Donnerstag, 9. Juni 2011

EHEC-E.coli-Krankheit: Die wahren Hintergründe einer erfundenen Seuche

EHEC: Epidemie der Kunstfehler!


Escherichia coli (E. coli) sind harmlose und darüber hinaus sehr nützliche Darmbakterien, mit denen wir in Symbiose leben. Sie verhindern die Ansiedlung  schädlicher Bakterien, produzieren z. B. lebenswichtige Enzyme, Vitamin K, stimulieren das Immunsystem und werden im Rahmen der Probiotik bzw. EM  (Effektiven Mikroorganismen) sogar zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Doch jetzt macht das Bakterium plötzlich als Ursache des sogenannten Hämorrhagischen Urämischen Syndroms (HUS) und mehrere Todesfälle Karriere. Der fast unglaubliche Ratschlag der Gesundheitsbehörden: Meiden Sie rohes Gemüse. Das hält der freie Medizinjournalist Hans U. P. Tolzin, Herausgeber der Zeitschrift „impf-report“ und Autor von „Die Tetanus-Lüge“, für falsch. Er rät statt dessen: 
„Essen Sie ausreichend rohes Obst und Gemüse – aber Sie sollten den Erzeuger kennen!“


Nützliche Helferlein und die Folgen von Antibiotika


Darmbakterien der Sorte E. coli nützen Mensch und Tier und leben mit ihnen in Symbiose. Außerhalb des Darmes, z. B. wenn sie über den Stallmist  auf die Felder gelangen, können die Bakterien bedingt überleben. In der Lebensmittelindustrie wird der Nachweis von Coli-Bakterien als Hinweis für eine fäkale Verunreinigung angesehen. Sterben die Bakterien ab, werden bestimmte giftige Substanzen – sogenannte Shiga-Toxine – frei, die nach 
Ansicht der Experten zuvor Teil des Bakteriums waren und unter anderem zu Blutmangel, blutigem Stuhl und Nierenversagen führen können. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Darm derart aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, dass das E. coli nicht mehr überleben kann. Die wichtigsten Ursachen dürften hier falsche Ernährung und Medikamentennebenwirkungen sein. Insbesondere Antibiotika stellen ein großes Risiko dar. Sie können speziell auch E. coli schädigen oder abtöten und damit das Problem verschärfen – oder überhaupt erst hervorrufen. Deshalb ist auch aus schulmedizinischer Sicht eine Antibiotika-Behandlung im Rahmen einer EHECInfektion ein schwerer – und unter Umständen tödlicher – Kunstfehler.


Über Kunstfehler spricht man nicht


Aus dem Umfeld des städtischen Krankenhauses in Kiel, in dem kürzlich eine Frau nach einer EHEC-Infektion verstarb, wurde mir zugetragen, dass diese Frau mit Antibiotika behandelt worden war. Dies würde den rätselhaften Todesfall erklären und darüber hinaus wahrscheinlich auch die meisten der anderen  Todesfälle: In schönster Regelmäßigkeit wird 

bei Todesfällen im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten vermieden, einen möglichen Zusammenhang mit zuvor verabreichten Medikamenten (und ihren Nebenwirkungen) herzustellen oder auch nur in Erwägung zu ziehen. Zum einen müsste das verantwortliche ärztliche Personal dann einräumen, den ihnen anvertrauten Patienten Schaden zugefügt zu haben, zum anderen steht ja der Ruf der betroffenen Klinik auf dem Spiel. 
Und da alle Mediziner letztlich im gleichen Boot sitzen, spricht man einfach nicht über solche unangenehmen Themen, die deshalb nur durch Zufall in die öffentliche Diskussion gelangen.


Untypisches Alter


Jährlich werden seit Beginn der Meldepflicht in Deutschland durchschnittlich etwa 1.000 EHEC-Fälle gemeldet. Bei den meisten Erkrankten handelt es sich um Kleinkinder unter vier Jahren. Der gegenwärtige Ausbruch bezieht sich jedoch hauptsächlich auf Erwachsene. Spätestens an diesem Punkt bin ich stutzig geworden: Ich habe in den letzten Jahren eine 
ganze Reihe von sogenannten Epidemien und Pandemien analysiert und sehe Parallelen z. B. zur sogenannten Schweinegrippe: In Mexiko, wo diese Schein-Pandemie begann, waren den Behörden zufolge ebenfalls hauptsächlich junge Erwachsene erkrankt. Das gleiche gilt auch für den Schweinegrippe-Ausbruch von 1976 und die Spanische Grippe von 1918, beide in den USA. In beiden letzteren Fällen waren vor allem Kasernen betroffen, in denen kurz zuvor Massenimpfungen stattgefunden hatten! Für einen solchen Zusammenhang hatte ich bezüglich Mexiko keine Bestätigung gefunden. Allerdings teilte mir ein mexikanischer Arzt damals per Email mit, dass unter der arbeitenden Bevölkerung aus Angst vor Arbeitsplatzverlust Antibiotika-Missbrauch weit verbreitet sei.


Ein EHEC macht noch lange keine Krankheit


Aus Sicht der Schulmedizin gibt es – ähnlich wie beim Influenzavirus – zahlreiche Untertypen von E. coli, von denen einige eben die gefährlichen Shiga-Toxine bilden können. EHEC ist die Abkürzung für „Enterohämorrhagische E. coli“, was so viel bedeutet wie „Darmblutungen auslösende E. coli“. Doch laut einem Merkblatt für Ärzte, das vom Robert-Koch-Institut 
(RKI), der Bundesseuchenbehörde, herausgegeben wird, führt nicht jede EHEC-Infektion automatisch zur Freisetzung der Toxine. Selbst der Nachweis der Toxine muss nicht bedeuten, dass der Patient Symptome zeigt, wie in den Beschreibungen der Labortests nachzulesen ist. Hier müssen also noch weitere – den RKI-Mitarbeitern offensichtlich unbekannte – Faktoren eine Rolle spielen. Eine eindeutige Zuordnung der Toxine zu 

bestimmten Unterarten des Bakteriums war bisher nicht möglich. Letztlich basieren die behaupteten Zusammenhänge zwischen Bakterium, Toxinen und der Krankheits-Symptomatik mehr auf Hypothesen und Vermutungen als auf echtem Verständnis der biochemischen Vorgänge.


Willkürliche Diagnose


Laut RKI-Merkblatt gibt es keine verbindlichen Empfehlungen für Untersuchungsverfahren zur Erfassung von EHEC. Bisher ist das Bakterium von seinem Oberflächenaufbau her für die bestehenden  Testsysteme nicht wirklich greifbar: Ständig werden neue Proteine (Eiweiße) und Genbausteine entdeckt, die mit dem Bakterium in Verbindung zu stehen scheinen. Dies lässt zwei mögliche Interpretationen zu:
1. Es gibt gar kein „typisches“ EHEC-Bakterium, vielmehr ist keines wie das andere bzw. es passt sich an die jeweiligen Umstände perfekt an oder
2.    Das Bakterium mutiert ständig und unvorhersehbar 


Ich persönliche neige aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen zu ersterem. Die
Mikrobiologen werden jedoch sicherlich – ähnlich wie beim Influenzavirus – zunehmend von Mutationen  s prechen. Die Eichung der La bortests ist eine Frage, die seit Anfang der 80er Jahre erstmals von sogenannten „AIDS-Dissidenten“ aufgeworfen wurde. Und tatsächlich 
scheint mangels verbindlicher internationaler Standards jeder Hersteller von Antikörper-  und PCR-Gentests sein eigenes Süppchen zu kochen. So ist in den Laboranleitungen dieser  Tests regelmäßig nachzulesen, dass ein positives Testergebnis nicht für die Diagnose einer Infektion mit einem bestimmten Erreger ausreicht. Wie meine bisherigen Recherchen 
zu diesem Thema ergaben, werden diese Tests nicht etwa anhand von hochaufgereinigten spezifischen Erregern geeicht, sondern anhand von Proben, die einer Patientengruppe mit einer bestimmten Diagnose entnommen wurden und die eine Vielzahl von unterschiedlichen Partikeln enthalten. Kann man in diesem „Partikel-Eintopf“ mehr oder weniger regelmäßig bestimmte Moleküle nachweisen, die in Gesunden nicht zu finden sind, interpretieren das die Mikrobiologen vorzugsweise als Hinweis auf spezifische Erreger. Doch das Vorhandensein dieser Eiweißmoleküle oder Genbruchstücke kann ebenso gut als Teil des Symptoms interpretiert werden und sagt rein gar nichts über die Ursache der Krankheit aus!


Schwere Darmerkrankungen können – nach offizieller Lesart – nicht nur 

von EHEC-Bakterien, sondern u. a. auch von Rota- oder Noroviren ausgelöst werden. Die Diagnose ist oft eine reine Frage der Reihenfolge der Untersuchungen, und diese Reihenfolge hängt vom Ausgangsverdacht des Arztes ab. Dessen Ausgangsverdacht wird stark davon beeinflusst, welche Epidemien gerade durch die Medien geistern. Im Grunde müsste 
grundsätzlich nach JEDEM in Frage kommenden Erreger – und darüber hinaus nach anderen Ursachen – gesucht werden, denn die Anwesenheit eines bestimmten Erregers heißt auch aus schulmedizinischer Sicht noch lange nicht, dass er auch das Problem verursacht.


Intellektuelle Inzucht und Tunnelblick


Was ist nun die wahre Ursache der erfassten EHEC-Fälle, wenn es das Bakterium mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ist? Wir wissen es nicht, denn die Ärzte wissen es auch nicht. Sie können es auch nicht wissen, wenn sie z. B. Medikamenten-Nebenwirkungen in den meisten Fällen unberücksichtigt lassen und die Diagnosestellung sofort als beendet ansehen, sobald ein Labortest auf einen beliebigen Erreger positiv anschlägt. Selbst ob es einen Gesamtzusammenhang zwischen den erfassten Erkrankungen und  Todesfällen gibt, wissen wir nicht, solange wir nicht wissen, ob sich die Gesamtzahl der schweren Brechdurchfälle 
– unabhängig von der Diagnose – in Norddeutschland erhöht hat. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es sich um eine reine Modediagnose handelt. Brechdurchfälle aufgrund vergammelter Lebensmittel treten regelmäßig auf und schulmedizinische Falschbehandlungen sind ebenfalls an der Tagesordnung.


Laut RKI hatten die Erkrankten überdurchschnittlich viel rohes Gemüse gegessen. Das kann etwas bedeuten, muss es aber nicht. Falls es etwas bedeutet, wäre unter anderem zu prüfen, ob die Kühlketten eingehalten wurden oder das Gemüse vergammelt war, wie hoch die Pestizidbelastung war oder ob es sich vielleicht um gentechnisch verunreinigte Ware 
gehandelt hat: E. coli wird vorzugsweise in der Gentechnik eingesetzt, was auch den Nachweis bestimmter genetischer Merkmale des Bakteriums bei manchen (gentechnisch veränderten) Lebensmitteln erklären könnte. Aber wie steht es z. B. mit der Wasserqualität in Hamburg und den norddeutschen Bundesländern und sonstigen Umweltgiften, die auf 
den Magen schlagen?
Das alles gilt es bei einer ordentlichen und ganzheitlichen Ursachensuche zu berücksichtigen. Doch das RKI, die untergeordneten Gesundheitsbehörden und mikrobiologischen Institute handeln nicht ganzheitlich. 

Im Gegenteil, die Mikrobiologen, insbesondere die Virologen, haben hier 
das Sagen und stürzen sich schon seit Generationen mit wachsendem Eifer auf jeden Ausbruch, während z. B. die Umweltmediziner, die angesichts wachsender industrieller Belastungen an Bedeutung gewinnen müssten, zunehmend in Nischenbereiche verdrängt werden.


Marxistische Mikrobiologie?


Die Welt ist aus Sicht der Mikrobiologen ein einziges großes Schlachtfeld, in der Bakterien und Viren mit höheren Lebewesen seit jeher um die Vorherrschaft ringen. Der Kampf, und nicht die Symbiose, bestimmt ihrer Ansicht nach das biologische Überleben und der Stärkere wird schließlich diesen Krieg gewinnen. Diese Philosophie der Mikrobiologen erinnert mich an den Marxismus, der das Prinzip des Kampfes zwischen sozialen Schichten zum Prinzip erhob – und aus gutem Grund scheiterte.  


Ergebnis einer Verschwörung?


Bislang bin ich nur bei der sogenannten Schweinegrippe-Pandemie 2009 zu der Ansicht gekommen, dass dem ganzen Geschehen von vornherein ein Drehbuch zugrunde lag. Das  Timing war zu perfekt, um noch  Zufall zu sein:
Während die WHO heimlich, still und leise die Kriterien für die Ausrufung einer Pandemie änderte und damit ermöglichte, dass die Verträge für die Pandemie-Impfstoffe zwischen den Herstellern und den Regierungen in Kraft treten konnten, tat die US-Seuchenbehörde CDC alles Menschenmögliche, um an der mexikanischen Grenze eine Situation zu schaffen, 
die zwangsläufig zur Ausrufung einer Pandemie führen musste.


Etwas anders verhielt es sich mit bei der sogenannten Blauzungenkrankheit: Hier wurden in Deutschland im Sommer 2007 neue Test-Kits zur Bestimmung eines spezifischen Blauzungen-Virustyps  eingeführt – was die Zahl der offiziell erfassten Infektionen (mit oder ohne Symptome!) schlagartig nach oben schnellen ließ. Auch SARS war eher ein Zufall, den sich ein findiger WHO-Beamter zunutze machte, um China endlich dazu zu zwingen, WHO-Teams in die Provinz Guangdong einreisen zu lassen.


Wer profitiert?


Sollte bei EHEC wirklich jemand bewusst nachgeholfen haben, müssen wir uns, um ihn zu identifizieren, zunächst fragen, wer von der gegenwärtigen EHEC-Hysterie profitiert. Da sind als Erstes die beteiligten Ärzte zu nennen, deren Karriere sicherlich nicht unter der gesteigerten öffentlichen Aufmerksamkeit und der einmaligen Chance zu publizieren, leiden wird.

Da sind zudem die Hersteller von Labortests, die sich in einem rapide wachsenden Markt bewegen, allen voran der niederländische Global Player QIAGEN, der in nur fünf Jahren seinen Umsatz auf jährlich eine Milliarde US$ verdoppeln konnte. Allein von den HPV-Tests zum Nachweis des angeblichen Erregers von Gebärmutterhalskrebs hat QIAGEN 
bisher 75 Millionen Testkits verkauft.


In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass am deutschen EHEC-Referenzzentrum an der Uni Münster bereits ein neuer EHEC-GenSchnelltest entwickelt wurde. Den verantwortlichen Wissenschaftlern winken Ruhm, Publikationen, Patente und Lizenzgebühren, sollte sich der Test auf dem Markt durchsetzen.


Und dann gibt es noch den Pharmakonzern ALEXION, der ein Medikament zur Behandlung von HUS anbietet, das ursprünglich für ein ganz anderes Einsatzgebiet entwickelt worden war. Die Tagesdosis kostet zwischen 5.000 und 6.000 Euro, die Langzeitbehandlung laut dem inzwischen kaltgestellten Arzneimittelwächter Sawicki jährlich etwa 450.000 Euro. Bei etwa 1.000 EHEC-Fällen wären das allein für SOLIRIS, so der Name des Medikaments, jährlich bis zu einer halben Milliarde Euro, die von den Krankenkassen zusätzlich bezahlt werden müssten. 


Da ist es schon etwas eigenartig, dass nur wenige Tage vor Veröffentlichung einer Studie über dieses Medikament, an der auch Mediziner aus Heidelberg beteiligt waren, in Deutschland eine Häufung der EHEC-Fälle gemeldet wird – und Hamburger Ärzten nichts Besseres einfällt, als sofort SOLIRIS auszuprobieren.


SOLIRIS, gentechnisch hergestellt, wurde von der europäischen Zulassungsbehörde EMEA  v or Jahren zugelassen, obwohl es kaum getestet wurde. ALEXION stellt das Medikament nun den Hamburger Medizinern, die SOLIRIS bei ihren HUS-Patienten testen, kostenlos zur Verfügung: 
So billig bekommt der Konzern vermutlich nie wieder menschliche Versuchskaninchen für sein experimentelles Medikament.


ALEXION ist vielleicht der größte Nutznießer der Schein-Epidemie, denn Impfstoffe gibt es ja bisher keine!!



Viele profitieren - auf Kosten der Patienten


Alternative Therapien, wie z. B. hochdosierte Vitamininfusionen, die bei verschiedensten Infektionskrankheiten wahre Wunder wirken können oder auch Homöopathika, kommen für „etablierte“ EHEC-Ärzte offensichtlich nicht in Frage. Solche „Außenseitermethoden“ sichern nicht ihre Arbeitsplätze und fördern nicht ihre Karriere innerhalb des auf Umsatz und Gewinn ausgerichteten Systems. Deshalb werden die Methoden auch gar nicht erst getestet, was eine vorläufige Recherche in der  medizinischen Datenbank PubMed bestätigte.


Prognose


Durch den neuen Schnelltest der Uni Münster wird demnächst noch mehr getestet werden als bisher und zwangsläufig wird es auch mehr EHECpositive Testergebnisse geben. Folge: Die Zahl der erfassten EHEC-Fälle könnte bis Ende des Jahres in Deutschland auf mindestens 20.000 und die  Todesfälle auf mindestens 500 steigen. Gleichzeitig könnte die Uni Münster ihr Know-how um die Zusammensetzung der Bakterienhülle dafür verwenden, einen
Prototypen eines neuen EHEC-Impfstoffs herzustellen, der auf EHEC-Hüllenbruchstücken basiert. Die in Frage kommenden Impfstoffhersteller mit Produktionsstandort in Deutschland, z. B. NOVARTIS und GlaxoSmithKline (GSK) könnten sich grundsätzlich bereit erklä-ren, den Impfstoff herzustellen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würden sie dann jedoch Abnahmegarantien von der Bundesregierung und Übernahme der Vorlaufkosten verlangen. Die Krankenkassen wird man dann verpflichten, die Kosten für die Impfung zu übernehmen, sagen wir für etwa 0,5 bis 1 Mrd. Euro jährlich. Dummerweise wird die Unwirksamkeit des Impfstoffs nach drei bis fünf Jahren offensichtlich werden, weshalb man eine Nachimpfung als notwendig erklären wird. Nach weiteren drei bis fünf Jahren wird sich auch dessen Nutzlosigkeit erweisen. Die Hersteller und von ihnen abhängige Experten werden sodann verkünden, dass dies ihrer Ansicht nach nicht am Impfstoff, sondern an 
den ständigen Mutationen des Bakteriums liegt. Man müsse also, so ihre Argumentation, in Zukunft jährlich mit einem angepassten Impfstoff nachimpfen, ähnlich wie bei der Influenza-Impfung. Für die Hersteller wird die Impfung dadurch zu einem neuen Dauergeschäft, die Aktionäre der Konzerne freuen sich – und unser finanziell sowieso schon marodes Gesundheitssystem wird noch ein bisschen schneller in die Knie gehen.



Mein Tip: Essen Sie mehr rohes Gemüse!


Was uns Menschen – und unsere Darmbakterien – gesund erhält, sind frische und möglichst naturbelassene Lebensmittel. Essen Sie ausreichend rohes Obst und Gemüse. Doch natürlich ist nicht alles, was roh ist, automatisch auch unbedenklich. Am sichersten gehen Sie, wenn Sie auf dem Wochenmarkt z. B. beim Biobauern Ihres Vertrauens kaufen.
Und vor allem: Lassen Sie sich von Ärzten, Gesundheitsbehörden und sogenannten Experten kein X für ein U vormachen.



Idealer Nährboden für Erreger-Panikmache


Kunstfehler im Zusammenhang mit Darmerkrankungen stellen in Deutschland keine Einzelfälle dar. Expertenschätzungen zufolge gibt es bei uns jährlich etwa 130.000 Behandlungsfehler mit Folgeschäden, darunter etwa 17.000 Todesfälle. Zum Vergleich: 2007 kamen in deutschen Straßenverkehr knapp 5.000 Menschen durch Unfälle ums Leben.


Laut dem „Aktionsbündnis Patientensicherheit“ liegt die Fehlerrate in deutschen Kliniken bei bis zu vier Prozent. Das wären insgesamt bis zu 680.000 betroffene Patienten jährlich, andere Schätzungen gehen sogar von bis zu 800.000 Fällen aus. 


Kunstfehler sind in der Ärzteschaft immer noch ein Tabu-Thema. 17 Ärzte und Pfleger, die sich 2008 öffentlich zu Kunstfehlern bekannten, riefen einen regelrechten Aufruhr unter Medizinern und in den Medien hervor.



Die psychologischen Mechanismen, die dazu führen können, dass Mediziner lieber die tödliche Mutation eines Erregers als einen eigenen Fehler als Todesursache in Erwägung ziehen, sind bekannt und werden seit Jahren – mit unterschiedlichem Erfolg – öffentlich diskutiert. Sie könnten auch erklären, mit welcher naiven Leichtgläubigkeit die meisten Ärzte den 
Labortests vertrauen: Sobald ein Test positiv auf als gefährlich eingestufte Bakterien oder Viren anschlägt, kann der Arzt einen wesentlichen Teil seiner Verantwortlichkeit abgeben, denn in solchen Fällen schreibt ihm ein engmaschig geknüpftes Netz aus Richtlinien genau vor, wie er den Patienten zu behandeln hat.


So wie ein Darmbakterium einen günstigen Nährboden braucht, um zu gedeihen, findet die EHEC-Panikmache im alltäglichen Klinik-Umfeld ideale Voraussetzungen, sich auszubreiten.


Tabu-Thema Hochsicherheits-Institute 


Erinnern Sie sich an die angebliche Vogelgrippe-Epidemie von 2006, die im tiefsten Winter auf der norddeutschen Insel Rügen – in unmittelbarer Nähe des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) – ausbrach? Diese geografische Übereinstimmung war damals nur ein paar Impfkritikern aufgefallen, der deutschen Medienlandschaft jedoch völlig entgangen. Das FLI ist eine deutsche Bundesbehörde, die zur damaligen Zeit in ihren Hochsicherheitslabors mittels eines als hochgefährlich angesehenen asiatischen Stammes des H5N1-Virus einen Impfstoff entwickelte. Was liegt näher, als dass der Ausbruch auf Rügen durch aus dem Labor entwichene Viren verursacht wurde? Mit dieser Idee hatten die Virenexperten – die ja in der 
Regel alle selbst über Hochsicherheitslabors verfügen –  jedoch nichts am Hut. Statt dessen wurden von ihnen völlig absurde interkontinentale Zugvogelströme als Übertragungswege auserkoren – worüber dann auch zahlreiche Ornithologen (Vogelkundler) öffentlich die Hände über den Kopf zusammenschlugen.


Die angebliche EHEC-Epidemie begann in unmittelbarer Nähe eines Hochsicherheitslabors, in dem mit Escherichia coli gearbeitet wurde: 
Dem Bernhard-Nocht-Institut (BNI). Dieses liegt mitten in Hamburg fast direkt an der Elbe im altehrwürdigen Stadtteil St. Pauli. Wie die bekannte Impfkritikerin Angelika Kögel-Schauz (www.efi-online.de) berichtet, hat das BNI an einer Impfstudie gegen ETEC-Erreger teilgenommen, einer anderen als gefährlich angesehenen Unterart des Darmbakteriums 
Escherichia coli. Darüber hinaus experimentiert das BNI mit genetisch veränderten E. coli, denen Genabschnitte verschiedener als gefährlich angesehener Viren, unter anderem dem Gelbfiebervirus, eingepflanzt werden. Ich wiederhole meine Frage: Was liegt näher, als zu vermuten, dass die Epidemie durch künstlich veränderte Bakterien verursacht wurde? Wenn das Bakterium wirklich so gefährlich ist, wie behauptet – wovon die Experten schließlich ausgehen –  dann ist die Ausblendung der Institute als Infektionsquelle nicht nur sträflicher Leichtsinn, sondern wäre fast schon mit vorsätzlicher Körperverletzung gleichzusetzen.




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Quelle: impfkritik.de/pdf

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