Donnerstag, 20. November 2014

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Neues von den Pyramiden in Bosnien.

Veröffentlicht am 01.09.2014:

Wissenschaftliche Studie enthüllt: "Verschwörungstheoretiker" sind die Vernünftigsten

Von J. D. Heyes 

Wenn Du Verschwörungstheoretiker bist, dann bist du verrückt, stimmt’s? Das hat man viele Jahre lang geglaubt, aber neuere Studien zeigen: Genau das Gegenteil ist richtig. Daten, die Forscher – hauptsächlich Psychologen und Gesellschaftswissenschaftler – in den USA und Großbritannien präsentieren, lassen darauf schließen, dass »Verschwörungstheoretiker« entgegen allen Mainstream-Stereotypen offenbar vernünftiger sind als Menschen, die die offizielle Version umstrittener oder bestrittener Ereignisse akzeptieren. 

Die neue Studie wurde im Juli 2013 von den Psychologen Michael J. Wood und Karen M. Douglas an der University of Kent in England veröffentlicht. Unter dem Titel »Was geschah mit Gebäude sieben? Eine sozialpsychologische Studie von Online-Diskussionen über Verschwörungstheorien zum 11. September« verglichen die Forscher »verschwörungstheoretische« oder pro-verschwörungstheoretische Theorien und »konventionelle« oder anti-verschwörungstheoretische Kommentare auf Nachrichten-Websites. 

Wie die Forscher selbst sagen, waren sie überrascht, festzustellen, dass mittlerweile häufiger sogenannte verschwörungstheoretische Kommentare abgegeben werden als konventionelle. »Von den 2.174 gesammelten Kommentaren wurden 1.459 als verschwörungstheoretisch und 715 als konventionell eingeordnet«, schrieben die Forscher. 

»Die Untersuchung zeigte: Menschen, die den offiziellen Bericht über den 11. September favorisierten, waren im Allgemeinen feindseliger« 

Unter denen, die Nachrichtenartikel kommentieren, sind also diejenigen, welche die offizielle Darstellung der Regierung über Ereignisse wie die Anschläge vom 11. September und die Ermordung John F. Kennedys ablehnen, in der Mehrheit; das Verhältnis zu den Kommentatoren, die den offiziellen Darstellungen Glauben schenken, liegt bei 2:1. Das bedeutet, dass die pro-verschwörungstheoretischen Kommentare mittlerweile zum Ausdruck bringen, was als allgemeine Weisheit gilt, während die anti-verschwörungstheoretischen Kommentatoren eine kleine, angeschlagene Minderheit sind, die oft verspottet und gemieden wird. 

Vielleicht aus Frust darüber, dass ihre vermeintlich allgemein geteilten Mainstream-Ansichten von der Mehrheit nicht mehr als solche betrachtet werden, zeigten sich diese anti-verschwörungstheoretischen Kommentatoren in ihren Posts häufig verärgert und angewidert. »Die wissenschaftliche Untersuchung … ergab, dass Menschen, die die offizielle Darstellung über den 11. September favorisierten, im Allgemeinen einen feindseligeren Ton anschlugen, wenn sie versuchten, Andersdenkende zu überzeugen«, heißt es in der Studie. 

Zudem sind Kommentatoren, die nicht an Verschwörungen glauben, nicht nur feindselig, sondern sie selbst hängen fanatisch ihren eigenen Verschwörungstheorien an. 

Wie die Wissenschaftler sagen, halten diejenigen, die sich gegen eine Verschwörungstheorie richten, die eigene Theorie – 19 Moslems, von denen keiner ein Verkehrsflugzeug steuern konnte, lancierten einen Überraschungsangriff, angeführt von einem Mann an der Dialyse (Osama bin Laden), der irgendwo in einer Höhle in Afghanistan lebte – für unanfechtbar wahr. 

Andererseits brauchten die »Verschwörungstheoretiker« gar nicht so zu tun, als hätten sie eine Theorie, die die Ereignisse des 11. September vollkommen erklärte. »Menschen, die den 11, September für eine Verschwörung der Regierung halten, konzentrieren sich nicht darauf, eine bestimmte abweichende Theorie zu verfechten, sondern sie versuchen, die offizielle Darstellung zu widerlegen«, schrieben die Forscher. Veterans Today berichtet: 

»Zusammengefasst besagt die neue Studie von Wood und Douglas, dass die negative Stereotype des Verschwörungstheoretikers – ein feindseliger Fanatiker, der die Wahrheit mit seiner eigenen alternativen Theorie gepachtet hat – auf die Menschen zutrifft, die die offizielle Darstellung des 11. September verteidigen, und nicht auf diejenigen, die sie anzweifeln.« 

Eine "Verschwörungstheorie" über eine Verschwörungstheorie 

Darüber hinaus ergab die Studie, dass Menschen, die an Verschwörungen glauben, mehr als die »Antis« den historischen Kontext diskutieren, beispielsweise die Kennedy-Ermordung als Vorläufer des 11. September betrachten. Außerdem zeigte sich, dass sich Verschwörungstheoretiker nicht gern als solche bezeichnen lassen. 

Diese und andere Erkenntnisse kann man in dem neuen Buch Conspiracy Theory in America [Verschwörungstheorie in Amerika] des Politikwissenschaftlers Lance deHaven-Smith nachlesen, das letztes Jahr bei University of Texas Press erschienen ist. Der Autor erklärt, warum sich Menschen nicht gern als »Verschwörungstheoretiker« bezeichnen lassen. 

»Die CIA-Kampagne, mit der der Begriff, ›Verschwörungstheoretiker‹ populär gemacht und der Glaube an Verschwörungen zur Zielscheibe von Spott und Feindseligkeit gemacht wurde, muss leider als eine der erfolgreichsten Propaganda-Initiativen aller Zeiten betrachtet werden«, sagt er. 

Zudem betonte er: Wer diesen Begriff als Beleidigung verwendet, tut dies infolge einer gut dokumentierten, nicht umstrittenen und historisch belegten Verschwörung der CIA zur Vertuschung des Kennedy-Mordes.

Quelle: info.kopp-verlag.de

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Die USA haben zugegeben, dass sie auch "Occupy Central" in Hongkong finanzieren

Tony Cartalucci untersucht den US-Einfluss auf den "Arabischen Frühling" und die Bewegung "Occupy Central" in Hongkong. 

Von Tony Cartalucci, Land Destroyer Report, 01.10.2014

Kurz nachdem der so genannte "Arabische Frühling" begann, der (Nordafrika und) den Mittleren Osten ins Chaos stürzte, gaben die USA zu, dass sie die Anführer des Aufruhrs finanziert und die daran beteiligten Terroristen schon Jahre im Voraus auch mit schweren Waffen versorgt hatten; jetzt gestand das US-Außenministerium ein, mit Hilfe einer Vielzahl von Organisationen und NGOs auch die unter "Occupy Central" laufenden Proteste in Hongkong inszeniert zu haben.

Die Washington Post hat in einem Artikel mit der Überschrift "Hong Kong erupts even as China tightens screws on civil society" (Hongkong steht auf, obwohl China der Zivilgesellschaft die Daumenschrauben anzieht), Folgendes berichtet:
Die chinesische Führung hat – wegen der Proteste, zu denen es in diesem Jahr auch schon in anderen Ländern gekommen ist – die Kontrolle ziviler Organisationen auf dem chinesischen Festland zunehmend verschärft, weil sie diese verdächtigt, im Auftrag ausländischer Mächte zu handeln. 
Mit ihrer Kampagne will sie die Chinesen von subversiven westlichen Ideen wie Demo- kratie und Redefreiheit und besonders von der Beeinflussung durch US-Organisationen fernhalten, weil die versuchen könnten, diese westlichen Werte auch in China zu ver- breiten. Diese Kampagne läuft schon lange, der (chinesische) Staatspräsident Xi Jin- ping hat ihr nach den monatelangen Protesten auf den Straßen Kiews und dem Sturz des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch, die beide dem Westen angelastet werden, aber neuen Schwung verliehen.
Die Washington Post schreibt dazu weiter: 
Ein Experte für Außenpolitik, der sich nur anonym zu diesem heiklen Thema äußern wollte, berichtete, Putin habe mit Xi telefoniert, um ihm seine Besorgnis über die Rolle des Westens in der Ukraine mitzuteilen. Als Putin China besuchte, wurde das Gespräch nach Angaben einer Bürgerrechtsgruppe bei mehreren Tassen Tee fortgesetzt.  
"Sie waren wegen der bunten Revolutionen und der Vorgänge in der Ukraine sehr besorgt," sagte der Manager einer internationalen NGO, die von der National Endowment for Democracy / NED (der Nationalstiftung für Demokratie) mitfinanziert wird und auch schon die Proteste auf dem Maidan in Kiew unterstützt hat. Die chinesische Regierung wirft den Protestierenden vor: "Ihr erhaltet euer Geld aus der gleichen Quelle, damit ihr einen Umsturz in China herbeiführt." 
Die vom Kongress finanzierte NED soll die Demokratie im Ausland fördern und wird schon lange von den chinesischen Behörden mit Argwohn betrachtet. Jetzt sind aber noch weitere US-Organisationen unter Verdacht geraten: die Ford Foundation, das Carter Center und die Asia Foundation.
Natürlich geht es der NED und ihren vielen Ablegern, zu denen auch das International Re- publican Institute und das National Democratic Institute gehören, nicht um die "Förderung der Demokratie"]; die US-Neokonservativen wollen nur ein globales imperialistisches Netzwerk aufbauen, das sie "Zivilgesellschaft" nennen und das sich mit den vielen so genannten "internationalen Institutionen des Westens", die nur den Interessen Washingtons, der Wall Street, Londons und Brüssels dienen, verzahnen soll.

Zu dem skandalösen US-Konzept zur "Förderung der Demokratie" gehören auch die rechtswidrige weltweite Überwachung und die ständig auf der ganzen Welt gegen den Willen der US-Bevölkerung angezettelten Kriege, die alle auf erwiesenen Lügen beruhen; dazu gehört auch die brutale Misshandlung von US-Bürgern durch eine militarisierte Polizei – zum Beispiel in der Stadt Ferguson in Missouri – die das Vorgehen der chinesischen Polizei gegen "Occupy Central" als harmlos erscheinen lässt. Die "Förderung der Demokratie" ist nichts anderes, als ein verdeckt umgesetzter Plan zur Ausweitung des US-Imperialismus auf Kosten der nationalen Souveränität der unterworfenen Staaten und der US-Bevölkerung.

Schon 2011 gab es ähnliche Enthüllungen über die Einmischung der USA in den so ge- nannten "Arabischen Frühling; die New York Times hat damals unter der Überschrift "U.S. Groups Helped Nurture Arab Uprisings" (US-Gruppen haben die arabischen Aufstände mit genährt) berichtet: 
Mehrere Gruppen und Personen, die direkt an Aufständen zur Durchsetzung von Refor- men beteiligt waren – wie die Jugendbewegung des 6. April in Ägypten, das Bahrein Centre for Human Rights  und der Graswurzel-Aktivist und Jugendführer Entsar Kadhim im Jemen – wurden von Gruppierungen wie dem International Republican Institute, dem National Democratic Institute und Freedom House, einer gemeinnützigen, in Washington ansässigen Menschenrechtsorganisation, finanziert und trainiert. 
Zur NED ist in dem Artikel zu lesen: 
Die den Republikanern und den Demokraten nahe stehenden Institute sind natürlich auch diesen Parteien verpflichtet. Sie wurden durch den Kongress geschaffen und wer- den von der National Endowment for Democracy / NED finanziert; diese wurde 1983 gegründet und stellt Gelder für die "Förderung der Demokratie" in Entwicklungsländern zur Verfügung. Die NED wird vom Kongress jährlich mit rund 100 Millionen Dollar aus- gestattet. Freedom House erhält den Großteil seines Geldes von der US-Regierung, vor allem vom US-Außenministerium. 
Der kriegstreiberische Interventionist und US-Senator John McCain hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Vorgänger des chinesischen Präsidenten Xi Jinping bereits 2011 angedroht, dass sich die von den USA inszenierten Unruhen im Mittleren Osten bald auch in den Machtbereich Moskaus und Pekings ausdehnen würden. Im Magazin The Atlantic erschien 2011 ein Artikel mit der Überschrift "The Arab Spring: ‘A Virus That Will Attack Moscow and Beijing’" (Der Arabische Frühling, ein Virus der auch Moskau und Peking befallen wird). Darin steht: 
Er [McCain] sagte: "Vor einem Jahr haben Ben-Ali und Gaddafi ihre Macht verloren. Assad wird im nächsten Jahr stürzen. Dieser Arabische Frühling ist ein Virus, der auch Moskau und Peking angreifen wird." Dann verließ er die Rednertribüne. 
In Anbetracht der offenen Finanzierung nicht nur des "Arabischen Frühlings", sondern auch der Bewegung "Occupy Central" durch die USA und in Anbetracht der Tatsache, dass die bisher von den USA inszenierten Staatsstreiche nur Chaos, Tod, Destabilisierung und Zerstörung gebracht haben, erscheint "Occupy Central" in einem neuen Licht – als ein Mob von Getäuschten, der sich dazu ausnutzen lässt, sein eigenes Haus einzureißen – im Namen der "Demokratie", der von einer heimtückischen, tyrannischen, ausländischen Macht missbraucht wird, um die globalen Interessen ihrer Konzerne und Finanzinstitute durchzusetzen; die fürchten die Konkurrenz und wollen alle Wettbewerber ausschalten. Der globale Hegemon (USA) versucht vor allem die Wiedererstarkung Russlands und den Aufstieg Chinas zur Weltmacht zu verhindern. 

Die rückwärts gewandte Agenda der US-finanzierten Führung von "Central Occupy", die trickreich und schamlos die guten Absichten vieler junger Menschen ausnutzt, stellt in Wirklichkeit eine viel größere Bedrohung für die Insel Hongkong und ihre Bevölkerung dar, als die Peking unterstellte. Hoffentlich durchschauen die Chinesen und die vielen Menschen rund um die Welt, die "Occupy Central" bejubeln, das grausame Spiel, das eine ausländische Macht mit ihnen treibt, bevor sie den Blutzoll bezahlen müssen, den vorher schon die Libyer, die Ägypter, die Syrer, die Ukrainer und viele andere bezahlen mussten und immer noch bezahlen.

Quelle: luftpost-kl.de

Mittwoch, 29. Oktober 2014

ISIS - Terrorsöldner made in USA

Von Tony Cartalucci, Global Research, 28. Oktober 2014

Eine Revision der Geschichte erfolgt üblicherweise lange, nachdem die Ereignisse stattgefunden haben und die Sieger peinliche oder unangenehme Wahrheiten unter den Teppich gekehrt sehen wollen. Im heutigen Zeitalter der Information halten es diese vermeintlichen Sieger aber für immer wichtiger, die Geschichte in Echtzeit zu verändern. Dazu greifen sie zum Mittel der sich rasch wiederholenden Propaganda. Doch die verliert auch immer schneller immer stärker an Wirkung. 

Phase I: Rechtfertigung des Chaos 

Erst 2007 war ein Krieg gegen den Iran, gegen Syrien und gegen die libanesische Hisbollah ein offener Bestandteil der amerikanischen Außenpolitik. Gleichzeitig sollten im damals noch von US-Truppen besetzten Irak die proiranischen Gruppen an den Rand gedrängt werden. Da dies nicht direkt gelang, planten die USA einen (nicht wirklich) verdeckten Stellvertreterkrieg. Dazu gehörte es, einen bunten Strauß an Gruppen zu finanzieren, politisch zu unterstützen und gegebenenfalls sogar mit Waffen auszustatten – von der Muslimbrüderschaft bis hin zu Milizen aus dem Dunstkreis von al-Qaida selbst. 

Am besten zusammengefasst ist dies wohl in dem hellseherischen Bericht, den der Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh 2007 im New Yorker veröffentlichte. In dem Bericht (The Redirection: Is the Administration’s new policy benefiting our enemies in the war on terrorism?) heißt es: 
»Um den vorwiegend von Schiiten bewohnten Iran zu unterminieren, hat die Regierung Bush beschlossen, ihre Prioritäten für den Nahen Osten neu auszurichten. Im Libanon hat die Regierung mit Saudi-Arabiens sunnitischer Regierung kooperiert und verdeckt daran gearbeitet, die Hisbollah zu schwächen, die vom Iran unterstützte Schiiten-Organisation. Auch an verdeckten Aktivitäten gegen den Iran und dessen Verbündeten Syrien haben sich die USA beteiligt. Eine Nebenwirkung dieser Aktivitäten besteht darin, dass sunnitische Extremistengruppen gestärkt wurden, die den Islam militant interpretieren, Amerika feindselig und al-Qaida freundschaftlich gegenüberstehen.« 
Hersh führte dann auf, wie Amerika die Muslimbrüder politisch und finanziell unterstützte, und zwar noch unter Präsident George Bush. Die vermeintlich spontanen Aufstände, die in westlichen Medien als »Arabischer Frühling« bezeichnet werden, wurden tatsächlich über Jahre hinweg geplant. 

Ziel war es keineswegs, friedliche demokratiefreundliche Forderungen zu fördern, sondern eine Tarnung zu liefern für ultrabrutale, vom Ausland finanzierte Aufstände, die eine Schneise der Verwüstung schlagen würden, die sich über Afrikas Nordküste bis hin zu den Grenzen des Iran, Russlands und sogar nach China erstrecken würde. 

Phase II: Der Krieg 

Sie hatten eine Beteiligung an den Unruhen des »Arabischen Frühlings« dementiert, aber schon bald darauf unterstützten die USA nicht nur offen die Demonstranten auf den Straßen, sie unterstützten auch bewaffnete Milizen, die im Zuge der Proteste auftauchten. Diese Hilfe hatte auch eine militärische Ebene. Milizen in Libyen erhielten Unterstützung aus der Luft und ihnen wurden anfangs Sonderkommandos an die Seite gestellt. Später wurden noch per Flugzeug Waffen, Ausrüstung und Vorräte abgeworfen. 

Der republikanische Senator John McCain reiste sogar nach Bengasi, in die Terroristenhauptstadt Libyens, und bot dort persönlich die Unterstützung der USA an. Er stand auf den Stufen des Gerichtsgebäudes in Bengasi, wo kurz darauf Demonstrationen von al-Qaida stattfanden, und versprach Männern, die kurz darauf einen amerikanischen Botschafter abschlachten würden, sie mit Waffen zu beliefern. 

Nachdem inmitten der Intervention der NATO die libysche Regierung zerstört worden war, diente Bengasi den Terroristen als Drehkreuz. Hier wurden Waffen, Geld und Kämpfer aufgefahren, bevor es weiter zum NATO-Mitglied Türkei und von dort aus zum Kämpfen in den Norden Syriens ging. Unter den Terroristen waren erfahrene Milizionäre der Libyschen Islamischen Kampfgruppe (LIFG), einem offiziellen al-Qaida-Ableger in Nordafrika. Einer der LIFG-Anführer, Abd Al-Hakim Balhadsch, übernahm nach dem Auseinanderbrechen der libyschen Regierung in Tripolis die Macht und ließ sich sogar gemeinsam mit Senator McCain fotografieren. 

Als die NATO Ressourcen und Aufmerksamkeit weg vom Sturz der libyschen Regierung und hin zum Sturz der syrischen Regierung umschichtete, eskalierte, wie nicht anders zu erwarten, der gegen Damaskus gerichtete Konflikt. Er wurde jedoch kein Erfolg. Stattdessen fand sich der Westen in einem langwierigen Stellvertreterkrieg wieder. Dass der Westen sektiererische Hardcore-Extremisten bewaffnete, steuerte und begünstigte, wurde dabei immer offensichtlicher. 

Phase III: Der »Aufstieg« von ISIS 

Natürlich erfolgte der Aufstieg des sogenannten »Islamischen Staates« (ISIS) nicht über Nacht und auch nicht zufällig. Er war nicht nur die logische Folge dessen, dass die Vereinigten Staaten ihre Strategie der Stellvertreterkriege fortsetzten, die sie gegen Libyen und nun gegen Syrien fuhren. Er war auch das vorsätzliche und dokumentierte Ergebnis dessen, vor dem der erfahrene Journalist Seymour Hersh 2007 gewarnt hatte. 

Es ist eine Bedrohung, die nicht nur Syrien allzu gut versteht, sondern auch Syriens Verbündete wie der Irak, der Iran und Russland – eine Bedrohung, gegen die sie mobil machen. 

Die USA sind dabei, die Geschichte zu revidieren. Sie versuchen zu erklären, wie ISIS zusammenpasst mit der massiven Unterstützung, die die USA den vermeintlichen »Gemäßigten« in Syriens fortdauerndem Konflikt zukommen ließ. 

ISIS sei durch »Spenden« so groß geworden, durch Verkäufe von Öl auf dem Schwarzmarkt und durch Geiselnahmen mit anschließender Lösegeldforderung, behaupten die USA. Wenn es so einfach wäre, eine multinationale Terrorsöldnertruppe hochzuziehen, sollten doch Syrien, der Irak und der Iran innerhalb eines Nachmittags etwas auf die Beine stellen können, das es bequem mit ISIS aufnehmen kann. 

Die Realität ist eine andere. Die USA und ihre regionalen Partner haben »gemäßigte Kräfte« mit milliardenschweren Hilfslieferungen versorgt, aber dann kam ISIS und verdrängte diese »gemäßigten Kräfte«? Wir müssen einsehen, dass es überhaupt niemals »gemäßigte Kräfte« gab, sondern dass die USA vorsätzlich Terroristen bewaffnete und finanzierte, genau so, wie Hersh 2007 gewarnt hat. Ziel war es, eine Terrorsöldnerarmee zu erschaffen, die »den Islam militant interpretiert« und die »al-Qaida freundschaftlich gegenübersteht«. 

ISIS hat keine »gemäßigten Kräfte« verdrängt, vielmehr hat die Wahrheit der amerikanischen Handlungen im Nahen Osten die Lügen verdrängt, die der Westen der Öffentlichkeit seit 2011 auftischt, seit dem Höhepunkt des »Arabischen Frühlings«. 

Die Menschen in aller Welt müssen diese Wahrheit nun schneller verbreiten, als der Westen sein Chaos verbreiten kann.

Quelle: kopp-verlag.de

Made in USA | Die "Regenschirm-Revolution" in Hongkong

Die Regenschirme in Hongkong sind »Made in USA« 

Von F. William Engdahl, 07.10.2014

Die Washingtoner Neokonservativen und ihre Verbündeten im US State Department und in der Obama-Regierung sind offensichtlich auf China genauso wütend wie auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin. Da beide Länder, Russland und China, in den vergangenen Jahren ihre eigenen nationalen Interessen stärker betonen, und da die beiden eurasischen Mächte auf allen strategischen Ebenen in eine engere Zusammenarbeit gedrängt werden, hat Washington jetzt entschieden, Chaos gegen Peking zu richten – wie zuvor den Aufstand in der Ukraine gegen Russland und russische Verbindungen in die EU geschürt wurden. 

Washington reagiert auf in jüngster Zeit abgeschlossene Verträge über eine engere Kooperation zwischen Moskau und Peking, die 400 Milliarden Dollar teure Gaspipeline, die Infrastrukturbank der BRICS-Staaten und den Handel in Rubel und Renminbi unter Umgehung des US-Dollars. In den großen Medien wird diese Reaktion als Hongkonger »Regenschirm-Revolution« bezeichnet. 

In der Ära der industriellen Globalisierung und Auslagerung der US-Industrie in Billiglohnländer, insbesondere China, sollte man sich an eine Sache erinnern, die die USA – genauer gesagt Washington D.C. und Langley, Virginia – produzieren und nach Hongkong exportieren. Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong wird Ziel einer Farbenrevolution; die Medien haben sie die »Regenschirm-Revolution« getauft, da die Demonstranten zum Schutz vor dem Tränengas der Polizei Regenschirme aufspannen. 

Die »Regenschirme« für Hongkongs derzeitige Regenschirm-Revolution sind »Made in Washington«. Der Beweis liegt nicht nur in der überstürzten Unterstützung des Weißen Hauses für Occupy Central, schon wenige Stunden nach deren Beginn und nach demselben Muster, das wir bereits aus der Ukraine kennen. 

Das US State Department und von dort finanzierte NGOs haben diese Proteste seit Jahren in aller Stille vorbereitet. Betrachten Sie die Spitze von Washingtons Projekt »Demokratie« in Hongkong. 

Einige altbekannte schmutzige Darsteller … 

Mit allmählich langweilender Monotonie hat Washington erneut eine Farbenrevolution in Gang gesetzt. Von der US-Regierung gelenkte NGOs und US-trainierte Agenten steuern die gesamten Occupy Central-Demonstrationen in Hongkong; die angeblich aus Protest gegen die von Peking festgelegten Regeln für die Hongkonger Wahlen 2017 durchgeführt werden.

Nominell wird die Protestbewegung Occupy Central Hong Kong von dem 17-jährigen Studenten Joshua Wong angeführt, der wie eine Hongkonger Version von Harry Potter wirkt; ein Junge, der gerade geboren war, als England widerwillig seine 99-jährige Kolonialherrschaft beendete und die Stadt an die Volksrepublik China zurückgab. Bei Occupy Central stehen Wong Edward Chin, ein an der University of Minnesota ausgebildeter Hedge-Fonds-Mann, Chan Kin-man, ein an der Yale University ausgebildeter Soziologe, Chu Yiu-ming, ein Baptistenpfarrer und Veteran der CIA-Destabilisierung auf dem Tinanmen-Platz von 1989 und Benny Tai Yiu-ting oder kurz Benny Tai, ein Hongkonger Juraprofessor, zur Seite. 

Hinter diesen Hongkonger Frontmännern steuern das US State Department (Außenministerium) und dessen Lieblings-NGO, die vom US-Kongress finanzierte National Endowment for Democracy (NED) über ihren Ableger, das National Democratic Institute (NDI), die Occupy-Central-Operation. Werfen wir einen Blick hinter die hübsche Fassade des friedlichen, gewaltfreien Protests für Demokratie und wir entdecken einen höchst undemokratischen verdeckten Plan Washingtons.

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Libyen - Von Afrikas reichstem Staat unter Gaddafi zu einem gescheiterten Staat nach dem Überfall der NATO

Von Garikai Chengu, Global Research, 19. Oktober 2014

In dieser Woche liegt der dritte Jahrestag der vom Westen unterstützten Ermordung von Libyens ehemaligem Präsidenten Muammar Gaddafi und des Sturzes einer der größten Nationen Afrikas.

1969 übernahm Colonel Gaddafi eines der ärmsten Länder Afrikas, zu dem Zeitpunkt, als er ermordet wurde, hatte Gaddafi Libyen zum reichsten Land Afrikas gemacht. Libyen hatte das höchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und die höchste Lebenserwartung auf dem Kontinent. Es lebten weniger Menschen unter der Armutsgrenze als in den Niederlanden.

Nach dem Überfall der NATO vor drei Jahren ist Libyen jetzt ein gescheiterter Staat und seine Wirtschaft liegt in Scherben. Während der Regierung die Kontrolle entgleitet und zu den Milizkämpfern übergeht, ist die Erdölproduktion so gut wie zum Erliegen gekommen.

Die Milizen, die nach lokalen, regionalen, Stammes- oder Religionskriterien variieren oder einfach kriminell sind, die Libyen seit dem Überfall der NATO geplagt haben, haben sich kürzlich zu zwei sich gegenseitig bekämpfenden Fraktionen zusammengetan. Libyen besitzt jetzt zwei Regierungen, jede mit ihrem eigenem Premierminister, Parlament und Armee. 

Auf der einen Seite übernahmen im Westen des Landes islamistische Milizen die Kontrolle über die Hauptstadt Tripoli und andere Städte und errichteten ihre eigene Regierung, nachdem sie ein Parlament davongejagt hatten, das im Sommer gewählt worden war.

Auf der anderen Seite regiert im Osten des Landes die „rechtmäßige” Regierung, die von antiislamistischen Politikern dominiert ist, die 1.200 km entfernt in Tobruk im Exil sitzen, gar nichts mehr.

Der Sturz von Gaddafis Administration hat alle worst case-Szenarios des Landes herbeigeführt: alle westlichen Botschaften sind geschlossen, der Süden des Landes ist zu einem Zufluchtsgebiet für Terroristen geworden, während die Küste im Norden ein Zentrum des Migrantenschmuggels ist. Ägypten, Algerien und Tunesien haben alle ihre Grenzen zu Libyen gesperrt. Und das alles inmitten von weit verbreiteter Vergewaltigung, Ermordungen und Folter, die das Bild eines Staates vervollständigen, der bis ins Innerste gescheitert ist. 

Amerika hat eindeutig genug von den beiden unfähigen Regierungen in Libyen und unterstützt jetzt eine dritte Kraft: den langjährigen CIA-Mitarbeiter General Khalifa Hifter, der darauf aus ist, sich selbst als neuen libyschen Diktator zu etablieren. Hifter, der in den 1980ern mit Gaddafi gebrochen hat und viel Jahre in Langley, Virginia, in der Nähe der CIA-Zentrale lebte, wo er von der CIA ausgebildet wurde, war beteiligt an zahlreichen amerikanischen Bemühungen zur Erreichung eines Regimewechsels, darunter dem abgebrochenen Versuch, Gaddafi im Jahr 1996 zu stürzen.

1991 berichtete die New York Times, dass Hifter einer von “600 libyschen Soldaten, die von amerikanischen Geheimdienstbeamten in Sabotage und anderen Guerillataktiken ausgebildet wurden … was gut in die Begierde der Administration Reagan passte, Colonel Gaddafi zu stürzen“ gewesen sein könnte.

Hifters Kräfte konkurrieren zur Zeit mit der al-Qaeda-Gruppe Ansar al-Sharia um die Kontrolle von Libyens zweitgrößter Stadt Bengasi. Ansar al-Sharia wurde von Amerika während des NATO-Kampagne gegen Colonel Gaddafi bewaffnet. Im Rahmen eines weiteren Beispiels für Rückschläge bei der Unterstützung von Terroristen durch die Vereinigten Staaten von Amerika wurde Ansar al-Sharia vor kurzem von Amerika der brutalen Ermordung des Botschafters der Vereinigten Staaten von Amerika Stevens beschuldigt.

Derzeit bekommt Hifter logistische und Luftwaffenunterstützung von den Vereinigten Staaten von Amerika, weil seine Fraktion ein hauptsächlich säkulares Libyen im Auge hat, das offen ist für westliche Finanzleute, Spekulanten und Kapital.

Vielleicht war Gaddafis größtes Verbrechen in den Augen der NATO sein Bestreben, die Interessen der ansässigen Arbeiterklasse über ausländisches Kapital zu stellen, und sein Streben nach starken und wahrhaftigen Vereinigten Staaten von Afrika. In der Tat konfiszierte Präsident Obama im August 2011 $30Milliarden von Libyens Zentralbank, die Gaddafi für die Einrichtung des Afrikanischen Währungsfonds und der Afrikanischen Zentralbank vorgesehen hatte.

Das Ziel des Westens war 2011 eindeutig nicht, den Menschen Libyens zu helfen, die schon den höchsten Lebensstandard in Afrika hatten, sondern Gaddafi zu stürzen, ein Marionettenregime zu installieren und die Kontrolle über Libyens natürliche Ressourcen zu erlangen.

Über 40 Jahre lang förderte Gaddafi wirtschaftliche Demokratie und benutzte den Reichtum, den das verstaatlichte Erdöl brachte, um fortschrittliche Programme der sozialen Wohlfahrt für alle Libyer aufrecht zu erhalten. Unter Gaddafis Herrschaft genossen die Libyer nicht nur freie medizinische Versorgung und freie Bildung, sondern auch kostenlose Stromversorgung und zinsenfreie Kredite. Dank des Überfalls durch die NATO steht jetzt das Gesundheitswesen an Rande des Zusammenbruchs, nachdem tausende philippinische medizinische Fachkräfte aus dem Land fliehen, Institutionen für höhere Bildung im Osten des Landes geschlossen werden und Stromausfälle eine gängige Erscheinung sind im einst blühenden Tripoli.

Eine Gruppe, die besonders unter der Bombenkampagne der NATO gelitten hat, sind die Frauen des Landes. Anders als in vielen anderen arabischen Ländern hatten die Frauen in Gaddafis Libyen das Recht auf Bildung, Arbeit, Scheidung, Eigenbesitz und Einkommen. Der Menschenrechtsbeirat der Vereinten Nationen hat Gaddafi für seine Förderung der Rechte der Frauen gelobt.

Als der Colonel 1969 die Macht übernahm, besuchten wenige Frauen die Universität. Heute sind mehr als die Hälfte der libyschen Universitätsstudenten Frauen. Eines der ersten unter Gaddafi beschlossenen Gesetze war 1970 das Gesetz über die gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit. 

Heutzutage geht das neue „demokratische” libysche Regime rigoros gegen die Rechte der Frauen vor. Die neuerdings herschenden Stämme sind verbunden mit streng patriarchalischen Traditionen. Auch hat die chaotische Natur der libyschen Politik nach dem NATO-Überfall den extremistischen islamischen Kräften freie Bahn gegeben, die die Gleichberechtigung der Geschlechter als eine westliche Perversion betrachten.

Vor drei Jahren erklärte die NATO, dass die Mission in Libyen „eine der erfolgreichsten in der Geschichte der NATO“ war. Die Wahrheit ist, dass die Interventionen des Westens nichts als kolossale Fehlschläge in Libyen, Irak und Syrien bewirkt haben. Wir dürfen nicht vergessen, dass vor der Einmischung des Westens in diese drei Länder diese die modernsten und säkularsten Staaten im Mittleren Osten und in Nordafrika waren, mit den am höchsten entwickelten Frauenrechten und den höchsten Lebensstandards.

Ein Jahrzehnt gescheiterter Militärabenteuer im Mittleren Osten hat den Menschen Amerikas Billionen von Dollars an Schulden beschert. Allerdings hat eine Gruppe immens von den teuren und tödlichen Kriegen profitiert: Amerikas militärisch-industrieller Komplex.

Die Errichtung von neuen militärischen Basen bedeutet Milliarden von Dollars für Amerikas militärische Elite. Wie William Blum beschrieben hat, errichteten die Vereinigten Staaten von Amerika nach den Bombardierungen des Irak neue Basen in Kuwait, Bahrain, Qatar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman und Saudiarabien.

Auf die Bombardierung von Afghanistan hin errichteten die Vereinigten Staaten von Amerika jetzt militärische Basen in Pakistan, Kasachstan, Usbekistan und Tadschikistan.

Auf die kürzlich erfolgte Bombardierung von Libyen hin errichteten die Vereinigten Staaten von Amerika neue militärische Basen auf den Seychellen, in Kenia, Südsudan, Niger und Burkina Faso.

Davon ausgehend, dass Libyen sich am strategischen Knotenpunkt der Welten Afrikas, des Mittleren Ostens und Europas befindet, war die Kontrolle des Westens über das Land immer ein bemerkenswert effektiver Weg, um Macht in diese drei Regionen und darüber hinaus voranzutreiben.

Der militärische Überfall der NATO war vielleicht für Amerikas militärische Elite und Erdölkonzerne ein überwältigender Erfolg, aber für die einfachen Menschen in Libyen dürfte diese Militärkampagne in der Tat als einer der größten Fehlschläge des 21. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen.

Quelle: antikrieg.com

Dienstag, 28. Oktober 2014

US-Schriftsteller und Historiker: USA fördern Neonazis in der Ukraine

Die Legalisierung des Nazismus in der Ukraine erfolgt mit Unterstützung des Westens, allen voran der US-Behörden. Das sagte der US-amerikanische Schriftsteller und Historiker Russ Bellant, Autor des Buches „Old Nazis, New Right and the Republican Party“, am Montag in einem RIA-Novosti-Gespräch: „Noch vor kurzem haben die Ukrainer den 28. Oktober als Tag der Befreiung der Ukraine von den Nazi-Besatzern begangen. Aber die neuen Behörden schafften diesen Feiertag ab. Und Präsident Pjotr Poroschenko stiftete ein neues Fest – den Tag des Verteidigers der Ukraine (14. Oktober). An diesem Tag war 1942 die Ukrainische Aufständische Armee UPA gegründet worden.“

Dem Schriftsteller zufolge hatten ukrainische Politiker diesen Beschluss unter Druck von Massenaktionen gefasst, die von den Parteien Swoboda und Rechter Sektor organisiert worden waren. Diese hätten ihren Ursprung von der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) mit ihrem Anführer Stepan Bandera an der Spitze offen bekannt gegeben.

„Und diese Parteien sind Teil der Regierungskoalition, die die Westukraine kontrolliert – das ist der schockierende Aspekt der Annäherung an Massenmörder aus der UPA… Die US-Botschaft (in Kiew) hatte zur Bildung dieses Regimes aktiv beigetragen. Dabei gehören Neonazis zur Nationalgarde und einigen anderen bewaffneten Formationen der Ukraine.“ 

Bellant zufolge schauen westliche Diplomaten über diesen Umstand hinweg, weil die Neonazis im Unterschied zu den regulären Truppen bereit seien, die Bevölkerung in der Ostukraine einzuschüchtern. Der Historiker erinnerte die Amerikaner daran, dass ihre Regierung gleich nach dem Zweiten Weltkrieg aktiv mit den Nazis in der Ukraine kooperiert hatte, indem diese zu Spionageaktivitäten und Diversionsakten angeheuert wurden.

Quelle: de.rian.ru

US-Staatsterrorismus | Beweise für den Aufbau des Islamischen Staates durch die USA

Während die westliche Welt immer noch wie gelähmt erscheint angesichts des barbarischen Treibens der Terroristen des Islamischen Staates, werden immer mehr Stimmen laut, die die USA und ihre Verbündeten hinter dem Aufstieg der Terrororganisation sehen. Zahlreiche hochrangige Politiker, aber auch ehemalige Islamisten legen nun Beweise vor. 

IS wurde von der CIA aufgebaut 

So wurden hochrangige Schlüsselfiguren des Islamischen Staates im Jahr 2012 in einem von der CIA sowie dem türkischen Geheimdienst geleiteten Ausbildungscamp in der jordanischen Stadt Safawi trainiert, wie jordanische Regierungsvertreter nun zugaben. Die meisten Kämpfer des IS wurden später für ihren Einsatz in Syrien mit Waffen und Munition aus dem destabilisierten Libyen versorgt, unter logistischer Hilfe der USA. Der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrov meinte kürzlich gar, der Führer der Terroristen Abu Bakr al-Baghdadi persönlich stehe in engem Kontakt zur CIA. Kadyrov stützt sich dabei auf Aussagen festgenommener tschetschenischer Islamisten aus Syrien.

Das Argument "Verschwörungstheorie" und sein CIA-Ursprung

Jeder kritische Mensch, der abseits der von den “Qualitätsmedien” und Politdarstellern vorgebenen Richtung, Themen, Ereignisse und anderes hinterfrägt, sich kritisch beispielsweise mit 9/11 und dem Zusammenbruch des Gebäudes WTC7 als drittes Hochhaus an diesem Tag beschäftigt, oder der sich im aktuellen Fall mit dem Ursprung des Islamic State beschäftigt oder auch Fragen zum CDC-Patent bzgl. Ebola stellt, landet unweigerlich in der Schublade des Verschwörungstheoretikers. 

Als Verschwörungstheorie bezeichnet man nach Wikipedia "im weitesten Sinne jeden Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken von Personen zu einem illegalen oder illegitimen Zweck. Der Begriff Verschwörungstheorie wird zumeist kritisch oder abwertend verwendet". 

Doch woher kommt dieser Begriff Verschwörungstheorie bzw. warum ist das Stigma, dass jemand ein Verschwörungstheoretiker ist, gleichzusetzen mit dessen öffentlicher “Hinrichtung” als Spinner oder Weltfremder? 

Interessanterweise kam der Begriff Verschwörungstheorie erstmals in den Medien nach Bekanntwerden des Warren Reports zur Ermordung John F. Kennedys auf, als man seitens der CIA Kritik(er) am Report und an der Kommission, die ihn erstellt hat, mit nachfolgendem Dokument mundtot machen wollte und sie erstmals in die Ecke der Verschwörungstheoretiker stellte, in dem man regelrechte Tipps zum Ungang mit “unangenehmen Kritikern” und wie man diesen begegnen kann gab: 

CIA Dokument #1035-960 

Re: Betreffend der Kritik am Warren Report 

1. Unser Anliegen. Seit dem Tag der Ermordung des Präsidenten Kennedys, gab es Spekulationen über die Verantwortung für den Mord. Obwohl diese eine Zeit lang ihren Ursprung im Bericht der Warren Kommission (der am Ende des Septembers 1964 erschien) haben, hatten nun verschiedene Autoren Zeit den veröffentlichten Bericht der Kommission und andere Unterlagen zu untersuchen, um neue Vorwände für eine Befragung zu finden, und es hat eine neue Welle von Büchern und Artikeln gegeben, die die Ergebnisse der Kommission kritisieren. In den meisten Fällen spekulieren die Kritiker über die Existenz einer Art Verschwörung, und oft implizieren sie dabei, dass die Kommission selbst beteiligt war. Vermutlich als Folge der zunehmenden Herausforderungen bzgl. des Berichts der Warren Kommission, hat eine vor kurzem durchgeführte Meinungsumfrage angedeutet, dass 46% der amerikanischen Öffentlichkeit nicht glaubt, dass Oswald allein gehandelt hat, während mehr als die Hälfte der Befragten glaubt, dass die Kommission einige Fragen offen und ungelöst gelassen hat. Zweifellos zeigen Umfragen im Ausland ähnliche oder möglicherweise sogar weit unerwünschtere Ergebnisse. 

2. Dieser Meinungstrend liegt nicht im Anliegen der US-Regierung, einschließlich unserer Organisation. Die Mitglieder der Warren Kommission wurden natürlich aufgrund ihrer Integrität, Erfahrung und Bekanntheit ausgewählt. Sie vertraten die beiden großen Parteien, und sie und ihre Mitarbeiter wurden bewusst aus allen Teilen des Landes ausgewählt. Allein aufgrund des Ansehens der Kommissare, sind die Bemühungen ihre Rechtschaffenheit und Weisheit anzufechten, als Zweifel an der ganzen Führung der amerikanischen Gesellschaft zu bewerten. Darüber hinaus scheint es eine zunehmende Tendenz zu geben, dass Präsident Johnson selbst, als diejenige Person, der man nachsagt davon profitiert zu haben, in gewisser Weise für das Attentat verantwortlich wäre. 

In Anspielung auf die Ernsthaftigkeit, hat das nicht nur Effekte auf den betroffenen Einzelnen, sondern auch auf das ganze Ansehen der amerikanischen Regierung. Unsere Organisation ist dabei selbst direkt beteiligt: Neben anderen Fakten, haben wir Informationen zu der Untersuchung beigetragen. Verschwörungstheorien haben immer wieder unsere Organisation unter Verdacht, beispielsweise durch die fälschliche Behauptung, dass Lee Harvey Oswald für uns gearbeitet hat. Das Ziel dieser Ausführung ist es, Material bereit zu stellen, das dem entgegenwirkt, und die Behauptungen der Verschwörungstheoretiker zu diskreditieren, wie auch die Verbreitung solcher Behauptungen in anderen Ländern zu verhindern. Weitere Hintergrundinformationen werden in einem geheimen Abschnitt und in einer Reihe von nicht geheimen Anhängen geliefert.

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Montag, 27. Oktober 2014

Der Kinsey-Report | Fälschung mit folgen

Wie ein wertloser Sexbericht die Moral der modernen Gesellschaft untergraben konnte  und weshalb man dies noch förderte.              

Von Benjamin Seiler

Die sexuelle Revolution nahm in Amerika ihren Anfang. Auslöser war der sogenannte Kinsey-Report. Alfred C. Kinsey, ein Professor an der Universität von Indiana in Bloomington, erhielt 1943 von der Rockefeller-Stiftung großzügige finanzielle Zuschüsse, um die erste großangelegte Sexstudie durchzuführen. Die Gelder flossen, weil man daran interessiert war, "das menschliche Sexualverhalten zu verstehen und zu kontrollieren."

Es war mitten im Zweiten Weltkrieg und die Rockefellers beschäftigten sich intensiv mit psychologischer Kriegsführung. Da die Sexualität die stärkste Leidenschaft ist, von der das rationale Wesen Mensch übermannt (= manipuliert) werden kann, war es nur natürlich, daß sich die Rockefellers für ihre Erforschung interessierten. Außerdem hatte man schon damals erkannt, daß Sex gerade aus diesem Grund als wirkungsvolles Mittel zu Werbezwecken eingesetzt werden kann.
Zudem erachteten die Verantwortlichen der Rockefeller-Stiftung die vollständige Entschlüsselung der menschlichen Sexualität auch als notwendige Voraussetzung, um die Gentechnologie und das Klonen vorantreiben zu können.


Ethnische Kriegsführung

Doch ihr größtes Anliegen war die Empfängnisverhütung. Das Gespenst einer drohenden Überbevölkerung geisterte schon damals durch die Köpfe der reichen Führungsschicht, und die demographische Entwicklung der Katholiken in den USA machte Menschen wie Rockefeller Angst. Der Rockefeller-Clan, neben den Rothschilds die wohl reichste und einflußreichste Familie Amerikas (u. a. Chase Manhattan Bank), gehört nämlich zur protestantisch-angelsächsischen Elite der WASP's (White Anglo-Saxon Protestants - Weiße, Angelsächsische Protestanten). In den Vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts vermehrten sich die Katholiken wie keine andere Bevölkerungsgruppe in Amerika; wohl auch, weil der Papst die Empfängnisverhütung bis heute als Sünde verbietet.

Da brauchte man nur zu rechnen: Es war bloß eine Frage der Zeit, bis die Katholiken die zahlenmäßig stärkste Fraktion innerhalb der amerikanischen Gesellschaft bilden und somit in einer Demokratie wie den USA die Macht übernehmen würden. Zu diesem Thema wurden ganze Bücher geschrieben, beispielsweise Paul Blanshards Werk Das katholische Problem (1941).

Die Rockefeller-Stiftung steckte daher in den 40er Jahren über den Davison Fund sehr viel Geld in Verhütungskampagnen, die vor allem auf die katholische sowie die schwarze Bevölkerung abzielte. "Man strebte die Geburtenkontrolle als Werkzeug in einem verdeckten ethnischen Krieg an", schreibt Soziologe E. Michael Jones in seinem Buch Libido Dominandi - Sexuelle Befreiung und Politische Kontrolle.

In den Sechziger Jahren rief John D. Rockefeller III. den Population Council ins Leben, der eine weltweite Geburtenkontrolle forderte. Im Juli 1965 traf Rockefeller mit Papst Paul VI. zusammen. Der amerikanische Milliardär bot dem katholischen Oberhaupt allen Ernstes an, die Vorlage für eine päpstliche Enzyklika zur Geburtenkontrolle zu verfassen.

Es ist deshalb kein Zufall, daß die sexuelle Revolution mit dem Auftreten der Pille einher geht. Die Rockefellers finanzierten beides. Und Hollywood machte mit. Im gleichen Jahr - 1965 - erschien der Film The Porn Broker. Darin entblößt eine junge Schauspielerin, die eine schwarze Prostituierte spielt, ihren Oberkörper. Mit dieser Szene hatte Hollywood den Ehrenkodex der Filmindustrie gebrochen. Einer unaufhaltsamen Flutwelle gleich wurde nun die sexuelle Revolution über das Zelluloid verbreitet. So schrieb denn auch der Produzent von Porn Broker einen Brief an John, Kardinal Krol, den Erzbischof von Philadelphia und jubelte: "Dieser Film wird eine neue Ära der Kino-Kunst einläuten." In der Tat: Sieben Jahre später stammten drei der erfolgreichsten Filme aus der Hard Core-Ecke, darunter der erfolgreichste Sexfilm aller Zeiten, Deep Throat. "Die WASP's, allen voran die Rockefellers, förderten die Verhütungskampagnen, und die Juden rissen den Moralkodex von Hollywood ein", resümiert Soziologe Jones.

Kinseys fauler Zauber

Erst in diesem größeren Zusammenhang wird klar, weshalb der Kinsey-Report eine solch zentrale Rolle spielen sollte. Worum es der Rockefeller-Stiftung bei diesem Report ging, machte Alan Gregg, ihr medizinischer Leiter, 1943 in einem Brief an das US-Militär deutlich: "Wir sammeln Informationen, die von außergewöhnlichem Wert für jene Personen sind, welche Soldaten und Zivilisten kontrollieren müssen." - Da haben wir es erneut: Sex als Kontrollmittel.
Alfred Kinsey war ein Geistesverwandter des Marquis de Sade. Auch Kinsey glaubte, daß die Religion die Wurzel der sexuellen Repression sei. Deshalb müsse die Religion als Richterin über die Moral von der Wissenschaft ersetzt werden. Wird aber die Wissenschaft zur moralischen Instanz erhoben, gibt es faktisch keine unveränderliche Ethik mehr. 

Die Moralvorstellungen können nun laufend an die Gesellschaft angepaßt werden (wie wir es beispielsweise auch in der Diskussion um die Genmanipulation und das Klonen erleben). Professor Kinsey selbst war ein dem Voyeurismus verfallener, zügelloser Mensch. Er ließ im Namen der Wissenschaft sado-masochistische Sexualpraktiken ebenso filmen wie Schwulensex und den Kindsmißbrauch pädophiler Männer. Das FBI überwachte Kinseys Treiben und hätte ihn dafür ohne weiteres ins Gefängnis werfen können - doch FBI-Chef J. Edgar Hoover, selber ein homosexueller Lüstling, sah über diese kriminellen Machenschaften hinweg (Quelle: Secret History: Kinsey's Pedophiles; BBC Channel 4, 8. Oktober 1998).

Alfred Kinsey stieg auch mit seinem Mitarbeiter Wardell Pomeroy ins Bett oder schaute diesem beim Sex mit anderen zu. Der Professor nannte das dann "wissenschaftliche Studien". Er besaß eine private Folterkammer, wo er jeweils schmerzhafte Spiele mit seinen Genitalien trieb. 1954 verstümmelte er sich dabei so schwer, daß er zwei Jahre später an den Folgen starb, wie man munkelt.

Dieser pillensüchtige ‚herausragende Sexualwissenschaftler' war nach eigenen Aussagen sehr fasziniert von der Sexualmagie des Satanisten Aleister Crowley, der sich selbst den ‚Schwarzen Papst' zu nennen pflegte.

Alfred Kinsey hatte sich über die Jahre ein weitreichendes Netz von Wissenschaftlern, Journalisten, Politikern, öffentlichen Personen und Geldgebern aufgebaut, die alle in seiner Hand waren. Geschmeichelt, daß sich der berühmte Alfred Kinsey für sie interessierte, hatten sie ihm ihr privates Sexleben anvertraut - und waren so erpreßbar geworden. Es fällt auf, daß alle Persönlichkeiten, die Kinsey bis zum Ende die Stange hielten, ihm irgendwann einmal ihr Intimleben erzählt hatten.

Die Quellen für seine Sexstudien fand Alfred Kinsey fast ausschließlich in Schwarzen-Ghettos, Gefängnissen und Schwulenbars. Nur dort gab es genügend Männer, die bereit waren, über ihr Sexleben zu reden (oft gegen Geld). Denn die normale Bevölkerung hatte in den Vierziger Jahren weder perverse Vorlieben (wo hätten diese schon stimuliert werden sollen?) noch die Frivolität, diese einem Fremden anzuvertrauen. Seine aus der schwarzen Unterschicht und weißen Bohemienkreisen gewonnenen Daten publizierte Kinsey 1948 unter dem Titel Sexual Behavior in the Human Male (Das sexuelle Verhalten des Mannes) - besser bekannt als der Kinsey-Report.

Obwohl Kritiker, darunter auch Kinseys enger Mitarbeiter Abraham Maslow, dem Werk jeglichen wissenschaftlichen und statistischen Wert absprachen, wurde der von Rockefeller finanzierte Kinsey-Report in den Medien hochgejubelt und avancierte schnell zum Bestseller. Wer das Buch las, gewann den Eindruck, daß der Durchschnittsamerikaner im Grunde genommen nicht mehr weit entfernt von einem Sexmonster sei. Sofort schalteten sich Bürgerrechtsbewegungen wie ACLU(American Civil Liberties Union) und diverse Juristengruppen ein. Der lautstark verkündete Grundtenor lautete: Wenn wir unsere Augen nicht vor der Wahrheit verschließen oder 95 Prozent aller Männer ins Gefängnis stecken wollen, so müssen wir unsere gesetzlichen und moralischen Standards völlig neu überarbeiten!

Voilà! Mit dem wissenschaftlich völlig wertlosen Kinsey-Report hatte man nun ein pseudo-wissenschaftliches Instrument in der Hand, um die moralischen Werte der US-Gesellschaft zu untergraben und die Gesetzeslage entsprechend zu ändern - was auch geschah und schließlich in die pornographische Flutwelle der 70er Jahre mündete (Nicht von ungefähr gibt Hugh Hefner an, er sei durch Kinseys Arbeiten zur Gründung des Playboys inspiriert worden).

1953 erschien dann Kinseys Bericht über Das sexuelle Verhalten der Frau. Dieses Werk wurde von der Öffentlichkeit weniger gut aufgenommen, weil die frauenfeindliche Haltung des Professors nicht zu überlesen war. Bill Dellenback, Kinseys Fotograf, meinte, das Buch sei typisch für "die boshafte Einstellung, die Homosexuelle häufig gegenüber Frauen hegen".
Wenn es nach Alfred Kinsey gegangen wäre, hätte er sowieso lieber ein Buch über die Homosexualität geschrieben. Den Vorwurf, die Homosexualität habe schon in seinem ersten Buch über das Sexualverhalten des Mannes einen viel zu großen Stellenwert erhalten, pflegte er mit der Bemerkung vom Tisch zu fegen, daß es nichts dergleichen gäbe wie eine ‚normale' Sexualität.

1954 wurde Alfred Kinsey schließlich von der Rockefeller-Stiftung fallengelassen, weil der US-Kongreß eine Untersuchung eingeleitet hatte, die abklären sollte, ob der Professor in illegale Sexualpraktiken verwickelt war. Kinseys Stern war am Sinken. Im gleichen Jahr verstümmelte er sich schwer - doch wen kümmerte das noch? Der Mohr hatte seine Arbeit getan. Der Mohr konnte gehen.

Quelle: zeitenschrift.com

Sonntag, 26. Oktober 2014

Poesie | Freiheit


 Freiheit 

Freiheit

Sie leuchtet in weiter ferne. 

Sie leuchtet wie tausend Sterne.


Was ist denn wirkliche Freiheit?


Aufrecht stehn wenn andere knie'n, 

weiter ziehe'n wenn alle flieh'n.


Über sich selber lachen,

Solidarität mit schwachen.


Bei Verletzung nicht mehr weinen,

im leben stehen mit beiden Beinen.


Lauter schreien wenn andere schweigen 

und auf die Ungerechtigkeiten zeigen.


Ehrlich sein wenn andere lügen,

nicht sich selbst und auch andere zu betrügen.


Das Leben auch mit anderen Augen seh'n 

und nicht über Leichen geh'n. 


Versprechen halten, Treue zu bewahren,

dafür kämpfen auch bei Gefahren. 


Keine Maske mehr zu tragen 

und auch unbequeme Fragen, fragen.


Und bestimmt noch vieles mehr, Freiheit ist wohl schwer.


Um die Freiheit zu erreichen, 

mußt du wohl vom Wege weichen, 

den ausgetretenen Pfad verlassen,

dich befrei'n und los zu lassen. 


Die Versprechen nicht zu glauben,

die dir Politik und Wirtschaft geben.

Weil deren einzig streben, 

sie wollen dich in Ketten legen. 


Doch die Freiheit, die macht Angst,

ob du sie wohl erreichen kannst? 

Denn der weg ist steinig 

und auch hart und dein Fuß verletzlich und auch zart. 


In so manche Dornen wirst du treten

und so manches mal wohl beten.

So manche Träne wirst du wein'n, 

doch du wirst auch wissen, 

du bist nicht allein. 

...
_____________________________________________

Geschrieben von arnidererste, am 20.06.2012

EU-Abgeordneter Papadakis: "Islamischer Staat eine Kreation der USA und ihrer Verbündeten"

Konstantinos Papadakis von der Fraktion Vereinigte Linke (Kommunistische Partei Griechenlands) im EU-Parlament in Straßburg, bezeichnete am 22. Oktober 2014 die IS-ISIS-ISIL, die in Syrien und Irak Massaker an Andersgläubige begeht und Terror verbreitet, als eine Kreation der USA und ihrer Verbündeten. Wörtlich sagte Papadakis: "Die angeblichen Jihadisten sind eine Kreation der USA und ihrer Verbündeten, die sie ausgebildet, bewaffnet und finanziert haben. Heute verwenden die NATO, die Europäische Union, die USA und die Verbündeten all dies, wie einen Schleier, um die ganze Angelegenheit zu vertuschen. Sie nutzen dies als Vorwand, um diese Gebiete anzugreifen, um sich dann der wertvollen Ressourcen zu bemächtigen."

Veröffentlicht am 23.10.2014:



Verwandte Artikel: US-Senator McCain über IS/ISIS/ISIL: "Ich stehe die ganze Zeit mit diesen Leuten in Kontakt"

US-Senator McCain über IS/ISIS/ISIL: "Ich stehe die ganze Zeit mit diesen Leuten in Kontakt"

US-Senator und Präsidentschaftskandidat der Republikaner McCain, der 2008 gegen den späteren Gewinner und Präsidenten Barack Obama verlor, sagt in diesem Interview offen, er stünde mit den Terroristen von ISIS/ISIL/IS: "die ganze Zeit in Kontakt"! 
Ein weiterer Beweis dafür, daß die Halsabschneider in Syrien und Irak u. a. von den USA gelenkt werden.

Veröffentlicht am 27.09.2014:



Verwandte Artikel: Der "Islamische Staat" (ISIS) wurde von Mossad, CIA und MI6 gegründet

Sonntag, 19. Oktober 2014

Nervenzellen unseres Darms beeinflussen Gefühle und Verhalten

Der Volksmund weiß es schon: Wir verlassen uns auf unser "Bauchgefühl", glauben daran, dass Liebe durch den Magen geht, und lassen uns von Ärger oder Stress den Appetit verderben. Ob der Darm tatsächlich das komplexe menschliche Verhalten beeinflussen kann, untersuchen zurzeit Forscher in aller Welt. Schon vor einigen Jahren konnten sie den Verbindungsweg zwischen Bauch und Kopf ausführlich beschreiben: Der sogenannte Vagus-Nerv verbindet den Magen-Darm-Trakt mit dem Gehirn. Dabei verlaufen etwa 80 bis 90 Prozent der Nervenfasern vom Bauch zum Kopf. Das bedeutet nichts anderes, als dass der Darm mehr Informationen an das Gehirn sendet als umgekehrt.

Veröffentlicht am 13.03.2013:


Verwandte Artikel: Unser zweites Gehirn - Der kluge Bauch

Der Intellekt - Das Hindernis zum Bewusstsein

Auszug aus dem Buch "Der Löwe erwacht"

Menschen von „hohem Intellekt" denken gleich (wie auch die mit nicht ganz so hohem)

Der Intellekt kommuniziert mittels Gedanken. Er hört nie auf zu denken. Die Menschen sind süchtig danach zu denken, weil sie abhängig vom Intellekt sind und glauben, dass dieser sie ausmache. Die Gedanken werden ihrerseits zu Gefühlen, der Reaktion des Körpers/Intellekts auf Gedanken, und daher sind die Menschen auch nach Gefühlen süchtig. Es ist gar keine unmittelbare Erfahrung nötig, um eine emotionale Reaktion auszulösen; der Gedanke an etwas genügt. Wir leben in einer vom Intellekt erschaffenen Welt voller vom Intellekt erschaffener Menschen, und somit ist der Intellekt Gott: „Er besitzt einen hohen Intellekt", „Sie hat eine unglaubliche Auffassungsgabe", „Was für ein brillanter Geist". Innerhalb einer vom Intellekt erschaffenen Realität ist der Intellekt alles, was zählt, und eben deshalb ist der Intellekt in dieser sogenannten modernen Welt Mittelpunkt eines wahren Kultes. 

Ein „Intellektueller" oder ein „Akademiker" zu sein gilt innerhalb unseres verqueren Verständnisses als Garant dafür, dass man intelligent sei. Nun, es kommt aber darauf an, was man unter „intelligent" versteht. Die Definition laut Lexikon liest sich so: „Geistig rege und originell; klug." Geistig rege, einverstanden, aber dies zu sein ist einfach die Aufgabe des Intellekts: Dinge mittels Gedanken geistig zu verarbeiten. Originell? Das stimmt nicht. Originalität stammt vom Bewusstsein, nicht vom Intellekt. Klug? Wieder die Frage: Was ist mit „klug" gemeint? Wenn der Begriff die Fähigkeit beschreibt, viele Fakten im Gedächtnis speichern und nach Belieben abrufen zu können, dann ist auch hiermit wieder nur der Intellekt gemeint. Was wir als „Intelligenz" bezeichnen, gehört zum Intellekt, wohingegen Weisheit zum Bewusstsein gehört, und wie ich seit Jahren betone, ist Intelligenz ohne Weisheit die destruktivste Kraft auf Erden. Zum Beispiel zeugt es von hoher Intelligenz, eine Atombombe zu bauen, aber weise ist es nicht. Es gibt viele intelligente Menschen, jedoch nur wenige weise, und das liegt daran, dass die menschliche Wahrnehmung vom Intellekt beherrscht wird, dieser computerähnlichen Vernetzung, die nicht das wahre Selbst darstellt. 

Zwanzig Jahre lang habe ich in über 50 Ländern vor den verschiedensten Arten von Publikum Vorträge gehalten, und stets sind es die Intellektuellen und Akademiker, die besonders unempfänglich für alles sind, was sich außerhalb der „Konventionskiste" befin- det. Diese Konventionskiste ist der Intellekt. Sie sind so sehr im Intellekt gefangen, dass sie Informationen und Einsichten, die vom Bewusstsein inspiriert werden, gar nicht verarbeiten können. Dies ist eine fremde Welt für sie, wie etwas aus „Twilight Zone" [eine ame- rikanische Fernsehserie]. Und dennoch werden sie für ihre Intelligenz gefeiert und leiten die Institutionen, von denen die Gesellschaft kontrolliert und gesteuert wird. Das vom Intellekt erschaffene System speit vom Intellekt erschaffene Roboter aus, die dann ihrerseits das vom Intellekt erschaffenen System aufrechterhalten. So geht das immer weiter, Jahrzehnt um Jahrzehnt. 

Während der Intellekt sich mittels Gedanken äußert, spricht das Bewusstsein in Form von „Wissen" zu uns. Dieses wird auch „Intuition" (der sechste Sinn oder das Bauchgefühl, Anm. Neo) genannt. Intuition ist nichts, was wir denken, sondern etwas, das wir fühlen, das wir einfach wissen. Wir alle verfügen in gewissem Maße über diese Intuition. Sie ist dieses Gefühl, etwas zu wissen, ohne dass man weiß, woher dieses Wissen stammt. „Ich wusste einfach, dass ich diesen Menschen treffen/hierher kommen/dort sein musste." Für gewöhnlich lässt sich dieses Wissen - dieser Drang, etwas Bestimmtes zu tun - nicht mit Worten (dem Intellekt) erklären, doch es kommt von irgendwo tief in uns - nämlich vom Bewusstsein. 

Die Herrschaft des Intellekts über unser Realitätsempfinden verschließt das Tor zur Intuition, denn wenn wir diesem Gefühl in uns nachgeben, ist der Intellekt nicht länger der Lenkende, nicht länger Herr der Lage. Natürlich kämpft er darum, seine Vormachtstellung zu wahren. Wie oft haben Sie schon intuitiv etwas gewusst oder einen machtvollen Drang verspürt, etwas zu tun, nur um dann von dem Geplapper in Ihrem Kopf davon abgebracht zu werden?
„Das kannst du nicht machen; was werden deine Familie, die Nachbarn und die Arbeitskollegen bloß denken? Das ist unverantwortlich; du hast Aufgaben, Verpflichtungen, und was ist mit deiner Karriere? Du wirst die anderen und dich selbst nur enttäuschen. Du kannst nicht einfach aus einer Laune heraus alles hinwerfen. Das ist doch nicht logisch."
Ach ja, Logik - das System des vernünftigen Schlussfolgerns. Doch was ist Vernunft? Die lexikalischen Definitionen sind mustergültig: „Befähigung zu logischem, rationalem und analytischem Denken; Intelligenz; gute Urteilskraft; gesunder Menschenverstand; ein normaler Geisteszustand; geistige Klarheit." Die Passage „Befähigung zu logischem, ratio- nalem und analytischem Denken" bezieht sich recht offensichtlich auf den Intellekt, aber „gute Urteilskraft" und „gesunder Menschenverstand"? Nach wessen Kriterien, bitte? Die Herrschaft des Intellekts über unsere Realität bedeutet, dass alles von der Perspektive des Intellekts aus betrachtet wird. Mit „guter Urteilskraft" und „gesundem Menschenverstand" ist schlicht das gemeint, was der Intellekt darunter versteht. Was aber, wenn der Intellekt - wie es tatsächlich der Fall ist - lediglich einen Bruchteil dessen weiß, was es zu wissen gibt? Würden Sie Ihr Leben etwa unhinterfragt daran ausrichten, wie ein Dorftrottel gute Urteilskraft und gesunden Menschenverstand definiert? Das wäre verrückt, doch der Gutteil von sieben Milliarden Menschen tut Tag für Tag eben dies. 

Wenn Sie an einem schönen, sonnigen Morgen aus dem Fenster sähen, dann würde es nur von guter Urteilskraft und gesundem Menschenverstand zeugen, wenn Sie mit Ihrer Familie den Tee heute im Garten trinken oder für ein Sonnenbad die Liegestühle hervorholen würden. Wenn Sie jedoch einen umfassenderen Überblick über das Geschehen hätten und, sagen wir, sähen, dass ein Orkan heranzieht, würde sich das, was zunächst wie gute Urteilskraft und gesunder Menschenverstand wirkte, plötzlich als potentieller Selbstmord erweisen. So verhält es sich auch mit Intellekt und Bewusstsein, denn beide unterscheiden sich, was die Weite des Wahrnehmungshorizonts angeht, gewaltig voneinander. 

Wenn Sie Ihren Intellekt für das Bewusstsein öffnen, erkennen Sie, wie begrenzt, ja geradezu dumm der Intellekt in Wahrheit ist, sofern er als geschlossener Kreislauf funktioniert und sich nur der Realität der fünf Sinne bewusst ist. Dann erkennen Sie auch, dass es schlicht verrückt ist, den Intellekt darüber entscheiden zu lassen, was gute Urteilskraft und gesunder Menschenverstand sind. 

Wo wir schon dabei sind - mir gefällt besonders diese dritte Definition von Vernunft: „Ein normaler Geisteszustand; geistige Klarheit." Die trügerische Perspektive des Intellekts ist der Standpunkt, von dem aus alles und jeder durchleuchtet und beurteilt wird. Wenn Sie Dinge sagen, die über das Begriffsvermögen des Intellekts hinausgehen, müssen Sie laut Definition verrückt sein und sich außerhalb des normalen Geisteszustands befinden. Deshalb habe ich schon so oft gesagt, dass ich es begrüße, als verrückt betitelt zu werden, denn das bestätigt nur meine geistige Gesundheit. Mein Dank an alle Betreffenden.
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Das ganze Buch gibt es hier als PDF, jedoch sollte nicht alles für bare Münze genommen werden, was darin geschrieben steht. Wie David Icke in diesem Abschnitt es selbst sagt; solltet ihr nach Intuition und nicht nach Intellekt entscheiden, auch was die Informationen aus diesem Buch angeht.

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