Samstag, 28. Januar 2012

Freiheit und die Realität in einem Staat der absoluten Kontrolle


Wo fange ich an?


Die aktuellen Dinge kotzen mich an. Es ist ja nicht so, dass es nichts Schönes mehr gibt. Doch um das zu genießen, gibt es kaum noch Zeit.
Und durch diese Gedanken kam ich auf die Idee, der Welt mal Folgendes mitzuteilen:

Ich habe vor etlichen Jahren meine damalige Stadt & Wohnung verlassen, bin mit 20 Euro "abgehauen" (zwar nur in eine andere Stadt Deutschlands, doch darum geht es nicht).
Ich habe neu angefangen, habe das Alte hinter mir lassen wollen.
Ich habe mich nicht beim Einwohnermeldeamt gemeldet.
Ich hatte keine Krankenkasse.
Ich habe meine Arztrechnungen selbst bezahlt.

Übrigens: Die Arztrechnungen waren zusammengrechnet deutlich weniger als der Krankenkassenbeitrag, den ich bezahlt hätte (wenn ich denn eine gehabt hätte). Ich hab den Scheiss nicht gebraucht, habe ganz genau überlegt, wann ich mal zum Arzt gehe (und das bin ich nur, als ich einen vereiterten Zahn hatte).
Grippe, Bauchweh, und all diesen unwichtigen Kram braucht man nicht mit einem Arztbesuch regeln. Ich brauchte keine Antibiotika, Pillchen für dieses, Pillchen für jenes.
Dummes Zeug.

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie schön es war, dass mir niemand auf die Nerven ging, dass 2 Jahre lang kaum Post kam (die, bei denen es nötig war, haben mich erreichen können, nachdem ICH entschieden habe, wer das darf).
Ich hatte kein Festnetz und kein Internet auf meinen Namen.
Und ja: Ich hatte sehr wohl ein Dach über dem Kopf!
Ich hatte sogar eine Badewanne im Haus!

Nach fast 2 Jahren habe ich durch eine Dame (welche ich persönlich sehr gut kannte), die "Akteneinsicht" hatte, kurz vor dem großen Knall erfahren, dass der Staat mir noch genau eine Woche gibt, mich zu melden. Ansonsten hätten sie mich gesucht.

Ich habe in diesen 2 Jahren NICHTS vom Staat gewollt. Kein Geld, keine Versicherungen, nichts.Und trotzdem wollten sie mich suchen.

Was ich damit sagen will:
Mich kotzt die Kontrolle so an.
Mich kotzt die Sklaverei so an.

Auch wenn ich NICHTS will, muss ich vorhanden sein, funktionieren, mich anpassen.
Wie bitte soll denn da Freiheit erreicht werden?? Die ist doch schon in dem Moment rum, wo ich aufs Einwohnermeldeamt muss. Immer erreichbar sein muss. Irgendwie versichert sein muss.

Und solang das MUSS besteht, kann von Freiheit keine Rede sein!


"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss was er nicht will."
Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778)



Quelle: facebook.com

Kommentare:

  1. Euer Posting ist wirklich sehr interessant. Ihr habt eure eigenen Ideen, ich lese es sehr gerne. Danke für so einen coolen Blog.
    Russischen Frau

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  2. Gut, dass du das rausgelassen hast! Ich kann dir dem Grunde nach nur voll zustimmen, auch wenn ich nicht solch einen Weg hinter mir habe, aber es ist eben nicht das, wie es anscheinend die breite Masse empfindet. Die Erfahrungen die ich mache, sind derart, dass zwar viele schimpfen und wettern, sich dann jedoch dem Konsum hingeben und sich letztlich noch sehr wohl fühlen, denn immerhin sind ja andere viel schlechter dran.
    Einen schönen Sonntag wünsch ich dir!

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  3. @Russische Frau; Danke für den positiven Feedback :) Es freut mich sehr, dass meine Posts dir gefallen :) Liebste Grüße

    @Holger Breit; Danke sehr, das Selbe wünsche ich dir auch :) Liebste Grüße

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  4. Das ist ein guter Blog für jedermann welcher über dieses Thema etwas wissen will. Man erfährt gute Dinge über glücklich zu leben und sich verlieben. Danke für das mitteilen eines so interessante Blogs für jedermann.

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  5. @partnervermittlung russland, большое спасибо :)

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