Montag, 6. August 2012

Batman-Massaker: Eine Black-OP (Verdeckte Operation)?


Von Wolf Eggert / DorianGrey.net
Ein Wikipedia-Eintrag...
Der Anschlag von Aurora, unter anderem auch „Batman“- Amoklauf oder Kino-Massaker genannt, war ein Gewaltverbrechen, bei dem am 20. Juli 2012 in einem Kino in Aurora im US-Bundesstaat Colorado während der mitternächtlichen Premiere des Films The Dark Knight Rises zwölf Menschen erschossen und 58 weitere zum Teil schwer verletzt wurden. Der mutmaßliche Täter, der 24-jährige James Eagan Holmes, wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen.
Um 00:05 Uhr begann die Premiere von The Dark Knight Rises im Kinosaal neun des Century 16 Movie Theatre, einem an ein Einkaufszentrum angeschlossenes Multiplex-Kino in Aurora.Etwa 20 Minuten nach Beginn der Vorstellung verließ der Täter über einen Notausgang den Saal, begab sich zu seinem in der Nähe geparkten Auto und legte dort unter anderem eine Gasmaske und eine schusssichere Weste an. Mit einer Flinte Remington 870, einem Sturmgewehr AR-15 und einer Glock-Pistole Kaliber 40 bewaffnet kehrte er gegen 00:37 Uhr ins Kino zurück, zündete eine Tränengasgranate und eröffnete das Feuer auf das Publikum.
Während sich der Täter im Kino befand, dröhnte ab Mitternacht laute Musik aus dessen Wohnung. Eine Nachbarin klopfte an die Wohnungstür, die nicht abgeschlossen war, trat aber nicht ein. Da der Täter bereits kurz nach seiner Festnahme angegeben hatte, Sprengstoff in der Wohnung deponiert zu haben, evakuierte die Polizei nach ihrem Eintreffen gegen 2 Uhr zunächst das Mietshaus sowie fünf benachbarte Gebäude. Bei der anschließenden Untersuchung der Wohnung mit Spiegeln, wurden Sprengfallen entdeckt, deren Entschärfung mehrere Tage in Anspruch nahm. Währenddessen wurde ein Roboter eingesetzt, um erste Beweisgegenstände aus der Wohnung abzutransportieren. Insgesamt befanden sich in der Wohnung 30 selbstgebaute Granaten sowie etwa 40 Liter Treibstoff, die vermutlich bei einem Betreten der Wohnung explodiert wären und das gesamte Stockwerk zerstört hätten.
...wirft offene Fragen auf
Blenden wir hier einmal für einen Moment die Tatsache aus, dass Kinopersonal, welches nicht einmal das Mitbringen eigener Snacks erlaubt, hier einen Vollblutterroristen mit Gasmaske durchgewunken haben soll, so wirft schon die verhinderte „Wohnungsfalle“ eine Reihe von Fragen auf. Beobachter halten das bombige Arsenal für sich allein für „too much & too sophisticated“, als dass hier eine Person allein am Werk gewesen sein könnte.
Dazu hinterlassen Begleitumstände den Eindruck, als habe die „Aufdeckung“ der heimischen Hochrüstung in erster Linie dem Zweck gedient, die „Lone Gunman“-These noch am Tatabend schlüssig erscheinen zu lassen. War das Auffinden der Räuberhöhle von langer Hand und vor allem: von dritter Seite geplant? Die offen gelassene Wohnungstüre spricht für diese Vermutung ebenso wie die „Einladung zum Vorbeischauen“ an nichtpolizeiliche Zeugen. Welchen anderen Sinn sollte das Aufdrehen von Musik in Konzertlautstärke erfüllen? Wer sorgte für diesen Lärmpegel zu einem Zeitpunkt, da der Täter – und Wohnungseigner – bereits im Kino war?
Sollten die Angaben aus „Ermittlerkreisen“ stimmen, dann wies Holmes unmittelbar nach seiner Festnahme die Polizei darauf hin, dass sich in seiner Wohnung ein Sammelsurium an Sprengsätzen befand. Die Frage ist: Warum sollte er das tun? Wenn sich der Täter zuvor mühselig auf ein Feuerwerk der Extraklasse vorbereitet hatte, warum dann dieses ohne Not „löschen“, wo der doch gerade seine Kaltblütigkeit gegenüber unschuldigen Zivilisten unter „Beweis“ gestellt hat? Um ausgerechnet die anrückenden Sonderkommandos - und damit die Staatsgewalt - zu schützen?
Manches erinnert in diesem konkreten Zusammenhang an geheimdienstverdächtige Terrorfälle wie z.B. die Entführung des italienischen Staatspräsidenten Aldo Moro, 1978. Dort war das Hauptversteck des Rote-Brigaden-Führers Moretti durch einen glücklichen Zufall „entdeckt“ worden, just als Vermutungen laut wurden, dass CIA, Mossad, Gladio und die Mafia die eigentlichen Steuerungselemente hinter dem Kidnapping seien. Die Flutung der an diesem Tag verlassenen Wohnung durch eine nicht abgestellte Wannenbrause führte erst die Untermieter und dann den Staat auf die „richtige“ (und multimedial ausgeschlachtete) Fährte. Die Wohnung entpuppte sich als feuchter Traum jedes Ermittlers: Waffen und Terroristische Pamphlete lagen allenthalben verstreut herum. (Werner Raith, In höherem Auftrag. Der kalkulierte Mord an Aldo Moro,1986. Klaus Kellmann, Der Staat läßt morden. Politik und Terrorismus - heimliche Verbündete, 1999)
Auch der Fall Breivik rückt wieder ins Gedächtnis. Wie bei der Aurora-Schiesserei verband der Täter ein Shootout mit einem Bombenunternehmen. Nur durch die aufwändigen Vorbereitungen für das Letztere konnte hinterher eine personengebundene Tatvorbereitungs-Vita rekonstruiert werden, was die These eines bewusst handelnden Lone Gunman stützte. Dieser Beweis war nötig, da bekannt war, dass Breivik mit Drogen vollgestopft war und etliche Zeugen der Schiesserei auf der Insel Utoya von mehreren Schützen sprachen.
Der Tatablauf nach Zeugenaussagen
Das interessante ist nun, dass sich ebendieser Hintergrund, den Kreis schließend, nun in den USA wiederholt. Denn auch hier berichten Tatzeugen von Schützen, die das Massaker zusammen mit Holmes begangen haben sollen:
  • Possible Second Shooter in tragic Batman Denver Shooting Eyewitness Account:

  •  Colorado Theater Eyewitness Describes Gunman and Possible Accomplice:

Die “Geheimdienstkritische Dokumentarfilmerin” Grace Powers hat in ihrem Artikel Batman Massacre: Why and How and Who die Zeugenberichte (anders als die Norwegischen Ermittler in ihrem Fall) Ernst genommen und auf eine Nachskizzierung des Tathergangs gelegt, auf den im folgenden nach der Übersetzung durch politaia.org dargestellt ist. Die nie gefassten und auch (wie im Fall Utoya nie gesuchten) Mittäter bezeichnet sie als „Agenten“:
Agent 1 fährt mit dem Fluchtauto zum Kino und stellt es auf dem seitlichen Parkplatz des Multiplex ab. Er kauft eine Eintrittskarte für den Film Batman The Dark Knight Rises (Batman, Die Auferstehung des Schwarzen Ritters) und setzt sich ins Auditorium 9 des Kinos. Er sitzt ganz rechts kurz hinter der ersten Reihe neben dem Notfallausgang. Er bekommt einen Handyanruf von Agent Nummer 2, woraufhin er aufsteht und zum Notfallausgang geht. Ein Zeuge Namens Corbin Datessieht, wie er in das Handy spricht und dabei die Tür mit seinem Fuß aufhält. Er drückt den Türstopper bei halb geöffneter Tür nach unten, und eröffnet so den Zugang für Agent Nummer 2 zum Auditorium.
Agent 2 stellt James Homes‘ weissen Hyundai Coupe neben dem Notausgang des Auditoriums Nummer 9 ab, mit (dem unter Drogen gesetzten, s. später) James Holmes als Passgier auf dem Beifahrersitz. Agent 2 trägt volle Nahkampfschutzmontur. Die Gewehre, Munition, Gas Kanister und Maske liegen im Kofferraum. Er ruft Agenten 1 an und bekommt seinen Einsatzruf.
Agent 2 verlässt den Hyundai und lässt James Holmes im Auto zurück, öffnet die Heckklappe und bewaffnet sich für den Einsatz. Er legt die Gasmaske an, und bewegt sich, 20 Minuten nach Beginn des Films bewehrt mit Gaskanister und Bewaffnung, durch den Notausgang in das Kino, schmeisst den geöffneten Gaskanister in die Menge, und feuert einen Schuß in die Luft ab. Dieser Schuss versetzt die Menge in tödliche Panik und lässt sie alle, die Flucht ergreifend, aus ihren Sitzen aufspringen. Damit machen sie sich zu leichten Zielscheiben.
Agent 1 verlässt das Kino durch den Notausgang und begibt sich zum Fluchtauto, in dem er nun wartet.
In den folgenden 90 Sekunden leert Agent 2 die Magazine seiner Gewehre in die vor Panik kreischende und total orientierungslose Menge, wobei er 12 Menschen tötet und 58 weitere verletzt. Daraufhin rennt er durch den Notausgang zum weißen Hyundai zurück, wobei er eine Blutspur hinterlässt, und Teile der Kampfausrüstung auf dem Weg verstreut.
Der Schütze behält weiterhin seine Gasmaske auf, um sich der Identifizierung durch die Sicherheitskameras, die an den Ecken des Muliplex angebracht sind, zu entziehen.
Nachdem der Schütze unter der Kamera hindurch ist, schmeißt er die Gasmaske weg, und rennt um die Ecke zum Fluchtauto wo Agent 1 auf ihn wartet. Die zwei Agenten/Hitmen flüchten unerkannt. In dem Wagen, zu dem wie bei einer sauber ausgelegten Schnitzeljagd etliche Blut- und Waffenspuren hinführen, lassen sie James Holmes zurück.
Patsy statt Protagonist
Diese Tatortskizzierung wandelt den Einzeltäter in ein Instrument. Das mag schwer verdaulich sein, aber schwer fassbar ist es ganz und gar nicht: Zum einen sind die Angaben Zeugengestützt. Und zum anderen macht ein Komplott mit einem Schlag eine ganze Kette von „unerklärlichen“, „unlogischen“ oder „widersprüchlichen“ Abläufen höchst plausibel.
  1. Dass „sich“ Holmes vor der Tat seine Haare original US-Strafkutten-Orange färbte, war völlig kontraproduktiv: Er wurde dadurch für das Publikum identifizierbar, als er vor Beginn der Vorstellung das Kino betrat. Folgt man Powers Ausführungen, dann war das auch so gewünscht.
  2. Dass Holmes das Kino betrat, es verliess, und dann noch einmal zurück gekommen sein soll, ergibt keinen Sinn. Ausser für den Fall, dass sein erstes Aufscheinen lediglich seine Anwesenheit dokumentieren sollte. Seine Rückkehr ist unbewiesen, da der bzw. die schiessenden Täter dann maskiert war/en.
  3. Wie der/die Täter in voller Bewaffnung durch das Hauptentree gekommen sein sollen, ohne dass sogleich Alarm gegeben wurde, ist – wie bereits erwähnt – unerklärlich. Die plausible Erklärung ist dagegen der Eintritt über den Noteingang.
  4. Dass dann nicht der gewöhnlich mit dem Öffnen von Notausgängen gekoppelte Alarm ausgelöst wurde (wikipedia.org/wiki/Notausgang, siehe Schlusssatz) erscheint ebenso rätselhaft wie das Versagen sämtlicher CCTV-Überwachungskameras (Kinolobby, Parkplatz), spricht aber umso mehr für ein höher angelegtes Komplott.
  5. Die Ausübung der Tat bei Nacht und in einem dunklen Kino bedient eine grundsätzliche Erfordernis von Mittätern: Nicht gesehen zu werden. Der Einsatz von Tränengas – der zur Ausübung der Morde nicht gebraucht wurde – erfüllt den gleichen Zweck. Desorientierung der Masse, Tarnung der Täter per Gasmasken. Am Tatort wurden zwei Gasmasken gefunden, Zeugen beschreiben, dass die Gasattacken (und der Wurf eines Benzinkanisters) aus zwei Richtungen erfolgten.
Am Ende blieb nur Holmes übrig und zurück. Er wurde nach dem Massaker auf dem Parkplatz verhaftet – ohne irgendwelchen Widerstand zu leisten. Hätte Holmes selbst das Massaker verübt, so ergibt der plötzliche Sinneswechsel von „brandgefährlich“ auf „lammfromm“ natürlich keinen Sinn. Ein mit lebenslanger Einzelhaft oder Todesstrafe bedrohter Mensch nutzt jede noch so selbstmörderische Chance, um zu entkommen oder schiesst um sich. Doch lethargisch und „wie ferngesteuert“ wirkend, tat er nichts dergleichen. Auch das „passt“ schlecht ins Bild. Ebenso wenig wie die Person des „Täters“ als solche nicht zu „passen“ scheint:
Der wirkliche James Holmes
Der zur Tatzeit 24-jährige Mann wuchs in stabilen Familienverhältnissen auf, absolvierte 2006 seinen Schulabschluss in der Westview High School und schloss 2010 ein Studium der Neurowissenschaften an der University of California in ab - mit Auszeichnung. Um noch eins draufzusetzen, hatte er sich ein Jahr vor der Schiesserei an der University of Colorado für ein Doktorandenprogramm angemeldet. Wie Grace Powers schreibt – die Angaben in diesem Artikel folgen weiterhin ihrer Recherche – erhielt Holmes das renommierte Stipendium des National Institute of Neurosciences. Das $26 000 Dollar Stipendium half ihm die Kosten für das aussergewöhnlich Prestige geladene Studium auf dem Anschütz Medican Campus zu tragen.
Billy Kromka, der mitHolmes im vergangenen Sommer im Laboratorium zusammen arbeitete sagte: „Es ist unmöglich mir vorzustellen, daß er die kriminelle Energie besitzt, so ein Blutbad anzurichten”. Wie auch, der strebsame Student war nie auffällig geworden, hatte keinerlei kriminelle oder „militärische“ Vorgeschichte.
Wie um das Täterbild wieder „gerade zu rücken“, verbreitete der bereits während der 70er Jahre im CIA-Projekt Mockingbird aufgefallene Sender ABC einen falschen Bericht, der sich angeblich auf eine Aussage von James‘ Mutter Arlene Holmes stützte. ABC behauptete, die Mutter hätte in einem Telefonat bestätigt, daß sie den ‘richtigen Mann’ gefasst hätten, nachdem sie durch ABCerfahren, hatte, daß ihr Sohn als der Schütze verdächtigt würde. Seine Mutter verneint aber vehement sich jemals gegenüber irgendwelchen Journalisten so geäußert zu haben.
Nahtlos in dieses Täterframing fügt sich die Meldung der Mainstreampresse, Holmes habe vor dem Massaker  angeblich die Universitäts-Psychiaterin  Lynne Fenton  konsultiert -  und ihr ein Notizbuch mit „Plänen viele Menschen zu erschiessen“ geschickt. Das Elaborat wurde allerdings erst drei Tage nach den Morden in der Post gefunden. Hier drängt sich die Frage auf, warum die Post in den USA vier Tage zur Zustellung eines Briefes braucht, der im gleichen Postleitzahlenbezirk aufgegeben wird. Bzw. wie oft amerikanische Psychiater ihre Briefkästen leeren. Zumal, wenn sie militärische Erziehung genossen haben: Fenton arbeitete in den 90er Jahren auf der Lackland AFB in San Antonio/Texas für die US-Luftwaffe, als Chief of Physical Medicine und als Staff Physiatrist am Wilford Hall USAF Medical Center.
Ausserdem erschließt sich dem gesunden Menschenverstand nicht, warum Holmes seine Tat hätte ankündigen sollen. Ein solches Vorgehen bringt ihm selbst rein gar nichts. Der Profit liegt allein auf Seiten der „Ermittler“, die auf diese Weise glückstahlend ein massgeschneidertes Täterbild auf den polizeilichen Gabentisch gelegt bekommen. Um diesen noch etwas voller zu machen, fragte Holmes (oder jemand, der seinen Account geknackt hatte) kurz vor der Tat auf den Internetdatingseiten adultfinder.com und Match.com fröhlich in die Runde: „Will you visit me in prison?“ Wem das bekannt vorkommt- ja, auf den Netzauftritten Anders Behring Breiviks ging es vor (und sogar WÄHREND) der Attentate von Norwegen ähnlich freigemut zur Sache. Breivik wurde nach den Anschlägen in Oslo und Utoya Wochenlang kaserniert, bis ihn die Öffentlichkeit zum ersten Mal „live“ zu Gesicht bekam. Es dauerte seine Zeit, bis seine Tat lückenlos „aufgeklärt“ war- auch er selbst brauchte wohl Schützenhilfe, um die Abläufe zusammen zu bekommen. „Ich erinnere mich nicht an viel“, so seine Aussage.
James Holmes bringt sogar vor, gleich gar keine Erinnerung an die Schiesserei und das Massaker zu haben. Ein Bediensteter des Arapahoe County-Gefängnisses, in dem Holmes gegenwärtig in einer Einzelzelle einsitzt, meinte: ”Er gibt an keinerlei Ahnung davon zu haben, warum er im Gefängnis ist. Er bat mich ihm zu erklären, warum er hier festgehalten wird.”
In einschlägigen Foren wird nun darüber nachgedacht, ob Bankkonto/Internetzugang des „Einzeltäters“ gehackt und dieser mittels der Geheimdienst- bzw. Mafiadroge Scopolamine in „seine“ Tat getrieben wurde. Das farb-, geruchs- und geschmacksneutrale Alkaloidlässt sich perfekt in Getränken auflösen. Die Opfer werden nach dem Konsum über Tage gegenüber noch so selbstzerstörerischen Anweisungen absolut gefügig. Ebenso vollständig ist nach dem „Wiederaufwachen“ die Erinnerung an das „vorher“ gelöscht.
Holmes kann das ihm zugeschriebene Blutbad wegen eines totalen Blackouts nicht nachvollziehen. Doch die Tat ist auch von der reinen Logik her unverständlich, sie macht keinen Sinn, weil sie offenkundig allein auf ein Töten-und-sich-dann-fassen-lassen ausgelegt war. Massenmörder lassen sich aber nur ungern festnehmen. Sie lieben es ihr Handeln wiederholbar zu machen, was „Macht“ bedeutet. Oder sie versuchen einen Profit aus ihren Unternehmungen zu schlagen, sei es politisch, wirtschaftlich oder „sozial“. Warum also hätte Holmes bei all seiner angeblichen Waffenfinesse nicht als Una-Bomber 2:0 ein Sprengsatz-Modellflugzeug in ein Regierungsgebäude steuern sollen? Oder in Abwandlung des Beirut-Barracks-Anschlags einen Bombenbepackten Truck fernzünden sollen? Was sollte das Töten von Jedermännern, – frauen und -kindern „für nichts als Schande“, wo doch ein Massaker in einer Bank einträglicher gewesen wäre – und bei der momentanen Stimmungslage weltweit – verblendeten Gemütern zudem die Aussicht geboten hätte, das Schlachtfeld als moderner Robin Hood zu verlassen?
Ein übersehener Hintergrund des Massakers
Stichwort Banken: Ein hochinteressanter Hintergrund des Massakers erschließt sich Powers zufolge abseits des Tatorts, in der Familie des Beschuldigten:
Robert Holmes, der Vater des verdächtigen Batman Schützen, ist ein hochrangiger leitender Wissenschaftler von FICO, dem ersten und größten amerikanischen Finanzdienstleistungsunternehmen, das Mithilfe von ausgeklügelten Softwareprogrammen die Kreditwürdigkeit und finanzielle Lauterkeit von Konzernen im Finanzdienstleistungsgewerbe analysiert, auch unter dem Begriff  Credit -Scoringbekannt. (FICOein seit 1956 bestehendes Finanzdienstleistungsunternehmen hat Niederlassungen in 12 Ländern und verfügt über 5.000 Kunden in 80 Ländern. Dazu gehören zwei Drittel der 100 größten Banken sowie über 300 Versicherungen. Wikipedia)
Zufall über Zufall: Robert Holmes hatte in den kommenden Wochen einen fest eingeplanten Termin mit dem US-Senatsausschuss für Finanzfragen. Seine Rolle war es als Experte vor diesem Gremium seine Einschätzung über den Libor-Skandal, den bisher größten Betrugsskandal der Bankengeschichte, abzugeben. Dieser vielschichtige Banken-Betrug droht inzwischen das gesamte westliche Bankensystem zu destabilisieren, und zu zerstören.
Robert Holmes hat nicht nur die wahre Absicht hinter dem massiven LIBOR-Betrug aufgedeckt, sondern konnte auch Mithilfe des von ihm entwickelten “Vorhersage-Algorithmen Modells” den Weg der Billionen von “versteckten” Dollar exakt auf die Konten der Angehörigen der Finanzeliten, die sich daran bereicherten, unter Angabe spezifischer Details wie Namen und Kontonummern, zurückverfolgen. In anderen Worten, Robert Holmes hätte Ross und Reiter öffentlich vorführen können. Die Nennung der Namen wäre in der Lage, die Welt richtig aus dem Schlaf rütteln, so daß die Ausmaße der Betrugsmodelle auch dem letzten denkenden Menschen aufgehen müßte. Diese Enthüllungen hätten sowohl die Drahtzieher aus dem US-Kongress, in den Konzernen, derWall Street, derFederal Reserve als auch US-Präsidentschaftskandidaten, einige EU-Exekutive und die Angehörigen der Britischen Krone allesamt mit Namen und Addresse benannt.
Wurde die Aurora-Operation von aussen gesteuert, dann liegt damit ein sehr triftiges Motiv vor: Den “Whistelblower” Robert Holmes zu diskreditieren bzw. durch Erpressung zum Schweigen zu bringen, da das Schicksals seines Sohns jetzt von einem möglichen Todesurteil überschattet wird.
Am 30. Juli wurde Holmes wegen mehrfachen Mordes angeklagt. Die Staatsanwaltschaft legte ihm insgesamt 142 Anklagepunkte zur Last, darunter Mord, versuchter Mord und Sprengstoffbesitz. Ob sie die Todesstrafe fordern werde, ließ die Staatsanwältin Carol Chambers zunächst offen...
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Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten
  • Montag, volle drei Tage nach „seiner“ Tat, wird James Holmes - immer noch (oder schon wieder) unter offenkundiger Drogeneinwirkung - der „Prozess“ gemacht. Was ist das für eine „Verteidigung“ ist das, die so etwas zulässt? Und was ist das für eine Presse, die das „normal“ zu finden scheint?
Aussagen des “Robert-Kennedy-Attentäters” Sirhan Sirhan
Sirhan: “Mir war heiss in dieser Nacht und ich hatte großen Durst. Ich erinnere mich noch, daß …. ich in die Bar ging und vier Drinks innerhalb von 15 Minuten wegstellte. Ich kriegte kaum genug zu trinken …. Es waren Tom Collins’s….(aber) ich war nicht betrunken. Ich fühlte mich vielmehr unter Drogeneinwirkung. Ich denke, daß mir jemand etwas in meine Drinks gab. Meine Arme und Beine waren wie aus Gummi. Ich stand bei meinem Auto, aber ich war nicht in der Lage zu fahren, und so ging ich zurück, um mir Kaffee zu bestellen.”
Reynolds (Gefängnisbeamter): “Wie gelangten Sie herunter in die Speisekammer” (des Hotels, wo das Attentat stattfand)
Sirhan: “Jemand geleitete mich. Ich weiss nicht wer.”
Reynolds: “Trugen Sie die Waffe bei sich?”
Sirhan: “Ja. Als ich in der Vorratskammer war, war die Waffe in meiner Hand.”
Reynolds: “Wussten Sie, daß Robert Kennedy ihnen entgegen kommen würde?”
Sirhan: “Nein. Ich wusste nicht, wo ich war und ich weiss nicht, wie ich dorthin gelangte. Ich hatte einen Blackout.”
Stand auch der Reichstagsbrandstifter unter Scopolamine?
  • Scopolamine ist keine „neue“ Droge. Schon Marinus van der Lubbe, der 1933 – angeblich als Einzeltäter – den Reichstag in Brand steckte, soll, bei der Tat und z.T. auch während des Prozesses unter ihrem Einfluss gestanden sein.
Etliche Zeitzeugen zeigten sich davon überzeugt, unter ihnen der Schriftsteller Arthur Koestler und der französische Sachverständiger Charles Reber (in seinem Aufsatz zu dem Thema "Toxikologisches zum Fall van der Lubbe") Auch Dr. Richard Wolff, der nach dem Krieg von der Bonner "Bundeszentrale für Heimatdienst" beauftragt worden war, das Geheimnis des Reichstagsbrands zu klären, schloss sich der Drogen-Theorie an: "Mehrere Ärzte, mit denen ich habe sprechen können und viele zeitgenössische Emigrantenveröffentlichungen (sind) der Ansicht, daß van der Lubbe mit einer Droge, vermutlich Scopolamin, behandelt worden ist. Gisevius* schließt sich dieser Annahme an. Auch ich neige dieser Ansicht zu."
* Hans Bernd Gisevius, ehemals DNVP-Politiker, trat im Juni 1933 zur NSDAP über. Als Assessor in der höheren Verwaltung bei der preußischen Politischen Polizei tätig. Nach Versetzung ins Reichsinnenministerium wurde er 1934 Regierungsrat und leitete kommissarisch die Polizeiabteilung im Reichsinnenministerium. Dort begleitete er 1933/1934 den Aufbau der Geheimen Staatspolizei.
  • Scopolamine, die „Teufels-Droge“ (VICE-Dokumentation, englisch)
Quelle: nuoviso.de

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