Donnerstag, 7. März 2013

Nach US-Provokationen: Nordkorea behält sich das Recht auf präventiven atomaren Erstschlag vor


Die Demokratische Volksrepublik Korea behalte sich das Recht auf einen präventiven Atomschlag vor, zitiert Reuters aus einer Erklärung der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA. „Weil die USA einen Atomkrieg entfachen wollen, werden wir unser Recht auf einen atomaren Warnschlag gegen das Hauptquartier des Aggressors nutzen, um unsere Interessen zu verteidigen“, sagte ein nordkoreanischer Außenamtssprecher. 

Der Konflikt zwischen Nord- und Südkorea war in den vergangenen Tagen eskaliert. Am Dienstag forderte die Führung in Pjöngjang von den USA und Südkorea, ihre gemeinsamen Militärübungen (Provokationen!) zu beenden. Anderenfalls werde Nordkorea das Waffenstillstandsabkommen kündigen, mit dem 1953 der dreijährige Koreakrieg beendet worden war. Daraufhin drohte Südkorea mit einem Gegenschlag, sollte Nordkorea aggressive Schritte unternehmen.

Am Mittwoch wurde bekannt, dass Nordkorea eine U-Boot-Übung begonnen und die Vorbereitungen auf ein groß angelegtes Armeemanöver beschleunigt hat, das möglicherweise zeitlich mit der Jahresübung von Südkorea und den USA zusammenfallen wird.

Nordkorea hatte im Februar trotz internationalen Warnungen einen weiteren, seit 2006 bereits den dritten Atomversuch durchgeführt. Das kommunistisch geführte Land hatte sich 2005 zur Kernwaffenmacht erklärt und führte 2006 und 2009 Atomtests durch, auf die der UN-Sicherheitsrat mit Sanktionen reagierte. Am heutigen Donnerstag berät der UN-Sicherheitsrat über neue Sanktionen gegen Nordkorea.


Quelle: http://www.de.ria.ru/politics/20130307/265677341.html

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