Samstag, 9. März 2013

Widerstand gegen die Weltverbrecher: Nordkorea macht das richtige


Haben Sie schon gehört? Das „bitterarme“, „abgeschottete“ und „stalinistisch regierte“ Nordkorea hat – zum wiederholten Mal – „die Weltgemeinschaft“ „provoziert“.

Erst im Dezember 2012 hatte die Koreanische Demokratische Volksrepublik (KDVR) erfolgreich einen Wettersatelliten in die Erdumlaufbahn gebracht. Diese – bei so viel „Abschottung“ um so erstaunlichere – technologische Höchstleistung, die einen Meilenstein für das Landwirtschaftsmanagement des „verarmten“ Landes bedeutet, war selbstverständlich nur durch Verwendung einer Weltraumrakete möglich. Dies rief die als „Weltgemeinschaft“ firmierende Clique räuberischer Schurkenstaaten unter Führung der USA auf den Plan, die sich sogleich auf den Gipfel der Hysterie und der Heuchelei emporschwang und den – angeblich „illegalen“ –  „Test einer Langstreckenrakete“ durch Nordkorea brandmarkte und vom UNO-Sicherheitsrat als Verstoß gegen dessen frühere Resolutionen verurteilen sowie mit verschärften Sanktionen bestrafen ließ.
Nachdem die KDVR am 12. Februar zum dritten Mal einen erfolgreichen Atombombentest durchgeführt hat, wird von derselben Clique abermals von einer ungeheuerlichen, „extremen Provokation“ und einem Verstoß gegen UNO-Sicherheitsratsresolutionen gesprochen.

Gegen westliche Bedrohung des Weltfriedens: Nationale Selbstverteidigung

Der Fall ist beispielhaft dafür, wie das Kartell aus imperialistischen Politikern und monopolisierter Meinungsindustrie, welche die Behauptungen der ersten als reine Wahrheit verkündet, die Realität geradezu vollständig auf den Kopf stellt.

Freilich haben wir uns schon daran gewöhnt, daß ausgerechnet das einzige Land, das jemals Atombomben eingesetzt und, mehr noch, mit deren Einsatz gegen die Bewohner friedlicher Städte sogar ein Kriegsverbrechen von historischem Ausmaß begangen hat, sich wie selbstverständlich anmaßt, darüber zu wachen, daß andere Länder nicht in den Besitz dieser Technologie gelangen und sie unter anderem durch Androhung von Sanktionen daran zu hindern versucht. Es sollte uns als ein Stück aus dem Tollhaus erscheinen, daß ausgerechnet jenes Land, welches über das größte und vielfältigste Arsenal hochmoderner Vernichtungstechnik verfügt und damit bereits ganze Völker dezimiert hat, hysterisch loskeift, wenn es ein nicht verbündetes Land der Aneignung von „Massenvernichtungswaffen“ verdächtigt.

Von den USA und ihren Verbündeten geht die größte Bedrohung des Weltfriedens aus. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben die Bewohner sämtlicher Erdteile diese Wahrheit am eigenen Leib zu spüren bekommen. Keinem Land wurde seither zugestanden, sich friedlich, ohne äußere Einmischung, sei es in Form militärischer Intervention oder wirtschaftlicher Blockade, auf einem selbstgewählten Weg zu entwickeln, sofern die ökonomischen und geopolitischen Interessen der Imperialisten davon berührt werden. Ein Land, das seine Souveränität, seinen eigenen Entwicklungsweg gegenüber den Imperialisten behaupten will, muß ihnen militärisch gewachsen sein. Die Souveränität eines Landes, das keine militärische Potenz hat, ist auf Sand gebaut und von der Gnade seiner Feinde abhängig und mit ihr sein ganzes Schicksal. Diese einfache und rationale Einsicht ist der Ausgangspunkt der nordkoreanischen „Songun“-(„Militär-zuerst“)-Politik. Konsequent und rational ist ebenfalls die Strategie der KDVR, sich von den letzten Sanktionen des UNO-Sicherheitsrats nicht einschüchtern zu lassen, sondern den Imperialisten demonstrativ einen weiteren Stachel ins Fleisch zu jagen.


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