Samstag, 15. Januar 2011

Wie viel Lüge verträgt eine Demokratie? Das ist die Frage des Jahres 2011 und der Wutbürger droht zu erwachen

Warum ist Karl-Theodor von und zu Guttenberg so beliebt? ... weil er die Bundeswehrpflicht abschafft und damit einer Privatarmee die Tür öffnet. Er nennt Krieg, was keiner ist und redet dem Volk nach dem Mund, um es zu betören, wie eine alte Hexe, im Zauber einer jungen Frau. Von nun an kann die Bundeswehr im eigenen auserwählten Zirkel schalten und walten wie sie will. Der Journalismus und auch die Opposition nennt das Kind nicht beim Namen - nur ein verquerer Kommentar in den Nachrichten entschlüpfte der ZDF-Redaktion nach dem die letzten Wehrpflichten eingezogen war. Skandale gibt es ab sofort in der Bundeswehr nicht mehr. Sie ein eingeschworener Zirkel. Jeder der sich jetzt verpflichtet oder nennen wir es - einstellen lässt - ist selber Schuld, wenn er irgend welche unmenschlichen Rituale ertragen muss, die einem Machgelüst eines Vorgesetzten entspringen. 

Journalismus ist in Deutschland nur noch ein Trauerspiel der Verantwortlichkeit. 



Der Sprung von einer Privatarmee oder nennen wir es doch gleich Legionärsarmee, zu einer Kanzlerarmee ist nicht mehr weit. Wir befinden uns schließlich in einer Phase der Europäisierung. Eine Armee, die in die EU-Armee eingegliedert werden soll, kann nicht mit Wehrdienstpflichtigen gespickt sein. Zu sehr wäre das Augenmerk der Mütter, Väter und Frauen auf diese Armee gerichtet.

Wir befinden uns in einer gesellschaftlichen Umbruchphase. Der Staat rüstet sich gegen den noch ahnungslosen Wutbürger, der den Umfang der Sparpakete und Schuldenbremse noch gar nicht erfaßte, weil die Medien bewußt und in ungarischer Zensurmanier verschleppen und erst dann berichten, wenn die Entscheidungen getroffen sind.

Journalismus gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr, nur noch Newsticker, die zusammenhanglose Nachrichten verbreiten. Das kommt einem Lageristenbericht gleich, der Schraubenstückzahlen vorliest und keiner weiss wo für die großen Schrauben gebraucht werden. Erst wenn bekannt wird, dass die große Anzahl der großen Schrauben für die Kanonen verwendet werden, wir eine Nachricht zur Information.

In Deutschland gibt es aber nur noch Schraubenstückzahlen Vorleser, bis hinaus in den Bundestag, dort lesen sie sich mitterweile schon Zeitungsberichte vor, um ihre Meinung zu untermauern.

... doch das wichtigste für die Deutschen ist die englische Traumhochzeit des Prinzen, dessen Namen ich vergessen habe und seinem Aschenputtel, das aus der bürgerlichen Schicht ins blaue Blut einheiraten, um Thronnachfolger zu gebären.

Die Scheindebatte um den FDP-Vorsitz kann nicht darüber hinweg täuschen, dass in Deutschland eine Regierung an der Macht ist, die keinen Rückhalt mehr in der Bevölkerung hat.

"Mehr NETTO vom Brutto"

... dieser Spruch wird wohl in die Annalen der Deutschen Geschichtsbücher eintreten und als Pseudonym für Wahllügen stehen und damit Helmut Kohl mit seinen "blühenden Landschaften" zwar nicht ablösen, aber beweisen, dass die Lügen immer weiter gehen.

Deutschland steckt mitten in einer Regierungskrise. Sie wird nicht getragen von kleinen Scharmützeln zwischen den Regierungsparteien, sondern die Bevölkerung der Demokratie ist mit der Regierungsarbeit nicht einverstanden.


Die Bevölkerung läßt sich nicht länger damit Abspeisen, dass die Finanzkrise an allem Schuld ist, denn mittlerweile dürfte es klar sein, dass die Finanzkrise ebenfalls Hausgemacht ist. Die Flucht nach Vorne - in die EU hinein - war ein Rohrkrepierer. Mittlerweile brechen immer mehr Staaten unter dem finanziellen Druck zusammen und Deutschland hilft Irland, weil es sich selber damit hilft und seine Banken rettet. Die Deutschen könnten es schlicht und einfach nicht mehr ertragen, dass wir noch einmal unser Banken mit Milliarden stützen müßten.

... wenn Journalisten ihre neutrale Aufgabe den Interessen einer Regierung oder dem Kapital beugen, von dem sie abhängig sind, fließt grundsätzlich  immer Blut. Auch in den Jahren vor 1933 waren der Journalismus längst dort angekommen, wo die Regierung erst hin wollte. 


Quelle: http://politikprofiler.blogspot.com/2011/01/deutschland-steckt-in-einer.html

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Alternative Medien