Samstag, 13. April 2013

Die Herrscher der Welt: Ihre Organisationen - ihre Methoden und Ziele

Von Reiner August Dammann

Haben Sie sich eigentlich schon einmal dafür interessiert, warum wir nach 1789 nicht im Paradies wohnen? Oder nach 1918? Oder nach 1945? Haben Sie sich schon mal gefragt, warum wir 217 Jahre nach Immanuel Kant´s Schrift Zum ewigen Frieden immer noch keinen ewigen Frieden samt friedlichem Weltbürgertum haben … obwohl wir inzwischen alle technischen, politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen dazu besitzen?

Vielleicht fragen sich gerade die deutschen Bürger, warum Politik in Deutschland seit Jahren immer wieder gegen den Bürgerwillen gemacht wird – sei es der Abbau der Arbeitsgerechtigkeit, der sozialen Absicherung, der Bezahlung für Arbeit, der Einsatz der Bundeswehr im Ausland, die Rettung von Banken im In- und Ausland bei gleichzeitiger Verarmung der eigenen Bevölkerung … oder auch einfach die überraschende Tatsache, das man wählen kann, wen man will, aber immer die gleiche Politik bekommt?
Die Anwort auf diese Fragen ist einfach: da dreht jemand dran. Dieser Tatsache ist auch der Umstand verschuldet, das “Verschwörungstheorien” jeder Art verpönt sind – eine Einstellung, die nebenbei unterstellt, dass es so etwas wie Korruption, Einflussnahme, Absprachen, Wirtschaftskriminalität (oder eigentlich Kriminalität) schlichtweg überhaupt nicht gibt: so gesehen leben wir schon im Paradies, alle Menschen sind ehrlich und gut – vor allem die mit Macht.
Ich möchte ihnen nun aufzeigen, mit welchen Methoden und Hierarchien unsere Herren heutzutage arbeiten. Wem das zu kompliziert wird, dem sei empfohlen, die imperialen Strategien der alten Römer oder der Briten des alten Empire zu studieren: die Methoden sind immer die gleichen, aber die Strukturen trugen damals alle Uniform – das half dem Bürger, sich zu orientieren. In gewisser Weise tragen sie auch heute noch Uniform – aber die sind nur für Eingeweihte zu erkennen. Der deutsche Kanzler Gerhard Schröder hat ganz offen dafür Reklame gemacht.
Man kann ein Dorf erobern, in dem man mit seinen Legionen einmarschiert, die Krieger erschlägt, die Frauen schändet, die Häuser niederbrennt, die Kinder als Sklaven verkauft und die alten Leute in die brennenden Häuser stößt. Das weiß jeder. Viel mehr Rendite bringt das sanfte Modell – man besticht die Häuptlinge, gliedert die Krieger als Hilfstruppen in die eigenen Reihen ein, läßt die Frauen in Ruhe die Hilfstruppen der neuen Generation produzieren und freut sich an den Tributzahlungen, die man für seine “Freundschaft” jedes Jahr erhält. Um so etwas zu Wege zu bringen, braucht man einen “Economic Hit Man” wie John Perkins, das sind die Türöffner. Wenn sie versagen (wie in Lybien, Syrien, Afghanistan, Panama, Irak und Iran – um nur ein paar Beispiele zu nennen) kommen die Truppen und das harte Modell der imperialen Ausweitung wird durchexerziert.
In den meisten Ländern funktioniert der Türöffner aber – und man erobert das Land mit Geld.
Nun, ich denke, jeder weiß jetzt schon, worauf ich hinaus will: auf das Imperium der Superreichen, über das H.J.Krysmanski ein Buch geschrieben hat. Ich möchte Herrn Krysmanski auch ein wenig zu Hilfe nehmen und aus seinem Buch “Hirten und Wölfe” zitieren, in dem er die grundlegenden Herrschaftsfunktionen beschreibt.
Im Prinzip eignet sich das Bild eines Gehirns und seiner Nervernstränge dazu, die Verhältnisse vereinfacht bildlich darzustellen. Wer aus der Betriebswirtschaft kommt, kennt die Kommandostrukturen innerhalb einer Firma: “Stab und Linie” nennt man das dort. “Stab” berät den Boss, “Linie” kontrolliert die Massen.  Unser Gehirn sitzt nun in den USA (was wir im Folgenden noch sehen werden).  Wir hier erleben nur “Linie” – ein paar Beispiele werden folgen.
Krysmanski selbst wählt des “Ringmodell” zur Darstellung, was mir selbst zu unpraktikabel ist, welches ich aber im Folgenden zur grundlegenden Erläuterung der einzelnen Faktoren zitieren möchte.
Im Kern dieses Modells (dem “Erdkern” des Planeten Imperium, sozusagen) finden wir etwas sehr Bekanntes. Krysmanski nennt es die “Superreichen” (und beschreibt sie u.a. als jene Schicht, die wir nur belustigt und angesäuselt in den “Gelben Blätter” der Republik dargestellt finden – eine absichtliche Verharmlosung), wir in Europa kennen sie aber unter dem Namen “DIE MÄRKTE”. Jeder Börsenprofi weiß, das es eine Handvoll Investoren sind, die mit gigantischen Summen an den Börsen experimentieren und das Geld der Superreichen vervielfältigen, während der kleine Anleger zunehmend vom Markt verschwindet. Kniefälle vor den “Märkten” gab es in den deutschen Medien oft genug, sie folgen auch täglich wieder (Stichwort: Euro-Krise) bis hin zur Forderung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel nach einer “marktkonformen Demokratie”.
Die nächste Schicht im Ringmodell ist die Schicht der politischen Elite. Hier erreichen wir auch langsam die Wahrnehmungsebene des Durchschnittsbürgers, denn Spitzenpolitiker kennt er wesentlich besser als die Spitzenakteure in der Wirtschaft. Wer zählt dazu? Die Spitzenpolitiker aller Parteien – und die Gewerkschafter. Jeder Milliardär hat eine Handvoll Konzernchefs, mit denen er direkten Kontakt pflegt (auf dem Golfplatz, im elitären Club – oder im harmlosen Wanderverein), jeder Konzernchef hat eine Handvoll Politiker, die er so “umhegt” (und pro Politiker zehn Lobbyisten, die ihn auf Schritt und Tritt begleiten und für eine entsprechende “Gesinnung” sorgen). Ist der Politiker besonders brav, ist auch ein Aufstieg möglich: so kommen branchenfremde Ministerpräsidenten mit juristischer Ausbildung schon mal an die Spitze eines Baukonzerns oder in den Aufsichtsrat von Zeitungs- und Leiharbeitsfirmen.
Folgen wir aber nun erstmal der Linie. Die nächsten wichtigsten Nervenknoten außerhalb des “Gehirns” sind die Konzern- und Finanzeliten, jene Funktionäre, die Jean Ziegler auch die Kosmokraten nennt (siehe z.B. WOZ)Dort finden wir die Akteure von Goldman-Sachs, Citigroup, Google, Facebook, Microsoft – in Deutschland eine Kaste von nur 400 Leuten (siehe Günter Ogger, Nieten in Nadelstreifen), die sich abwechselnd die Posten der Konzernchefs teilen und so die Korporatokrie (die “Herrschaft der Konzerne”) ausüben. Das sind die Leute, die ganze Großstädte ins Elend stürzen können, in dem sie die Produktion ins Ausland verlagern (siehe Detroit, USA – oder das deutsche Ruhrgebiet), die Lobbyisten finanzieren, Stiftungen kontrollieren, Gesetzgebungsverfahren beeinflussen und im Handumdrehen aus der Theorie der Globalisierung Praxis gemacht haben. Andererseits finden wir hier die großen “Investoren”, einer der bekanntesten (Warren Buffet) hat uns mit der Tatsache vertraut gemacht, das wir uns gerade in einem Klassenkampf der Reichen gegen die Armen befinden – wobei seine Klasse gewinnt.

Mit der letzten Schicht hat der Bürger dann schon mehr Kontakt – den Funktions- und Wissenseliten. Auf sie trifft er überall. In der Firma ist es sein Chef (und vor allem: dessen Chef, der wiederum von der Gnade der Bank abhängig ist, die von den Märkten regiert wird), der gerne weiter nach oben möchte und den Maximen der Herrscher der Welt unkritisch hinterherläuft, um endlich selbst mal Römer mit Uniform werden zu können. Kommt der Bürger dann nach Hause und macht den Fernseher an, so erwartet ihn die Informationselite mit perfekten Inszenierungen, präsentiert wird die (oft über Stiftungen von CEO´s bezahlte) Aufführung der Wissenselite (“Experten”), die Tag für Tag den Beruhigungsfunk anführen und jegliche wirtschaftliche, finanzielle, politische oder gesellschaftliche Krise kleinreden.
Will man denen entkommen und schaltet wild auf allen Kanälen herum, trifft man auf die Funktionselite der Unterhaltung: Rennfahrer, Fußballer, Entertainer – Menschen, die von der Konzernelite mit Millionen ausgestattet werden, um die Bürgerbeschallung auch im Unterhaltungsbereich sicherzustellen … oder glaubt wirklich jemand, dass Autofahren, Fußballspielen oder Fernsehshows aufführen und dämliche gehässige Witze erzählen Millionengagen wert sind?
Jetzt haben wir die Ebene der “Hirten und Wölfe” verlassen – und sind auf der Ebene der Schafe angelangt. Das sind SIE. Hier wollen wir uns aber nicht länger aufhalten, denn wir kehren jetzt zurück auf die Kernebene, nennen wir sie für den Moment mal ganz unpersönlich “Die Märkte” – das Gehirn hinter dem Herrschaftsgeflecht.
Anders als in einer Firma müssen die Märkte die Linienfunktion indirekt ausführen – das ist eine Folge des seit 1798 immer wieder versuchten Demokratisierungsprozesses. Sie machen das gern, weil die sanfte Eroberung des Dorfes viel mehr Gewinn bringt als seine gewaltsame Annektierung. Deshalb wird ein Milliardär selten eine Bundeskanzlerin direkt anrufen und ihr befehlen, dem Pöbel die Sozialhilfe zu streichen. Vielmehr benutzt man große Zusammenkünfte (im Firmenmodell sind das dann z.B. große Außendiensttagungen), die wir alle kennen: genannt seien hier das World Economic Forum oder die Bilderbergkonferenz, wo man für eine kräftige Durchmischung der verschiedenen Eliten sorgt … und nebenbei die Marschrichtung für das nächste Quartal oder Jahr bekannt gibt.
Außerdem gibt es auch zentrale Treffen der Leibgarde der Eliten, das bekannteste ist wohl die alljährliche Zusammenkunft reicher weißer Männer im Bohemian Grove. Daneben gibt es auch die Stabsfunktionen, in denen vorgedacht wird, was die Linie zum Volk tragen soll, genannt sei hier u.a. die “Trilaterale Kommission” als ein Beispiel für eine Vielzahl von “Think Tanks”, die weltweit die Botschaft der “Märkte” durchdenken und ihre Verbreitung vorbereiten.

Montag, 8. April 2013

Venezuela: Präsidentschaftskandidat Maduro spricht von geplantem Anschlag auf ihn


Venezuelas Interimspräsident Nicolas Maduro erwartet einen Anschlag auf ihn im Vorfeld der Präsidentenwahlen. Er warf der Opposition vor, diese werbe „Söldner“ in Zentralamerika an, um Morde in den wichtigsten Städten zu organisieren, die Stromversorgung im Lande zu stören und ein Attentat auf ihn vorzubereiten.
„Ich erkläre das vor der ganzen Welt und mahne das Volk zur maximalen Wachsamkeit“, wird Maduro von örtlichen Medien zitiert.
Neben Maduro gilt der Oppositionschef Henrique Capriles als die Hauptkandidaten für das Präsidentschaftsamt. Die Wahlen sind für den 14. April angesetzt.
An diesen subversiven Aktivitäten seien auch zwei ehemalige US-Botschafter beteiligt. „Ihr Ziel besteht darin, mich zur töten, weil sie wissen, dass sie mich bei freien Wahlen nicht besiegen können“, sagte er.
Zuvor hatte Venezuelas Außenminister Elias Jaua in seinem Interview für den Fernsehsender Telesur mitgeteilt, mit dem Mordattentat seien konkrete Terroristen aus El Salvador beauftragt, die mit der Opposition in Venezuela in Verbindung stehen.
Wie Maduro ferner mitteilte, seien die Pläne zur jüngsten Stromabschaltung im Bundesstaat Bolivar von Vertretern der konservativen Kräfte zusammen mit einer Mitarbeiterin der US-Botschaft in Caracas konzipiert worden. Dafür gebe es Beweise in der Form von Fotos und Videos.
Capriles hatte eine andere Version für die Ursachen der Stromversorgungsstörungen: „Licht geht aus, nicht weil jemand Sabotage betreibt, sondern weil diejenigen, die an der Regierungsspitze stehen, ihre Unfähigkeit an den Tag legen.“

Iran: Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag als Option


Falls der Westen sich nicht an die nukleare Abrüstung hält und das Recht Irans auf friedliche Nutzung der Nukleartechnologie anerkennt, wird der Austritt Irans aus dem NPT-Vertrag (Atomwaffensperrvertrag) eine im iranischen Parlament zu diskutierende Option sein.

Das sagte der Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Nationale Sicherheit und Außenpolitik Alaeddin Borudscherdi in einem Gespräch mit dem Sender Al Alam. Thema des Gespräches war die Reaktion Irans auf mögliche Maßnahmen des Westens zur Verschärfung der Sanktionen und die Weiterleitung der iranischen Atomakte an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. 

Borudscherdi sagte, dass in diesen Fragen dem iranischen Parlament alle Optionen offenstehen. Er fügte hinzu: Es ist inakzeptabel, dass der Iran den NPT-Vertrag und die Regelungen der Internationalen Atomenergieorganisation respektiert, Europa und die USA diese jedoch missachten. So gesehen besteht kein Grund mehr, dass der Iran Mitglied des NPT-Vertrages bleibt.

Zu den Hindernissen für einen Erfolg der Gespräche zwischen Iran und der G5+1 sagte der Vorsitzende des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik: Die USA müssen die iranischen Atomaktivitäten aus technischer und rechtlicher Sicht beurteilen. Tatsächlich bewerten sie diese jedoch auf der Grundlage ihrer politischen Interessen und handeln entsprechend.

Sonntag, 7. April 2013

Baschar al-Assad: "Frankreich und Großbritannien haben in Libyen Massaker verübt, unterstützt und gedeckt durch die USA - Die türkische Regierung steht knietief in syrischem Blut"


Das Feuer in Syrien wird die Türkei verbrennen

Seit zwei Jahren hält der Bürgerkrieg in Syrien bereits an. Präsident al-Assad sieht eine dauerhafte Gefahr für die gesamte Region. Die Staatsführung der Türkei bezeichnet er als "töricht und unreif".

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat vor einer Destabilisierung der Region auf Jahrzehnte hin gewarnt, sollten die Terroristen (Rebellen) den Bürgerkrieg gegen ihn gewinnen. Im ganzen Nahen Osten und darüber hinaus würde es zu einem Domino-Effekt kommen, erklärte Assad in einem Interview des türkischen Fernsehens, das seine Regierung am Samstag ins Internet stellte. Dies müsse auch der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan verstehen, sagte Assad. "Das Feuer in Syrien wird auch die Türkei verbrennen."Die Staatsführung der Türkei sei "töricht und unreif". Erdogan habe seit dem Beginn der Krise in Syrien "kein einziges wahres Wort gesagt".

Der "Bürgerkrieg" in Syrien hält seit mehr als zwei Jahren an. Dabei sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen mindestens 70.000 Menschen getötet worden. Mehr als eine Million Syrer haben das Land verlassen. Der Syrische Rote Halbmond geht davon aus, dass vier Millionen im Land selbst auf der Flucht sind.

Assad wies Kritik aus dem Westen an seiner Politik als Heuchelei zurück. "Frankreich und Großbritannien haben in Libyen Massaker verübt, unterstützt und gedeckt durch die USA. Die türkische Regierung steht knietief in syrischem Blut", erklärte er. Assad warf Erdogan vor, mit Geld aus Katar Kämpfer für den syrischen Bürgerkrieg anzuwerben. Zu Gerüchten über ein Attentat auf ihn sagte Assad, er halte sich nach wie vor in Damaskus auf. "Weder lebe ich auf einem russischen Kriegsschiff noch im Iran. Ich lebe in Syrien, am selben Ort wie immer."

Quelle: welt.de/politik/ausland/article115065607/Das-Feuer-in-Syrien-wird-die-Tuerkei-verbrennen.html

Gaddafi-Familie erhält Asyl in Oman


Safiya Farkash, die Witwe des 2011 von NATO-Söldnern ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi, seine Tochter Aisha und die beiden Söhne Hannibal und Mohamed haben ihr Exil in Algerien verlassen und im Sultanat Oman politisches Asyl erhalten. Oman gilt als enger Verbündeter des Westens, übte sich aber bei den Aggressionen gegen Libyen und Syrien in Zurückhaltung.

Quelle: welt-im-blick.de

US-Drohnenangriffe begannen mit Zustimmung Pakistans - 2004 Geheimvertrag zwischen den beiden Ländern abgeschlossen


Pakistan dementierte bisher Duldung der US-Drohnenangriffe

Die umstrittenen Drohnenangriffe der USA in Pakistan haben nach einem Zeitungsbericht im Jahr 2004 mit einem Geheimvertrag zwischen den beiden Staaten begonnen. Die Amerikaner hätten mit Hilfe eines unbemannten Flugzeugs einen Erzfeind Pakistans getötet, berichtete die "New York Times". Im Gegenzug hätten die USA von der Regierung in Islamabad die Erlaubnis bekommen, von Drohnen aus mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer ins Visier zu nehmen. 

Bisherige Dementi Islamabads 

Die Regierung in Islamabad kritisierte die Angriffe immer wieder als Verletzung internationalen Rechts und dementierte, sie zu dulden. Washington ignorierte die Proteste. Das Büro für Investigativen Journalismus (TBIJ) in London zählte, dass durch die Angriffe mit den Hightech-Waffen bisher zwischen 2500 und 3600 Menschen gestorben seien. Darunter seien auch Hunderte Zivilisten. Offizielle Statistiken gibt es nicht.

Quelle: derstandard.at/1363707175624/US-Drohnenangriffe-begannen-mit-Zustimmung-Pakistans

Muammar al-Gaddafis legendäre Freiheitsrede in Tripolis - 1.7.2011 (Video mit englischen Untertitel)


Im Namen der Wahrheitsfindung und -verbreitung wäre es eine hervorragende Sache, wenn jemand von Euch mit Zeit, Kenntnis und Motivation, diese Rede Oberst Gaddafis ins deutsche Übersetzen, oder im Idealfall Synchronisieren würde.

Westlicher Staatsterrorismus durch Nato-Geheimarmeen - Sibel Edmonds: Operation Gladio-B (Teil 1)


Dieser Artikel erschien am 8. März 2013 auf der Webseite American Judas (Übersetzung von politaia.org)
Vorbemerkungen:
Es gibt zwei bahnbrechende Ereignisse, die mehr als alle anderen Ereignisse mein Verständnis über die realen Geschehnisse auf der Welt geprägt haben; sie stehen im Widerspruch zu den Geschichten, die man uns erzählt. Diese Ereignisse haben mich veranlaßt, meinen Erkenntnisstand der politischen Realität zu dokumentieren.
Das zweite Ereignis sind die Lügen um 9/11, welche zur Entlassung und dem Maulkorberlass von Sibel Edmonds führten, einer FBI-Dolmetscherin.Eines dieser Ereignisse sind die Lügen, welche dieses Land in den Irak-Krieg geführt haben und der Verrat der Regierung, um dieses Verbrechen zu rechtfertigen, was in der Aufdeckung der Identität von Valerie Plame als CIA-Agentin gipfelte.
Vor kurzem wurde Edmonds von dem kanadischen Journalisten James Corbett für seine Show The Corbett Report interviewt. Das Interview wurde in vier Abschnitte aufgeteilt, insgesamt dauert es vier Stunden. Danach kommt noch ein Frage-und-Antwort-Teil mit eineinhalb Stunden.
Dieser Blogeintrag ist der erste einer Reihe von Artikeln, in denen ich eine Zusammenfassung des Interviews auf  Basis meiner Notizen zu präsentieren versuche; zugleich möchte ich eine Analyse darüber bereitstellen, wie die explosiven Informationen von Edmonts mit früheren Untersuchungen zusammenhängen, die ich in Bezug auf9/11 und Valerie Plame durchgeführt habe.
(Wenn Sie das Interview aus erster Hand hören wollen, hier sind die Links:  Part OnePart TwoPart ThreePart FourQuestion and Answer)

Operation Gladio-B: Zusammenfassung Teil 1

Sibel Edmonds beginnt ihr langes Interview mit einem Überblick, wie die Operation Gladio in die Türkei einsickerte. Sie erläutert, dass – obwohl das Operationsfeld global ist – die Türkei immer das wichtigste Operationszentrum von Gladio vor dem Fall derSowjetunuion gewesen ist, weshalb sie tiefer auf die Situation der ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken eingehen müsse. Die Gründe dafür sind zum einem geographischer Natur und zum zweiten der Drogenhandel. Während des Kalten Krieges existierten hinter dem türkischen Militär immer das Paramilitär und ultra-nationalistische Gruppen. Diese Gruppen hatten ihre angebeteten Führer oder “Babas”, welche den Drogenhandel abwickelten. Edmonds sagt, sie konnte diese Typen an ihrem Aussehen erkennen, viele von ihnen trugen kleine “Hitler”-Schnurrbärte. Skandalöserweise holte die NATO, welche die Operation Gladio betrieb, diese Kerle aus den Gefängnissen, ließ sie vom türkischen Militär ausbilden und gab ihnen Pässe für ihre Operationen. Welche Operationen? Drogenhandel, Anschläge unter falscher Flagge, Attentate und Morde.

Sind Psychopharmaka-Drogen der Grund für Amokläufe? - "Batman" Amokläufer James Holmes war auf Pillen!

Von aul Joseph Watson

Neu veröffentlichte Gerichtsdokumente belegen, dass der "Batman" Amokläufer James Holmes das Antidepressiva Zoloft nahm, in der Zeit, in dem er sein Massaker im Aurora Theater verübte. Dies unterstreicht ein Mal mehr, auch wenn immer noch viel zu wenig davon berichtet wird, dass die Einnahme von Psychopharmaka mit dem Ansteigen der Amokläufe einhergeht. 

Obwohl es bekannt war, dass verschreibungspflichtige Medikamente gefunden wurde durch die Polizei, bei der Durchsuchung von Holmes Eigentum, blieb bisher im verborgenen, um was für verschreibungspflichtige Medikamente es sich handelt - bis jetzt. Während der Durchsuchung fanden die Ermittler Rezepte und Pillen mit dem Wirkstoff Sertralin, wie er in Zoloft vorkommt. Diese Pillen werden von "Ärzten" und "Psychologen" weltweit verschrieben. Sie sollen zur Behandlung von Depressionen, Panikattacken und Zwangsstörungen dienen. Ebenfalls fanden die Ermittler Clonazepam, dass üblicherweise zur Behandlung von Angstzuständen und Panik-Attacken verwendet wird. 

Zoloft war übrigens die gleiche psychotrope Droge, wie sie Eric Harris nahm, bevor er sein Blutbad an der Columbine Schule in Littleton Colorado anrichtete. 

Clonazepam, auch bekannt unter dem Brand Namen Klonopin, wurde schon oft "die tödlichste Pille der Welt" genannt. Sie beeinträchtigt stark die funktionsweise des Gehirns und ist hochgradig süchtig machend. Regelmässige Nutzung dieser Droge werden mit Gewalt und Aggression in Verbindung gebrachtDie Verbindung zwischen Zoloft und gewalttätigen Ausrastern ist gut dokumentiert. Zahllose Studien haben schon herausgefunden, dass Zoloft für mehr als 1000 Selbstmorde und Hunderte manische Anfälle verantwortlich ist. Obwohl dies nur das neuste Beispiel von Psychopharmaka die mit Amokläufen in Verbindung gebracht werden ist, wird dies von Mainstream Medien absichtlich übersehen und stattdessen dem zweiten Verfassungszusatz (bzgl. des Tragens von Waffen, Anm. d. Redaktion) die Schuld in die Schuhe geschoben. "Wie lange wohl wird es dauern, bis wir endlich saubere Ermittlungen haben, die Untersuchen welche Gefahr von solchen Drogen für die Gesellschaft ausgehen? Es ist viel einfacher den Videospielen den Schwarzen Peter zuzuschieben und diese Tragödien dazu zu benutzen, um unschuldigen Waffen Besitzern ihre Gewehre abzunehmen. Big Pharma und ihre gekauften Handlanger in der Regierung müssen endlich gestoppt werden," schreibt Lew Rockwell

Dokumente belegen, dass alleine in den USA Psychopharmaka bei 31 verschiedenen Amokläufen in Schulen, in den letzten 25 Jahren, im Spiel war. Es wurde noch nicht bestätigt, ob der Sandy Hook Killer Adam Lanza, ebenfalls auf Psychopharmaka war. Louise Tambascio, eine Familienfreundin des Schützen und seiner Mutter, sagte bei 60-Minutes, "Ich weiss, dass er auf Medikation war und all dass... Ich weiss, dass er auf Medikation war, aber dass ist alles, was ich weiss." 

Der kürzlich veröffentlichte Bericht über die Durchsuchung von Lanza’s Zuhause ergab, dass Bücher über Autismus und Asperger Syndrom gefunden wurden. Die Symptome von Asperger werden gewöhnlich mit psychotropen Drogen behandelt. Offiziell wurde jedoch keine Aussage darüber getätigt, ob und welche Medikation Lanza zu sich nahm. 

Eine Liste mit Amokläufern aus den USA die auf Psychopharmaka waren, während sie ihre Taten begangen findest du hier.

Orginalartikel von Paul Joseph Watson Übersetzt ins deutsche von Cracktone

Quelle: whatabout.ch/index.php/leaks-insiderwissen-news/item/1803-bestätigt-batman-amokläufer-james-holmes-war-auf-psychopharmaka

Überwachungsfreak USA spioniert Chinas Marine mit Global Hawk-Drohnen aus

US-Drohne Global Hawk überwacht China aus Japan



Insgesamt befinden sich auf der Insel Guam drei US-Drohnen. Sie werden zur Überwachung von Chinas Marine eingesetzt.

Unterdessen überlegen sich das US-Militärkommando zusammen mit Japan, eine Drohne Global Hawk nach Japan zwecks einer Überwachung über Nordkorea zu schicken. Dafür könnte eine Drohne vom US-Militärstützpunkt auf der Insel Guam eingesetzt werden. Sie würde dann auf den Stützpunkt Misawa in der Präfektur Aomori kommen.

Tokio und Washington glauben, Pjöngjang könnte in der nächsten Zeit eine ballistische Rakete starten, um seine Stärke zu zeigen.

Kriegsnobelpreisträger Obamas „Regieanweisung“ für die Gefahr eines Atomkriegs in Asien


Das Obama-Regime hat im vergangenen Monat verantwortungslose Provokationen gegen die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) verübt, die Spannungen in Nordostasien angeheizt und die Gefahr eines Krieges erhöht. Dabei wurde die Regierung in Nordkorea gnadenlos dämonisiert und die eigene Aufrüstung als „rein defensiv“ hingestellt.

Wie jedoch CNN und das Wall Street Journal am Donnerstag enthüllt haben, arbeitet das Pentagon schrittweise einen Plan ab, der als „Regieanweisung“ bekannt ist, schon vor Monaten erarbeitet und von der Obama-Regime Anfang des Jahres gebilligt wurde. Die Flüge der Atomwaffen-fähigen B-52 Bomber am 8. und 26. März, von B-2 Bombern am 28. März und der hochentwickelten F-22 Jagdflieger vom Typ Raptor am 31. März nach Südkorea waren alle Teil dieses Drehbuchs.

An strategischen B-52 und B-2 Atombombern ist natürlich nichts “defensiv”. Die Flüge sollten in erster Linie Nordkorea zeigen, dass das amerikanische Militär in ganz Nordostasien beliebig Atomschläge führen könne. Das Pentagon nutzte außerdem die Gelegenheit, Raketenabwehrsysteme im asiatischen Pazifik zu stärken und zwei amerikanische Raketenzerstörer vor der koreanischen Küste zu stationieren.

CNN zufolge wurde die “Regieanweisung” vom vormaligen Verteidigungsminister Leon Panetta entworfen und von seinem Nachfolger Chuck Hagel „ausdrücklich begrüßt”. Der Plan geht von der Einschätzung aus, dass „es nur eine geringe Wahrscheinlichkeit einer militärischen Antwort Nordkoreas gibt“. Mit anderen Worten, Nordkorea stellt keine ernsthafte Bedrohung dar! Ungenannte amerikanische Vertreter erklärten, Washington halte sich jetzt zurück, weil es besorgte Stimmen gab, die amerikanischen Provokationen „könnten zu nordkoreanischen Fehleinschätzungen führen“.
Es gibt aber keine Anzeichen, dass das Obama-Regime sich zurückhält, nachdem sie an einen der gefährlichsten Konfliktherde in Asien absichtlich die Lunte gelegt hat. Im Gegenteil betonte Verteidigungsminister Hagel am Mittwoch die militärische Bedrohung durch Nordkorea und hob hervor, das Land stelle „eine deutliche und unmittelbare Bedrohung dar“. Diese Wortwahl war eine bewusste Drohung und bezieht sich auf die Wendung einer „deutlichen und gegenwärtigen Gefahr“ zur Begründung der letzten amerikanischen Aggressionskriege.

Das faschistische Regime in Washington eskaliert die Intervention gegen Syrien


Von Bill Van Auken, 6. April 2013
Das amerikanische und das jordanische Militär haben ihr Ausbildungsprogramm für tausende von bewaffneten Kämpfern verstärkt, die nach Syrien geschickt werden sollen, um scheinbar im Süden des Landes eine Pufferzone einzurichten.
Die Washington Post schrieb am Mittwoch unter Berufung auf anonyme amerikanische und jordanische Informanten, Washington habe angeordnet, die Ausbildung von etwa 3000 Offizieren für die syrischen „Rebellen“ noch schneller abzuschließen als ursprünglich geplant. Das Ziel ist, das Programm bis Ende des Monats zu beenden, um die Vorstöße der regierungsfeindlichen Milizen an der 230 Kilometer langen Grenzen zwischen Syrien und Jordanien auszunutzen.
Am Mittwoch nahmen regimefeindliche Kräfte angeblich einen Luftabwehrstützpunkt außerhalb der südwestsyrischen Stadt Daraa ein, der nur wenige Kilometer von der jordanischen Grenze entfernt liegt. Zuvor hatten sie den wichtigsten Grenzübergang zwischen den beiden Ländern, sowie zwei Militärvorposten und ein Stück der Autobahn nach Damaskus eingenommen. Letzten Oktober war bekannt geworden, dass das Pentagon eine 150-köpfige Spezial-Einsatzgruppe nach Jordanien geschickt hatte. Damals schrieb die New York Times, die „Idee zur Einrichtung einer Pufferzone zwischen Syrien und Jordanien, die von jordanischen Kräften auf der syrischen Seite der Grenze gesichert würde, sei im Zusammenhang mit der Einrichtung eines amerikanischen Militärvorpostens nahe der syrischen Grenze diskutiert worden.“
Die jordanische Monarchie unterstützt die Forderung nach einer Pufferzone hauptsächlich aus Selbstschutz. Sie befürchtet, dass sich der Bürgerkrieg über die Grenze ausdehnen und ihr eigene Herrschaft gefährden könnte. Es sind bereits etwa 470.000 Syrer nach Jordanien geflohen, und innerhalb des jordanischen Regimes breitet sich die Befürchtung aus, dass die islamistischen Elemente, die gegen die Regierung von Bashar al-Assad mobilisiert wurden, auch in Jordanien einen Regimewechsel anstreben könnten.
Das ist Teil eines allgemeineren Phänomens: der vom Westen unterstützte religiös motivierte Bürgerkrieg überquert viele Grenzen. Laut einer Meldung aus dem Libanon vom Mittwoch hatte ein syrischer Hubschrauber eine Rakete in ein Gebiet geschossen, das als Lager für Kämpfer dient, die von der anderen Seite der Grenze ins Land geschickt werden. Auch in der zweitgrößten Stadt des Libanon, in Tripoli, sind sektiererische Kämpfe zwischen sunnitischen und schiitischen Fraktionen ausgebrochen.
Ein irakischer Regierungssprecher meldete, dass sich das Grenzgebiet seines Landes durch den Konflikt in Syrien in „ein Nest von Terrorzellen“ verwandelt habe. Die zunehmende Kampfaktivität in Syrien von Elementen, die mit Al-Qaida verbündet sind, geht mit einer Welle von Terroranschlägen in Bagdad und anderen irakischen Städten einher.

Menschenähnliche Roboter des US-Kriegsministeriums lernen autonomes Gehen - Videos


Nachdem die Forschungs- und Entwicklungslabors von "Boston Dynamics" im Auftrag der US-"Verteidigungsbehörde" DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) bereits ein sich autonom bewegendes Lastentier mit erstaunlichem Gleichgewichtssinn und Bewegungseigenschaften entwickelt hatte (s. Videos unten), arbeiten die Wissenschaftler im Auftrag der DARPA auch an der Entwicklung eines menschenähnlichen Gehroboters und haben hierbei schon ebenso erstaunliche wie beängstigende Fortschritte gemacht, die sie aktuell in Demo-Videos vorstellen.

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Undemokratischer Uno-Terror-Rat torpediert Ermittlungen zum Chemiewaffeneinsatz in Syrien


Unter dem Druck einiger Länder torpediert das Un-Sekretariat im Grunde genommen die Klärung von Umständen des Einsatzes von Kampfstoffen in Syrien.
Das erklärte das rußische Außenministerium am Samstag. Das Un-Sekretariat beziehe eine "destruktive und inkonsequente" Position und mache Ermittlungen zum eventuellen Einsatz chemischer Waffen in dem arabischen Land unmöglich, hieß es. Medienberichte, wonach es am 19. März dieses Jahres in Syrien Kampfstoffe eingesetzt wurden, konnten bislang nicht bestätigt werden.
Moskau glaubt, daß Uno die Ermittlung der Informationen bezüglich eines möglichen Einsatzes von chemischen Waffen in Syrien unterm Druck seitens einiger Länder zum Scheitern bringen will. 
„Es ist bemerkenswert, daß Uno die Forderungen aufstellt, die weit aus dem Rahmen des Vorfalls herausragen. Und zwar, es wird ein uneingeschränkter Zugang der Experten zu jedem Objekt in Syrien sowie zu den Personen, die die Experten befragen wollen, erwartet. Darüber hinaus sollen als Fortbewegungsmittel für die Gruppe von Experten die Flugzeuge sowie Schiffe zur Verfügung stehen“, erklärte Rußlands Außenministerium.

Samstag, 6. April 2013

ARD-Blamage-Interview mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin


Putin führt WDR-Mann Schönenborn vor: „Wie heißen Sie?“
Die ARD kam in den Genuss eines Interviews mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Für den Fragesteller Jörg Schönenborn – hierzulande bekannt als Erfinder der Demokratie-Abgabe – wurde das Gespräch allerdings zum Albtraum. Es war ein Sieg der russischen Angriffslust über die bräsige Eitelkeit des deutschen Funktionärs-Fernsehens.
Das Interview der ARD mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin war als öffentlich-rechtliche Inszenierung angelegt – nach dem Schema: Das große Gespräch zum Deutschland-Besuch. Es entwickelte sich jedoch zu einer peinlichen Lehrstunde für den WDR-Chefredakteur.
Der Grund: Putin wusste wovon er sprach.
Schönenborn dagegen wusste nicht, wie ihm geschah.
Die Fragen des WDR-Manns waren ihm offenbar von seiner Redaktion vorbereitet worden. Was als eine entspannte „Tour d’horizon“ geplant war, endete in einem Fiasko für den Demokratie-Retter Schönenborn.
Denn Schönenborn agierte, wie er es von den Wahlabenden gewohnt ist: Dort liest der gute Mann die Wählerstrom-Analysen vor, und erweckt, indem er Hölzchen-Stöckchen-Fragen seiner untergebenen Redakteure beantwortet, den Eindruck von Fachkompetenz.
Putin ist jedoch wirklich kompetent. Er lässt sich nicht mit Frage-Hülsen in die Ecke treiben. Er fragt selbst nach. Fühlt dem Fragesteller auf den Zahn. Bei Schönenborn brauchte er nicht lange zu bohren: Keine der blitzschnell gestellten Gegenfragen konnte Schönenborn beantworten.
Es begann mit der Razzia gegen die Partei-Stiftungen Deutschlands in Moskau. Schönenborn versuchte, sich als Anwalt der Freiheit zu profilieren. Das ging daneben.
Putin sagte, dass Russland nichts anderes verlange, als dass alle, die sich in Russland mit ausländischer Finanzierung politisch betätigen, ihre Karten auf den Tisch zu legen hätten. In den USA gäbe es ein Gesetz, das genau dies vorschreibt. Das Gesetz stamme aus dem Jahr 1938. Ob Schönenborn das wisse?
Der WDR-Mann wusste es nicht.
Wie viele politische Organisationen unterhalte Moskau im Westen. Putin: „Wie viele? Was glauben Sie?“
Schönenborn wusste es nicht.
Genau zwei, sagte Putin: Eine in Paris, und eine in den USA. Und diese müssten Fragebogen beantworten, die genau so seien wie jene, die Russland jetzt eingeführt hätte. Ob er die kenne?
Der WDR-Mann kannte sie nicht.
Putin überreichte ihm einen Fragebogen der Amerikaner.
Schönenborn: „Wir werden uns das ansehen…“
An einer Stelle fragte Putin den Interviewer unvermittelt: „Wie heißen Sie?“
Schönenborn, nach einer kurzen Schrecksekunde: „Jörg Schönenborn.“
Putin: „Gut Jörg, ich werden Ihnen das jetzt erklären…“
An dieser Stelle war mit einer Frage der ganze schöne Schein zerstört: Der russische Präsident kennt den WDR-Chefredakteur nicht mit Namen. Wie gemein! Was werden da unsere GEZ-Zahler denken? Wir schicken den Erfinder der Demokratie-Abgabe in die Höhle des russischen Bären, und der fragt vor laufender Kamera: „Wer sind Sie eigentlich? Wie heißen Sie?“
Nächstes Thema: Zypern. Schönenborn hat keinen blassen Schimmer, worum es in Zypern geht. Fragte krudes Zeug, nämlich, ob die Russen nicht verstehen, dass die europäische Wirtschaft ein Problem hätte, wenn die Russen ihr Geld in Zypern anlegen.
Putin: „Verstehen Sie nicht wie absurd Ihre Frage ist?
Schönenborn verstand es nicht.
Daraufhin erklärte der russische Präsident in ganz schlichten Worten, worum es den Russen in der Zypern-Frage gehe: Es könne nicht sein, dass jeder, der nach den Gesetzen irgendwo legal Geld anlegt, plötzlich zur Kasse gebeten wird, weil die Banken in eine Krise geraten, für die die russischen Anleger nicht verantwortlich seien. Es gelten Recht und Gesetz. Spielregeln müssten eingehalten werden. Man könne nicht einfach behaupten, die Russen betrieben Geldwäsche. Das müsse belegt werden. Denn: „Eine dieser klaren Regeln heißt Unschuldsvermutung.”
Trotzdem wolle Putin keinen Streit mit Europa: „Wir vertrauen der Wirtschaftspolitik der europäischen Großmächte und der wirtschaftlichen Politik der Führung der Bundesrepublik Deutschland.“Putin machte klar, dass die Zwangs-Enteignung in Zypern ein Vorteil für Russland sei: „In gewissem Sinn freue ich mich darüber. Es hat gezeigt, wie unzuverlässig die Einlagensysteme bei westlichen Banken sind.“
Ähnlich überlegen argumentierte Putin beim Thema Syrien.
Von Schönenborn kam keine Gegenfrage. Kein Nachbohren. Kein Konter. Nichts.
Warum Schönenborn so kläglich scheiterte: Ein Interview wie dieses ist keine journalistische Arbeit. Es ist eine Trophäen-Jagd: „Wir haben Putin!“, wird es durch die ARD-Hallen geschallt haben. Damit war der Zweck schon erreicht. Das Interview selbst – Nebensache.
Warum lässt die ARD zu einem solchen Interview nicht Fachleute antreten – von denen sie zweifellos genügend hat? Mit Sicherheit hätte ein Team aus einem Syrien-Experten und einem Wirtschafts-Fachmann mehr aus Putin herausgeholt.
Aber die Eitelkeit siegte: Mit dem russischen Präsidenten spricht der Chefredakteur.
Auch wenn dieser keine Ahnung von der Materie hat. Da hätte man genauso gut Ulrich Deppendorf schicken können.
Dessen Namen hätte sich Putin vermutlich gemerkt. Denn Putin spricht fließend Deutsch.
Die ganze schöne Reise nach Moskau – eine einzige Blamage. Hoffentlich war der Reise-Etat für Schönenborn nicht zu knapp bemessen.
Nach solch einem Gespräch braucht man einen Wodka.
Oder zwei, vielleicht sogar drei.
Das muss drin sein. Dafür zahlen wir gerne die GEZ.
Das Interview wurde (gekürzte Fassung) sofort nach der Ausstrahlung auf Youtube gestellt. 
Von den Russen.
Hier das gesamte Interview:


Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/06/putin-fuehrt-wdr-mann-schoenenborn-vor-wie-heissen-sie/

DVRK-Nordkorea: Kriegspropaganda und Lügen von CIA-Springer-Presse "Die Welt"


"Nordkorea: Fidel Castro warnt Kim vor atomarem Krieg" lautet die reißerische Schlagzeile des Propaganda-Beitrag von welt.de.

Es geht weiter mit: 
"Selbst Kenner Nordkoreas können die Drohungen von Diktator Kim nicht mehr einordnen. Mit immer neuen Volten fordert er die Weltaufmerksamkeit. Sogar Kubas Ex-Staatschef Castro warnt vor einem Krieg."
Nichts von "Warnung" Fidel Castros an Kim Jong-un!

Natürlich darf zur Manipulation des Schulden- & Konsumknecht des "freiheitlichen Westen", die Demonstration von "Reichweiten Nordkoreanischer Raketen" nicht fehlen. Man beachte die Quelle: 

Nach 55 Zeilen erbärmlichen Kriegspropaganda und Manipulation gegen die Demokratische Volksrepublik Korea, "kommt" ganz zum schluß des Artikels, die im Überschrift angekündigte angebliche Warnung Castros an den Kim!:
"Ein riskantes Spiel, das selbst hartgesottene kommunistische Brüder im Geiste aufschreckt: Der greise ehemalige kubanische Staatschef Fidel Castro (86) griff zur Feder und warnte in seiner Hauszeitung "Granma": Ein Krieg würde beiden Völkern auf der koreanischen Halbinsel nur "furchtbare Opfer" abverlangen."
Tja, wo bleibt denn nur die Castro-Warnung an Kim?

Fazit: Springers-Verbrecherpresse belügt seine Leser indem sie Worte in den Mund des kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro legt, die Er offensichtlich nicht gesagt hat.

Was mich am meisten irritiert, ist die Tatsache, daß dieses Springer-Desinformations-Werk vom alternativen Medium Kopp Online, unter der Rubrik "Aktuelle Weltnachrichten" ohne weitere Kommentar verlinkt wurde.

Die westliche Welt versteckt den Führer hinter der Fassade von Demokratie

Kommentar zu Blüten der Entschleierung (9)

Von Yavuz Özoguz

Diese Woche hat der US-Verteidigungsminister Hagel unverblümt ausgesprochen, was schon seit Jahrzehnten klar ist: Die USA erklären sich zum Führer.


In Nordkorea wird derzeit ein neuer Konflikt inszeniert, um davon abzulenken, dass ein einziger Satz Imam Chamene’is dafür gesorgt hat, dass die Kriegsdrohungen der Zionisten gegen den Iran zum Schweigen gebracht wurden. Büßen müssen dafür auch die Palästinenser, die wieder einmal ganz offen ermordet werden.

Doch im Rahmen des sogenannten Nordkoreakonfliktes hat sich der US-Verteidigungsminister Hagel zu einigen unverblümten Aussagen hinreißen lassen, die das Wesen des imperialistisch-kapitalistischen Westens offen legen. Hagel betonte bei seiner ersten großen Rede seit seinem Amtsantritt im Februar den weltweiten Führungsanspruch der amerikanischen Streitkräfte. Die USA dürften sich nach seinen Aussagen nicht den „Luxus“ leisten, sich zurückzuziehen. Wenn Washington nicht „führe“, werde ein anderer „führen“. Und das wäre eine Welt, die er seinen Kindern nicht vererben wolle.

Die USA spricht also ganz offen vom Führerprinzip und erklärt sich selbst zum Führer. Was hat das mit der stets vorgegaukelten Demokratie zu tun? Welche demokratische Legitimation hat jener „Führer“? Welche Völker dieser Erde haben die USA dazu erwählt, „Führer“ zu sein? Welches demokratisch gewählte Weltgremium hat den USA diese Legitimation gegeben? Ist es nicht vielmehr so, dass die USA der meistgehasste Staat dieser Erde sind (im Gleichklang mit Israel)? Dementsprechend ist es leicht verständlich, dass die USA ihren Führungsanspruch mit dem Militär untermauern! Die USA sind die heutigen militärischen Gewaltherrscher dieser Welt, und sie geben es auch unumwunden und ohne jegliche Scham offen zu! Und zudem kündigen sie an, dass sie diese Gewaltherrschaft auch weiterhin aufrecht erhalten wollen.

Soweit so schlecht, aber wie reagieren nun die „demokratischen“ Staaten dieser Erde? Wie reagiert die demokratische Bundesrepublik Deutschland? Wie viele Politiker aus dem Bundestag haben Herrn Hagel widersprochen und öffentlich gesagt, dass Deutschland keinen Gewaltherrscher als Führer möchte? Welcher andere angeblich so demokratische Staat hat sich dazu geäußert? Welcher die Demokratie und Menscherechte posaunende westliche Politiker hat Stellung dazu bezogen, dass „Führung“ nicht durch militärische Gewalt, sondern durch Werte errungen werden kann und nicht von Herrschern den Beherrschten aufgezwungen, sondern vom Volk würdigen Menschen auferlegt werden sollte! 

Tatsache ist, dass sich die gesamte Westliche Welt diesem Diktat der US-Tyrannen absolut widerspruchslos unterworfen hat, sämtliche Verantwortungsträger in den westlichen Staaten und die gesamte Schar der Hofjournaille. 

Wahre Führung bedarf Werte; transparente, nachvollziehbare und überzeugende Werte. Zu diesen Werten gehören Gerechtigkeit, Frieden und wahre Freiheit. Gerechtigkeit bedeutet unter anderem, dass die Hälfte der westlichen Verantwortungsträger für ihre weltweiten Verbrechen vor ein internationales Gericht gehört. Frieden bedeutet unter anderem, dass die größten Waffenexporteure der Welt entmachtet werden. Und wahre Freiheit bedeutet unter anderem, dass der Kapitalismus überwunden und ein gerechtes, menschenwürdiges System etabliert wird. 

Aus nachvQollziehbaren Gründen werden westliche Politiker keines der drei wahren Werte anstreben. Niemand stellt sich gerne selbst vor Gericht als Angeklagter. Keiner der Politiker will sich mit den Mächtigen der Waffenlobby anlegen (denn das könnte tödlich enden), und wahre Freiheit interessiert diese Leute auch nicht, denn ihr persönlicher Wohlstand beruht darauf, dass es Kapitalismus gibt.

Insofern liegt die Verantwortung für Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit in der Hand der Völker. Jedes Volk bekommt,, was es verdient. Die mutigen Menschen im Iran haben eine Führung in der Heiligkeit unserer Zeit, der die Befreiungstheologie lehrt, und wir haben in der Westlichen Welt eine „Führung“ durch die größten Verbrecher gegen die Menschlichkeit unserer Zeit, die Gewaltherrschaft lehrt.

Die sogenannte Demokratie ist eine Fassade für das Volk. Wenn aber immer mehr Menschen in diesem Volk das erkennen, dann wird die Fassade zu einer Ruine. Um das erkennen zu können, bedarf es der Selbsterziehung. Es gibt keine Gerechtigkeit, Frieden und wahre Freiheit ohne Selbsterziehung. Und die Selbsterziehung ist der Keim zur Befreiungstheologie unserer Zeit, vor der sich die Mächtigen mehr fürchten, als vor jeder Atombombe. Denn ihre Herrschaft beruht darauf, dass die Menschen mehr ihren Trieben ausgeliefert sind, als der Menschlichkeit und Nächstenliebe. Systematisch haben sie die Nächstenliebe zerstört und Triebinstinkte gefördert. Aber sie waren dazu nur in der Lage bei Menschen, die sich nicht selbst erzogen haben. Daher beginnen wir gemeinsam, uns wieder selbst zu erziehen. Und das ist eine Erziehung zur wahren Freiheit.


Quelle: muslim-markt-forum.de/t319f2-Die-Westliche-Welt-versteckt-den-Fuehrer-hinter-der-Fassade-von-Demokratie.html#msg996

Freitag, 5. April 2013

Korea-Konflikt: Wie das faschistische US-Regime seit 60 Jahren den Frieden verhindert

Hinter dem us-amerikanisch-nordkoreanischen Getöse

Von Jack A. Smith

Was spielt sich ab zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Nordkorea und führt zu Schlagzeilen in den letzten Tagen wie „Spannungen in Korea eskalieren“ und „Nordkorea bedroht die Vereinigten Staaten von Amerika“?

Die New York Times berichtete: „Diese Woche gab Nordkoreas junger Führer Kim Jong-un seinen Untergebenen den Befehl, sich auf einen Raketenangriff auf die Vereinigten Staaten von Amerika vorzubereiten. Er trat in einer Kommandozentrale auf, vor einer Landkarte mit der verwegenen, unrealistischen Aufschrift ‚Pläne für einen Angriff auf das Festland der Vereinigten Staaten von Amerika.’ Früher in diesem Monat prahlten seine Generäle mit der Entwicklung eines nuklearen Sprengkopfes „á la Korea’, der auf eine Langstreckenrakete montiert werden könne.“

Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen sehr wohl, dass den Äußerungen Nordkoreas das ausreichende militärische Durchsetzungsvermögen fehlt, um die rhetorischen Drohungen wahr zu machen, sie scheinen aber die Spannungen im gleichen Ausmaß zu steigern. Auch die südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye weiß, dass die Drohungen rhetorischer Natur sind, erklärte aber: „Wir sollten ohne weitere politische Überlegungen einen starken und unmittelbaren Vergeltungsschlag führen, wenn der Norden eine Provokation gegen unser Volk setzt.“ 

Pyongyang hat offensichtlich ein anderes Ziel im Auge. Ich muss ein bisschen zurückgehen, um die Situation zu erklären.

Seit dem Ende des Koreakrieges vor 60 Jahren hat die Regierung der Arbeiterpartei der Demokratischen Volksrepublik Korea (DPRK oder Nordkorea) wiederholt im Grunde die gleichen vier Forderungen an die Vereinigten Staaten von Amerika gestellt. Diese beinhalten:

1.) Einen Friedensvertrag, der den Koreakrieg beendet. 
2.) Die Wiedervereinigung Koreas, das seit 1945 „vorübergehend“ in einen Nord- und einen Südteil aufgeteilt war. 
3.) Ein Ende der Okkupation Südkoreas durch die Vereinigten Staaten von Amerika und eine Einstellung der jährlichen monatelangen Kriegsmanöver durch die Vereinigten Staaten von Amerika und Südkorea. 
4.) Bilaterale Verhandlungen zwischen Washington und Pyongyang, um die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu beenden.

Die Vereinigten Staaten von Amerika und ihr südkoreanisches Protektorat haben jeden der Vorschläge im Lauf der Jahre zurückgewiesen. Infolgedessen ist die Halbinsel seit den 1950ern extrem instabil. Es ist jetzt so weit gekommen, dass Washington seine diesjährigen Kriegsmanöver, welche Anfang März begonnen haben, als Vehikel für die Durchführung eines Scheinangriffs auf Nordkorea mit Atomwaffen benutzt hat, indem es zwei atomwaffenfähige B-2 Stealth-Bomber am 28. März die Region überfliegen ließ. Drei Tage danach beorderte das Weiße Haus F-22 Raptor-Tarnkappen-Kriegsflugzeuge nach Südkorea, eine weitere Eskalation der Spannungen. 

Was hinter den vier Vorschlägen steckt:

1. Die Vereinigten Staaten von Amerika weigern sich, einen Friedensvertrag zur Beendigung des Koreakrieges abzuschließen. Ein Waffenstillstand ist eine zeitweilige Einstellung der Kämpfe durch eine beiderseitige Zustimmung. Der am 27. Juli 1953 unterzeichnete Waffenstillstand sollte in einen Friedensvertrag umgewandelt werden, wenn „eine endgültige friedliche Einigung erreicht worden ist.“ Das Fehlen eines Friedensvertrags bedeutet, dass der Krieg jeden Augenblick wieder weitergehen könnte. Nordkorea will keinen Krieg mit den Vereinigten Staaten von Amerika, dem mächtigsten Militärstaat der Geschichte. Es will einen Friedensvertrag und die diplomatische Anerkenung durch Washington.

2. Zwei Koreas existieren infolge eines Abkommens zwischen der UdSSR (die an Korea grenzte und half, den nördlichen Teil des Landes im Zweiten Weltkrieg von Japan zu befreien) und den Vereinigten Staaten von Amerika, die die südliche Hälfte besetzt hatten. Obwohl im Norden Sozialismus herrschte und Kapitalismus im Süden, sollte es keine permanente Teilung sein. Die zwei Großmächte sollten nach ein paar Jahren abziehen und dem Land eine Wiedervereinigung ermöglichen. Die Sowjetunion tat das, die Vereinigten Staaten von Amerika nicht. Dann kam der verheerende Dreijahreskrieg im Jahr 1950. Seit damals hat Nordkorea verschiedene Vorschläge vorgelegt, um die Trennung zu beenden, die seit 1945 bestanden hat. Der neueste Vorschlag ist, glaube ich, „ein Land – zwei Systeme.“ Das heißt, dass der Süden kapitalistisch und der Norden sozialistisch bleibt, während sich beide Hälften vereinigen. Das wird schwierig sein, aber nicht unmöglich. Washington will das nicht haben. Es will die ganze Halbinsel haben, um seinen Militärapparat direkt an die Grenzen von China und Russland heranzubringen.

3. Washington hat seit dem Ende des Krieges zwischen 25.000 und 40.000 Soldaten in Südkorea behalten. Diese erinnern – gemeinsam mit Amerikas Flotten, Stützpunkten mit Atombombern und Militäreinrichtungen in enger Nachbarschaft der Halbinsel – an zwei Dinge. Eines ist: „wir können den Norden vernichten.“ Das andere ist: „Südkorea gehört uns.” Pyongyang sieht es so – umso mehr, seit Präsident Obama beschlossen hat, in Richtung Asien „umzuschwenken.“ Während das Umschwenken einen wirtschaftlichen und Handels-Aspekt hat, ist sein Ziel in erster Linie, Amerikas bereits beträchtliche militärische Macht in der Region auszubauen, um die Drohungen gegenüber China intensivieren zu können, aber das benachbarte Nordkorea liegt sehr wohl innerhalb dieser gefährlichen Peripherie.

4. Der Koreakrieg war im Grunde ein Konflikt zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea und den Vereinigten Staaten von Amerika. Das heißt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Führungsrolle im Kampf gegen Nordkorea einnahmen, bei dem auch eine Reihe von UNO-Ländern mitmachten, und verantwortlich waren für die Tötung von Millionen Koreanern nördlich der Teilungsgrenze am 38. Breitengrad. Es ist völlig logisch, dass Pyongyang direkte Gespräche mit Washington sucht, um Meinungsverschiedenheiten zu bereinigen und eine friedliche Lösung zu erreichen, die zu einem Friedensvertrag führt. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben sich konsequent geweigert.

Diese vier Punkte sind nicht neu. Sie wurden in den 1950ern vorgelegt. Ich besuchte die Demokratische Volksrepublik Korea als Journalist für (die amerikanische Ausgabe der Zeitung) The Guardian dreimal in den 1970ern insgesamt acht Wochen lang. Immer wieder wurde ich in Diskussionen mit Regierungsvertretern hinsichtlich eines Friedensvertrags, Wiedervereinigung, Abzug der Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika aus dem Süden und direkten Verhandlungen befragt. Die Situation ist heute die Gleiche. Die Vereinigten Staaten von Amerika werden sich nicht bewegen.

Warum nicht? Washington will das kommunistische Regime loswerden, ehe es zulässt, dass Frieden auf der Halbinsel einzieht. Kein „ein Staat, zwei Systeme“ für Uncle Sam, da sei Gott vor! Der will einen Staat, der treue Gefolgschaft schwört – was raten Sie, wem? Bis dahin rechtfertigt die Existenz eines „kriegerischen“ Nordkorea, dass Washington den Norden mit einem veritablen Aufgebot von Feuerkraft umstellt. Ein „gefährliches“ Nordkorea lässt sich gut verwenden, um Tokio innerhalb des Orbits der Vereinigten Staaten von Amerika zu halten und einen weiteren Vorwand für das vormals pazifistische Japan ins Spiel zu bringen, sein bereits formidables Arsenal weiter aufzustocken.

Den gemeinsamen Kriegsmanövern der Vereinigten Staaten von Amerika und Südkoreas im März gingen im Februar gemeinsame Kriegsmanöver der Vereinigten Staaten von Amerika und Japans unter dem Titel „Eiserne Faust“ voraus. In beiden Fällen demonstrierte Washington stillschweigend, dass es auf der Seite von Seoul oder Tokio gegen Pyongyang oder Peking steht, wenn es hart auf hart kommt. Das Bemühen der Vereinigten Staaten von Amerika und Japans richtete sich auf die Einnahme einer imaginären Insel – eine direkte militärische Warnung an die Adresse Chinas, das Besitzrechte auf die Senkaku Inseln geltend macht, was auch Japan tut.

Aus einem Artikel in Foreign Policy in Focus vom 15. Februar von Christine Hong und Hyun Le: „Die Darstellung Nordkoreas als die größte Bedrohung der Sicherheit in der Region vernebelt die hinterlistige Natur der Politik des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Barack Obama in der Region, besonders die Identität zwischen dem, was seine Berater als ‚strategische Geduld’ bezeichnen einerseits, und seiner offensiv eingesetzten militärischen Pose und Allianz mit Falken in der Region andererseits. Die Untersuchung der aggressiven Politik Obamas gegenüber Nordkorea und deren Auswirkungen ist entscheidend, um verstehen zu könen, warum Demonstrationen von militärischer Macht – von Politik mit anderen Mitteln, um es mit Carl von Clausewitz auszudrücken – die einzigen Wege der Kommunikation mit den Vereinigten Staaten von Amerika sind, die Nordkorea anscheinend zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehen.

Brian Becker, Vorsitzender der Antikriegskoalition ANSWER, schrieb am 31. März: „Das Pentagon und das südkoreanische Militär haben heute – und das letzte Jahr hindurch – massive Kriegsspiele aufgeführt, die die Invasion und die Bombardierung von Nordkorea simulieren. Wenige Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika kennen die wirkliche Situation. Die Arbeit der Propagandamaschinerie ist darauf gerichtet, sicherzustellen, dass die Menschen Amerikas sich nicht zusammentun, um ein Ende der gefährlichen und bedrohlichen Aktivitäten des Pentagon auf der koreanischen Halbinsel zu fordern.

„Die Propagandakampagne ist jetzt in vollem Gang, wo das Pentagon die Eskalation in dem am höchsten militarisierten Teil des Planeten vorantreibt. Nordkorea wird hingestellt als der Provokateur und Aggressor, wann immer es darauf besteht, dass es das Recht und die Fähigkeit hat, das Land zu verteidigen. Sogar wenn das Pentagon die atomare Vernichtung eines Landes simuliert, das es bereits zurück in die Steinzeit zu bombardieren versucht hat, stellen die im Besitz von Konzernen befindlichen Medien diese extrem provokante Handlung als ein Zeichen von Bemühungen um eine Streitbeilegung und als eine Maßnahme der Selbstverteidigung hin.“

Und von Stratfor, der kommerziellen Informationsfirma, die es oft weiß: „Viel von Nordkoreas Verhalten kann als rhetorisch betrachtet werden, aber nichtsdestoweniger ist nicht klar, wie weit Pyongyang zu gehen bereit ist, wenn es Verhandlungen auch durch Aggressivität nicht erzwingen kann.“ Hier wird davon ausgegangen, dass es um die Einleitung von Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika geht.

Pyongyangs „Aggressivität” ist fast zur Gänze verbal – vielleicht ein paar Dezibel zu laut für viele Ohren – aber Nordkorea ist ein kleines Land in schwierigen Verhältnissen, das sich sehr gut an die außerordentliche Brutalität erinnert, mit der Washington in den 1950ern über sein Territorium herfiel. Millionen Koreaner wurden getötet. Die Flächenbombardements der Vereinigten Staaten von Amerika waren verbrecherisch. Nordkorea ist entschlossen, in den Kampf zu ziehen, wenn das wieder geschieht, hofft aber, dass seine Bereitschaft den Krieg verhindern und zu Gesprächen und zu einem Vertrag führen wird.

Nordkoreas große und gut ausgebildete Armee dient der Verteidigung. Der Zweck der Raketen, die es baut, und das Reden über Atomwaffen sind prinzipiell darauf gerichtet, den Wolf vor der Haustüre abzuschrecken.

Kurz gesagt, die flammende Rhetorik Kim Jong-uns in letzter Zeit steht in direktem Zusammenhang mit den monatelangen Kriegsspielen der Vereinigten Staaten von Amerika und Südkoreas in diesem Jahr, die er als mögliches Vorspiel für einen neuen Krieg interpretiert. Kims mittelfristige Absicht ist es, eine ausreichend besorgniserregende Krise zu schaffen, damit die Vereinigten Staaten von Amerika endlich bilateralen Gesprächen zustimmen, die zu einem Friedensvertrag führen, einem Ende der von Washington verhängten Sanktionen und dem Abzug fremder Soldaten aus dem Süden. Eine Form der Wiedervereinigung könnte später in Verhandlungen zwischen Norden und Süden gefunden werden. 

Die derzeitigen Konfrontationen werden abklingen mit dem Ende der provokanten Kriegsmanöver dieses Jahres. Die Obama-Administration hat keinerlei Absicht, die Bedingungen zu schaffen, die zu einem Friedensvertrag führen – besonders jetzt, wo die Aufmerksamkeit des Weißen Hauses auf Ostasien gerichtet zu sein scheint, wo es ein Risiko für seine globale geopolitische Vorherrschaft wahrnimmt.

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