Samstag, 9. März 2013

Russland und China kritisieren einseitige Sanktionen gegen Iran als illegal

China unterstützt iranisches Atomprogramm

Die chinesische Regierungssprecherin sagte am Donnerstagabend: Wir sind der Ansicht, dass  Iran, als ein Mitglied des NPT-Vertreges berechtigt ist, für seine friedlichen Ziele die Nuklearenergie, unter Beachtung der internationalen Konventionen, zu nutzen.

Sie betonte, dass blind entschiedene Sanktionen keine Hilfe für die Lösung der iranischen Nuklearfrage seien, und der Einsatz von Gewalt überhaupt nicht akzeptebel sei.
"Die Maßnahmen im vergangenen Jahr haben bewiesen, dass Gespräche die Lösung für die iranische Nuklearfrage sind und die Gespräche in Kasachstan hatten beachtenswerte Ergebnisse", sagte sie weiter.
Außerdem fügte sie hinzu: "China fordert, dass die Gesprächspartner mehr Toleranz zeigen und auf diplomatischem Wege schnellstens eine neue Verhandlungsrunde beginnen."

Die ständigen Vertreter Chinas und Russlands bei der UNO, Lee Badang und Vitali Tschurkin, kritisierten auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrats über das iranische Atomprogramm die einseitigen Sanktionen gegen Iran und bezeichneten sie als illegal sowie als eine Bedrohung für die Diplomatie. Sie betonten, dass diese Sanktionen genau das Gegenteil vom Erhofften bewirkten.

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