Freitag, 8. März 2013

Reaktion auf Provokationen: Pjöngjang kündigt Nichtangriffspakt mit Seoul

Kim Jong Un (Foto: dpa)
Nordkoreas unabhängiger Staatspräsident Kim Jong Un 

Wenige Stunden nach der Verhängung neuer UN-Sanktionen gegen Pjöngjang hat Nordkorea den Nichtangriffspakt mit Südkorea aufgekündigt. Alle Nichtangriffs-Übereinkommen zwischen den beiden Ländern seien aufgehoben, zitierte die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA das staatliche "Komitee zur friedlichen Wiedervereinigung Koreas". Auch das "Rote Telefon" als ständige Verbindung zum Süden werde mit sofortiger Wirkung gekappt. 
Zuvor hatte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums einen weiteren Korea-Krieg angesichts einer derzeit laufenden gemeinsamen Militärübung der Streitkräfte Südkoreas und der USA für unvermeidlich erklärt. Die Führung in Pjöngjang hatte zudem mit einem atomaren Erstschlag gegen die USA und jegliche anderen Aggressoren gedroht (Anm. Neo: Falls die Aggressionen durch US-Südkoreanische Militärmanöver und die ständig verschärfte UN-Sanktionen gegen das Souveräne Land nicht aufhören sollten!).

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