Samstag, 30. März 2013

Russland kritisiert einseitiges Vorgehen mehrerer Länder gegen die Demokratische Volksrepublik Nordkorea


Russland ist laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow über die einseitigen Maßnahmen einiger Länder gegen Nordkorea besorgt. 
 
„Wir sind darüber besorgt, dass gleichzeitig mit der angemessenen Reaktion des UN-Sicherheitsrates und der kollektiven Reaktion der Weltgemeinschaft einseitige Handlungen um Nordkorea vorgenommen werden, die in der Aufstockung der militärischen Aktivität zum Ausdruck kommen“, so Lawrow am Freitag in Moskau. 
 
Der Außenminister warnt davor, die Kontrolle über die Situation zu verlieren, die in eine verhängnisvolle Spirale geraten könnte. „Wir erachten es als notwendig für alle, nicht die militärischen Muskeln zu stärken und die gegenwärtige Situation nicht als Vorwand für die Lösung irgendwelcher geopolitischer Aufgaben mit militärischen Mitteln in der Region zu nutzen, sondern die Anstrengungen auf die Schaffung von Bedingungen für die Wiederaufnahme der sechsseitigen Verhandlungen zu konzentrieren, zu denen der UN-Sicherheitsrat aufruft“, so Lawrow. 
 
Pjöngjang ist Anfang März aus Protest gegen Militärübungen der USA und Südkoreas aus sämtlichen Nichtangriffs- und Denuklearisierungsabkommen mit Seoul ausgestiegen und hat das vor 50 Jahren geschlossene Abkommen über Waffenruhe gekündigt. Zudem hat Nordkorea gedroht, gegen die USA einen Nuklearschlag zu führen. 
 
Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un befahl in der Nacht zum Freitag, die Raketentruppen für einen möglichen Schlag gegen den Kontinentalteil der USA und gegen die US-Basen in Südkorea und im Pazifik in erhöhte Einsatzbereitschaft zu versetzen. Wie südkoreanische Medien darauf berichteten, sei in den Raketenobjekten von Pjöngjang eine erhöhte Aktivität zu beobachten.


Quelle: de.ria.ru/politics/20130329/265826588.html

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