Sonntag, 7. April 2013

US-Drohnenangriffe begannen mit Zustimmung Pakistans - 2004 Geheimvertrag zwischen den beiden Ländern abgeschlossen


Pakistan dementierte bisher Duldung der US-Drohnenangriffe

Die umstrittenen Drohnenangriffe der USA in Pakistan haben nach einem Zeitungsbericht im Jahr 2004 mit einem Geheimvertrag zwischen den beiden Staaten begonnen. Die Amerikaner hätten mit Hilfe eines unbemannten Flugzeugs einen Erzfeind Pakistans getötet, berichtete die "New York Times". Im Gegenzug hätten die USA von der Regierung in Islamabad die Erlaubnis bekommen, von Drohnen aus mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer ins Visier zu nehmen. 

Bisherige Dementi Islamabads 

Die Regierung in Islamabad kritisierte die Angriffe immer wieder als Verletzung internationalen Rechts und dementierte, sie zu dulden. Washington ignorierte die Proteste. Das Büro für Investigativen Journalismus (TBIJ) in London zählte, dass durch die Angriffe mit den Hightech-Waffen bisher zwischen 2500 und 3600 Menschen gestorben seien. Darunter seien auch Hunderte Zivilisten. Offizielle Statistiken gibt es nicht.

Quelle: derstandard.at/1363707175624/US-Drohnenangriffe-begannen-mit-Zustimmung-Pakistans

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