Freitag, 8. März 2013

Mikrowellenstrahlung? - Der ungewöhnliche Tod des Hugo Chavez


Unter lateinamerikanischen Staatoberhäuptern scheinen Krebserkrankungen zum Alltag zu gehören. Auf keinem anderen Kontinent der Welt ist eine derart signifikante Häufung krebskranker Regenten nachweisbar.

Chavez befand sich mit seiner Erkrankung zu Lebzeiten in guter Gesellschaft. Sein früherer Amtskollege aus Paraguay, der ehemalige Präsident Fernando Lugo, litt beispielsweise unter Morbus Hodgkin, einer extrem seltenen Form von Lymphdrüsenkrebs. Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner musste sich einen Schilddrüsentumor entfernen lassen. Der ehemalige brasilianische Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva schied seinerzeit wegen Kehlkopfkrebs aus dem Amt. Seine Nachfolgerin Dilma Rousseff wiederum erkrankte 2009 an Lymphdrüsenkrebs, den sie aber glücklicherweise noch vor ihrer Wahl 2010 besiegen konnte. Fehlen eigentlich nur noch der bolivianische Präsident Evo Morales und das Staatsoberhaupt Ecuadors Rafael Correa, um die Liste zu komplettieren. Tatsächlich sind die restlichen lateinamerikanischen Präsidenten sehr besorgt um deren Gesundheit. In einem Interview bekannte Chaves einmal: „Wir müssen gut auf Evo aufpassen. Gib acht Evo.”

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