Samstag, 3. September 2011

Iran plädiert für die Vernichtung aller Atomwaffen



Iran wirbt für totale Kernwaffenvernichtung


Der Iran hat auf einer inoffiziellen Tagung der UN-Vollversammlung in New York für eine totale Vernichtung aller Atomwaffen plädiert. 

Nur eine totale Vernichtung aller Atomwaffen würde deren Nichtanwendung garantieren, sagte der iranische UN-Botschafter Mohammad Khazaee auf der Sitzung am Freitag, die dem 20. Jahrestag seit der Schließung des sowjetischen Atomwaffentestgeländes Semipalatinsk gewidmet war. Als erster Schritt müssten sämtliche Atomversuche einschließlich der Computermodellierung verboten werden, sagte Khazaee.

Auf den Kernwaffenteststopp-Vertrag (CTBT) eingehend, den der Iran neben den USA und einigen weiteren Staaten bislang nicht ratifiziert hat, sagte der iranische Botschafter, sein Land betrachte den CTBT-Vertrag zwar als einen Schritt Richtung Atomabrüstung, der jedoch ein totales Verbot für Atomversuche nicht ersetzen könnte.

Der Vertrag über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen war am 24. September 1996 in New York vereinbart worden und liegt seitdem der internationalen Staatengemeinschaft zur Unterzeichnung und Ratifizierung vor. Bislang wurde die Vereinbarung von 154 Staaten, darunter auch von Russland ratifiziert. Die USA haben den Vertrag zwar unterzeichnet, jedoch noch nicht ratifiziert. Solche wichtigen Atomwaffenmächte wie Indien, Pakistan und Nordkorea verweigern die Unterzeichnung der Vereinbarung.



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Quelle: de.rian.ru

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