Donnerstag, 6. Dezember 2012

Israel lehnt die Forderung der Weltgemeinschaft sein Atomwaffenprogramm zu untersuchen ab


Israel hat eine Resolution der Vereinten Nationen abgelehnt und wird seine Atomanlagen nicht für internationale Inspektoren öffnen. Israel weigert sich zudem weiterhin den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen. Statt Sanktionen und Drohungen erhält das Land Militär- und Wirtschaftshilfe aus Deutschland und den USA. 

Israel erhält Geldmittel, Waffen und Schutz aus den Vereinigten Staaten und der BRD. Israel hat den Antrag der Vereinten Nationen, seine Atomanlagen für internationale Inspektoren zu öffnen und den Atomwaffensperrvertrag zu unterschreiben, abgelehnt und als “bedeutungslos” bezeichnet. Die Welt habe ihre Glaubwürdigkeit in Bezug auf Israel verloren, so die Erklärung. Offiziell hat Israel ohnehin nie eine Existenz seines Atomwaffenprogramms bestätigt, allerdings auch nie dementiert. 

“Ohne weitere Verzögerung” solle Israel den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnen, so die Resolution der UNO-Vollversammlung, die mit 174 zu 6 Stimmen und 6 Enthaltungen angenommen wurde. Nur die USA, Kanada, Israel, die Marshall-Inseln, Mikronesien und Palau stimmten gegen die Resolution. Zudem wurde die israelische Regierung gebeten, an der Atomkonferenz für einen atomfreien Nahen Osten teilzunehmen, die bereits alle arabischen Staaten und der Iran zugesagt haben. 

Israel besitzt Schätzungen zufolge zwischen 200 und 400 Atomsprengköpfe und lehnt sämtliche internationale nukleare Vereinbarungen ab, insbesondere den Atomwaffensperrvertrag, der eine friedliche Nutzung von Atomenergie voraussetzt. Statt Israel zu sanktionieren und zu bedrohen, wie es grundlos seit einiger Zeit dem Iran widerfährt, erhält Israel Militär- und Wirtschaftshilfe, insbesondere aus Deutschland und den USA.


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Quelle: gegenfrage.com

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