Dienstag, 23. Juli 2013

Sergej Lawrow: Vertreibung von Terroristen aus Syrien ist Hauptziel der Syrien-Konferenz


Russlands Außenminister Sergej Lawrow mit dem syrischen Vizepremier Qadri Jamal am Montag in Moskau


Das Hauptanliegen bei der geplanten internationalen Syrien-Konferenz, ist laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow - die vom höchst kriminellen Westen angeheuerte, bewaffnete und finanzierte - internationale Terroristen aus Syrien zu vertreiben.
„Die Abschlusserklärung des G8-Gipfels enthält einen Aufruf an die syrische Regierung sowie an die Opposition, alle Terroristen aus Syrien zu verjagen. Ich bin der Meinung, dass diese Aufgabe einer der wichtigsten Punkte bei der Einberufung der Konferenz ist“, sagte Lawrow zum Auftakt seines Gesprächs mit dem syrischen Vizepremier Qadri Jamil am Montag in Moskau.
Der stellvertretende syrische Ministerpräsident Qadri Jamil sagte, der Westen sei für die momentane Lage in Syrien verantwortlich.

Vor dem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow sagte Jamil am selben Tag vor der Presse, er bedanke sich bei Russland für die Unterstützung seiner Regierung und die Suche nach einer politischen Lösung.

Lawrow bekräftigte, die russische Seite werde weiterhin mit der syrischen Regierung und der Opposition in Kontakt bleiben. Er hoffe, dass beide Seiten ohne Vorbedingungen an einer internationalen Syrien-Konferenz teilnehmen und die Genfer Konvention schnellstmöglich umsetzen würden.

Die neue Syrien-Konferenz soll auf Anregung Russlands und der USA in absehbarer Zeit zustande kommen und Wege für eine friedliche Beilegung des seit mehr als zwei Jahren andauernden Konfliktes in dem vorderasiatischen Land aufzeigen.
Der Termin für die Syrien-Konferenz bleibt weiter ungewiss. Medien hatten berichtet, sie sei auf August verschoben worden.

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