Freitag, 17. Mai 2013

Journalismus – Das Feigenblatt der Demokratie


Sie studieren Journalismus, Medienwissenschaften, Publizistik, Germanistik und Politik, nur um eines zu tun – nichts. All die Redakteure, Reporter und Freelancer sind fest eingebunden in bestehende Strukturen, die ihnen gleichermaßen die Daumenschrauben als auch den Maulkorb anlegen
Interview – Anstatt ordentlich ihr journalistisches Handwerk auszuüben, dienen sie lediglich dazu, den politischen Diskurs innerhalb der Eliten zu reflektieren, ohne diesen jedoch zu hinterfragen. Um nur ja nicht in der Teppichetage anzuecken, haben sie gleich mehrere Scheren im Kopf. Da sind zum einen die Interessen der Medieneigentümer, für die sie arbeiten. Auch die Interessen der Werbe- und Anzeigenkunden wollen berücksichtigt sein, sonst wird der Geldhahn zugedreht. Auch den Interessen der Quellen, aus denen sie ihre Informationen beziehen, muss Rechnung getragen werden, will man sich ihrer weiterhin bedienen. Zumeist sind es Abgeordnete und deren Stäbe sowie Informanten aus großen Wirtschaftsunternehmen, die bei missliebiger Berichterstattung den Nachrichtenfluss an den Autor einfach versiegen lassen. Alles gute Gründe, sich der vorherrschenden Ideologie unterzuordnen.
Dies alles verhindert zuverlässig, dass die Presse sich mit unbequemen Themen zu weit aus dem Fenster lehnt. Sollte dies dennoch geschehen, so folgen eine Reihe von Maßnahmen zur Redisziplinierung. Unbequeme Schreiber werden ignoriert, marginalisiert oder gar dämonisiert. Die Rede ist von ‘Dog Bashing’, einem amerikanischen Begriff für Zensur. Nein, sie findet nicht statt, steht im Grundgesetz. Jeder darf alles publizieren, solange er sich an die Regeln hält. Weicht er davon ab, bekommt er es im nachhinein zu spüren, vergleichbar einem Hund, der Prügel bezieht, weil er in die Ecke gemacht hat. Hier bei uns erfolgt dies durch Drohanrufe, den Entzug von Aufträgen und, schlimmstenfalls, von Werbeanzeigen.Interview – Anstatt ordentlich ihr journalistisches Handwerk auszuüben, dienen sie lediglich dazu, den politischen Diskurs innerhalb der Eliten zu reflektieren, ohne diesen jedoch zu hinterfragen. Um nur ja nicht in der Teppichetage anzuecken, haben sie gleich mehrere Scheren im Kopf. Da sind zum einen die Interessen der Medieneigentümer, für die sie arbeiten. Auch die Interessen der Werbe- und Anzeigenkunden wollen berücksichtigt sein, sonst wird der Geldhahn zugedreht. Auch den Interessen der Quellen, aus denen sie ihre Informationen beziehen, muss Rechnung getragen werden, will man sich ihrer weiterhin bedienen. Zumeist sind es Abgeordnete und deren Stäbe sowie Informanten aus großen Wirtschaftsunternehmen, die bei missliebiger Berichterstattung den Nachrichtenfluss an den Autor einfach versiegen lassen. Alles gute Gründe, sich der vorherrschenden Idiologie unterzuordnen.
Um die Zwangsjacke, in der unserer Medien stecken, einmal genauer zu beleuchten, hat die Reihe ‘Macht & Menschenrechte’ den Dipl. Journalisten Dr. Uwe Krüger von der Uni Leipzig zu einem Interview eingeladen. Er ist der Autor des kürzlich erschienenen Buches ‘Meinungsmacht’ (Halem Verlag). In einem knapp 45 Minuten langen Interview auf Jungle Drum Radio führt Dr. Krüger die Hörer durch die Untiefen unserer Medienlandschaft und hinterlässt bei ihnen ein erweitertes Verständnis für die Ursachen und Hintergründe, die einst mutige Journalisten in zahme Bettvorleger verwandelt haben.
Hier geht’s zum Interview

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