Sonntag, 7. April 2013

Kriegsnobelpreisträger Obamas „Regieanweisung“ für die Gefahr eines Atomkriegs in Asien


Das Obama-Regime hat im vergangenen Monat verantwortungslose Provokationen gegen die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) verübt, die Spannungen in Nordostasien angeheizt und die Gefahr eines Krieges erhöht. Dabei wurde die Regierung in Nordkorea gnadenlos dämonisiert und die eigene Aufrüstung als „rein defensiv“ hingestellt.

Wie jedoch CNN und das Wall Street Journal am Donnerstag enthüllt haben, arbeitet das Pentagon schrittweise einen Plan ab, der als „Regieanweisung“ bekannt ist, schon vor Monaten erarbeitet und von der Obama-Regime Anfang des Jahres gebilligt wurde. Die Flüge der Atomwaffen-fähigen B-52 Bomber am 8. und 26. März, von B-2 Bombern am 28. März und der hochentwickelten F-22 Jagdflieger vom Typ Raptor am 31. März nach Südkorea waren alle Teil dieses Drehbuchs.

An strategischen B-52 und B-2 Atombombern ist natürlich nichts “defensiv”. Die Flüge sollten in erster Linie Nordkorea zeigen, dass das amerikanische Militär in ganz Nordostasien beliebig Atomschläge führen könne. Das Pentagon nutzte außerdem die Gelegenheit, Raketenabwehrsysteme im asiatischen Pazifik zu stärken und zwei amerikanische Raketenzerstörer vor der koreanischen Küste zu stationieren.

CNN zufolge wurde die “Regieanweisung” vom vormaligen Verteidigungsminister Leon Panetta entworfen und von seinem Nachfolger Chuck Hagel „ausdrücklich begrüßt”. Der Plan geht von der Einschätzung aus, dass „es nur eine geringe Wahrscheinlichkeit einer militärischen Antwort Nordkoreas gibt“. Mit anderen Worten, Nordkorea stellt keine ernsthafte Bedrohung dar! Ungenannte amerikanische Vertreter erklärten, Washington halte sich jetzt zurück, weil es besorgte Stimmen gab, die amerikanischen Provokationen „könnten zu nordkoreanischen Fehleinschätzungen führen“.
Es gibt aber keine Anzeichen, dass das Obama-Regime sich zurückhält, nachdem sie an einen der gefährlichsten Konfliktherde in Asien absichtlich die Lunte gelegt hat. Im Gegenteil betonte Verteidigungsminister Hagel am Mittwoch die militärische Bedrohung durch Nordkorea und hob hervor, das Land stelle „eine deutliche und unmittelbare Bedrohung dar“. Diese Wortwahl war eine bewusste Drohung und bezieht sich auf die Wendung einer „deutlichen und gegenwärtigen Gefahr“ zur Begründung der letzten amerikanischen Aggressionskriege.

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