Mittwoch, 15. Mai 2013

Britischer Journalist über die Syrien-Berichterstattung: "Amerikanische Medien leben in Fantasiewelt"


Der britische Journalist des “Independant” Robert Fisk gab nun in einem Interview für “Democracy Now” ein klares Statement über die Syrien-Berichterstattung ab. “Es ist schon seltsam dass, wenn Sie durch Syrien reisen, nach Latakia, Tartus, Damaskus [...] und Sie hören die Nachrichten, die aus Washington kommen. Dann denkt man, dass die Amerikanischen Medien in einer Art Fantasiewelt leben, jenseits von Planet Erde, von wo aus ich versuche zu berichten.” 

Der mehrfache ausgezeichnete Journalist Fisk kritisiert, dass sich bei der Berichterstattung auf keinerlei glaubwürdige Quellen berufen wird. Die Nachrichten beziehen sich lediglich auf Hören-Sagen und anonymen Quellen. “Ich glaube, das Problem sind die parasitaeren Beziehung zwischen Journalisten und der Macht,” so Fisk. “Warum tolerieren die Amerikaner diese Müllgeschichten, ohne wirkliche Quellenangaben? Ausser von sehr zwielichtigen Gestalten?”


Quelle: nuoviso.de/amerikanische-medien-leben-in-einer-fantasiewelt/

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