Sonntag, 31. März 2013

Funkstrahlenschädigung: ADHS-ähnliche Symptome durch Handystrahlung


Strahlenbelastung führte in Tierversuchen zu Gehirn- und Verhaltensänderungen bei ungeborenen Mäusen. Hirn Ungeborener besonders empfindlich.

Handystrahlung könnte die Gehirnentwicklung von Ungeborenen im Mutterleib stören. Hinweise darauf haben Forscher in Experimenten mit Mäusen gefunden. Setzten sie trächtige Mäuseweibchen der elektromagnetischen Strahlung eines Mobiltelefons aus, entwickelten deren Jungen später Verhaltensstörungen. Diese hätten denen von menschlichen Kindern mit der Aufmerksamkeitsstörung ADHS geglichen. Die im Mutterleib der Strahlung ausgesetzten Mäuse seien hyperaktiv, weniger ängstlich und hätten Gedächtnisprobleme gezeigt, berichten die Forscher im Fachjournal "Scientific Reports". (doi:10.1038/srep00312) 

Die Strahlenbelastung im Mutterleib löste bei den Mäusejungen auch physiologische Veränderungen im Gehirn aus, wie die Wissenschaftler beobachteten. Dadurch war die Übertragung des Hirnbotenstoffs Glutamat bei diesen Tieren gestört. Betroffen von diesen Veränderungen sei vor allem der sogenannte präfrontale Cortex, ein Hirnzentrum, das auch bei ADHS eine wichtige Rolle spiele, sagen die Forscher.


ADHS und der digitale Funk entwickeln sich parallel:

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