Mittwoch, 31. Juli 2013

Westliche Kriegsverbrechen und Propaganda gegen Syrien


Von Finian Cunningham30. Juli 2013

Früher einmal machten westliche Medien ein Geschrei über Berichte von Massakern. Jetzt werden Gräuel von diesen Regierungen und Medien verächtlicherweise einfach ignoriert.

Warum? Weil es zunehmend klarer wird, dass die Gruppen, die diese Verbrechen gegen tausende syrische Zivilisten begehen, die vom Ausland unterstützten Söldner sind, die von den westlichen Medien und ihren Regierungen schwärmerisch als 'Rebellen', die für 'demokratische Freiheit' kämpfen, bezeichnet wurden.

Dieses Affentheater ist in voller Auflösung begriffen, wobei die kriminellen westlichen Regierungen entlarvt werden, die die Gewalt gegen Zivilisten unterstützen, mitsamt der ganze Medienindustrie, die sich durch bereitwilliges Komplizentum ebenfalls der Kriegsverbrechen schuldig macht.

Dies ist keine bloße Übertreibung. Falsche Informationen und Lügen über Konflikte zu verbreiten – unter dem Mantel unabhängiger Nachrichten – heißt Komplize sein beim Verbergen von Kriegsverbrechen. Man kann kaum eine größere Verfehlung begehen, als Lügen über Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu erzählen.


Diese giftigen Lügen und Propaganda werden jetzt als ein vom Westen unterstütztes Komplott aufgedeckt, den souveränten Staat Syrien zu zerrütten. Diese Aufdeckung wird noch betont dadurch, dass die Todesschwadronen des Westens noch hemmungsloser werden, weil sie sich der drohenden Niederlage durch die syrische Armee gegenübersehen.

Das neueste Massaker geschah in der Stadt Khan al-Assal in der nördlichen Provinz Aleppo. Etwa 150 Menschen, überwiegend Zivilisten, wurden Berichten zufolge kaltblütig abgeschlachtet. Vielen der Opfer wurde wie bei Exekutionen in den Kopf geschossen. Die Al-Qaida Töchter – al-Nusrah Front und Ansar al Khalifa – haben die Verantwortung übernommen.

Verlässliche Quellen sagen, dass die Mörder versuchten, ihre barbarischen Verbrechen zu vertuschen, indem sie die Leichen zerstückelten und verbrannten. Nur Tage vor dieser Mordorgie haben vermutlich dieselben Gruppen  zumindest sieben Zivilisten in der Stadt Maqbara in der Provinz Hasakah massakriert.

Bei den reißenden Fortschritten der syrischen nationalen Armee wird  aus der Indentität der Toten ersichtlich, dass die Mehrzahl dieser Kämpfer Ausländer sind, aus Saudiarabien, Libyen, Jordanien, Türkei und auch aus den USA und Europa, einschließlich England, Frankreich und Deutschland.

Gerade in der vergangenen Woche wurde berichtet, dass Saudiarabien für 50 Millionen US $ aus Israel schwere Waffen gekauft hat, um das ausländische Netzwerk zu beliefern, um das Volk Syriens in die Unterwerfung zu zwingen.

Auch die USA, England und Frankreich haben über 200 Mill. Dollar locker gemacht, von denen sie behaupten, dass sie für die 'syrischen Opposition' seien in Form von nicht-tödlicher Hilfe.

Das ist nur eine zynische Semantik, um die Tatsache zu vertuschen, dass die westlichen Regierungen und ihre regionalen Marionetten, Türken, Araber und Israelis, den Genozid in Syrien sponsorn.

Am Wochenende, als die Massenmorde in Khan al-Assal und Maqbara nach außen drangen, herrschte beredtes Schweigen in den westlichen Medien. Ein flüchtiger Blick auf die New York Times, Washington Post, Voice of America, den Guardian, BBC, France 24, Deutsche Welle, Reuters u. a. zeigte keine oder belanglose Berichte über die Gräuel.

Eine bemerkenswerte Ausnahme war die Londoner Financial Times mit dem Titel 'Syrische Regierung verurteilt den Rebellen-Angriff'. Die FT versuchte, den Massenmord an Zivilisten zu entstellen, indem sie behauptete, dass „extremistische Rebellen“ gefangene Soldaten exekutiert hätten, und indem sie die Verurteilung des 'Missbrauchs' durch die Syrische Nationale Koalition betonte.

Ein ähnliches Schweigen folgte im vergangenen Monat auf ein anderes Massaker im Dorf Hatlah in der östlichen Provinz Deir al-Zour. Mitte Juni wurden mehr als 60 hauptsächlich Shia-Anhänger von den ausländischen Kämpfern abgeschlachtet. Da waren die meisten Opfer Kinder und Frauen. Die Aufforderungen der syrischen Regierung nach einer internationalen Verurteilung durch die UNO wurden ignoriert.

Im Gegensatz zu dieser Reaktion der westlichen Regierung und Medien muss man jene zu früheren Massakern sehen. Im Mai und Juni 2012 drehten die westlichen Medien durch über Berichte von Massenmorden in den Dörfern Houla und Qubair, wo 108 resp. 78 Bewohner ermordet worden waren, von denen vielen die Kehle durchschnitten war. Da behaupteten die westlichen Medien, dass die Täter die syrische Armee war und verurteilte Präsiden Assad.

US-Außenministerin Hillary Clinton klagte Assad an, „mit Mord und Furcht zu regieren“ und führte den Chor der westlichen Regierungen an, dass Assad zurücktreten solle.

Später kam heraus, dass diese Massaker das Werk der vom Westen unterstützten Ausländer waren. Aber die westlichen Medien korrigierten nicht ihre Meldungen. So handelt ein Propaganda-Ministerium, nicht unabhäniger Journalismus.

Dieselbe Propaganda-Formel sensasitioneller Schlagzeilen wurde immer wieder bei den folgenden Massakern benuzt.
….

Die syrische Regierung hat immer wieder bezeugt, dass diese massiven Morde das Werk der vom Westen gestützten Militanten waren. Diese ekelerregende Terroristen-Methodologie entspricht der Takfiri-Mentalität, alle umzubringen, die als Ungläubige bezeichnet werden – Sunnis, Shia, Alawiten, Christen, nicht-Gläubige. Alle, die sich nicht ihrer fundamentalistisch verdrehten Theologie unterwerfen.

Dies entspricht auch der langen Geschichte enger Zusammenarbeit westlicher Regierungen und der arabischen Wahhabi-Despoten – was zurück geht auf die Schaffung der al-Qaida durch westliche Geheimdienste in Afghanistan in den 80-er Jahren, um die Sowjet-gestützte Regierung in Kabul zu stürzen.

Das wahllose Morden von Zivilisten durch Massaker …. passt auch zu den zahllosen Autobomben, die auf Märkten, Straßen, in Krankenhäusern und Schulen in ganz Syrien gezündet werden.
….
Da die ausländische kriminelle Konspiration zur Erzwingung eines Regime-Wechsels in Syrien am Abrutschen ist – wobei der Wendepunkt der Sieg der syrischen Armee bei Qusayr war – greifen die westlich gesponsorten Terroristen immer mehr und mehr auf desparate Methoden zurück. Ihre Verworfenheit zeigte sich ja erneut in dem Gemetzel an Zivilisten in Khan al- Assal und Maqbara.

Tragischer- und verächtlicherweise haben wir in den kommenden Wochen und Monaten mehr davon zu erwarten, wenn die westliche Konspiration noch mehr Niederlagen erleidet.

Wirklich bemerkenswert ist, wie die westlichen Regierungen und Medienmaschine, euphemistisch die Mainstream-Nachrichtenmedien genannt, diese neuesten Massaker ignorieren.

Das ist deswegen, weil ihr bösartiges Spiel zu Ende ist. Sie können nicht mehr die Realität verheimlichen, wer diese Massaker verübt und wie alles Teil einer kriminellen Genozid-Kampagne ist, geführt von Washington, London und Paris. Deshalb geben sie vor, derartige Gräuel zu ignorieren. Sie ehrlich zu betrachten, würde das hässliche Gesicht des westlichen Imperialismus und dergewissenlosen Rolle, die von den westlichen Medien gespielt wurde, enthüllen.

Obendrein werden nun anständige Journalisten-Dienste wie PressTV, die über die Realität berichteten und was die westlichen Regierungen wirklich tun in Syrien mit ihren Todesschwadronen, von den Satelliten-Netzwerken, die der Westen kontrolliert, verbannt.

Eine wahre Erweiterung dieser Zensur war, dass der PressTV Korrespondent Maya Nasser im September von westlich gesponsorten Todesschwadronen in Damaskus ermordet wurde, aus dem einzigen Grunde, weil er half, die Wahrheit über das, was Syrien angetan wird, zu enthüllen. Mord ist nur eine extreme Form von Zensur, wie der irische Stückeschreiber George Bernhard Shaw einmal schrieb.

Das westliche Schweigen über die neuesten Massaker in Syrien ist nicht nur eine Angelegenheit der Gleichgültigkeit oder von schlampigem Journalismus. Es zeigt deutlich ihre Komplizenschaft bei der Verhüllung des Genozid-Krieges in Syrien.


Quelle: einarschlereth.blogspot.de/2013/07/westliche-kriegsverbrechen-in-syrien.html

Sonntag, 28. Juli 2013

Das System Octogon – Die CDU wurde nach 1945 mit Nazi-Vermögen und CIA-Hilfe aufgebaut



Neueste historische Forschungen verdeutlichen erneut: Die CDU wurde nach 1945 mit Nazi-Vermögen aufgebaut bzw. finanziert und mit Unterstützung des CIA von Wahlsieg zu Wahlsieg gepuscht.

Obwohl USA, Rußland und Großbritannien Kriegsverbündete gegen Hitlerdeutschland waren, bildete sich bald eine Blockkonfrontation zwischen Ost und West und für die US Behörden wurde Ostdeutschland und der Kommunismus schnell wieder zum neuen Hauptfeind. So kooperierten die US Besatzungsbehörden zunehmend mit den Altnazis im Lande. Gleichzeitig wurden etliche Nazi-Funktionäre und Mitläufer des NS Regimes schnell wieder in die bundesdeutsche Politik und namentlich vor allem in die neu gegründete CDU nach 1949 integriert, wo sie Spitzenfunktionen einnahmen und bis in hohe Staatsfunktionen der BRD nach 1949 aufstiegen.
(...)
So war CDU Bundeskanzler Kiesinger genauso NSDAP Mitglied wie beispielsweise der CDU Bundespräsident Karl Carstens und der Baden-Württembergische Ministerpräsident Filbinger von der CDU war sogar Nazi-Richter, der Todesurteile gegen Nazi-Gegner fabrizierte und sie vollstrecken ließ.

Eine zentrale Figur spielt dabei der Nazi-General Reinhard Gehlen, der im Westen einen Geheimdienst aufbaute, der Vorläufer des BND werden sollte. Er war praktisch der Mielke des Westens. Bis 1956 leitete er die West-Spionage, die sich im Wesentlichen gegen die DDR richtete und der Antikommunismus im Stile der Alt-Nazis propagierte. Reinhard Gehlen versteckte sich im Mai 1945 an der österreichisch-bayerischen Grenze und hortete dort ein Nazi-Vermögen und Kunstschätze in einer Fabrikhalle. An dieser Grenze werden Milliarden Reichsmark und Goldbarren entdeckt. Die Nazis horteten schon immer Vermögen in der Schweiz.

Der Nazi-General Gehlen und die US Besatzer haben diese Vermögen an der deutschen Grenze zur Schweiz gemeinsam geborgen. Die CIA koordinierte diese Operationen.

Rudolf Ruscheweyh war Kaufmann, Industrieller, Waffen-Lobbyist und ein NS-Geheimagent Hitlerdeutschlands, der auch Waffenlieferungen aus der Schweiz für Deutschland im 2. Weltkrieg organisierte, die offiziell verboten waren. Dafür erhielt er Millionen-Provisionen für die Waffengeschäfte. Hans Toeppen war der Finanzbeauftragte der Nazis, der 1940 hierbei Ruscheweyh im Namen des Führers behilflich war.
(...)

Die Bundesrepublik wird gegründet und der CDU Kandidat Adenauer wird erster Bundes-kanzler. Linke Ideologien sollten bekämpft werden. Offiziell hatte “die Verfassung” eine Wiederbewaffnung Westdeutschlands verboten. Anfang 1952 kehrt Ruscheweyh in seine Villa “Octogon” nach Liechtenstein (Schaan) aus den USA kommend zurück, wo er die Organisation “Octogon” wohl mit CIA-Hilfe gründet. Die Gesellschaft soll Import und Export und Vermögensverwaltung betreiben und die Waffengeschäfte für Deutschland abwickeln.
Der Gesellschaft gehörte der CIA Agent Wright und ein Minister Liechtensteins namens Dr. Voigt sowie der spanische Direktor und Waffenfabrikant der Hispano-Suiza aus Genf im Aufsichtsrat an. Ruscheweyh hatte auch gute Kontakte zum deutschen Agenten Gehlen.
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Dienstag, 23. Juli 2013

Sergej Lawrow: Vertreibung von Terroristen aus Syrien ist Hauptziel der Syrien-Konferenz


Russlands Außenminister Sergej Lawrow mit dem syrischen Vizepremier Qadri Jamal am Montag in Moskau


Das Hauptanliegen bei der geplanten internationalen Syrien-Konferenz, ist laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow - die vom höchst kriminellen Westen angeheuerte, bewaffnete und finanzierte - internationale Terroristen aus Syrien zu vertreiben.
„Die Abschlusserklärung des G8-Gipfels enthält einen Aufruf an die syrische Regierung sowie an die Opposition, alle Terroristen aus Syrien zu verjagen. Ich bin der Meinung, dass diese Aufgabe einer der wichtigsten Punkte bei der Einberufung der Konferenz ist“, sagte Lawrow zum Auftakt seines Gesprächs mit dem syrischen Vizepremier Qadri Jamil am Montag in Moskau.
Der stellvertretende syrische Ministerpräsident Qadri Jamil sagte, der Westen sei für die momentane Lage in Syrien verantwortlich.

Vor dem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow sagte Jamil am selben Tag vor der Presse, er bedanke sich bei Russland für die Unterstützung seiner Regierung und die Suche nach einer politischen Lösung.

Lawrow bekräftigte, die russische Seite werde weiterhin mit der syrischen Regierung und der Opposition in Kontakt bleiben. Er hoffe, dass beide Seiten ohne Vorbedingungen an einer internationalen Syrien-Konferenz teilnehmen und die Genfer Konvention schnellstmöglich umsetzen würden.

Die neue Syrien-Konferenz soll auf Anregung Russlands und der USA in absehbarer Zeit zustande kommen und Wege für eine friedliche Beilegung des seit mehr als zwei Jahren andauernden Konfliktes in dem vorderasiatischen Land aufzeigen.
Der Termin für die Syrien-Konferenz bleibt weiter ungewiss. Medien hatten berichtet, sie sei auf August verschoben worden.

Sonntag, 21. Juli 2013

Britischer EU-Parlamentarier: Bilderberg-Verschwörung und gleichgeschaltete Medien sind real


Alex Jones, Infowars.com, 06.06.2013


Der Radiomoderator Alex Jones im Gespräch mit dem EU-Parlamentarier Gerard Batten im britischen Watford.

Gerard Batten: Mein Name ist Gerard Batten. Ich sitze für London für die Britische Unabhängigkeitspartei [UKIP] im Europäischen Parlament, und wir sind heute hier vor dem Hotel The Grove, wo sie das Bilderberg-Treffen abhalten, weil ich einer von den vielen Menschen bin, die aus vielen unterschiedlichen politischen Lagern kommen und sich die Frage stellen, weshalb sich diese Leute hier treffen.

Ich glaube, dieses Jahr ist außerordentlich bedeutend, weil es in 59 Jahren das erste Mal ist, dass hier wirklich zahlreiche Vertreter der Mainstream-Presse und Massenmedien aufschlagen müssen, um tatsächlich Leute wie Alex Jones, der jetzt gerade filmt, und mich hier und heute zu interviewen und die Frage zu stellen, was hier eigentlich vor sich geht. Das ist ein entscheidender Durchbruch, und ich glaube, das ist auch der Grund dafür, warum die Menschen sehr aufgebracht darüber sind – weil sie nicht wissen, was die Beschlüsse dieser Treffen sind.

Nun, sie [die Bilderberger] sagen, es gäbe keinerlei Beschlüsse. Aber sollen wir tatsächlich glauben, dass 130 bis 140 der mächtigsten, reichsten und einflussreichsten Menschen der Welt ihre Zeit einfach vergeuden, durch die ganze Welt fliegen, um hierherzukommen, und es dann keine Bedeutung hat? Ich glaube das nicht eine Sekunde. Wenn es nicht von Bedeutung ist, warum sollten sie dann überhaupt kommen? Und wenn es von Bedeutung ist, was hat es dann alles zu bedeuten?

Und ich glaube, der Grund, warum eine politische Partei wie die Britische Unabhängigkeitspartei aktuell in den Umfragen und bei den Wählerstimmen in die Höhe schießt, ist, weil die Menschen jetzt das Gefühl haben, dass die Politik etwas ist, das ihnen angetan wird, und nicht etwas, das für sie getan wird. Und das ist der Kern der Misere. Die Menschen haben das Gefühl, dass es völlig egal ist, was sie denken, dass es nicht interessiert, was sie glauben – sie wollen nicht, dass ihnen diese politischen Strategien einfach aufgezwungen werden.

Und hier ist meine Partei auch anders – ob Sie uns nun zustimmen mögen oder nicht –, eine Menge Leute ist der Meinung, dass wir ehrlich sind und auch wirklich für bestimmte Dinge stehen, und das ist der Grund, warum sie für uns gestimmt haben.

Alex Jones: Ich habe mit angehört, wie Sie vor einer Minute mit dem London Telegraph sprachen und Sie haben ganz offenkundig Ihre eigenen Nachforschungen angestellt. Es ist deklassifiziert, dass die CIA die Europäische Union ins Leben gerufen und finanziert hat. UKIP ist die am schnellsten wachsende Partei in Großbritannien, ganz sicher seit den letzten Wahlen, weil Sie darüber sprechen, wie Ihre Souveränität verlorengeht und dass Sie nun die EU-Nummernschilder haben und rund 80% Ihrer Gesetzte von der EU stammen und Sie nicht wirklich darüber abstimmen dürfen.

Aber noch einmal: Es ist eine korporativistische Gruppe, die Amerika übernommen, die Vereinten Nationen geschaffen und all das ins Leben gerufen hat; es ist also noch nicht einmal richtig Amerika, aber es war die CIA – eine Art korporativistische, marktfeindliche Organisation, eine Art Monopolist – die die EU ins Leben rief, um die Souveränität in Europa abzuschaffen. Ich meine, wenn Hitler eingefallen wäre, einen Wirtschaftsplan auszuarbeiten, um Europa zu übernehmen, dann wären wir alle …

Gerard Batten: Hat er ja! Fakt ist, dass sich die deutsche Zentralbank 1942 unter Dr. Walter Funk gemeinsam mit führenden Industriellen fragte: Wie können wir die Wirtschaft Europas steuern, nachdem wir den Krieg gewonnen haben …

Alex Jones: Ja genau, Sie haben Ihre Hausaufgaben gemacht. Die EU ist ein Nazi-Plan.
Gerard Batten: Europäische Wirtschaftsgemeinschaft – so nannten sie es und es verfügte über eine gemeinsame Agrarpolitik, eine gemeinsame Politik für dieses und jenes. Und ich habe diesbezüglich noch nicht genügend Nachforschungen angestellt, aber ich könnte darauf wetten, dass einige der Beamten, die diesen Plan ausgearbeitet hatten, 10 oder 15 Jahre später dann Jobs fanden bei …

Alex Jones: Prinz Bernhard [der Niederlande] war SS-Offizier und er war der Gründer [von Bilderberg]…

Gerard Batten: Und die Königin der Niederlande ist hier, und sie kommt zu jedem einzelnen dieser Treffen …

Alex Jones: Also noch einmal genau: Sprechen Sie bitte über die 1960er Jahre und die Abstimmung und die CIA, die den Euro finanziert hat.

Gerard Batten: 1975 ist das Jahr, wo wir in Großbritannien das letzte Mal ein Referendum hatten – und es ging dabei nicht um den Beitritt zur EU, weil [der britische Premierminister] Ed Heath uns bereits ohne demokratisches Mandat, dies zu tun, dort hineingebracht hatte …

Alex Jones: Unter einem Handelsabkommen, genauso wie in den USA, wo wir auch unter Freihandels…

Gerard Batten: Ja, das ist das, was sie uns erzählt haben, aber jeder, der auch nur irgendetwas davon wusste, wusste auch, dass das nicht stimmte. Wir traten bei und Harold Wilson, der die Wahlen gewann, sagte, dass er uns ein Referendum über die EU geben würde. Und dabei ging es darum, ob wir die von ihm neu ausverhandelten Bedingungen akzeptieren oder austreten sollten.

Die genauen Zahlen kennen wir zwar nicht, aber die CIA steckte Gelder in die Ja-Kampagne. Die BBC hielt täglich Treffen ab, um sicherzustellen, dass die Abstimmung positiv ausfallen würde. Große Presseorgane waren ebenfalls involviert. Die Nein-Stimmen wurden, was den Wahlkampf anging, finanziell also komplett ausgebootet und deklassiert.

Alex Jones: Ist das nicht eine Konzernübernehme mittels der EU-Regierung?

Gerard Batten: Nun ja, das war die CIA. Also im Grunde erhält die CIA ihre Gelder ja von der Regierung, weshalb es meines Erachtens ein Instrument amerikanischer Außenpolitik gewesen ist – zu einer Zeit, wo Henry Kissinger sich fragte: Mit wem soll ich sprechen, wenn ich Europa anrufen will? Er wollte nicht 20 merkwürdige, einzelne Nationalstaaten anrufen und mit ihnen zu tun haben. Er wollte mit einer zentralisierten Behörde zu tun haben – den Vereinigten Staaten von Europa. So gesehen, mag Ihre korporativistische Idee durchaus sehr richtig sein.

Alex Jones: Sicher, Bilderberg gibt sogar die Befehle für die USA aus. Der Hauptanteil der Bilderberger sind Amerikaner und Briten, einige sind aus der EU. Wir haben ihre Protokolle, wir haben ihre Dokumente, und die besagen das, was Sie gerade sagten. Carroll Quigley, der in den 60er Jahren ihre Protokolle studieren durfte und„Tragedy and Hope“ schrieb, sagte: Es ist eine autokratische von den Zentralbanken gesteuerte Veranstaltung; das Ende der Freiheit; die Kontrolle der beiden großen Parteien in den Ländern, also der Demokraten und Republikaner oder der Labour Party und der Tories, wodurch die Illusion geschaffen wird, dass man eine Wahl hat.

Die Tatsache, dass UKIP so populär wird – während Sie sich gegen die Neue Weltordnung aussprechen … dafür werden Sie dann kritisiert, aber das macht Sie nur noch populärer –, bedeutet das, dass die Menschen gerade aufwachen? Leute wie Nigel Farage und Sie sind eine Art von Ron Pauls von Europa.

Gerard Batten: Ich beanspruche hier keinen besonderen Status für mich. Was wir im Grunde machen, ist, Fragen zu stellen und zu versuchen, mit einigen Antworten aufzuwarten. Und immer mehr Menschen sind sich im Klaren darüber, dass die Politik nicht zu ihrem Wohl gesteuert wird.

Die Menschen sagen, dass dies ein kapitalistisches System sei – das ist aber nicht Kapitalismus. Kapitalismus soll eigentlich fair und offen sein, mit der freien Marktwirtschaft. Aber das ist nicht das, was wir hier in der modernen Welt bekommen, wo die Dinge korporativistisch gestrickt sind, worauf Sie ja völlig richtig hingewiesen haben. Es ist also keine Krise des Kapitalismus – es ist eine Krise der demokratischen Regierungen und eines fairen Wirtschaftssystems.

Alex Jones: Dieser riesige [aktuelle britische] Lobby-Skandal, wo Parlamentarier zurücktreten usw. – ist das hier [das Bilderberg-Treffen] nicht der wirkliche Lobby-Skandal? Sie hatten bereits in den 70er Jahren Probleme wegen krimineller Lobbyarbeit mit Lockheed Martin und Prinz Bernhard bekommen?

Gerard Batten: Ich glaube, George Osborne ist hier – er ist ein Minister der Regierung genauso wie Kenneth Clarke –, und das könnte durchaus ein Verstoß gegen die ministeriellen Verordnungen sein, weil sie vorschreiben, dass sie bezüglich der Frage, mit wem sie sprechen, offen sein müssen, speziell wenn es um Pressevertreter geht.
Sie müssen eigentlich jedes Treffen protokollieren, und hier haben wir Leute, die auf die eine oder andere Art riesige Teile der Medienwelt besitzen. Ich glaube daher, dass hier durchaus einige Fragen gestellt werden könnten, aber ich würde nicht allzu viel Hoffnung darauf setzen, dass dann wirklich auch irgendetwas dagegen unternommen wird.

Alex Jones: Wird UKIP eine strafrechtliche Untersuchung fordern?

Gerard Batten: Wenn ich wieder in meinem Büro bin, werde ich mir noch einmal all die Regeln und Details anschauen und dann David Cameron anschreiben und die Probleme aufwerfen, die ich für relevant halte. Ich werde das machen, aber ich habe schon so viele Briefe geschrieben Alex, und viele von ihnen werden einfach ignoriert und rufen oftmals nicht sonderlich viele Aktivitäten hervor.

Alex Jones: Aber große Dinge fangen immer erst klein an. Wenn Sie für eine Minute zu den Bilderberg-Teilnehmern sprechen könnten, den Vertretern der Königshäuser, den Konzernbossen, den staatlichen Regulierern und den EU-Bürokraten, die sich hier gerade mit den Leuten treffen, die sie regulieren, wenn Sie als Mitglied des Europäischen Parlaments eine Minute zu ihnen sprechen könnten, was würden Sie ihnen sagen?

Gerard Batten: Ich würde sagen: Wenn Sie wirklich hier sind, um über Dinge zu sprechen, die im öffentlichen Interesse sind – was ja das ist, was sie behaupten –, ja warum glauben Sie dann, dass dies unter Geheimhaltung erreicht werden kann? Warum würden Sie nicht mehr erreichen, wenn Sie es öffentlich tun? Oh ja, Sie können ja privat darüber sprechen, was die Probleme und Lösungen sind. Aber jedwede Entscheidung, zu der Sie gelangen, jede politische Empfehlung sollte öffentlich erfolgen, weil Sie die Öffentlichkeit mitnehmen müssen. Offenkundig tun sie das aber nicht, weil die Öffentlichkeit nicht auf die Reise geschickt werden wollte, die sie für sie geplant haben.

Ich würde sie bitten, Folgendes zu tun: Wenn Sie es ernst meinen – ja dann sollten Sie diesbezüglich offen und ehrlich sein, da die Menschen derzeit das Gefühl haben, dass … die Politik nicht etwas ist, das für sie getan wird, sondern etwas, das ihnen angetan wird.

Alex Jones: Sie haben da auf einen großartigen Punkt hingewiesen: Wenn sie keinerlei Macht haben, ja warum sollten sie dann von überall aus der Welt unter riesigen Kosten und Geheimhaltung hierher reisen und einen Teil der Millionen von Pfund bezahlen, die hier ausgegeben werden? Was macht das für einen Sinn, wenn sie keine Macht haben?
Und wir haben ja so viele ihrer Protokolle – sie haben den Euro ins Leben gerufen, sie haben 1954 den Beraterstab mit den Handelsvereinbarungen geschaffen, mit dem Vertrag von Rom, dem Vertrag von London und dann später die Stimmen, mit denen die Menschen in dieses undemokratische System gelockt wurden, wo die EU-Bürokraten heute über Recht und Gesetz stehen.

Gerard Batten: Genau Alex. Ich meine, selbst eine so prominente und wichtige Person wie Sie dürften, da bin ich mir sicher, Schwierigkeiten dabei haben, auch nur 10 Minuten in George Osbornes Terminkalender zu bekommen – aber er kommt hierher und verbring zwei oder drei Tage fern von seinem Amt, fern von seinem Schreibtisch, fern von seinen eigenen Verantwortlichkeiten. Das würde er nicht tun, wenn es nicht wichtig wäre, und all diese anderen Leute würden das auch nicht tun.

Es muss also sehr wichtig sein, sonst würden sie es nicht tun. Ich glaube nicht, dass es bloß eine reine Quasselbude ist – diese Leute haben keine Zeit zu vergeuden. Das tun sie nur, wenn es bedeutend ist oder es einen richtigen Grund dafür gibt.

Alex Jones: … Jedes Mal wenn Sie oder ich mit der BBC oder dem London Telegraph oder irgendjemand anders [von den Massenmedien] sprechen, sagen sie: „Sie sind doch ein Verschwörungstheoretiker?“ Lange Zeit haben sie ja sogar bestritten, dass es [das Bilderberg-Treffen] überhaupt existiert – und jetzt sind sie gezwungen, darüber zu berichten, und dann sind wir auf einmal irgendwie die Bösen, weil wir wissen wollen, was die politischen Entscheidungen sind, die dort von dieser schattenhaften Gruppe getroffen werden. Wir wissen durch die WikiLeaks-Dokumente über Bilderberg …, dass Kissinger erklärte: „Illegales machen wir sofort, Verfassungswidriges braucht etwas länger.“ Ich meine, dieser Typ ist für seine Kriegsverbrechen bekannt … Was sagen Sie dazu, dass sie [die Massenmedien] sich dieses Wegwerfbegriffs des „Verschwörungstheoretikers“bedienen?

Gerard Batten: Was ist die Definition einer Verschwörung? Es ist, wenn sich zwei oder mehr Menschen im Geheimen treffen, um ein Ziel zu erreichen, das legal oder illegal sein könnte. Also im strengen Sinne des Wortes handelt es sich um eine Verschwörung, weil wir nicht wissen, worüber dort gesprochen wird – außer natürlich sie verfolgen überhaupt keine Ziele und es geht lediglich um ein freundliches Gespräch bei einem Tässchen Tee, was aber keiner von uns glaubt.

Und ich glaube, die noch größere „Verschwörung“ ist die Tatsache, dass die Medien über 59 Jahre nicht darüber gesprochen und es zugelassen haben, dass es ohne irgendeine Berichterstattung vonstattengeht. Und ich glaube, dass ist die wahre Verschwörung – und ich hoffe, dass das nun ein Ende findet und die Medien sich das anschauen …

Alex Jones: Wenn Bilderberg über keine Macht verfügt – ja wie konnten die Medien dann so lange zum Schweigen gebracht werden?

Gerald Batten: Sie wurden nicht zum Schweigen gebracht – schauen Sie nur, wem die Medien gehören. Die Medien sind im Besitz mächtiger Leute, und dieselben mächtigen Leute gehen zu Treffen wie diesem hier. In Großbritannien – und ich weiß, dass es in Amerika sehr ähnlich ist – gibt es einige wenige mächtige Leute, die Zeitungen oder Fernsehsender besitzen, und letztlich entscheiden sie natürlich darüber, worüber berichtet wird und worüber nicht …


Sonntag, 14. Juli 2013

Nelson Mandela - der Patenonkel von NeoApartheid Südafrika


Hier kommen zwei Artikel zum Neuen Apartheid Südafrikas – einer von Thomas Mountain (den ich übersetzen werde) und einer von John Pilger, der im Prinzip das Gleiche wie Mountain sagt (und den ich nicht übersetze), an dessen Ende aber ein Video über das 'NEUE' Südafrika von John Pilger zu sehen ist. Dies regt dazu an, sich Gedanken zu machen, wieso Mandela zum Liebling der westlichen Medien geworden ist und ein anderer Mann – Mugaba, der seine Versprechen gehalten hat – zum Teufel. Mandela ist nichts anderes als ein echter schwarzer Obama.



Während Nelson Mandela dem Tod entgegengeht, ist sein Vermächtnis als Patenonkel des Neo-Apartheid Südafrika fest verankert. 

Von Thomas C. Mountain, 9. Juli 2013

Heute ist das Leben in Südafrika für viele, wenn nicht die meisten Menschen beinahe ebenso unsicher und unwürdig wie damals, als Mandela zum ersten Präsidenten vor 20 Jahren vereidigt wurde. Die beste Weise, das „Moderne“ Südafrika zu beschreiben, ist: unterdrückt von einer neuen Form von Apartheid.

Aber Moment mal, hat Mandelas Präsidentschaft als erster schwarzer Präsident Südafrikas nicht zur Wiederherstellung des Eigentums von dem durch das weiße rassistische koloniale Siedler-Apartheid-Regime gestohlene Land geführt? Nein, keine wirkliche Landreform für die Massen der landlosen Afrikaner. Doch Mandela hat dafür gesorgt, dass die internationalen Bergwerksunternehmen so viel neues Land bekamen, wie sie brauchten.

Und während große Mengen des Grundnahrungsmittels des Landes, nämlich Mais, in Südafrika angebaut wird (es ist eins der führenden Mais exportierenden Länder der Welt), kämpft das Volk des Landes immer noch täglich darum, genug Mais kaufen zu können, um die Familien satt zu bekommen.

A propos Bergwerksunternehmen, die die Basis des großen Reichtums des Landes darstellen, hat Mandela da nicht irgendwann einmal versprochen, sie zu nationalisieren und ihren fabelhaften Reichtum zum Wohle des Volkes von Südafrika zu nutzen?

Ja, das hat er versprochen, aber nein, er hat sein Versprechen nicht gehalten. Sondern er hat alle Restriktionen für die Bergwerksbesitzer beseitigt, damit sie ihre Hauptquartiere außerhalb des Landes etablieren konnten und keine Steuern zu zahlen brauchten.

Und das Versprechen, sauberes Trinkwasser für alle Menschen in Südafrika zu beschafffen? Nein, das Versprechen wurde auch nicht eingehalten. Aber unter Mandelas Führung wurde den Bergwerkunternehmen erlaubt, weiterhin das Grundwasser in vielen Teilen des Landes zu vergiften.

Hat Mandela nicht versprochen, seinem Volk freie, universale öffentliche Bildung zu verschaffen? Die Antwort auf diese Frage findet man am besten, wenn man die Bergarbeiter fragt, die im vergangenen Jahr streikten, weil sie es sich nicht leisten konnten, die Schulgebühren für ihre Kinder zu bezahlen.

Ist das Leben in Südafrika nicht wohlhabender geworden, haben die Leute nicht mehr Geld in ihren Taschen und einen besseren Lebensstandard? Laut Präsident Zuma liegt Südafrikas BNP heute 20 % über dem Stand vor 20 Jahren, als das ursprüngliche Apartheid System beendet wurde.

Aber die Lebenskosten haben in den vergangenen 20 Jahren die Lohnerhöhungen aufgefressen, was zu einem tatsächlichen Sinken des Lebensstandards der Volksmassen geführt hat.

Aber wie steht es mit der Lebenserwartung und der Gesundheit im allgemeinen im Lande – leben die Südafrikaner nicht länger denn je zuvor? Abermals nein – die Lebenserwartung ist unter Mandela und seinen Freunden scharf abgesunken, wovon sich das Land erst noch erholen muss. Das war zum Teil dem Versagen von Mandela und seinen Kumpanen zu verdanken, die AIDS-Pandemie ernst zu nehmen. Und heute haben die AIDS-Kliniken des Landes keine der notwendigen Medikamente, weil die ANC-Regierung die Gelder beschnitten hat.

Es war einmal, dass die Freiheitsballade, die vom ANC unter Mandela einen Refrain enthielt, der hieß: „Ein Siedler, eine Kugel“. Heute haben manche den Verdacht, dass bei den Vorstandssitzungen der Multis, die Südafrika plündern, gesungen wird „Ein Bergarbeiter, eine Kugel!“, da die südafrikanische Polizei auf Geheiß der Minenbesitzer wieder das Feuer auf die streikenden Bergarbeiter eröffnete (siehe meine Artikel hier und hier).

So, das Leben ist kaum besser geworden für die meisten Südafrikaner und die Weißen besitzen immer noch das Land und die Bergwerke. Nahrung, Wasser, Erziehung und Medizin zur Bekämpfung von AIDS sind immer noch Mangelware oder fehlen ganz, aber an einem fehlt es nicht – Korruption, jede Menge Korruption in der gesamten ANC-geführten Regierung. Es scheint, dass ALLE Spitzenleute des ANC, egal welcher Fraktion, wegen Korruption angeklagt sind, weil sie ihre Taschen gefüllt haben auf Kosten des Volkes. Und dieser ausgetretene Pfad führt auch bis vor die Haustür von Mandela. Doch kein Journalist oder ihre Verleger haben bisher den Mut besessen, sie zu öffnen und die Wahrheit die Welt wissen zu lassen.

Vor zwanzig Jahren war Nelson Mandela der Vater dessen, was das neo-Apatheid System in Südafrika wurde und heute, wo er auf dem Sterbebett liegt, hat er sich wirklich den Titel 'godfather' [Wortspiel: Vater und Gottvater, aber auf Deutsch sagt man ja Taufpate oder Patenonkel] der neo-Apartheid verdient. Wie anders soll man das nennen, was offiziell das ungleichste System sozialer Gleichheit in der heutigen Welt ist – die moderne „Post Apartheid“ in Südafrika.

Quelle – källa – source

Und hier ist der Link zum Pilger Artikel und Video


Quelle: einarschlereth.blogspot.de/2013/07/mandela-derpatenonkel-von-neo-apartheid.html

Samstag, 13. Juli 2013

Paul Craig Roberts: Washington treibt die Welt ins letzte Gefecht


Der bekannte US-Publizist Paul Craig Roberts fordert die Völker der Welt auf, gemeinsam zu verhindern, dass Washington den finalen Atomkrieg anzettelt.


Von Paul Craig RobertsInstitute for Political Economy, 28.06.2013

"V For Vendetta" (V wie Vendetta) ist ein Film, der die schlimmen Zustände in einem Großbritannien der Zukunft darstellt, aber eigentlich die schlimmen Zustände in den heutigen USA meint; der Film endet mit einer Niederlage der Schurken (die diese schlimmen Zustände herbeigeführt haben). Es ist nur ein Film, und der darin auftretende Held hat Superkräfte. Wenn Sie diesen Film noch nicht gesehen haben, sollten Sie das unbedingt nachholen. Er könnte Sie aufwecken und Ihnen Mut machen. Die nachstehend verlinkten Ausschnitte zeigen, dass wenigstens noch bei einigen Filmemachern der Wunsch nach Freiheit besteht: http://www.youtube.com/watch?v=KKvvOFIHs4k und http://www.youtube.com/watch?v=_-gHVGOoE48

Ob der Wunsch nach Freiheit auch in den USA noch lebt, bleibt abzuwarten. Wenn die
US-Bürger ihre Leichtgläubigkeit, die während ihres ganzen Lebens betriebene Gehirnwä-
sche und ihre Neigung, jede Lüge zu glauben, die "ihre" Regierung ihnen auftischt, überwinden könnten, wenn sie ihrem konfektionierten Leben entsagen würden, könnten sie die
Moralität, die Gerechtigkeit, den Frieden, die Freiheit und die Freizügigkeit wieder herstellen, die "ihre" Regierung ihnen genommen hat. Es ist auch für US-Bürger nicht unmöglich,
wieder mit erhobenen Köpfen aufzustehen. Sie müssen nur erkennen, dass "ihre" Regierung der Feind der Wahrheit, der Gerechtigkeit, der Menschenrechte und des Lebens
selbst ist.

Können die normalen US-Bürger das Böse, das ihre Regierung verkörpert, auch allein und
ohne die Hilfe eines Superhelden besiegen? Wenn unsere Ideale wiederbelebt werden
und die US-Bürger wieder danach handeln, können sie das Böse vertreiben, das sich in
Washington eingenistet hat. Das US-amerikanische Volk wird nur durch seine Leichtgläubigkeit daran gehindert, das Böse zu erkennen. 

Wenn das Gute im Kampf gegen das Böse in Washington unterliegt, werden US-Regierungen die Menschheit auch weiterhin mit Füßen treten. 

Falls den in der Supermacht USA lebenden Bürgern der Mut zum Kampf gegen "ihre" das
Böse verkörpernde Regierung fehlt, sollten sie sich von den mutigen Männern Edward
Snowden, Bradley Manning und Julian Assange und von der Standhaftigkeit des winzigen
Staates Ecuador anspornen lassen. 

Robert Menendez, ein demokratischer Senator aus New Jesey, der dem Auswärtigen Ausschuss des Senates vorsitzt, ließ die Regierung Ecuadors wissen, er werde den Import
von Gemüse und Blumen aus Ecuador stoppen lassen, wenn Edward Snowden Asyl gewährt werde. Ecuador verlöre dadurch Einnahmen in Höhe von einer Milliarde Dollar.

Senator Menendez erklärte: "Unsere Regierung wird Staaten, die sich schlecht benehmen,
nicht auch noch dafür belohnen." Das ist allenfalls ein schlechter Witz, denn er will ein
Land, das einen Mann schützt, der die Wahrheit ans Licht gebracht hat, dafür bestrafen,
es aber belohnen, wenn es diesen Mann fallen lässt. Menendez hat außerdem gelogen.
Die US-Regierung belohnt immer nur schlechtes Benehmen. Washington unterstützt nur
diejenigen, die sich gegen die gewählten Regierungen ihrer eigenen Länder verschwören,
weil die US-Regierung ihr nicht genehme gewählte Regierungen stürzen und (US-hörige)
Diktaturen errichten will. 

Die Drohung des Herrn Menendez hat nichts bewirkt, der Senator hat Washington nur eine
weitere Demütigung eingehandelt. Rafael Correa, der Präsident Ecuadors, hat Menendez
gekontert und das Handelsabkommen mit den USA mit der Begründung gekündigt, es sei
eine Bedrohung für die Souveränität Ecuadors und widerspreche moralischen Grundsätzen, weil Washington Ecuador damit zu erpressen versuche. "Ecuador lässt sich von niemandem bedrohen oder unter Druck setzen," erklärte Kommunikationsminister Fernando
Alvarado und bot (im Gegenzug) Washington Finanzhilfe für die Förderung der Menschenrechte (in den USA), für die Abschaffung der Folter, für die Unterbindung illegaler Exekutionen und für die Beendigung der Überwachung der Privatsphäre von Bürgern an (s.
http://de.ria.ru/politics/20130627/266387337.html).

Washington, das in der Privatsphäre von Menschen in der ganzen Welt schnüffelt und sich
dennoch die Überheblichkeit leistet, noch nicht einmal für seine illegalen Überwachungspraktiken um Entschuldigung zu bitten, hat durch sein Verhalten in der Snowden-Affäre den USA viel mehr geschadet als Snowden mit seinen Enthüllungen. Washington hat unwiderlegbare Beweise dafür geliefert, dass es weder die Menschenrechte noch die Souveränität anderer Staaten respektiert, dass es keine Rücksicht auf irgendwelche moralischen Grundsätze nimmt, besonders nicht auf diejenigen, die es selbst am häufigsten im Munde führt, und dass es nur auf Zwang und und Gewalt setzt. Alle Welt weiß jetzt, wer ihr wirklicher Feind ist.

Washingtons Medienhuren, die eifrig mithelfen Snowden, Glenn Greenwald, Manning,
Assange und Ecuador zu dämonisieren, haben ihre Integrität nun völlig eingebüßt, und die
Welt hat begriffen, dass sie ihnen nichts mehr glauben kann. Die Druck- und TV-Medien
und das National Public Radio / NPR sind zu einem Propagandaministerium für Washington und dessen amoralische Politik verkommen. 

Am 24. Juni hat die Washington Post, die Lieblingshure des Stasi-Staates USA, den dreimal demokratisch gewählten Rafael Correa als "autokratischen Führer des winzigen, verarmten Ecuadors" verunglimpft, ohne zu begreifen, dass ihr Leitartikel nicht nur einen
Mangel an Wahrhaftigkeit erkennen ließ, sondern gleichzeitig die ganze Welt darauf aufmerksam machte, dass sich nicht nur "das winzige, verarmte Ecuador", sondern auch anderen Staaten gegen Drohungen aus Washington zur Wehr setzen können. 

Präsident Correa reagierte auf die Verleumdung in der Washington Post mit der Erwiderung, die Zeitung wolle, indem sie die Aufmerksamkeit auf Snowden und "widerspenstige"
Länder lenke, die ihn unterstützen, nur von den Untaten der US-Regierung gegen die
eigene Bevölkerung und die ganze Welt ablenken." Correa fügte hinzu: "Washingtons
Weltordnung ist nicht nur ungerecht, sie ist auch unmoralisch." 
Washingtons Hass auf Correa hat nichts mit Snowden zu tun. Ecuador geriet nicht in die
Kritik, weil es Snowden Asyl gewähren will. Das ist nur ein Vorwand. Correa wird gehasst,
weil er im zweiten Jahr seiner ersten Amtszeit die Rückzahlung der drei Milliarden Dollar
Auslandsschulden verweigerte, die seine korrupten und despotischen Vorgänger angehäuft haben. Correa zwang die internationalen Finanzgangster dazu, 60 Prozent dieser
Schulden abzuschreiben. 

Washington hasst Correa auch deshalb, weil es ihm gelungen ist, die große Armut in
Ecuador zu verringern, und damit so viel öffentliche Zustimmung zu gewinnen, dass Washington ihn nicht mehr von bezahlten Aufrührern stürzen lassen kann. 

Ein weiterer Grund für Washingtons Hass auf Correa sind die Maßnahmen, die er gegen
die Ausbeutung der Ölvorkommen Ecuadors durch die internationalen Ölkonzerne ergriffen hat; unbeliebt hat er sich auch dadurch gemacht, dass er die Auslandseinlagen in den
Banken Ecuadors begrenzt hat, um Washingtons die Möglichkeit zu nehmen, das Finanzsystem seines Landes zu destabilisieren. 

Außerdem hat Washington Correa übelgenommen, dass er den Mietvertrag für den USLuftwaffenstützpunkt in Manta nicht verlängert hat. 

Correa ist es gelungen, Washington und seinen Komplizen in der kleinen reichen Elite
Ecuadors die Kontrolle über die Medien und die Ressourcen des Landes zu entziehen. Er
hat wie David gegen Goliath gekämpft. 

Mit anderen Worten, Correa gehört wie (der verstorbene) Chavez in Venezuela zu den wenigen ausländischen Staatsmännern, denen die Interessen ihrer eigenen Staaten wichtiger
als die Interessen Washingtons sind.

Washington benutzt verschiedene korrupte NGOs und seine Marionettenregierung in Kolumbien als Waffen gegen Correa und die Regierung Ecuadors. Viele glauben, es sei nur
eine Frage der Zeit, bis Washington es schafft, Correa ermorden zu lassen. 

US-Patrioten, die glauben, "ihre" Regierung trotz deren Verbrechen unterstützen zu müssen, sollten sich daran erinnern, was wahrer Patriotismus ist. Bisher haben die US-Bürger
unter Patriotismus immer die Treue zur Verfassung und nicht die Unterwerfung unter eine
Regierung verstanden. Ihr Eid verpflichtet sie, die Verfassung gegen innere und äußere
Feinde zu verteidigen. Die Regime Bushs und Obamas haben sich als die schlimmsten
Feinde der Verfassung erwiesen. Wahre Patrioten können keine Regierung unterstützen,
die unsere Verfassung bricht. Die USA wurden durch unsere Verfassung geprägt und nicht
durch Regime, wie sie Bush und Obama oder andere Präsidenten errichtet haben. Unser
Land existiert nur durch seine Verfassung, und nur unsere Verfassung bestimmt, wie unser Land zu sein hat. 

Neben den Verpflichtungen gegenüber dem eigenen Land tragen alle Menschen auch
Verantwortung für das menschliche Leben insgesamt. Marionettenregierungen wie die in
den NATO-Staaten und in Japan oder Kolumbien, die Washingtons aggressive Politik decken oder unterstützen, helfen der US-Administration, die Welt in den Dritten Weltkrieg zu
treiben. 

Die Versuchung, die von Washingtons Geld ausgeht, lässt labile Charaktere wie Tony
Blair oder David Cameron schwach werden. Aber auch die Regierungen anderer NATOStaaten und sonstiger willfähriger Länder verkaufen nicht nur ihre eigenen Völker, sondern die ganze Menschheit, indem sie Washingtons Angriffskriege unterstützen. Mit jedem
Land, das Washington verwüsten lässt, wachsen die Hybris und die Arroganz der US-Regierung. Früher oder später werden Russland und China begreifen, dass sie selbst Ziele
sind, und rote Linien ziehen müssen. In seiner Arroganz wird Washington diese Linien
überschreiten und damit den finalen Atomkrieg auslösen.

Washingtons Hegemoniestreben kann die Welt in den Untergang treiben. Die Völker der
Welt sollten das erkennen und ihre Regierungen zwingen, die Unterstützung der Angriffskriege Washingtons zu unterlassen.

Quelle: luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP09113_120713.pdf

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