Mittwoch, 30. Mai 2012

Es begann mit einer Lüge - Der NATO-Krieg gegen Jugoslawien

Deutschlands Weg in den Kosovo-Krieg

Es begann mit einer Lüge - so das Fazit der WDR-Dokumentation über den ersten Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach 1945.


Den Story-Autoren Angerer und Werth ist es gelungen, hochrangige Militärs bei Bundeswehr und NATO zu befragen, die an den Kriegsvorbereitungen unmittelbar beteiligt waren. Sie sprachen mit Beratern der US-Regierung, dem damaligen NATO-Sprecher Jamie Shea und mit Verteidigungsminister Rudolf Scharping. Vor allem aber unternahmen sie aufwendige Recherchen vor Ort im Kosovo. Herausgekommen ist: ein Lehrstück in Sachen Kriegspropaganda - made in Germany. "Im Kampf um die öffentliche Meinung spielte Scharping eine entscheidende Rolle" bescheinigt NATO-Sprecher Shea dem deutschen Minister. Und in der Tat: Zahlreiche neue Zeugenaussagen und bislang unveröffentlichte geheime Lageberichte aus Scharpings Behörde machen wichtige "Beweisstücke" zur Farce.


24. März 1999: Im italienischen Piacenza starten deutsche Kampfjets gegen Jugoslawien. Es ist der erste Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg - ein Tabubruch. Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärte im Fernsehen: "Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen eine friedliche Lösung in Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen." 
78 Tage führte die NATO dann Krieg gegen Jugoslawien - nicht nur mit Bomben! NATO-Sprecher Shea bringt es im Film auf den Punkt. "Dieser Krieg war auch ein Kampf um die Bilder." Nur aus einem Grund durften deutsche Soldaten am Krieg teilnehmen und der hiess: Abwendung einer humanitären Katastrophe. 


Doch war dieses Szenario - vor dem Bombardement der NATO - in Kosovo anzutreffen? Gab es die ethnischen Säuberungen wirklich schon vor dem Krieg? 


Heute sagt Norma Brown, enge Mitarbeiterin von OSZE-Chef William Walker: "Die humanitäre Katastrophe im Kosovo gab es erst durch die NATO-Luftangriffe! Dass diese die Katastrophe auslösen würde, wussten alle bei der NATO, der OSZE und bei unserer Beobachter-Gruppe." Der Krieg in Kosovo - geführt im Namen der Menschlichkeit - begann mit einer Lüge. Drei Jahre nach dem Krieg ist die Öffentlichkeit um einiges klüger.


Wie es gemacht wird. Ein kurzer Rückblick zur Auffrischung der Erinnerung, für diejenigen, die immer noch nicht begreifen, was gerade in Syrien passiert.


Rudolf Scharping, 17. Januar 1999: “In Racak hat vorgestern ein Massaker stattgefunden, bei dem 45 Albaner ermordet wurden. Der Nato-Rat war zu einer Sondersitzung zusammengetreten … Intern erwägen wir Maßnahmen, um die Bereitschaft der Nato zum Handeln zu unterstreichen … Nicht nur in Brüssel wächst die Zahl derer, die glauben, daß ein militärisches Engagement im Kosovo unausweichlich werden kann”


Joschka Fischer: Racak war “für mich der Wendepunkt.”


Ludger Volmer, Staatssekretär im Auswärtigen Amt: “Das Hinschlachten von Zivilisten durch die Serben im Januar in Racak erforderte eine deutliche Reaktion des Westens. Alle Analysen deckten sich in dem Befund, daß ohne Reaktion die Serben glauben würden, sie hätten nun freie Bahn für ihre Vertreibungs- und Vernichtungspolitik.”


US-Diplomat William Walker sagte: “Natürlich war die Episode in Racak entscheidend für die Bombardierungen.”


Natürlich, heute ist allgemein bekannt, dass das “Massaker von Racak” eine Lüge war. 1999, kurz nach dem Ereignis, war das auch schon bekannt, nur die Medien haben einfach so getan, als sei die Geschichte wahr. Die aufgetischte Geschichte war simpel: Böser jugoslawischer Diktator gegen heroische Freiheitskämpfer der UCK. Das gefälschte “Massaker von Racak” war entscheidend, um den Bombenkrieg der NATO in Gang zu bringen und die UCK-Terroristen an die Macht zu bomben. Dasselbe verbrecherische Spiel wird heute in Syrien gespielt, um die wahabitisch-salafistischen Terroristen dort an die Macht zu hieven!



Quelle: nocheinparteibuch.wordpress.com

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