Freitag, 8. Juni 2012

Ahmadinedschad: Die gegenwärtige unmenschliche und ungerechte Welt(un)ordnung ist am Ende

Der Präsident der IR Iran sagte, dass die bestehende Ordnung in der Welt aufgrund ihrer Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit am Ende ist. Mahmud Ahmadinedschad sagte am heutigen Donnerstag vor den Staatsoberhäuptern der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit, SOZ, in der chinesischen Hauptstadt Peking, dass die Kriege in Afghanistan, Pakistan und Irak Teil eines diffizilen Planes der herrschenden ungerechten Ordnung sind und betonte: „Für die Erreichung unserer Ziele muss die herrschende Ordnung beseitigt und eine neue Ordnung auf der Grundlage von Gerechtigkeit, Freundschaft und Respektierung der Rechte aller Völker geschaffen werden.“

Präsident Ahmadinedschad schlug im Namen der IR Iran vor, das Wohlwollen sowie die regionale und internationale Verbundenheit aller Mitglieder dieser Organisation und aller Völker zu festigen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken, ein neues Finanz- und Währungssystem zu entwickeln, Finanz- und Währungsinstitute außerhalb der Kontrolle der Hegemonialmächte zu schaffen, und die kulturellen und politischen Beziehungen im Sinne der Freundschaft auszuweiten.

Mahmud Ahmadinedschad fügte hinzu: „Die IR Iran ist bereit auf allen möglichen Gebieten, wie auch schon in der Vergangenheit, die Zusammenarbeit auf höchster Ebene auszubauen und alle menschlichen und gerechten Ziele der Schanghaier Organisation zu unterstützen.“
Der iranische Präsident bezeichnete die Unfähigkeit, Diskriminierungen und Verdorbenheit der herrschenden Ordnung in der Welt als Grund für die bestehenden Krisen und die großen und ungewollten Probleme aller Völker, er sagte: „Die Wirtschaftskrise hat von Nordamerika über Europa, Asien und Afrika sowie Lateinamerika alle Länder erfasst und alle haben durch sie Schaden erlitten.“

Die Konferenz der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit, SOZ, wurde heute Morgen mit einer Ansprache des chinesischen Präsidenten Hu Jintao in der Großen Halle des Volkes begonnen.
Die SOZ setzt sich aus den Hauptmitgliedern China, Russland, Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan und Tadschikistan, sowie Iran, Pakistan, Indien und der Mongolei mit Beobachterstatus zusammen. Sie wurde 2001 gegründet.

Kommentare:

  1. das sind doch mal klare Worte. Und ich sehe es auch so. Alles friedlich klären und nicht immer mit Krieg.

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  2. Ganz nicht aber seh ich auch so. Kompliment

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