jahres schreckte der Astronom Nikolay A. Kozyrev vom Krim-Observatorium die Wissenschaft auf: Ihm gelang es, den ersten bekannten Gasausbruch auf dem Mond zu photographieren, der sich in der Nähe des Kratergipfels abspielte. Kozyrev vermutete austretende fluoreszierende Gase. Er konnte einen rötlichen Schimmer ausmachen, der charakteristisch für Kohlenstoffverbindungen ist, und der „sich scheinbar bewegte und nach einer Stunde verschwand“. 

Einige Wissenschaftler weigerten sich, Kozyrevs Entdeckung anzuerkennen, bis 1963 Astronomen im Lowell-Observatorium ebenfalls rötliche Schimmer auf den Gipfelgraten der Aristarchus-Gegend bemerkten. Einige Tage später vermeldeten zwei Observatorien unabhängig voneinander farbige Lichter auf der Mondoberfläche, die mehr als eine Stunde sichtbar blieben. Nach einer neueren Theorie ist der Mond aus Gesteinstrümmern entstanden, die bei der Entstehung der Erde übriggeblieben sind. Dies erwies sich jedoch im Lichte der neueren Gravitationsforschung als unhaltbar. Ein großes Objekt sammelt nämlich mit seiner Schwerkraft alles ungebundene Material ein und lässt für die Bildung eines weiteren großen Körpers nichts übrig. 

Inzwischen wird allgemein akzeptiert, dass der Mond andernorts entstanden und in ferner Vergangenheit in das Gravitationsfeld der Erde eingedrungen ist. Ab da gehen die Theorien allerdings auseinander. Nach einer Version war der Mond ursprünglich ein Planet, der mit der Erde kollidierte. Aus den dabei entstandenen Gesteinstrümmern formte sich der heutige Mond. Nach der anderen Version wurde der Mond beim Durchwandern unseres Sonnensystems vom Gravitationsfeld der Erde eingefangen und in ihre Umlaufbahn gelenkt. Besonders überzeugend ist keiner der beiden Ansätze. Einerseits fehlen Hinweise darauf, dass Mond und Erde je aneinandergeraten und dadurch physisch auseinandergerissen worden sind. Es gibt auch keine Gesteinsbrocken im Weltall, die auf eine frühere Kollision hindeuten. Andererseits sieht es nicht so aus, als ob sich Mond und Erde im selben Zeitraum gebildet haben. Was die „Einfangtheorie“ angeht, hat der hauptsächlich für seine Romane und Erzählungen bekannte Forscher Isaac Asimov festgestellt: „Er ist zu groß, um von der Erde eingefangen worden zu sein. Die Chancen für so einen Fang und dafür, dass der Mond danach eine beinahe kreisförmige Umlaufbahn um die Erde einnimmt, sind zu gering, um einen solchen Zufall glaubhaft erscheinen zu lassen.“ 

Asimovs Betrachtung der Mondbahn führt uns auf die richtige Spur. Nicht nur handelt es sich um einen fast perfekten Kreis, sondern auch um eine gebundene Rotation. Das heißt, dass der Mond, abgesehen von kleinsten Abweichungen, der Erde immer dieselbe Seite zudreht. Soweit uns bekannt, ist der Erdmond der einzige natürliche Satellit mit einer solchen Umlaufbahn. Der kreisförmige Orbit ist besonders ungewöhnlich, liegt doch der Schwerpunkt des Mondes etwa zwei Kilometer näher an der Erde als sein geometrischer Mittelpunkt. Das allein sollte bereits eine instabile, wackelige Umlaufbahn erzeugen – gleich einem Ball, dessen Schwerpunkt nicht in der Mitte liegt und der dadurch niemals geradeaus rollt. Auch umlaufen fast alle anderen Monde unseres Sonnensystems ihre Planeten auf deren Äquatorebene. Anders unser Mond, dessen Orbit seltsamerweise näher an der Bahnebene liegt, auf der die Erde um die Sonne läuft. Die Mondbahn ist nur etwa fünf Grad gegen die Ekliptik geneigt. Rechnen wir hinzu, dass die Mondkruste auf der erdabgewandten Seite deutlich dicker ist (was demnach nicht durch die Gravitationskraft der Erde entstanden sein kann), so zeichnet sich ein doch recht schiefes Weltbild ab. Unmöglich, dass eine solche Absonderlichkeit von allein in ihre präzise und kreisrunde Umlaufbahn geraten soll. Eine seltsame Kopfnuss, die uns die Natur da aufgegeben hat. Der Wissenschaftsautor William Roy Shelton formuliert es so: „Behalten wir im Kopf, dass irgendetwas den Mond in, oder zumindest in die Nähe seiner jetzigen Umlaufbahn um die Erde gebracht haben muss. Ein Apollo-Raumschiff, das die Erde einmal in 90 Minuten in 161 km Höhe umrundet, muss mit einer Geschwindigkeit von knapp 29.000 km/h fliegen, um im Orbit zu bleiben. Es ist extrem unwahrscheinlich – und das wird bei den Theorien zur Entstehung des Mondes selten berücksichtigt – dass ein Objekt einfach so in seine Bahn hineinstolpert, mit der richtigen Kombination von Parametern, um seinen Orbit zu halten. Etwas muss den Mond auf seine Höhe, seine Bahn und seine Geschwindigkeit gebracht haben. Die Frage ist nur: Was war dieses Etwas?“ 

Falls die präzise und gebundene Umlaufbahn des Mondes zufällig zustande gekommen sein sollte – ist es dann auch Zufall, dass der Mond genau die richtige Entfernung zur Erde hat, um die Sonne bei einer Finsternis komplett zu verdecken? Der Mond ist mit seinem Durchmesser von nur 3.477,6 km winzig im Vergleich zur gigantischen Sonne (d = 1.391.040 km). Er befindet sich aber exakt in der richtigen Position, um unser Zentralgestirn bei einer Sonnenfinsternis bis auf seine lodernde Korona gänzlich auszublenden. Asimov erläutert: „Dafür, dass Sonne und Mond so gut übereinanderpassen, gibt es keinen astronomischen Grund. Es ist der reinste Zufall, und allein der Erde unter allen Planeten ist eine solche Ehre zuteil geworden.“ 

Handelt es sich wirklich nur um einen Zufall? Wie erklären wir uns das – neben all den anderen Geheimnissen, die den Mond umgeben? 

Bild: Holzschnitt der Alchemie mit dem Allsehenden Auge (Quelle Wikipedia).
Ist das Auge der Vorsehung, das Auge Gottes, ein Metapher/Gleichnis auf den Mond, von wo aus die Götter (Außerirdische) Uns, die Menschheit beobachten - die Menschheit, die sie erschaffen haben? Und sind die Juden ihr Außerwähltes Volk, das die Menschheit transformieren soll?

Das Raumschiff Mond: Indizien 

Im Juli 1970 veröffentlichten die russischen Wissenschaftler Mikhail Vasin und Alexander Shcherbakov in der sowjetischen Zeitschrift Sputnik den Artikel „Ist der Mond ein Produkt intelligenter Wesen?“ Darin stellten sie ihre Theorie vor, dass der Mond nicht gänzlich natürlichen Ursprungs sei. Es handele sich vielmehr um einen Planetoiden, der vor Urzeiten durch eine Zivilisation in einer entfernten Weltraumregion mit uns weit überlegener Technologie ausgehöhlt wurde. Riesige Maschinen seien benutzt worden, um Gestein zu schmelzen, große Höhlen im Mond entstehen zu lassen und die geschmolzenen Rückstände auf die Oberfläche zu spucken. Geschützt durch einen gepanzerten Schiffsrumpf, versehen mit einer rekonstruierten Oberfläche aus geschmolzenem Metall und Gestein wurde das riesige Gefährt durch den Kosmos gesteuert und schließlich in einer Erdumlaufbahn geparkt. In ihrem Artikel schreiben Vasin und Shcherbakov: „Wir verlassen hier die traditionellen Pfade des ‚gesunden Menschenverstands‘ und geben uns einer Phantasterei hin, die auf den ersten Blick zügellos und unverantwortlich wirkt. Je genauer wir aber alle Informationen berücksichtigen, die vom Menschen über den Mond gesammelt wurden, desto überzeugter sind wir: Es liegt kein einziger Fakt vor, der unsere Hypothese ausschließt. Und nicht nur das: Vieles, was uns am Mond bisher rätselhaft vorkam, wird im Lichte der neuen Hypothese erklärbar.“ 

So weit hergeholt die „Raumschiff-Mond-Theorie“ klingen mag – schauen wir uns doch einmal an, wie sie all die Seltsamkeiten um den Mond unter einen Hut zu bringen vermag. Sie würde erklären, warum der Mond offenbar so viel älter als die Erde ist und vielleicht sogar als unser Sonnensystem. Sie würde die drei voneinander abgegrenzten Schichten innerhalb des Mondes plausibel machen – die dichteste ganz außen, ganz so, wie es bei der Hülle eines Raumschiffs zu erwarten wäre. Sie böte auch Erklärungen dafür, warum bislang keine Spuren von Wasser auf der Mondoberfläche gefunden wurden, wo es doch Hinweise gibt, dass im Inneren Wasser vorhanden ist. Die Theorie könnte die Existenz der seltsamen Maria und Mascons erklären – vielleicht als Relikte der Maschinerie, mit deren Hilfe der Mond ausgehöhlt wurde. Wäre der Mond ein künstlicher Satellit, würde das die gleichmäßig wiederkehrenden Mondbeben erklären – als Reaktion einer künstlichen Struktur auf die Gravitationskraft der Erde in immer derselben Weise. Und technische Anlagen unter der Mondoberfläche könnten für die beobachteten Gaswolken verantwortlich sein. Irgendetwas passiert in dem eigentlich vulkanisch inaktiven Mond. Was immer es ist – es tritt stets in gleicher Form und zur selben Zeit auf: Wenn sich der Mond näher an die Erde heran bewegt, verzeichnen die Seismometer verschiedener Stationen auf der Mondoberfläche identische Erschütterungen. Solche Beben als natürlichen Ursprungs anzusehen fällt schwer. Eine künstliche, vielleicht gerissene Rumpfplatte könnte sich aber zum Beispiel bei Erdannäherung immer wieder exakt auf dieselbe Weise verschieben. 

Ist der Mond hohl? 

Es gibt tatsächlich Hinweise darauf, dass der Mond innen hohl sein könnte. Untersuchungen von Mondgestein haben gezeigt: Der innere Aufbau des Mondes unterscheidet sich vom Erdmantel derart, dass sich auf einen sehr kleinen (oder gar nicht erst vorhandenen) Kern schließen lässt. Schon 1962 erklärte der NASA-Forscher Dr. Gordon MacDonald: „Reduzieren wir die astronomischen Daten, so ergibt sich, dass der Mond in seinem Inneren weniger dicht ist als außen. Es wirkt tatsächlich so, als ob der Mond nicht homogen sei, sondern vielmehr eine Hohlkugel.“ 

Der Apollo-14-Astronaut Dr. Edgar Mitchell belächelt zwar die These vom hohlen Mond, gesteht aber zu – da sich das schwerere Gestein nun einmal an der Oberfläche befindet –, dass innerhalb des Mondes große Hohlräume existieren könnten.9 Dr. Sean C. Solomon vom Massachusetts Institute of Technology schreibt: „Die Lunar Orbiter-Mondsonden [1966 – 1968] haben unser Wissen über das Gravitationsfeld des Mondes erheblich erweitert […] wodurch sich das beunruhigende Szenario eines womöglich hohlen Mondes abgezeichnet hat.“ 10 Warum „beunruhigend“? Die Tragweite der Angelegenheit wurde schon 1966 vom Astronomen Carl Sagan in dem von ihm mitverfassten Buch „Intelligent Life in the Universe“ benannt: „Ein natürlicher Trabant kann kein innen hohles Objekt sein.“ 

Das überraschendste Indiz für einen hohlen Mond kam am 20. November 1969, als die Apollo-12-Mannschaft nach der Rückkehr in ihr Kommandomodul die Aufstiegsstufe der Mondlandefähre zurück auf den Mond stürzen ließ und so ein künstliches Mondbeben auslöste. Die Stufe schlug etwa 65 km vom Apollo-12-Landeplatz entfernt auf die Oberfläche, wo hochempfindliche Seismometer etwas ebenso Überraschendes wie Unerwartetes aufzeichneten: Der Mond hallte für mehr als eine Stunde wie eine Glocke nach! Die Schwingungswelle benötigte fast acht Minuten, um ihren Höhepunkt zu erreichen, und dann wieder allmählich in ihrer Intensität nachzulassen. Auf einer am selben Tag abgehaltenen Pressekonferenz sagte Maurice Ewing, einer der Leiter des seismischen Experiments, dass man sich schlicht außerstande sehe, den Nachhall zu erklären: „Was das bedeutet, möchte ich zur Zeit lieber nicht interpretieren. Es ist aber so, als ob jemand, sagen wir, in einem Kirchturm eine Glocke anschlägt, und der Nachhall dann 30 Minuten anhält.“ 

Später wurde festgestellt, dass schwache Schwingungen auf dem Mond noch mehr als eine Stunde lang angedauert hatten. Das Phänomen wiederholte sich, als Apollo 13 seine dritte Stufe per Funkkommando auf den Mond fallen ließ. Der Einschlag entsprach einer Explosion von elf Tonnen TNT. Dieses Mal, so die NASA, „reagierte der Mond wie ein Gong.“ 

Obwohl die Seismometer mehr als 175 km von der Aufschlagstelle entfernt standen, zeigten die Aufzeichnungen einen Nachhall von drei Stunden und 20 Minuten, dessen Wellen sich bis in 35 – 40 km Tiefe ausbreiteten. Weitere künstliche Mondbeben ergaben ähnliche Resultate. Nach einem Einschlag vibrierte der Mond sogar vier Stunden lang. Der Nachhall (zusammen mit dem Problem der Dichte der Gesteinsschichten) untermauert die These von einem hohlen Mond. Wissenschaftler hofften daher, den Einschlag eines Meteoriten aufzeichnen zu können, der groß genug war, um Schockwellen bis zum Kern des Mondes und wieder zurückzusenden, und so die Sache ein für allemal zu klären. Die Chance kam am 13. Mai 1972, als der Mond von einem großen Meteoriten mit der Kraft von 200 Tonnen TNT getroffen wurde, der Stoßwellen tief ins Innere sandte. Verblüffenderweise kam nichts davon zurück. Der Mond muss also einen recht ungewöhnlichen Kern besitzen. Oder eben gar keinen. Der Mondforscher Dr. Farouk El-Baz wird mit folgenden Worten zitiert: „Vermutlich gibt es viele unentdeckte Höhlen unter der Mondoberfläche. Es sind mehrere Versuche auf dem Mond durchgeführt worden, um zu erforschen, ob solche Höhlen tatsächlich existieren.“ 

Die Ergebnisse der Experimente sind bislang aber nicht veröffentlicht worden. Nun können wir also davon ausgehen, dass der Mond eine feste, robuste äußere Hülle und einen leichten bzw. nichtexistenten Kern besitzt. Die Mondhülle enthält dichtes Material, u. a. Titan, das wir auf der Erde beim Bau von Flugzeugen und Raumfahrzeugen verwenden. Viele Fernsehzuschauer werden sich noch daran erinnern, wie sie unseren Astronauten bei ihren vergeblichen Versuchen zugeschaut haben, den Boden eines Mondmeeres anzubohren. Die extra dafür hergestellten Werkzeuge drangen kaum einige Zentimeter tief in die Kruste ein. Noch komplizierter wird das Verwirrspiel durch die Entdeckung scheinbar verarbeiteter Metalle und Minerale. Überraschte Forscher fanden im Mondgestein Messing, Glimmer und Amphibole, dazu fast reines Titan. Uran-236 und Neptunium-237 – Elemente, die bis dahin nicht in natürlichen Vorkommen entdeckt wurden – konnten laut dem Argonne National Laboratory ebenfalls nachgewiesen werden. Noch mit Erklärungsversuchen für ihre Funde beschäftigt, wurde die Wissenschaft durch einen Fund in einer Bodenprobe aus dem Mare Crisium erneut aufgeschreckt: 1976 gab die Nachrichtenagentur AP die sowjetische Meldung der Entdeckung von Eisenpartikeln weiter, die „nicht rosten“. Die Proben waren im Jahr 1970 von einer unbemannten Mondmission eingesammelt worden.

Nichtrostendes Eisen kommt in der Natur eigentlich nicht vor. Seine Herstellung überfordert die irdische Technologie derzeit bei Weitem. 

Theorien zur Entstehung des Mondes 

Die Frage nach seiner Entstehung ist ohne Zweifel das größte Rätsel um den Mond. Bis zu den Apollo-Missionen galt die Theorie als plausibel, dass unser Begleiter sich vor Äonen von der Erde abgespaltet hat. Zwar konnte niemand herausfinden, aus welcher Region der Erde er stammte, viele glaubten aber, dass ein derartiger Materialverlust die riesige „Delle“ erklären könnte, die heute den Pazifik bildet. Die Theorie wurde aber verworfen, als sich zeigte, dass sich die Zusammensetzung unserer Welt und die des Mondes kaum ähneln. 

Die Vorstellung von intelligentem „Terraforming“ auf dem Mond könnte auch den Disput zwischen den Forscher-Lagern beilegen, die von einem „heißen“ bzw. „kalten“ Mond ausgehen. Sie haben beide recht! Der Mond war ursprünglich ein kalter Himmelskörper, der durch absichtliches Aufheizen und Ausstoßen riesiger Gesteinsmengen aus seinem Inneren zu einem Raumschiff umgebaut wurde. Die Raumschiff-Theorie räumt zudem die scheinbaren Widersprüche aus dem Weg, die bei der Annahme eines hohlen Mondes entstehen würden. Wenn der Mond ursprünglich massiv war, und dann künstlich ausgehöhlt wurde, würden sich Spuren aus beiden Phasen finden lassen. Genau das liegt uns heute vor. 

Ein künstlich ausgehöhlter Mond würde erklären, warum der Trabant beim „Anschlagen“ stundenlang wie eine Glocke nachhallt, und warum dort einige widerstandsfähige und hitzebeständige Metalle wie Titan, Chrom und Zirconium, sowie „rostfreies“ Eisen, Uran-236 und Neptunium-237 gefunden wurden. 

Die Raumschiff-Mond-Theorie ist wohl besser als jede andere in der Lage, die Entstehung und den seltsamen Orbit unseres Trabanten zu klären. Aber natürlich dürfen wir an solche Theorien keinen Gedanken verschwenden. Die Logik der modernen Wissenschaft dreht sich an der Stelle im Kreis: Wir wissen, dass es keine Außerirdischen gibt. Wir wissen aber, dass der Mond existiert und in der gesamten Menschheitsgeschichte erwähnt wird. Wir Menschen haben ihn nicht erschaffen und ihn auch nicht in seine seltsame Bahn gebracht. Demnach müssen es Außerirdische getan haben. Weil wir aber wissen, dass sie nicht existieren, nennen wir das Ganze schlicht eine Anomalie und reden öffentlich nicht weiter darüber. 

Endnoten 

1. Jastrow, R.: „Red Giants and White Dwarfs“ (New York: W. W. Norton & Co., Inc., 1990), S. 115 
2. Ubell, E.: „The Moon Is More of a Mystery Than Ever“ in New York Times Magazine, 16.04.72, S. 32 
3. Jastrow: „Red Giants ...“, S. 108 
4. Ubell: „The Moon ...“ 
5. Ebd., S. 50 
6. Wilford, J. „Water Vapor Reported Found on Moon“ N.: in New York Times, 16.10.1971 
7. Kozyrev: „Encyclopaedia Britannica“, Bd. 27, S. 546 
8. MacDonald, G.: „Astronautics“ (Bericht), Februar 1962, S. 225 
9. Aussage Edgar Mitchells gegenüber d. Autor 
10. Solomon, zitiert in Wilson, D.: „Secrets of Our Spaceship Moon“ (New Yok: Dell Publishing Co, 1979), S. 97 
11. Sagan, zitiert ebd., S. 94 
12. Ewing, zitiert ebd., S. 101-2 
13. Ebd., S. 104 
14. El-Baz, zitiert ebd., S. 107 
15. Ebd., S. 124 
16. Asimov, zitiert ebd., S. 85 
17. Shelton, W. R.: „Winning the Moon“ (New York: Little, Brown & Company, 1970), S. 58
18. Asimov, zitiert in Wilson: „Secrets ...“, S. 87 
19. Vasin und Shcherbakov, zitiert ebd., S. 61 

Quelle: http://www.wiesenfelder.de/themen/097mond.pdf

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