Montag, 6. Juni 2011

Die Wahrheit über die Grünen: Jutta Ditfurth packt aus




                                              Jutta Ditfurth (ehem. Grünen-Politikerin)

Die frühere Galionsfigur der Grünen geißelt die Verlogenheit von Politikern, vor allem die Spitzen der Partei, die sie 1991 verließ, wie den amtierenden Grünen-Chef Cem Özdemir, der einst über die Bonusmeilenaffäre stolperte. "Alle Parteien machen ihren Wählern was vor, aber es gibt keine Partei, die eine so grandiose Differenz zwischen ihrem Image und ihrer Realität hat", sagt Jutta Ditfurth.


Eine ARD/WDR "Monitor" TV-Beitrag aus September 2004 bestätigte bereits die Thesen von Jutta Ditfurth, die J. Ditfurth im Februar 2011 in "Menschen bei Maischberger" über die GRÜNEN geäußert hatte.








Erst 31 Jahre Parteigeschichte haben die Grünen auf dem Buckel, doch bereits 59 Jahre in Regierungen verbracht. Diese Rechnung macht Jutta Ditfurth in ihrem neuen Buch auf, das Abrechnung ist: mit einer Partei, der das Regierungsgelüst über den Kopf wuchs und die ihre Gründungsziele dabei zertrampelte. Jutta Ditfurth handelt in ihrem Buch "Krieg, Atom, Armut.
Was sie reden, was sie tun: Die Grünen" mit erlebtem Stoff: Sie war Mitgründerin dieser Partei und stand von 1984 bis 1989 an deren – damals noch dreiköpfiger Spitze. Als die Grünen 1998 zum Juniorpartner der SPD im Bund wurden, machte sie sich an eine erste Bilanz, Untertitel »Abschied von einer Hoffnung«.


Ihr neues Buch ist eine Fortschreibung dieser Bilanz. Ditfurth dekliniert die grünen Wandlungen an den Themen Krieg, Atom und Armut durch, lässt dabei präzise grüne Politik Revue passieren, erläutert auch die Hintergründe. Ihr Befund: Die Grünen sind »eine Partei wie jede andere« geworden; »geschickter als allen anderen Parteien« gelingt es ihnen aber, »als etwas zu erscheinen, was sie nicht sind«.


Es ist ein im ursprünglichen Sinne polemisches Buch, eine Streitkunst, die nicht polternd behauptet, sondern Kenntnisreich argumentiert, die mit Details und zitaten ebenso wenig spart wie mit bitteren pointen. Eine lautet: Die Grünen haben sich »ein paar Windanlagen für Mord und Totschlag« erkauft. 





Die Bereitschaft, 1998 wissend in eine Regierung zu gehen, die das erste kriegführende Kabinett in Deutschland nach 1945 sein würde, gilt Ditfurth als der tiefste Sündenfall der einstigen Friedenspartei. Dieser Bereitschaft folgten reale und mentale Bomben, die schäbige Bemühung der Nazi -Verbrechen, um das eigene Kriegshandeln zu legitimieren, und das Jammern und Klagen, dass es keine Alternative zu dem gäbe, was von Anfang an Krieg war und als humanitärer Akt umgedeutet wurde. Umdeutung sieht Ditfurth als das wesentliche politische Instrument der Grünen. Sie sagt es drastischer so: »Verrat ist die Kunst, die die Grünen meisterlich beherrschen.«


Die grünen Wähler. Deren »auffallendste Charaktereigenschaft« sei es, dass sie »es einfach nicht wissen« wollen, sagt Ditfurth. Ihr Buch konfrontiert sich so nicht nur mit Parteifunktionären, sondern mit einer »grünen Neubourgeoisie«, die zufrieden damit sei, dass aus den Grünen ein »Motor des neokonservativen Rollbacks« wurde.



Man sollte nicht meinen, daß andere Parteien besser als Die Grünen wären. Denn die Verlogenheit von deutschen Politikern ist eine "Krankheit", von der alle im Bundestag sitzenden politischen Parteien befallen sind.
Aber wie Jutta Ditfurth bei "Menschen bei Maischberger" im Februar 2011 zutreffend sagt, ist bei keiner anderen deutschen Partei die Spanne zwischen "Image" und "praktischer Realität" so groß, wie bei den Grünen.

















***********************************************


Quelle: jutta-ditfurth.de/pdf







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Alternative Medien

Blog-Archiv