Dienstag, 13. September 2011

Die Evolutionstheorie und die Zerstörung der Moral

Von Qing Yuan/stm
Seit Jahrtausenden glaubten die westlichen Menschen, dass die Menschen von Gottheiten erschaffen wurden und im Osten glaubten die Menschen, dass „die Natur der Menschen anfänglich gutherzig war" und dass es „einen Meter über dem Kopf ... bereits Gottheiten." gibt. Der chinesische Konfuzianismus lehrte, „wie Menschen ihren Körper kultivieren und die Tugend wertschätzen". Die „Schrift über die guten Sitten" ist sehr umfangreich, doch kann man sie im Wesentlichen zusammenfassen: „dem Himmel zu folgen und die Tugend zu schätzen".



Konfuzius und I Ging
Eine Geschichte, die vielen Menschen bekannt ist, erzählt davon, wie Konfuzius das Zhou Yi (I Ging, Buch der Wandlungen) sorgfältig studierte, um seine Moral und geistige Ebene zu erhöhen. Das heißt, dass die Menschen über viele Jahre hinweg glaubten, dass man auf die gütige Seite der menschlichen Natur Wert legen sollte. Die dunkle Seite des Menschen, seine dämonische Natur, zeigt sich im Egoismus und im Trachten nach Eigennutz und wurde als die hässliche Seite der menschlichen Natur angesehen. Die Menschen wurden gelehrt, sich zu bemühen, ihre hässliche Seite aufzulösen.
Respekt und Loyalität
„Sich kultivieren, das Land regieren und die Welt friedlich machen" bezieht sich darauf, die bösartige Natur des menschlichen Wesens zu bändigen und sich zu einem edlen und gesitteten Menschen zu kultivieren. Respekt gegenüber den Eltern und Loyalität gegenüber dem eigenen Land sind menschliche Verhaltensweisen mit tiefen historischen Wurzeln. Unter der verpflichtenden Kraft einer menschlichen Grundmoral sind die Menschen weniger durch ihre dunkle Seite beeinflussbar. Dann übernimmt die gütige Seite der menschlichen Natur die führende Rolle. Auf diese Weise kann sich die Gesellschaft gesund und auf einem auf richtigem Weg entwickeln.
Der Fall in die animalische Welt
Der Hauptunterschied zwischen Mensch und Tier ist der, dass die Menschen die Moral und somit den Unterschied zwischen Gut und Böse kennen. Aufgrund der Evolutionstheorie glauben viele Menschen aus einer biologischen Perspektive heraus, dass sich die menschlichen Wesen aus den Tieren heraus „entwickelt" hätten. Diese Theorie brachte die Menschen dazu, ihren eigenen Ursprung und ihre göttliche Natur zu vergessen. Sie wendeten sich der animalischen, egoistischen und zügellosen Natur zu. Unter dem Einfluss der Begierde ließen sich die Menschen Worte und Taten einfallen, um die menschliche Natur auf eine Art zu beschreiben, die sich gegen die menschliche Moral richtet. Begierden wurden als Teil der unausweichlichen „Natur" des Menschen betrachtet.
Die Auflösung der Moral
Die menschliche Moral, die Tausende von Jahren vorherrschte, wurde an den Rand gedrängt. Die Erkenntnisse, dass „Gutes mit Gutem vergolten wird und das Böse auch auf entsprechende Vergeltung trifft" wurde in der Geschichte hoch gehalten. Dieser Gedanke kann jetzt kaum noch gespürt oder wahrgenommen werden. Die Moral kann die bösartige Natur der Menschen nicht mehr zügeln und die Menschen wissen nicht einmal mehr, was Moral grundsätzlich bedeutet. Das Stillen ihrer grenzenlosen Begierde wurde zum Antrieb vieler Menschen. Als die dämonische Natur des Menschen die Oberhand gewann, begann sich die menschliche Moral aufzulösen.

Wenn die Menschen heutzutage über die Evolutionstheorie sprechen, dann sehen sie sie als einen Teil der Biologie an. Tatsächlich reicht die Evolutionstheorie weit über den Bereich der rein stofflichen Biologie hinaus. Sie unterminiert grundlegend die menschliche Moral, die jahrtausendelang und über Generationen hinweg weitergegeben wurde. Sie begünstigt die schlechte Seite der menschlichen Natur, die Seite des Egoismus und des Trachtens nach Eigennutz.
Die Gesellschaft der Starken
In einer Gesellschaft, in der Wert darauf gelegt wird, der „Stärkste" zu sein und Dinge wie Güte oder Herzlichkeit unbeachtet bleiben, wird ein Mensch, der bei seinem Handeln stets an andere denkt und stillschweigend zur Gesellschaft beiträgt, also ohne seine Verdienste vorzuführen und der seine moralischen Maßstäbe erhöht, ein solcher Mensch wird nicht gelobt, sondern sogar noch unterdrückt und ausgenutzt.
Unter dem Einfluss der Evolutionstheorie sind die Menschen die meiste Zeit damit beschäftigt, sich selbst konkurrenzfähiger und stärker zu machen. Wenn sie herausfinden, wie ehrliche und gesetzestreue Menschen leichter ausgenutzt werden können, dann halten sie sich selbst für sehr schlau. Jeder verbiegt sich und korrumpiert seine Wertvorstellungen schon wegen eines winzigen persönlichen Vorteils. In einer solchen Umgebung konzen trieren sich viele Eltern darauf, ihre Kinder wettbewerbsfähiger zu machen und lehren sie „schlau" zu sein. Selbst in der schulischen Erziehung wird kaum noch Wert auf Moral gelegt, sondern fast nur auf das Erzielen guter Noten.
Extrembeispiel China führt den Trend an
Zum Beispiel in China, einem Land, das einerseits ein rapides Wirtschaftswachstum erlebt, andererseits totalitär und atheistisch regiert wird, tauchte sogar ein Sprichwort auf: „Den Armen aus lachen und nicht die Prostituierte." Hierbei wird deutlich, dass Reichtum und Macht als wichtiger angesehen werden, als Anstand und Moral, sogar Maffiabosse wer den zu Vorbildern und Helden erklärt.
Die Schüler im Milliardenvolk müssen heutzutage Tag und Nacht lernen. Ihre Eltern sehen ihre Lage und wissen, dass es nicht richtig ist, doch sie können ihnen nicht helfen. Viele hassen den derzeitigen Bildungsweg und versuchen verzweifelt, die Last der Schüler zu schmälern, jedoch ruhen all ihre Hoffnungen auf diesem akademischen Erfolgsmaßstab. Viele haben sich selbst im Wettbewerb verloren und verbringen ihre ganze Zeit und Energie damit. Selbst diejenigen, die die Oberhand erlangt haben, kommen nicht zur Ruhe, sie müssen jetzt die Konkurrenz hinter sich beobachten.
Ausgebrannt und müde vom Kampf
Die Menschen führen ein sehr beschwerliches Leben, fühlen sich ausgebrannt und erschöpft. Sie sehen hilflos die Zeit an sich vorbeirasen, die Tage, Monate und Jahre. Sie spüren zwar, dass etwas Seltsames mit ihnen vorgeht, können den Grund dafür aber nicht entdecken. Sie rackern sich innerhalb des Prinzips „Überleben des Stärksten" ab und hoffen, in einer Gesellschaft, in der die Moral rasch bergab geht, Halt zu finden. Um zu gewinnen, verletzen sie sich gegenseitig. Die Folgen sind u.a. soziale Probleme und von Menschen gemachte Naturkatastrophen und Umweltzerstörung. 


Will also die Menschheit eine Chance auf eine gute Zukunft haben, muss sie sich erneut in ihrer Moral verbessern, die als geistiger Maßstab des Denkens und Handelns existiert.

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Quelle: Teil1 epochtimes.de, Teil2 epochtimes.de

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