Montag, 1. April 2013

Papst verurteilt Terror-Krieg gegen Syrien und prangert damit insbesondere den kriminellen Westen an

Von Jürgen Meyer

Der neue Papst Franziskus verurteilt die  Kriege und die Ausbeutung in der Welt
Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft Frieden für die ganze Welt und einen neuen Geist der Versöhnung verlangt. Vor Hunderttausenden Gläubigen geißelte Franziskus auf dem Petersplatz nachdrücklich die Kriege und Konflikte in Syrien, Mali und auf der koreanischen Halbinsel. Der Friede in der Welt werde von einem Egoismus bedroht, der den Menschenhandel fortsetze, Gewalt in Drogenkriegen bedeute und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. «Friede für diese unsere Erde», rief Franziskus den Menschen zu.
Mit dem Menschenhandel könnte er die vielen Nato-Söldner meinen, die der Westen als verdeckte Kämpfer zusammen mit vielen Waffen nach Syrien schleust und wodurch der Krieg angeheizt wird.  Er bitte Jesus, Krieg in Frieden und Rache in Vergebung umzuwandeln. Damit stellt er sich eindeutig gegen das US-Regime, die Nato und die EU, die auf einer gewaltsamen und militärischen Lösung des Syrienkrieges beharren.
Insbesondere die Verurteilung von Kriegen als "Ressourcenklau", prangert die Politik des Westen als Imperialismus und als Neokolonialismus an und, daß es kann als Zeitenwende des Papsttums betrachtet werden.

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