Sonntag, 21. November 2010

Dr.Margrit Kennedy: Silvio Gesell's "Geldsystem ohne Zinsen und Inflation"

Dr. Margrit Kennedy - am 21.01.2010



Gegen Ende des 19. Jahrhunderts beobachtete Silvio Gesell, ein erfolgreicher Kaufmann in Deutschland und Argentinien, dass sich seine Waren manchmal schnell verkaufen ließen und einen guten Preis erbrachten, zu anderen Zeiten jedoch verkauften sie sich langsam und neigten zu geringeren Preisen. Er begann darüber nachzudenken und Gründe dafür zu suchen. Schnell verstand er, dass dieses Auf und Ab wenig mit dem Bedarf für seine Güter zu tun hatte oder mit deren Qualität, sondern fast ausschließlich mit dem Preis des Geldes auf dem Geldmarkt. Er begann diese Bewegungen zu beobachten und fand bald heraus, dass die Leute kauften, wenn die Zinssätze niedrig waren und dass sie nicht kauften, wenn diese hoch waren.

Dass es manchmal mehr und manchmal weniger Geld gab, lag an der Neigung der Geldbesitzer, ihr Geld auszuleihen. Wenn sie für ihr Geld weniger als 2,5% Zinsen erhielten, neigten sie eher dazu, es zu behalten und verursachten damit eine Verringerung der Investitionen, mit der Folge, dass Firmen zusammenbrachen und es weniger Arbeitsplätze gab. Wenn dann nach einiger Zeit die Leute bereit waren, wieder mehr Zinsen für Geld zu bezahlen, wurde es wieder zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise entstand wieder ein neuer wirtschaftlicher Zyklus. Anfangs gab es dann hohe Zinssätze und hohe Preise für die Waren, dann wurden mit langsam steigendem Waren- und vermehrtem Geldangebot die Zinssätze wieder niedriger und führten schließlich wiederum zu einem "Streik" des Kapitals.

Silvio Gesell erklärte dieses Phänomen damit, dass Geld im Gegensatz zu allen anderen Gütern und Dienstleistungen praktisch ohne Kosten zurückbehalten werden kann.



Wenn jemand eine Tasche voll Äpfel hat und eine andere Person das Geld hat, um diese Äpfel zu kaufen, so wird derjenige mit den Äpfeln in kurzer Zeit gezwungen sein, zu verkaufen, wenn er nicht seine Ware verlieren will, weil sie altert. Der Geldbesitzer jedoch kann warten, bis der Preis seinen Erwartungen entspricht. Sein Geld verursacht keine "Lagerkosten", im Gegenteil, es bringt ihm einen "Liquiditätsvorteil", d.h. mit Geld in der Tasche oder auf dem Bankkonto kann man warten bis der günstigste Zeitpunkt bzw. Preis für eine Ware erreicht ist.

Silvio Gesell folgerte: Wenn wir ein Geldsystem schaffen könnten, in dem das Geld ebenso wie alle anderen Dienstleistungen und Waren Lagerkosten verursacht (dabei müssten für diese Lagerkosten im Mittel 5% jährlich zugrunde gelegt werden, was genau den Zinsen entspräche, die im Laufe der Geschichte für Geld bezahlt wurden), dann würde es eine Wirtschaft frei vom Auf und Ab der Geldspekulation geben. Er schlug vor, ein Geldsystem so zu gestalten, dass das Geld darin "rostete", d. h. es sollte einer Benutzungsgebühr unterworfen werden.

Eine Umlaufgebühr ersetzt die Zinsen

1916 formulierte Silvio Gesell seine Idee einer "natürlichen Wirtschaftsordnung", die den Geldfluss sichert, indem Geld zu einer staatlichen Dienstleistung wird, für die Menschen eine Nutzungsgebühr entrichten. Statt denjenigen Zinsen zu zahlen, die mehr Geld haben, als sie benötigen, damit sie das Geld zurück in den Umlauf geben, sollen diese eine geringe Gebühr zahlen, wenn sie ihr Geld vom Umlauf zurückhalten. Diese Gebühr kommt nicht einzelnen zugute, sondern den aktiv am Marktgeschehen Beteiligten, die miteinander Austausch betreiben und die Akzeptanz des Zahlungsmittels gewährleisten.

Um diesen Gedanken besser zu verstehen, ist es hilfreich, das Geld mit einem Eisenbahnwaggon zu vergleichen, der ebenso wie Geld den Austausch von Gütern erleichtert.

Natürlich zahlt niemand demjenigen, der einen Waggon benutzt, eine Prämie (= Zins), damit er ihn entlädt, um ihn zurück in den Umlauf zu bringen, sondern der Nutzer zahlt eine geringe Gebühr, "Standgeld" genannt, wenn er den Waggon nicht entlädt. Das wäre im Grundsatz alles, was wir mit dem Geld tun müssten, um den Zins und seine negativen Folgen abzuschaffen.

Der jeweilige Benutzer bezahlt eine geringe "Parkgebühr" , wenn er das neue Geld länger behält, als für den Zweck des Austausches erforderlich ist.

Während heutzutage Zinsen einen privaten Gewinn darstellen, würde die Benutzungsgebühr für das Geld einen öffentlichen Gewinn darstellen. Die Gebühr müsste wiederum in den Geldkreislauf zurückgebracht werden, damit das Gleichgewicht zwischen dem Geldvolumen und Volumen der wirtschaftlichen Aktivität bestehen bleibt. Sie würde eine öffentliche Einnahmequelle darstellen, mit der die Kosten der Notenbank und des Geldumtauschs abgedeckt werden. Überschüsse gingen - wie heute auch - in die Bundeskasse und könnten für Schuldentilgungen zweckgebunden werden. Diese Änderung - so einfach sie auch scheinen mag - ist eine Lösung für die vielen Probleme, die durch den Zins und Zinseszins in der Vergangenheit und Gegenwart hervorgerufen wurden.

Silvio Gesell nannte dieses Geld, weil es zinsfrei war, "Freigeld". Dieter Suhr hat dafür in den letzten Jahren den Begriff "Neutrales Geld" geprägt, weil es allen dient und keinem einseitige Vorteile einräumt wie das heutige Geldsystem. Dieser Bezeichnung möchte ich mich anschließen. Ich verwende deshalb im folgenden den Begriff "Neutrales Geld", wenn ich über zinsfreie Tauschmittel spreche, die einer Nutzungsgebühr unterliegen. In der folgenden historischen Betrachtung benutze ich die zu der jeweiligen Zeit gebräuchlichen Bezeichnungen.

Um die Funktionsweise einer solchen Geldreform zu verdeutlichen, werden in den folgenden zwei Abschnitten historische Erfahrungen und heutige Lösungsansätze geschildert.

Erste Experimente mit zinsfreiem Geld

In den 30'er Jahren unternahmen die Anhänger der Gesell'schen Theorie - der Freiwirtschaft - einige Versuche mit zinsfreiem Geld, die die Richtigkeit ihrer Gedanken bewiesen.

In Österreich, Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweiz und den U.S.A. gab es Bemühungen, Freigeld einzuführen, um die Arbeitslosigkeit zu beheben.

Am erfolgreichsten erwies sich ein Versuch in Wörgl in Österreich.

Wörgl, mit etwa 3000 Einwohnern, begann zwischen 1932 und 1933 sich mit dem Thema Geldreform zu befassen. Der Bürgermeister der Stadt überzeugte die Kaufleute und die Verwaltung, dass sie viel zu gewinnen, aber nichts zu verlieren hatten, wenn sie ein Geldexperiment durchfuhren würden, so wie es in Silvio Gesell's Buch "Die natürliche Wirtschaftsordnung" vorgeschlagen wurde.

Die Einwohner stimmten zu, und so gab der Stadtrat 32.000 "Freie Schillinge" (d.h. zinsfreie Schillinge) heraus, die durch den gleichen Betrag von gewöhnlichen österreichischen Schillingen in der Bank abgedeckt wurden. Die Stadt ließ eine Brücke erbauen, verbesserte Straßen und investierte mehr Geld in Öffentliche Dienste. Sie bezahlte Löhne und Material mit diesem Geld, welches die Händler und Geschäftsleute in der Stadt akzeptierten.

Die Benutzungsgebühr für dieses Geld betrug 1% monatlich, also 12% im Jahr. Die Gebühr musste von demjenigen entrichtet werden, der die Banknote am Ende des Monats besaß. Sie wurde in Form einer Marke mit dem Wert von 1% der Banknote entrichtet, die auf der Rückseite der Banknote aufgeklebt wurde. Ohne diese Marke war die Banknote ungültig. Die geringe Gebühr bewirkte, dass ein jeder, der Freie Schillinge als Bezahlung erhalten hatte, diese so schnell wie möglich wieder ausgab, bevor er sein gewöhnliches Geld benutzte. Die Bewohner von Wörgl bezahlten sogar ihre Steuern im voraus, um das Zahlen der Gebühr zu vermeiden. Innerhalb eines Jahres waren die 32.000 Freien Schillinge 463 Mal umgelaufen und hatten auf diese Weise Güter und Dienstleistungen im Wert von (32.000 x 463 =) 14.816.000 Schillingen geschaffen.

Gerade zu jener Zeit, in der viele Länder Europas mit zunehmender Arbeitslosigkeit zu kämpfen hatten, verminderte Wörgl seine Arbeitslosenquote um 25% innerhalb dieses einen Jahres. Die vom Stadtrat eingenommene Gebühr betrug insgesamt 12% von 32.000 Freien Schillingen = 3.840 Freie Schillinge. Diese wurden für öffentliche Zwecke verwendet, d.h. für das Wohl der Gemeinschaft und nicht zur Bereicherung Einzelner.

Als sich dann über 300 Gemeinden in Österreich für dieses Modell zu interessieren begannen, sah die österreichische Nationalbank ihr Monopol gefährdet. Sie intervenierte beim Stadtrat und verbot das Drucken dieses lokalen Geldes. Trotz eines lang anhaltenden Streites bis vor das höchste österreichische Gericht, konnte weder Wörgl noch eine andere Gemeinde in Europa dieses Experiment wiederholen.

In Dieter Suhrs Buch "The Capitalistic Cost-Benefit Structure of Money" (Deutsch: "Die kapitalistische Kosten-Nutzen Struktur von Geld") berichtet Cohrssen von dem Versuch, das Konzept von Gesell 1933 im Rahmen des "Stamp Scrip Movement" (der "Marken-Geld Bewegung") in den U.S.A. einzuführen. Zu jener Zeit planten mehr als 100 Gemeinden, darunter mehrere große Städte in den U.S.A., das Geld, was ähnlich wie das "Freigeld" in Wörgl funktionieren sollte, einzuführen.

Das Arbeitsministerium, das Innenministerium und das Wirtschaftsministerium in Washington D.C. befassten sich mit diesen Anträgen, und obwohl keines von ihnen dagegen war, hatten sie nicht die Macht, die notwendige Erlaubnis zu gewähren. Zuletzt fragte Dean Acheson, der später Innenminister wurde, den wirtschaftlichen Berater der Regierung, Professor Russel Sprague, der an der Universität von Harvard lehrte, nach seiner Meinung.

Cohrssen erinnert sich eines Treffens mit ihm, welches sehr herzlich war und in welchem Prof. Sprague sagte, dass im Grunde nichts gegen die Herausgabe von Marken-Geld einzuwenden sei, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dennoch meinte er, ginge der Vorschlag weit darüber hinaus: Es wäre eine Maßnahme, die das amerikanische Geldsystem vollkommen umstrukturieren würde, und er hätte nicht die Vollmacht, eine solche massive Veränderung zu befürworten. Damit war die "Stamp Scrip" Bewegung zu Ende, ein Modellprojekt, welches wahrscheinlich zu einer wirklichen Geldreform geführt hätte.

Präsident Roosevelt verfügte am 04. März 1933, die Banken zeitweise zu schließen, und er verbot, irgendwelches Notgeld herauszugeben. Als Schlussfolgerung aus seinen intensiven Bemühungen schrieb Cohrssen: "Insgesamt können wir sagen, dass die technischen Schwierigkeiten, um eine Stabilität des Geldes zu gewährleisten, im Verhältnis zum mangelnden Verständnis des Problems sehr klein sind. Solange die Illusion des Geldes nicht überwunden wird, wird es praktisch unmöglich sein, die notwendige Geldstabilität politisch durchzusetzen."

Lösungsansätze heute

Grundlage einer Geldreform müsste die Erkenntnis eines großen Teils der Bevölkerung sein, dass wir das Geld auf seine Funktionen als Tauschmittel, Wertmaßstab und Wertspeicher oder Wertaufbewahrungsmittel beschränken müssen, wenn wir die Probleme lösen wollen, die seine jetzige Zusatzfunktion als Ware (und zwar die begehrteste unter allen) verursacht.

Die Umlauf- oder Nutzungsgebühr, die verhindert, dass Geld zurückgehalten wird, würde eine genaue Anpassung an die für alle Transaktionen notwendige Geldmenge notwendig machen. Wäre genug neues Geld für die Ausführung sämtlicher Transaktionen vorhanden, brauchte kein weiteres mehr in Umlauf zu gelangen. Somit würde das Anwachsen des neuen Geldes dem natürlichen oder qualitativen Wachstum und nicht mehr dem exponentiellen oder quantitativen Wachstumsverhalten folgen.

90% von dem, was wir heute "Geld" nennen, sind in Wirklichkeit Geldguthaben in Form von Zahlen in einem Computer. Deshalb würde bei dem jetzt üblichen giralen Zahlungsverkehr die Nutzungsgebühr nach Einführung des Neutralen Geldes sehr einfach zu erheben sein. Geldguthaben auf dem Girokonto, welche ihrem Besitzer jeder Zeit zur Verfügung stehen, würden z.B. mit monatlich einem halben Prozent belastet, also mit 6% im Jahr. Jeder, der auf seinem Girokonto mehr Neutrales Geld hätte, als er für Ausgaben im laufenden Monat benötigt, würde, um Verluste zu vermeiden, den Überschuss auf sein Sparkonto überweisen, wo es keiner Gebühr unterliegt.

Zwar würde Neutrales Geld den Besitzern auf dem Sparkonto keine Zinsen einbringen, jedoch behielte es seinen stabilen Wert, denn mit einem umlaufgesicherten Geld wird die wichtigste Inflationsursache entschärft (eine vernünftige Geldpolitik der Notenbank vorausgesetzt). Wer einen Kredit erhält bezahlt ebenfalls keine Zinsen, sondern, bis er das Geld ausgegeben hat, nur die Nutzungsgebühr (ca. 0,5% pro Monat) sowie eine Risikoprämie und Bearbeitungsgebühr, wie sie auch heute in jedem Bankkredit enthalten sind. Letztere betragen ungefähr 1,5% bis 2,5% der normalen Kreditkosten. Insgesamt würde sich somit praktisch sehr wenig ändern. Die Aufgabe der Banken bliebe weiterhin die Vermittlung von Geld.

Um ein Gleichgewicht zwischen volkswirtschaftlicher Leistung und der Geldmenge zu gewährleisten, würden die Banken - genau wie heute grössere Überschüsse an Neutralem Geld an die Zentralbank zurückgeben bzw. an andere Banken mit Geldbedarf transferieren. Schwankungen in der Nachfrage nach Krediten könnten über eine sehr niedrige Regelgebühr (Anreiz zum Leihen +1%, wenn zuviel Geld da ist, Gebühr von -1%, wenn zu wenig da ist) austariert werden. Diese Regelgebühr von +/-1% wäre aber nur temporär einsetzbar und nicht, wie heute, ein Mechanismus zur ständigen Umverteilung von Reichtum.

Die Hortung barer Scheine des neuen Geldes könnte auf elegantere Weise, als mit dem Aufkleben von Marken auf die Rückseite von Banknoten, verhindert werden. Man könnte z.B. Banknoten in Serien mit verschiedenen Farbmarkierungen und Größen drucken, von denen eine Serie ein oder zweimal im Jahr ohne Vorankündigung eingezogen würde, sodass niemand größere Mengen von Banknoten ohne Verlust horten könnte. Das wäre für den Staat nicht viel aufwändiger, als das Ersetzen von abgenutzten Banknoten durch neue, wie es heute üblich ist.

Es würde für die 80% der Bevökerung, die bei dem heutigen System draufzahlen, einen enormen Zuwachs an Verdienst (ca. 30 - 50%) bedeuten. Den 10% der Bevölkerung, die heute von dem System proftieren, würde zwar der Zuwachs ohne Arbeit verwehrt, aber dafür ein stabiler Geldwert geboten. Wie mit der bisher entstandenen Ungleichheit umgegangen würde (z.B. Versuch eines Ausgleichs über höhere Vermögens- oder Erbschaftssteuern), wäre dann eine weitere wichtige politische Frage, die allein durch die Veränderung des Geldsystems nicht beantwortet wird.

Was die Umlaufgeschwindigkeit angeht, so wird sie weniger von der Höhe der Umlaufgebühr bestimmt als von den Notwendigkeiten der Wirtschaft selbst. Zu bestimmten Zeiten, z.B. vor Weihnachten, wird es eine höhere Nachfrage nach Gütern geben, dann wird das Geld schneller umlaufen, mal wird es eine geringere Nachfrage geben, dann wird Geld langsamer zirkulieren, dabei braucht die Geldmenge insgesamt nicht unbedingt größer oder kleiner zu werden.

Durch die Einführung von Sparkonten, auf denen das Geld seinen Wert behält, kann man die Zahlung der Umlaufgebühr ausschalten. Das bewirkt, dass die Umlaufgebühr nicht zu einer vermehrten Geldausgabe führt, was unter ökologischen Gesichtspunkten fatal wäre. Im Gegenteil, die neue Stabilität von Neutralem Geld bietet eine größere Sicherheit als der mal schneller und mal langsamer sinkende Wert unseres heutigen Geldes und kann damit langfristig als Sparanreiz wirken. Das heisst, mit der Einführung des Neutralen Geldes passt sich die Wirtschaft den Bedürfnissen der Menschen an und nicht dem Wachstumszwang im Geldsystem.

Um den Geldwert innen- und außenpolitisch für alle nachvollziehbar stabil zu machen, könnte das Geld auf einen Warenkorb bezogen und abgesichert sein, der sich in erster Linie auf die Exportgüter der geldausgebenden Regionen oder Länder bezieht. Damit hätte jede(r) die Sicherheit, den entsprechenden Gegenwert für ihr/sein Geld bekommen zu können. Notwendig wäre diese Maßnahme bei einer richtigen Notenbankpolitik nicht.

Die oben beschriebene Geldreform - in großem Maßstabe durchgeführt - müsste von einer Land und Steuerreform begleitet werden. Ohne eine Landreform würde sonst überschüssiges Geld von der Bodenspekulation angezogen. Ohne eine Steuerreform, die uns zu einem anderen Umgang mit den Gütern der Natur bewegt, blieben die ökologischen Probleme bestehen.

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Quelle: www.mysnip.de

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