Freitag, 8. März 2013

Irak: Premier Nuri al-Maliki sieht das Land vor Religionskrieg


Der Irak steht vor einem zwischenkonfessionellen Krieg. So sieht es zumindest Regierungschef Nuri al-Maliki. 
 
„Die Lage im Land ist beunruhigend. Wir benötigen politische Stabilität und verantwortungsbewusste Politiker, die bereit sind, zusammenzuarbeiten und auch eine Zusammenarbeit aller Machtzweige zu erreichen“, sagte al-Maliki am Donnerstag nach Angaben des TV-Senders Elaph. Er warf der Opposition vor, die Gefühle der Menschen zum eigenen Nutzen zu missbrauchen, und rief die Mitbürger auf, sich nicht provozieren zu lassen, denn innerpolitische Feindseligkeiten würden nur den Feinden des Irak nützen.

Die Konfrontation zwischen den beiden größten islamischen Gemeinden im Irak war nach der US-Invasion und dem Sturz von Präsident Saddam Hussein im Jahr 2003 eskaliert. Laut einer Volkszählung von 1997 sind zwei Drittel der Iraker Schiiten und der Rest Sunniten. Unter Hussein waren die Staatsstrukturen von Sunniten dominiert. Nach dem Umsturz wurden sie weitgehend von Schiiten von der Macht verdrängt.


Quelle: http://de.rian.ru/politics/20130307/265680098.html

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