Sonntag, 31. März 2013

Die jüdisch-christliche Wurzel des Islam


Was die Erkenntnis Christi anbelangt, so ist die päpstliche Kirche eine bösere Mördergrube als Türken, Tataren und Juden, wenn auch allgemein Türken und Juden von dem Sohne Gottes nichts wissen mögen. Allerdings ist es nicht ausgeschlossen, daß das Evangelium unter die Türken kommt; denn in ihrem Koran, an dem gewißlich Nestorianer und Juden geholfen haben, machen sie über die Person Jesu wichtige Zugeständnisse, so daß der Streit mit ihnen leichter fällt als mit den Juden.“

Martin Luther - Tischreden in der Mathesischen Sammlung, herausgegeben von E. Kroker, Leipzig 1903, S. 597
  
„Die Vorstellung, dass der Koran in einem längeren Prozess aus Schriften verschiedenster Herkunft zusammengestellt wurde, teilen unter anderem Ibn Warraq,Karl-Heinz Ohlig und Yehuda Nevo.“

WIKIPEDIA Stichwort „Geschichte des Korantextes“

„Günter Lüling hat in seiner Studie zum Urkoran, die erst durch die in Indien erschienene englische Übersetzung einer größeren Forschergemeinde bekannt wurde, die Hypothese aufgestellt, dass der ursprüngliche Koran des Propheten Mohammed auf nicht-trinitarischen altchristlichen Strophenliedern beruht und somit essentielle Teile des Koran als christliche Hymnen- und Strophendichtungen schon vor dem Wirken des Propheten existierten. Hiermit verweist Lüling auf Adolf von Harnacks These, nach der der Islam „eine Umbildung der von dem gnostischen Judenchristentum selbst schon umgebildeten jüdischen Religion auf dem Boden des Arabertums durch einen großen Propheten“ sei.“

WIKIPEDIA Stichwort „Günter Lüling“

„Der Islam stammt direkt aus dem nach- und antichristlichen Judentum. Es waren weder ‚Allah’ noch der Erzengel Gabriel, die den ‚Propheten’ Mohammed inspirierten; es war der Rabbiner von Mekka! Der ursprüngliche, echte Koran war nichts anderes als eine arabische Übersetzung und Bearbeitung der fünf Bücher Mosis! Diese Thesen mögen provokativ und unglaublich erscheinen. Sie sind jedoch die Quintessenz eines hochwissenschaftlichen vierbändigen Werks des französischen Dominikanertheologen und renommierten Fachhistorikers P. Théry (1891 – 1959), der kurz vor dem II. Vatikanischen Konzil starb. Danach war die Diskussion und Verbreitung seiner bahnbrechenden Erkenntnisse leider nicht mehr erwünscht, standen sie doch der ‚Ökumene’ der ‚großen Weltreligion’ massiv im Wege. Dem italienischen Priester P. Curcio Nitoglia kommt das Verdienst zu, die Kernthesen von P. Théry gemeinsam mit den entscheidenden Sachargumenten erneut ans Licht gezogen und in leicht verständlicher Sprache übersichtlich dargestellt zu haben. Darüber hinaus hat er eine Reihe weiterer, der breiten Öffentlichkeit bisher kaum bekannter Stellungnahmen von großenteils jüdischen Fachgelehrten zusammengetragen, die P. Théry in der Sache rechtgeben! Der damit enthüllte wahre ideologische Hintergrund des Islam wirft ganz von selbst auch ein bezeichnendes Licht auf die insgeheim treibenden Kräfte hinter der seit Jahrzehnten europaweit betriebenen Islamisierung des christlichen Abendlandes.“

Verlagskatalog PRO FIDE CATHOLICA  in der Bewerbung von P. Curcio Nitoglia „Woher stammt der Islam?“ (4,40 €)

„Der Koran ist Teil unserer (christlichen) Kirchengeschichte.“

Adolf von Harnack (1851 – 1930 / 1914 geadelt) – bedeutendster protestantischer Kirchenhistoriker des späten 19. und beginnenden 20. Jahrhundert (lt. Wikipedia)

„Die Nähe des Islams zum Christentum bzw. christlichen Sekten ist verschiedentlich immer wieder in Erwägung gezogen worden. Kein geringerer als der Kirchen- und Dogmengeschichtler Adolf von Harnack (1851 – 1930) hat die Vermutung geäußert, dass wir im Islam ‚eine Umbildung der von dem gnostischen Judenchristenthum selbst schon umgebildeten jüdischen Religion auf dem Boden des Araberthums durch einen großen Propheten’ vor uns haben (A. Harnack, Lehrbuch der Dogmengeschichte, 2. Bd., 4. Aufl., Tübingen 1909, S. 537). Seine These ist später von Hans-Joachim Schoeps und danach von Martiniano P. Roncaglia wieder aufgenommen worden (Zitate).“

Christoph Burgmer in „Der Streit um den Koran“, S. 49

Anmerkung: Zu diesen Zitaten ist noch auf ein unter Pseudonym (!) geschriebenes Werk hinzuweisen, welches in eine ähnliche Kerbe schlägt. Christoph Luxenberg: „Die Syro-Aramäische Lesart des Koran. Ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache“, Schiler 2000, 29,70 €

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