Montag, 20. Juni 2011

Sparkasse führt RFID verchipte EC-Karten ein

RFID: 45 Millionen Sparkassenkunden weden gechipt



Banken gehören von Haus aus nicht zu den Symphatieträgern unter den belesenen Menschen, jetzt jedoch macht die Sparkasse einen Schritt in eine sehr bedenkliche Richtung. Die EC-Karten der Kunden sollen mit einem Funk-Chip ausgerüstet werden. Natürlich könnte das dem ein oder anderen nützlich erscheinen, jedoch stecken auch Risiken dahinter!

Vier Jahre soll der Austausch aller Karten dauern und die Region Braunschweig, Hannover und Wolfsburg dient dem Feldversuch. Im Artikel der Welt heißt es hierzu Salopp:
"Es ist der jüngste Versuch der Banken, den Deutschen das Bargeld abzugewöhnen. Trotz EC-Karten, Kreditkarten und Geldkarten begleichen die Menschen immer noch 60 Prozent ihrer Einkäufe an der Supermarktkasse oder Tankstelle mit Münzen und Scheinen. 118 Euro trägt jeder laut Bundesbank-Statistik im Schnitt bar mit sich herum, davon 6,70 Euro in Münzen. Summen, an denen die Banken fast nichts verdienen."
Mittels der NFC (Near Field Communication) soll eine verbindungsbehaftete Lösung angeblich sicher sein, aber da haben ja in anderen Fällen bereits eifrige Hacker bewiesen wie leicht manche Dinge zu knacken sind. Wie es aussieht gibt es keinerlei Wahlmöglichkeit und so wird dann jeder Kunde der Sparkasse gezwungen sein eine Karte mit Chip zu nutzen, ausser dem Bargeld.
Aus Sicht der Banken ist verständlich, warum diese dem Bargeld an den Kragen wollen. Ich für meinen Teil verzichte gern auf den Luxus des Bezahlens im Vorbeigehen.
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