Donnerstag, 31. Mai 2012

Verschwörungen durch Finanzhyänen: Gestern Deutschland heute Libyen - ein Vergleich

Verfolgte man die Entwicklungen in Libyen seit Kriegsbeginn, so ergaben sich interessante Parallelen zu den Ereignissen um das Dritte Reich. Hier wie da schuf eine autoritäre Führung aus einem ruinierten Land einen Wohlfahrtsstaat für die überwältigende Mehrheit der Bürger. In Libyen, ausgebeutet von Kolonialismus und Monarchie, in Deutschland, ausgepresst von den Folgen des Ersten Weltkrieges. In beiden Staaten sorgte die Führung für eine ausgewogene Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums und erzielte beachtliche Fortschritte in der Entwicklung der sozialen Leistungen und des wirtschaftlichen und technischen Fortschritts.
Die Führungen redeten nicht um die Probleme herum, wie das oft in den Parlamenten heutiger westlicher Staaten die Regel ist, sie handelten. Beide versuchten sich von der Knechtschaft durch die internationale Hochfinanz zu lösen. Ein staatseigenes Banksystem sorgte für Unabhängigkeit von den im Rest der Welt grassierenden Finanzkrisen. Diese Politik blieb nicht nur auf das eigene Territorium begrenzt. Deutschland entwickelte internationale Wirtschaftsbeziehungen in Form eines Tauschsystems, ohne das Banken als Zwischenhändler ihren beträchtlichen Obolus kassierten. Libyen, als reiches Öl-Land, konnte sogar gegen die Konkurrenz der Weltbank bestehen und anderen afrikanischen Staaten Finanzhilfe ohne Wucherzins und Auflagen zur „Liberalisierung“ und „Demokratisierung“ leisten. Mehr noch, Gaddafi plante ein vom Westen unabhängiges Finanzsystem für Afrika.
Beide Gesellschaftsmodelle, der „deutsche nationale Sozialismus“ und die „Basisdemokratie des libyschen Sozialismus“ bewährten und verfestigten sich und es zeichnete sich ab, daß sie Beispiel für andere Nationen seien konnten. Anders dagegen der Kommunismus Lenins und Stalins. Schon die Errichtung des Sowjetstaates kostete Millionen Menschen das Leben. Nur mit Gewalt ließ sich das System aufrechterhalten. Das kommunistische Wirtschaftssystem trug von Anfang an den Keim des Unterganges in sich. Somit stellte der Kommunismus, abgesehen von seiner militärischen Schlagkraft, keine wirklich dauerhafte Bedrohung für die Macht der Hochfinanz dar.
Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat!“
Voltaire



1 Kommentar:

  1. I am in fact grateful to the owner of this website who has
    shared this wonderful post at at this time.
    Also see my webpage: maribor hotel

    AntwortenLöschen

Alternative Medien

Blog-Archiv