Sonntag, 19. Oktober 2014

9/11 | Die Mutter aller seither verbreiteten großen Lügen

Der US-Autor Stephen Lendman untersucht die Rolle der Lüge in der US-Außenpolitik und bezeichnet die offizielle Story über die Anschläge am 11.09.2001 als "die Mutter aller seither verbreiteten großen Lügen" 

Von Stephen Lendman, Global Research, 11.09.2014

Lügen gehören zur US-Tradition, von Anfang an. Die folgenreichsten Lügen setzten Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Sie erleichterten die Eingliederung des Staates Texas und der Hälfte Mexikos und verhalfen den USA zur Kolonialherrschaft über Kuba. Lügen spielten auch bei der Übernahme der Kontrolle über die Philippinen, Guam, Samoa, die Hawaiiinseln, Haiti, die Dominikanische Republik, die Kanalzone, Puerto Rico und andere Territorien eine wesentliche Rolle. 

1917 manipulierte Woodrow Wilson mit großen Lügen die öffentliche Meinung. Damit verwandelte er die meisten US-Amerikaner in wütende Deutschenhasser. Und Wilson bekam den Krieg, den er wollte. FDR (Franklin Delano Roosevelt) reizte Japan so lange, bis es Pearl Harbor Angriff – damit die US-Bürger den Eintritt in den Krieg akzeptierten. Er musste den Kongress und die pazifistische US-Bevölkerung so lange manipulieren, bis sie mit zogen. 

Lügen werden oft durch Terror vorbereitet. Washington und Seoul haben sich gegen Pjöngjang (die Hauptstadt Nordkoreas) verschworen. Mit 1949/1950 begangenen grenzüberschreitenden Überfällen haben sie Nordkorea zu der Reaktion provoziert, die im Juni (1950) erfolgte. Truman bekam den Krieg, den er wollte. 

Der Vietnam-Krieg wurde mit dem vorgetäuschten Tonkin-Zwischenfall im August 1964 vom Zaun gebrochen. Damit wurde der Kongress dazu gebracht, die Tonkin-Resolution zu beschließen. Sie ermöglichte Lyndon Baines Johnson einen Krieg ohne Kriegserklärung. 

Die 1983 unter Reagan durchgeführte Invasion Grenadas hatte nichts mit der Rettung von US-Medizinstudenten zu tun. Dabei ging es nur darum, die Regierung der linksgerichteten New Juwel Movement durch pro-westliche Handlanger zu ersetzen. Im Dezember 1989 erfolgte unter manipulierten Vorwänden die US-Invasion in Panama. Der bisherige US-Verbündete Manuel Noriega wurde gestürzt, weil er vergessen hatte, wer sein Boss war. 

Im August 1990 konspirierte Washington mit der Al-Sabah-Monarchie in Kuwait, um Saddam Hussein zu einem Überfall zu verleiten. Im Januar 1991 begann der Golfkrieg (des Vaters Bush), dem mehr als zwei Jahrzehnte lang Sanktionen, Kämpfe und die Besetzung und Zerstörung der "Wiege der Zivilisation" folgten. 

Und das Lügen ging weiter. 9/11 ist die Mutter aller großen Lügen. Damit rechtfertigten die USA ihren imperialistischen Krieg, der jetzt schon 13 Jahre andauert. 
Und sie führen ihn fort. Ein Land nach dem anderen wird ins Visier genommen. Die offizielle US-Außenpolitik besteht nur noch aus Verwüsten, Zerstören, Kolonisieren, Ausbeuten und Kontrollieren. 

Und in den USA selbst werden Muslime, Farbige, Latinos, Einwanderer und die Arbeiter unterdrückt.

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