Dienstag, 20. September 2011

Fidel Castro warnt vor einer atomaren Holocaust durch die Weltverschwörer

Mit ungewöhnlichen Äußerungen macht Kubas ehemaliger Regierungschef Fidel Castro auf sich aufmerksam. Die Jugend der Welt ist nach Meinung des kubanischen Revolutionsführers Opfer der Verschwörung einer Weltregierung, die sie in einen „atomaren Holocaust“ führen will. In zwei veröffentlichten Kommentaren beschuldigte er die Bilderberg-Konferenzen, hinter dieser Verschwörung zu stehen. Er plädierte dafür, alles zu tun, um die „physische und mentale Kraft“ der Jugendlichen vor allem in den USA wieder herzustellen.




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Castro zitiert in seinen Kommentaren ausführlich aus dem Buch Die Geheimnisse des Clubs Bilderberg des litauischen Journalisten Daniel Estulin.  Die Bilderberg-Konferenz 2010 fand im spanischen Sitges statt. Teilnehmer waren unter anderem Spaniens Premierminister José Luis Rodríguez Zapatero, Henry Kissinger, Google-Chef Eric Schmidt, der Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann und der stellvertretende Vorsitzende der SPD, Olaf Scholz. Im Jahr zuvor fand sie in Griechenland statt. Teilnehmer dort waren unter anderen NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer, Obamas Sicherheitsberater James Logan Jones Jr, der jetzige Oberkommandierende in Afghanistan David Petraeus und der Bankier David Rockefeller. Auch Hessens Ministerpräsident  Roland Koch nahm daran teil. Bundeskanzlerin Merkel hatte schon 2005 an der Konferenz teilgenommen, ebenso wie der damalige Innenminister Otto Schily. Nur zwei Wochen nach der Konferenz verkündete Kanzler Schröder Neuwahlen. Bilderberger-Kenner vermuten einen Zusammenhang zwischen der Konferenz und Schröders Entscheidung, ebenso wird ein Zusammenhang zwischen dem Treffen in Griechenland und der darauf folgenden Wirtschaftskrise des Landes, die durch Spekulationen an den Finanzmärkten ausgelöst wurde, vermutet.


Castro schließt sich der Meinung Estulins an, die NATO sei vom „Club Bilderberg“ gegründet worden. Auch sei der israelisch-arabische Krieg 1973 Jahren von diesem Club eingefädelt worden, um Einfluss auf die Ölmärkte zu erlangen. „Hitler, die Bestie, wurde durch dieselben geschaffen, die heute an den Zusammenkünften des Clubs Bilderberg teilnehmen“, so Castro.

Ebenso sei die britische Band „Die Beatles“ und die esoterische Kulturbewegung „New Age“ eine „gut geplante und koordinierte Aktion“, um die Massen der USA von politischen Themen abzulenken. Und der Musiksender MTV sei eine „perfekte Maschine zur Gehirnwäsche“, geschaffen von Bilderberg, um die Jugend zum Hedonismus und hemmungslosen Konsum zu verleiten.



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Fidel Catsro hatte unter Berufung auf Presseberichte geschrieben, die Mehrheit der Teilnehmer an den Bilderberg-Konferenzen sei für eine militärische Intervention im Iran. Seit mehreren Wochen warnt der Revolutionsführer von der sozialistischen Karibikinsel davor, dass ein solcher Angriff einen Atomkrieg auslösen könnte. Nur der amerikanische Präsident Barack Obama sei in der Lage, dies zu verhindern, dem Castro mit seinen Stellungnahmen ins Gewissen redet.


Am 1. Juni 2010 sprach der Enthüllungsbuchautor und Bilderberg Aufdecker Daniel Estulin vor dem EU Parlament im Pressekonferenz:





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Quelle: hintergrund.de

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