Samstag, 26. Mai 2012

Gedanken zu einer kranken Gesellschaft


Wir leben in einer Gesellschaft, die den Namen Gesellschaft gar nicht verdient hat. Denn gesellig sind wir schon lange nicht mehr. In Bussen, Bahnen und auf den Straßen grüßen wir einander nicht. Wir schauen uns nicht in die Augen und ein Gespräch mit unserem Gegenüber scheint fast unmöglich.


Durch die Medien wird uns eingetrichtert, dass "die Anderen" anders sind. Anders durch Aussehen, Besitz, Herkunft, Wissen & Denkweisen. Der uns auferlegte Egoverstand sieht uns meist als besser oder schlechter an. Doch selten begegnen wir uns auf Augenhöhe. So bewegen wir uns nach innen gekehrt -verschlossen- durch unsere kleine Welt, aus Angst davor als nicht wertvoll, liebenswert oder minderwertig angesehen zu werden. Diese Angst wird uns durch die Massenmedien eingepflanzt und aufrechterhalten. Werbung macht uns weiß, dass wir nur wertvoll, liebenswert und anerkannt sind, wenn wir besitzen, schön und erfolgreich sind. Wer weniger besitzt ist weniger wert. Wir müssen ständig mehr kaufen, um unseren Durst nach Anerkennung zu stillen. Mehr besitzen! Schön sein! "Erfolgreich sein, bloß erfolgreich sein, sonst bin ich schlecht"

In einer Gesellschaft, die auf Konkurrenz und Wettstreit basiert, können wir nur erfolgreich sein, wenn "die Anderen" es nicht sind.
"Dein Vorteil ist mein Nachteil - Dein Nachteil ist mein Vorteil"
Wenn jeder ein potenzieller Konkurrent ist, fällt es schwer sich auf Augenhöhe zu begegnen. Wir müssen besser sein. Ein tolles Auto, ein tolles Haus, eine Vorzeigefamilie - Vorzeigen, jemand sein.

Kurz: Unsere Werte sind verzerrt und krank!



Wir produzieren Güter mit Absicht so, dass sie schnell veraltet, kaputt oder unbrauchbar werden, damit Firmen immer wieder ihre Produkte verkaufen können. Unsere Wirtschaft baut auf zyklischen Konsum auf, dessen Resultat eine Wegwerfgesellschaft ist, die daher unendliches/exponentielles Wachstum erfordert. Unendliches Wachstum auf einem Planeten mit begrenzten, endlichen Ressourcen ist nicht möglich und ist das komplette Gegenteil von Haushalten - sprich Wirtschaften. Vom rationalen Standpunkt her befinden wir uns also in einer Antiwirtschaft.

Um diese Absurdität aufrechterhalten zu können muss alles künstlich verknappt werden. Wir produzieren tägliche Nahrung für 12 Millarden Menschen - über die Hälfte davon muss allerdings zerstört werden, damit die Preise stabil bleiben. Pharmakonzerne müssen Medikamente entwickeln, die auf lange Frist eher krank als gesund machen, denn einer gesunden Bevölkerung kann man schlecht Medikamente verkaufen. Technologien, die unser Leben erheblich verbessern würden, wie z.B. die Nutzung von Raumenergie zur Stromerzeugung, werden mit Absicht unterdrückt (künstlich verknappt), damit die durch den Besitz von Öl erreichte Machtposition aufrechterhalten werden kann. Die Liste der Symptome ist lang.

Wir befinden uns auf der Titanik und wenn wir weiter unseren Planeten systematisch zerstören, brauchen wir in 30 Jahren einen neuen Planeten. Doch es gibt keinen "Planet B"!
Die Bekämpfung der Symptome kommt dem Neuordnen der Stühle im Speisesaal der Titanik gleich - Auf den Eisberg steuern wir trotzdem zu!
Die Krankheit muss endlich an der Wurzel behandelt werden.
Es ist Zeit für einen komplett neuen Kurs:
-Von der Antiwirtschaft zu einer echten Wirtschaft
-Von einer Konkurrenzgesellschaft zu einer Kooperationsgesellschaft
-Von Krieg zu Frieden
-Von Hass zu bedingungsloser Liebe

Doch dies erreichen wir nur, wenn wir die Wahrheit erkennen. Die eine Wahrheit rückt immer näher und ist kaum noch zu ignorieren:
Wir sind eine Familie, eine Menschheit, ein Planet!
Was wir einander antun, tun wir uns selbst an! Wir sind EINS!
Hasst nicht die Spieler, hasst das Spiel,

Es ist Zeit zum Aufwachen und zum Handeln!



Quelle: facebook-user/Franky Snatra

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für deinen tollen Beitrag für eine bessere Welt!

    Du hast mir aus meinem tiefstem Herzen gesprochen!

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