Montag, 8. April 2013

Venezuela: Präsidentschaftskandidat Maduro spricht von geplantem Anschlag auf ihn


Venezuelas Interimspräsident Nicolas Maduro erwartet einen Anschlag auf ihn im Vorfeld der Präsidentenwahlen. Er warf der Opposition vor, diese werbe „Söldner“ in Zentralamerika an, um Morde in den wichtigsten Städten zu organisieren, die Stromversorgung im Lande zu stören und ein Attentat auf ihn vorzubereiten.
„Ich erkläre das vor der ganzen Welt und mahne das Volk zur maximalen Wachsamkeit“, wird Maduro von örtlichen Medien zitiert.
Neben Maduro gilt der Oppositionschef Henrique Capriles als die Hauptkandidaten für das Präsidentschaftsamt. Die Wahlen sind für den 14. April angesetzt.
An diesen subversiven Aktivitäten seien auch zwei ehemalige US-Botschafter beteiligt. „Ihr Ziel besteht darin, mich zur töten, weil sie wissen, dass sie mich bei freien Wahlen nicht besiegen können“, sagte er.
Zuvor hatte Venezuelas Außenminister Elias Jaua in seinem Interview für den Fernsehsender Telesur mitgeteilt, mit dem Mordattentat seien konkrete Terroristen aus El Salvador beauftragt, die mit der Opposition in Venezuela in Verbindung stehen.
Wie Maduro ferner mitteilte, seien die Pläne zur jüngsten Stromabschaltung im Bundesstaat Bolivar von Vertretern der konservativen Kräfte zusammen mit einer Mitarbeiterin der US-Botschaft in Caracas konzipiert worden. Dafür gebe es Beweise in der Form von Fotos und Videos.
Capriles hatte eine andere Version für die Ursachen der Stromversorgungsstörungen: „Licht geht aus, nicht weil jemand Sabotage betreibt, sondern weil diejenigen, die an der Regierungsspitze stehen, ihre Unfähigkeit an den Tag legen.“

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