Sonntag, 15. Juli 2012

22 Gründe warum Gaddafi liquidiert werden "musste"



Bei der Machtergreifung durch Gadaffi war Libyen das ärmste Land der Welt. 2011 war es das reichste Land Afrikas, sie wurde als "Afrikas Schweiz" betitelt und ist reicher als etwa Portugal oder Polen. Der Reichtum des Landes kam allen Bürgern zugute, der Prozentsatz an Armen war sehr gering. Löhne und Gehälter waren auf erstaunlich hohem Niveau, es gab weder Ausbeutung noch Lohndrückerei.
Der Sozial- und Wohlfahrtsstaat Libyen war einzigartig und beispielgebend in der gesamten Welt! Jetzt, da die NATO und die von den USA unterstützten "Befreier" Libyen übernommen haben, ist es damit nun vorbei!:
  • Es gab keine Elektrizitätsrechnungen in Libyen – Strom war kostenlos für alle. 
  • Lebensmittel waren stark bezuschußt; ein Laib Brot kostete weniger als 1 Cent, Benzin kostete etwa 10 Cent pro Liter.
  • Haus und Wohnung waren in Libyen ein Menschenrecht. Gaddafi schwor, daß seine eigenen Eltern kein Haus bekommen sollten, bevor nicht der letzte Libyer eines habe. Gaddafi selbst lebte mit seiner Familie in einem Zelt!
  • Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-$. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.
  • Der libysche Staat zahlte 5.000 US-$ für jedes Neugeborene Kind. 
  • Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.
  • Schulen und Universitäten waren gratis.
  • Wer wollte, konnte auf Staatskosten im Ausland Schulen besuchen oder studieren. Die Stipendien betrugen 2300 Dollar pro Monat, plus ein Auto. Seit der Machtergreifung Gadaffis vor 40 jahren stieg der Anteil der Lese- und Schreibkundigen von 23% auf 83%. 25% der Libyer besitzen einen Universitätsabschluss.
  • Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte der Staat 50 Prozent des Preises.
  • Wenn ein Libyer nach dem Studium keine Arbeit bekam, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde. Darüber hinaus bekamen Arbeitslose ein Durchschnittsgehalt ihres Metiers als Arbeitslosengeld.
  • Libyen hatte keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150 Milliarden $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren.
  • In Libyen waren 1,5 Millionen Migranten - bei einer Einwohnerzahl von 6,5 Millionen Libyern - aus verschiedenen afrikanischen Staaten, die Arbeiten konnten, somit ihre Familien ernähren und vom libyschen Wohlstand profitierten!
  • Altersversorgung, Arbeitslosenversorgung, Krankenversorgung, Hinterbliebenenversorgung waren in Libyen alle gratis. Ausgezeichnete Krankenhäuser und Arztbehandlung waren überall zugänglich, auch in den Wüstengebieten.
  • Ein Teil der libyschen Öleinnahmen floss direkt als Staatsgehalt auf die Konten jedes Libyers.
  • Alle Banken gehörten dem Staat. Die Notenbank war eine staatliche Einrichtung.
  • Die Banken in Libyen gehörten dem Staat und per Gesetz waren Kredite allen Bürgern mit 0% Zinsen zu gegeben. (Die erste Handlung der NATO-Insurgenten, als sie als "Übergangsregierung" posierten, war ein Dekret, das die staatliche Zentralbank auflöste und eine neue, in Privatbesitz befindliche Zentralbank begründete!) 
  • Libyen verfügte an über 144 Tonnen Goldreserven!
  • Gaddafis bemühung, einen Gold gedeckten Dinar für ganz Afrika zu begründen.
  • Der libysche Staat gab gigantische Summen an afrikanische Staaten, um sie aufzubauen. Zinslos selbstverständlich!
  • Zu Beginn der NATO-Luftangriffe waren 30.000 chinesische Ingenieure, Techniker, Arbeiter in riesigen Infrastrukturprojekten beschäftigt.
  • Gigantische Infrastrukturprojekte wurden auf Staatskosten realisiert, allerdings wurden keine Kredite - mit Halsabschneiderischen Zinsen - der Hochfinanz dafür genommen. 
  • Darunter die gewaltige, epochemachende Trink-Wassergewinnung aus nahezu unerschöpflichen Vorkommen unterhalb der Sahara, genannt "Great Man Made River", wofür 70 Milliarden US-$ Kosten veranschlagt wurden. Unter Gaddafi wurde das Mammut-Projekt seit den 1970er Jahren geplant, finanziert und realisiert. Das Wasser sollte die Wüste in Libyen und den angrenzenden Staaten zum Blühen bringen.
Darüber hinaus finanzierte Gaddafi den ersten afrikanischen Telekommunikationssatelliten, der die afrikanischen Länder von jährlich 500 Mio. US-$ Wucher - die sie an europäische Satellitenbetreiber als Nutzungsgebühr zahlen mussten! - befreite. Dabei kostete der Satellit selbst auch "nur" 500 Mio. US-$, wovon Libyen 300 Mio. US-$ aus eigener Tasche beisteuerte! 
Wo gibt es irgendwo auf der Erde ein einziges Land, dessen Führung den Reichtum des Landes derart uneigennützig und sozial gerecht an alle Bewohner verteilt???
Wo gab es solche Lebensbedingungen noch ein zweites mal heute auf der Erde??
Welche Regierungen in den USA, in Europa oder in Deutschland war jemals fähig, solche Lebendbedingungen den Bevölkerungen zu ermöglichen, für die sie politisch verantwortlich sind?
Politisches System

Die "Große Sozialistische Libysch-Arabische Volks-Jamahirija" basierte auf der Verfassung von 1977, die das Land zum basisdemokratischen Staat auf der Grundlage des Islam erklärt. Oberstes Staatsorgan mit legislativen und exekutiven Funktionen war der Allgemeine Volkskongress mit etwa 2 700 Abgeordneten. Dessen Generalsekretär ist offiziell der Regierungschef Libyens (seit 26.1.2010 Mohamed Abdul Kasim al-Zwai). Es gibt keine politischen Parteien. Dem Volkskongress steht ein Ministerrat zur Seite.
Reales Staatsoberhaupt ist jedoch der "revolutionäre Führer" und Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Muamar al-Gaddafi, der seit 1969 an der Macht ist und seit 1979 keine offiziellen Regierungsämter mehr inne hat.
Wirtschaft

Die Wirtschaft Libyens ist sozialistisch geprägt und basiert vor allem auf dem Export von Erdöl (Libyen verfügt über die achtgrößten Reserven an Erdöl weltweit). Seit Aufhebung der von der UNO verhängten Wirtschaftssanktionen 1999 hat das Land an Attraktivität für ausländische Investoren und Firmen gewonnen. Mit einem geschätzten Pro-Kopf-Einkommen von etwa 6 700 US-Dollar ist Libyen eines der wohlhabendsten Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Im Juni 2001 beschlossen Libyen, Ägypten, Irak und Syrien die Errichtung einer Freihandelszone zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Nach dem Vorbild der Europäischen Union soll ein gemeinsamer Markt der arabischen Staaten geschaffen werden.
Man kann sich bei solchen Fakten über einen - uns völlig unbekannten - Lebensstandard nur wundern,
  • weshalb die Libyer für ihre Befreiung davon gekämpft haben sollten und
  • wieso Gadaffi damit sein Volk unterdrückt haben sollte?!
Doch damit ist nun Schluß!
Damit ist auch glasklar, daß es beim Fall "Libyen" um etwas ganz anderes ging. Lassen wir uns also nicht weiter von Politikern und Medien für dumm verkaufen, die uns einreden, Gaddafi sein ein Diktator seines Volkes (gewesen). Das heute noch weltweit herrschende Kapitalismus-System zeigte wieder einmal seine wahre, Menschenverachtende Fratze.
Und heute fragt leider niemand mehr, daß auch diesmal wieder der Anlaß für Krieg, Vernichtung und Umsturz eine Lüge war, wie die Bundesregierung sogar noch im 26. April 2011 bestätigte: "Der Bundesregierung liegen keine detaillierten Informationen über Angriffe der libyschen Luftwaffe auf Zivilisten vor."
Der NATO ging es niemals um den Schutz der Zivilbevölkerung, sondern um einen Umsturz in Libyen!
  • Vielleicht war unter Gaddafis Führung das Land für die Menschen im Westen zu vorbildlich geworden?
  • Vielleicht wollte man die bevorstehende Einheit Afrikas unter Führung Libyens verhindern?
  • Vielleicht konnte man die von Gaddafi vorbereitete und Libyens Reichtum gestützte neue afrikanische Währung "Gold-Dinar" mit seinen Konsequenzen in den USA nicht ertragen?
  • Vielleicht sollte der libysche Erfolg der größten Investition seit Menschengedenken von über 700 Milliarden Dollar in die Bewässerung der Wüste mit den Konsequenzen für eigene Lebensmittelherstellung und -versorgung für Afrika nicht in die Hände des Libyschen Volkes fallen?
Quellen: 

Alternative Medien

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