Donnerstag, 26. August 2010

Impfschaden nach 16 Jahren anerkannt





Meldung vom 16.08.2007


1991 wird die kleine C. aus einem Ostracher Teilort gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft.
Der dadurch entstandene Impfschaden ist dramatisch.
16 Jahre lang kämpfen die Eltern um Anerkennung. Jetzt gab ihnen das Sozialgericht Konstanz Recht.
C. ist ein fröhliches, normales Mädchen, das mit einem Jahr gehen und einige Worte
plappern kann. Das ändert sich schlagartig, nachdem C. mit 14 Monaten gegen Masern,
Mumps und Röteln geimpft wird. Sechs Tage danach wird sie unruhig, schreit in der
Nacht, stolpert immer häufiger, will nicht mehr gehen und stattdessen lieber getragen
werden. Außerdem zuckt C. im Bett zusammen und bekommt eine Mittelohrentzündung.
Die Eltern sind ahnungslos, haben zuvor noch nie etwas von Impfschäden gehört. Auch
der impfende Kinderarzt hat sie mit keinem Wort darüber aufgeklärt.
Das Martyrium geht weiter. Krampfanfälle, erste Zeichen von Epilepsie, kommen hinzu.
"Und sie hat die Nächte durchgeschrieen. Hoch und schrill. Niemand kann sich vorstellen,
was das bedeutet", sagt Vater G. Im Kinderkrankenhaus St. Nikolaus in Ravensburg wird
eine schwere Gehirnhautentzündung diagnostiziert und mit Cortison behandelt. Wieder
bekommen die Eltern keinen Hinweis auf einen eventuellen Impfschaden. Die
Entzündung verschwindet, Vernarbungen bleiben. Und eine Schwerstbehinderung, die
zeitlebens nicht mehr besser wird.
Den Hebel umgelegt
Dann sieht Vater G. zufällig eine Fernsehsendung über den Verband für Impfgeschädigte.
"Das hat den Hebel umgelegt." Er nimmt Kontakt auf. Ein Anwalt rät ihm, beim
Versorgungsamt einen Antrag auf Impfschaden zu stellen. Der wird abgelehnt, weil die
Familie nicht ausreichend das dokumentiert, auf was es ankommt, die ersten drei Wochen
nach der Impfung nämlich. G. macht in der Folge Bekanntschaftt mit unseriösen
Anwälten und wendet sich an den Sozialverband VdK. Das Sozialgericht Konstanz
schaltet aufgrund neuer Beweislage erneut einen Gutachter ein. Aber auch der kommt zu
dem Schluss, dass kein Impfschaden vorliege.
Freudentränen fließen
Die Dinge ändern sich, als G. über ein Internetforum die Bekanntschaft einer Familie aus
Rottenburg macht, deren Tochter die gleichen Symptome hatte. Sie vermittelt ihm den
Kontakt mit dem Tübinger Juristen Dr. Bernhard Giese (siehe auch unten stehendes
Interview), der seit 25 Jahren Medizinschäden begutachtet und ein absoluter Fachmann
für Impfschäden ist. Giese weiß, worauf es ankommt. Als das Sozialgericht Konstanz den
Impfschaden endlich anerkennt, liegen sich die Eltern weinend in den Armen. Auch C.
weint mit. Sie begreift, dass es um sie geht. Mehr weiß sie nicht.

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