Sonntag, 13. Mai 2012

Sunnitisch-Salafistische Terroristen in Syrien: Aufgebaut von USA-Israel & Saudi-Arabien

Von den USA schon 2007 geschaffen: Die Extremisten, die Syrien verwüsten


Von Tony Cartalucci 



Ein Artikel von dem weltberühmten Journalisten Seymour Hersh im 'New Yorker' enthüllte 2007 einen Plan der Bush-Verwaltung, eine regionale Armee aus Sunni-Terroristen zu organisieren, zu bewaffnen, zu trainieren und einzusetzen, viele mit direkten Verbindungen zu Al Qaida, um sowohl Syrien als auch Iran zu destabilisieren und die Regierungen zu stürzen. Der Plan hatte die Unterstützung der USA und Israels, wurde aber insgeheim von den Saudi-Marionetten abgewickelt, um Washingtons und Tel Avivs Rolle bei dem Aufbau einer Sunni-Extremsiten-Front zu verbergen. 


Laut dem Artikel von Seymour Hersh von 2007 „The Redirection: Is the Administration's New Policy benefiting our ennemies in the war on terrorism?“ hat Saudi-Arabien, ein glaubwürdigerer Kandidat für die Verbindung zu den Militanten, bei Treffen in Washington offen zugegeben, dass es gefährlich war, aber es hat „dies geschaffen“ und könnte daher „es kontrollieren“. Der Plan erforderte nicht nur die Schaffung von Enklaven in den benachbarten Ländern Syriens, wie Libanon, Jordanien und im US-besetzten Irak, sondern auch den Aufbau der Moslem-Bruderschaft sowohl innerhalb Syriens und darüber hinaus, auch in Ägypten. 

Die Arbeit von Hersh erhält jetzt neue Relevanz nach den Enthüllungen, dass in der Tat Sunni-extremistische Elemente hinter der Gewalt in Syrien stecken, wie etwa dem schrecklichen Bombenanschlag in Damaskus, bei dem Dutzende getötet und hunderte verwundet wurden. Dass diese Sunni-Elemente von Saudi-arabien und anderen Golfstaaten unterstützt wurden mit Kämpfern und Waffen, die über Libanon, Jordanien und Irak hereinkommen, wie 2007 geplant, zeigt deutlich, dass der US-Israeli-Saudi-Plan perfekt abgewickelt wird. 


Während der Westen Entsetzen heuchelt über das Auftauchen ihrer Sunni-Front von Ägypten bis Syrien und darüberhinaus, zusammen mit der Wiederauferstehung der Moslem-Bruderschaft, die, wie Hersh bestätigt, schon 2007 Hilfe von den USA und den Saudis erhielt, ist es ganz klar, dass dies in Wirklichkeit die Frucht eines komplex ausgearbeiteten Plans ist. 


Die Komplizen sind Neo-Konservative wie Dick Cheney, Elliott Abrams und Zalmay Khalilzad – der auch im Vorstand des National Endowment for Democracy des US-Außenministeriums sitzt, die Haupt-Triebkraft der von den USA fabrizierten „Arabischen Frühling“-Destabilisierung, durch die beabsichtigt die Moslem-Bruderschaft in die politische Landschaft des Nahen Ostens wieder eingeführt wurde. Dies, nachdem die arabischen Länder lange und schwierige Kämpfe gegen den gewalttätigen Extremismus und die anti-säkulare Politik dieser Bruderschaft ausgefochten hatten. Martin Indyk vom US-Außenministerium unter Präsident Clinton, früherer Botschafter in Israel und Direktor der Brookings Institution, des von den Multis finanzierten think-tanks, wurde auch im Hersh-Artikel genannt als Mit-Autor des schändlichen Berichts von 2009 „Which Way to Persia?“, das offen die US-Machenschaften zum Sturz der iranischen Regierung  sowie den Einsatz von Terror-Organisationen beschreibt.
Bombenanschlag mit zwei Autos in Damaskus/Syrien tötet Dutzende und verwundet Hunderte – das Endergebnis der jahrelangen US-Israel-Saudi-Verschwörung, wie es im Hersh-Artikel „The Redirection ...“ steht.
Saudiarabiens Prinz Bandar wird von Hersh erwähnt als Instrument der Koordinierung der Bemühungen der Saudis, Israels und der USA, während von der politischen Partei, die vom pro-Saudi-Industrie-Magnaten Rafic Hariri im Libanon geschaffen wurde, die Vorarbeit für die Schaffung von Basen für die gewalttätige Sunni-Front geleistet wurde. 


Während die Sunni-Extremisten in ganz Syrien immer häufiger und blutigere Attentate verüben, haben die USA und die westlichen Medien im allgemeinen versucht, dies als natürlichen Fortgang des internen Konflikts in Syrien darzustellen, während es in Wirklichkeit – wie der Hersh-Bericht auch bestätigt – ein lang geplanter Aggressionsakt gegen Syrien ist, der von den USA, Israel, Saudiarabien und ihren Sunni-Marionetten in Gang gesetzt wurde. 



Der Bericht von Hersh warnte vor den tragischen Konsequenzen, die zu erwarten wären, würde diese Sunni-Front losgelassen werden, die laut CIA-Agent im Libanon Robert Baer „einen verheerenden Konflikt auslösen“ würden. Baer betonte die Notwendigkeit, die Christen zu schützen vor dem vorhersehbaren Angriff der Sunni-Extremisten – der genau jetzt gegen die 10% Christen in Syrien abläuft. Laut Los Angeles Times „fürchtet die Kirche 'die ethnische Säuberung' der Christen in Homs/Syrien“ und kürzlich verdreht aber dennoch deutlich von USA Today „die Christen in Syrien leben in einer unangenehmen Allianz mit Assad und den Alawiten.“ 



Die Christen sind nicht die einzige Minorität, die von der US-Israel-Saudi-Terroristen-Front aufs Korn genommen wird, sondern alle Minoritäten wie der Säkularismus selbst auch werden systematisch angegriffen, wie es auch bei der NATO-unterstützten Zerstückelung Libyens geschah. 

Während die USA versucht, die terroristische Gewalt in Syrien als Fehler der syrischen Regierung hinzustellen, weil sie nicht dem „internationalen“ Druck weicht – was ihr absolutes Recht ist – aber nicht, weil sie die Konsequenzen erntet, dass sie ihre eigene Bevölkerung zu Gewalt angestachelt hat, sondern weil sie unter der Sunni-Extremisten-Front zu leiden hat, die vom Westen zum einzigen Zweck gechaffen wurde, um Syrien und den Iran für immer zu zerstören. Würden Syrien und der Iran auf diese Machenschaften hereinfallen, wäre ihr Schicksal nicht anders als das Libyens, das jetzt in Ruinen liegt, ohne Regierung, ohne Gesetze, aber mit Folterern und Ganoven, die durch die Straßen streunen und die Bevölkerung berauben, während Libyens Öl von ausländischen Unternehmen geplündert wird. 

Es wird keine Gewinner geben, wenn Syrien fällt, keine Befriedung der hemmungslosen Terrorkräfte, die auf das syrische Volk gehetzt wurden. Nur Einheit und Ausdauer wird Syrien vor dem Schicksal Libyens bewahren. Die arabische Welt selbst muss eine Umwertung vornehmen inmitten einer geopolitischen Landschaft, die von den USA, Israel und Saudiarabien, die Moslems gegen Moslems hetzen, manipuliert wird, um die Stabilität zu zerstören, die alle brauchen um zu gedeihen.

Quelle: einarschlereth.blogspot.de

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