Montag, 16. Mai 2011

Untergrundbasen und -städte in Norwegen

 

Giganten unter der Erde

Die norwegische Regierung errichtet mehr und mehr Untergrundbasen und Bunker. Danach befragt, antworten sie einfach, dies geschieht zum Schutz der norwegischen Bevölkerung. Als Fertigstellungstermin wir ein Zeitraum von Ende 2011 bis Mitte 2012 genannt.

Zur Zeit existieren 18 dieser Basen. Hierbei handelt es sich um Archen, die als Überlebensinseln für die Regierung, einige Auserwählte und das Militär gebaut worden waren und noch im Bau sind. In eingeweihten Kreisen spricht man von einer Bedrohung aus dem Weltraum im Jahr 2012, die die menschliche Rasse überleben soll. Man will nur die Machtelite retten und Menschen, die beim Wiederaufbau helfen können: Ärzte, Wissenschaftler usw. Der Plan sieht vor, zwei Millionen Norweger in den Untergrundanlagen unterzubringen.

Norwegen hat bereits damit begonnen, im ganzen Land Lebensmittel und Saatgut einzulagern, mit Hilfe der USA und der EU auch im Svalbard-Archipel und in der nördlichen Arktis.

Svalbard Global Seed Vault

Das Svalbard Global Seed Vault, zu deutsch Weltweites Saatgut-Gewölbe auf Spitzbergen, ist ein Projekt des Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt (engl. Global Crop Diversity Trust, GCDT) zur langfristigen Einlagerung von Saatgut zum Schutz der Arten- und Varietäten-Diversität von Nutzpflanzen am Platåberget (deu. Plateauberg) in der Nähe des Dorfs Longyearbyen auf der Insel Spitzbergen (norw. Svalbard). Offiziell wird das Saatgutgewölbe norwegischerseits globalt sikkerhetshvelv for frø på Svalbard „weltweiter Saatgut-Tresor auf der Insel Spitzbergen“ genannt.

Am 19. Juni 2006 fand der erste Spatenstich statt und im Herbst 2007 nahm die Saatgutbank ihre Arbeit auf; die feierliche Eröffnung der Saatgutbank erfolgte am 26. Februar 2008 im Beisein internationaler Repräsentanten. Bis zu 4,5 Millionen Samenproben (eine Probe enthält 500 Samen, das entspricht 2,25 Milliarden Samen) sollen im Bunker eingelagert werden, der nach Abschluss der Arbeiten von Schweden aus ohne Personal vor Ort via Fernwartung überwacht werden soll.


Eingang zum SGSV(Svalbard Global Seed Vault)

Die Anlage ähnelt einem Bunker, der 120 Meter in eine alte Kohlegrube hinein reicht, und besteht aus drei Hallen von jeweils 27 Metern Länge, zehn Metern Breite und sechs Metern Höhe. Die Lagerhallen liegen 130 Meter über dem aktuellen Meeresspiegel, sollen also auch bei einem drastischen Anstieg des Meeresspiegels durch den Klimawandel unversehrt bleiben.

Sie werden mit armiertem Beton und zwei dicken Stahltüren versehen sein und sollen somit auch einem Atomkrieg oder einem Flugzeugabsturz standhalten. Das Saatgut wird dort bei −18 C gekühlt gelagert. Sollte das Kühlsystem einmal ausfallen, sorgt der Permafrostboden dafür, dass die Temperatur nicht über −3,5 C ansteigt. Die Haltbarkeit der Samen liegt wissenschaftlichen Schätzungen zufolge bei diesen Temperaturen bei etwa 55 Jahren (Samen der Sonnenblume) bis über 10.000 Jahren (Erbsensamen). Veraltete Samen werden ständig aufgefrischt.


Die gesamte Anlage im Berg (Computeranimation)

Beschreibung der Untergrundstädte

Eine dieser unterirdischen Militäreinrichtungen befindet sich in der Gegend von Mosjosen. Dort werden die Menschen (wenn es soweit ist!) in verschiedenen Sektoren zugeordnet: rot, blau und grün: Die überirdischen Auffanglager tragen bereits die Markierungen des norwegischen Militärs und wurden schon vor langer Zeit errichtet.

Alle Sektoren und Archen (so werden die Untergrundstädte bezeichnet) sind durch Tunnel und Schienenwagen miteinander verbunden. Große Tore trennen die Sektoren voneinander, damit sie einander im Notfall nicht gefährden.

Für den Transport der ausgewählten Menschen sind „NOAH 12“- Schienenwagen an bestimmten Bahnhöfen abgestellt, die sie in die Schutzbereiche der Archen bringen sollen. Diese Schienenwagen sehen ganz normal aus. Niemand, der die Erkennungszeichen nicht sieht, wird den Unterschied bemerken. Weiterhin sind es Transportfahrzeuge zwischen den verschiedenen Untergrundbasen.

Alle Basen sind durch ein umfassendes Versorgungssystem verbunden und werden hauptsächlich vom Militär genutzt, das sie auch alle befehligt. Jede Basis ist mit orangefarbenen Dreiecken gekennzeichnet und besitzt einen Check-In-Bereich, mit einer Art Energiefeld, das jeder Ankömmling durchqueren muss.

Große getarnte Tore, die streng bewacht werden, führen neben den unterirdischen Schienenanlagen ins Innere. Das Wachpersonal gehört nicht zur normalen norwegischen Armee. Die Soldaten sind Angehörige einer Spezialeinheit, die nur für diese Untergrundanlagen zuständig sind. Sie tragen Uniformen in orange und schwarz, wobei die orangefarbenen mit einem goldenen und die schwarzen mit einem grünen Emblem versehen sind, das nicht auf dem Oberarm, wie beim Militär, sondern auf der linken Brustseite angebracht ist. Das Emblem zeigt ein mit der Spitze nach unten weisendes Dreieck. Darin befindet sich ein unbekanntes Symbol, ähnlich dem Buchstaben ,E' aus, doch die Linien im ,E' sind nicht miteinander verbunden und in der Mitte weist das Symbol nach Innen.

Hinter dem zweiten Tor beginnt ein circa 500 Meter langer Tunnel, dessen Eingang ebenfalls streng bewacht wird. Der Tunnel führt zu einer Station, wo Schienen-Transport-Shuttles stehen. Angetrieben werden die Shuttles durch Kristalle (wie Batterien), die eine violett-blaue Energie abgeben. (Diese Kristalle sind für die komplette Stromversorgung zuständig, deshalb gibt es sie in unterschiedlichen Größen in jeder Basis.)

Von der Station führt ein Vakuumröhrensystem, in dem die Shuttles mit hoher Geschwindigkeit zu allen anderen Stationen unterwegs sind.
Das Transport-Shuttle ist ca. 12 Meter lang und läuft vorn und hinten spitz zu. Es bietet Platz für 10 Passagiere plus Fahrer und auch etwas Platz für Frachtgut. Durch die gleichförmige Bauweise kann es in beide Richtungen gefahren werden, ohne zu wenden.
In jeder Station stehen die bewaffneten Wachsoldaten und scannen die ankommenden Personen. Erst nach den Sicherheitskontrollen geht es weiter zu den angrenzenden Sektoren.

Unterirdische U-Bahn-Station mit Wachpersonal und Transportshuttle (Computeranimation)

Überall gibt es leuchtende Energiefelder, durch die jeder gehen muß. Sie dienen einerseits zur Kontrolle und andererseits zur Desinfektion. An den Check-Ins, neben den Sicherheitskontrollen, hängt ein großer TFT-Bildschirm, auf dem im oberen Bereich: „MENSCHLICH - NICHT MENSCHLICH - REIN – UNREIN“ zu lesen ist. Darunter befinden sich Zeilen in einer unbekannten Sprache.

Nach diesen Check-Ins geht es zu Fahrstuhl-Stationen. Mehrere hundert Meter führen diese Aufzüge in die Tiefe und auch seitwärts. In den großangelegten Kabinen ist ein Symbol über der Tür in Form eines von vorn betrachteten Kopfhörers angebracht.

Nach diesen detaillierten Angaben erstreckt sich fast jede dieser unterirdischen Basen über mehrere Quadratkilometer und diverse Stockwerke. Sie beinhalten Vorratslager, Werkstätten, Kasernen mit Waffenlagern, Schulen und Wohneinheiten. Insgesamt dürften in jeder Basis etwa 60.000 Menschen für fünfzig Jahre einen weltweiten Atomkrieg (oder ein anderes weltzerstörendes Ereignis) überleben können.


Quelle: http://www.zeitfokus.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=606%3Auntergrundbasen-und-st%C3%A4dte-in-norwegen&Itemid=55 
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