Mittwoch, 30. Mai 2012

Es begann mit einer Lüge - Der NATO-Krieg gegen Jugoslawien

Deutschlands Weg in den Kosovo-Krieg

Es begann mit einer Lüge - so das Fazit der WDR-Dokumentation über den ersten Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach 1945.


Den Story-Autoren Angerer und Werth ist es gelungen, hochrangige Militärs bei Bundeswehr und NATO zu befragen, die an den Kriegsvorbereitungen unmittelbar beteiligt waren. Sie sprachen mit Beratern der US-Regierung, dem damaligen NATO-Sprecher Jamie Shea und mit Verteidigungsminister Rudolf Scharping. Vor allem aber unternahmen sie aufwendige Recherchen vor Ort im Kosovo. Herausgekommen ist: ein Lehrstück in Sachen Kriegspropaganda - made in Germany. "Im Kampf um die öffentliche Meinung spielte Scharping eine entscheidende Rolle" bescheinigt NATO-Sprecher Shea dem deutschen Minister. Und in der Tat: Zahlreiche neue Zeugenaussagen und bislang unveröffentlichte geheime Lageberichte aus Scharpings Behörde machen wichtige "Beweisstücke" zur Farce.


24. März 1999: Im italienischen Piacenza starten deutsche Kampfjets gegen Jugoslawien. Es ist der erste Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg - ein Tabubruch. Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärte im Fernsehen: "Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen eine friedliche Lösung in Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen." 
78 Tage führte die NATO dann Krieg gegen Jugoslawien - nicht nur mit Bomben! NATO-Sprecher Shea bringt es im Film auf den Punkt. "Dieser Krieg war auch ein Kampf um die Bilder." Nur aus einem Grund durften deutsche Soldaten am Krieg teilnehmen und der hiess: Abwendung einer humanitären Katastrophe. 


Doch war dieses Szenario - vor dem Bombardement der NATO - in Kosovo anzutreffen? Gab es die ethnischen Säuberungen wirklich schon vor dem Krieg? 


Heute sagt Norma Brown, enge Mitarbeiterin von OSZE-Chef William Walker: "Die humanitäre Katastrophe im Kosovo gab es erst durch die NATO-Luftangriffe! Dass diese die Katastrophe auslösen würde, wussten alle bei der NATO, der OSZE und bei unserer Beobachter-Gruppe." Der Krieg in Kosovo - geführt im Namen der Menschlichkeit - begann mit einer Lüge. Drei Jahre nach dem Krieg ist die Öffentlichkeit um einiges klüger.


Wie es gemacht wird. Ein kurzer Rückblick zur Auffrischung der Erinnerung, für diejenigen, die immer noch nicht begreifen, was gerade in Syrien passiert.


Rudolf Scharping, 17. Januar 1999: “In Racak hat vorgestern ein Massaker stattgefunden, bei dem 45 Albaner ermordet wurden. Der Nato-Rat war zu einer Sondersitzung zusammengetreten … Intern erwägen wir Maßnahmen, um die Bereitschaft der Nato zum Handeln zu unterstreichen … Nicht nur in Brüssel wächst die Zahl derer, die glauben, daß ein militärisches Engagement im Kosovo unausweichlich werden kann”


Joschka Fischer: Racak war “für mich der Wendepunkt.”


Ludger Volmer, Staatssekretär im Auswärtigen Amt: “Das Hinschlachten von Zivilisten durch die Serben im Januar in Racak erforderte eine deutliche Reaktion des Westens. Alle Analysen deckten sich in dem Befund, daß ohne Reaktion die Serben glauben würden, sie hätten nun freie Bahn für ihre Vertreibungs- und Vernichtungspolitik.”


US-Diplomat William Walker sagte: “Natürlich war die Episode in Racak entscheidend für die Bombardierungen.”


Natürlich, heute ist allgemein bekannt, dass das “Massaker von Racak” eine Lüge war. 1999, kurz nach dem Ereignis, war das auch schon bekannt, nur die Medien haben einfach so getan, als sei die Geschichte wahr. Die aufgetischte Geschichte war simpel: Böser jugoslawischer Diktator gegen heroische Freiheitskämpfer der UCK. Das gefälschte “Massaker von Racak” war entscheidend, um den Bombenkrieg der NATO in Gang zu bringen und die UCK-Terroristen an die Macht zu bomben. Dasselbe verbrecherische Spiel wird heute in Syrien gespielt, um die wahabitisch-salafistischen Terroristen dort an die Macht zu hieven!



Quelle: nocheinparteibuch.wordpress.com

Dienstag, 29. Mai 2012

Die Bilderberger - Das geheime Zentrum der Weltregierung

Konferenzsaal von Hotel De Bilderberg in Oosterbeek/NL - 1. Tagungsstätte des nach ihr benannten, geheimen Weltregierung.
In diesem Jahr wird sich die Bilderberger-Gruppe ab dem 31. Mai im amerikanischen Chantilly in der Nähe Washingtons treffen. Es ist das 58. Treffen und wird, wie immer, eine ausgesprochen wichtige Zusammenkunft sein. Unser USA-Korrespondent Webster G. Tarpley berichtet in den nächsten Tagen direkt aus Chantilly. Der Journalist offenbart uns schon jetzt Hinweise auf den nächsten US-Präsidenten, die die Bilderberger der Weltpolitik bereits im Vorfeld subtil vermitteln. 
Webster G. Tarpley
Zunächst ein Überblick über die Geschichte und die Mitglieder des elitären Zirkels. Die Bilderberger spielen seit sechs, sieben Jahrzehnten eine Sonderrolle im Kontext der Finanzoligarchie der westlichen beziehungsweise anglo-amerikanischen Welt. Das erste Bilderberger-Treffen fand 1954 statt, und zwar unter der Schirmherrschaft des Prinzen Bernhard der Niederlande, eigentlich Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, Gemahl der Königin der Niederlande. 1954 waren bewegte Zeiten: Gerade war der Koreakrieg zu Ende gegangen, der die endgültige Teilung zwischen Nord- und Südkorea herbeigeführt hatte. Zeitgleich mit der Beendigung des Koreakriegs hatte der Aufschwung in einigen europäischen Ländern begonnen. Der sowjetische Diktator Stalin war tot, die sowjetische Drohung schien nicht mehr so eminent. Die europäischen Staaten begannen, nach Unabhängigkeit zu streben.

All diese Entwicklungen hatten damals Prinz Bernhard der Niederlande und seine Freunde alarmiert. Der niederländische Premierminister, der Chef von Unilever International und weitere einflussreiche Persönlichkeiten trafen sich. Sie planten, eine Lobby zu gründen zugunsten des Atlantizismus. Denn sie hatten eine neue Gefahr des Antiamerikanismus, der NATO-Verdrossenheit, ausgemacht, der es nun etwas entgegenzusetzen galt.
Bestandteil der Bilderberger-Gruppe sind traditionell vor allem Finanzoligarchen oder jedenfalls deren Helfer. Einige Besucher kommen aus dem hohen Feudal-Lager, besonders aus dem Haus Oranien-Nassau, nach Auskunft einiger Kommentatoren soll es das reichste Herrscherhaus der Welt sein, falls es nicht die Engländer sind. Andere kamen aus Spanien, aus Padua und dem Haus Bourbon. Führende Medienvertreter waren darüber hinaus ebenso anwesend wie hochrangige Militärs, und selbstverständlich spielten auch führende Regierungsbeamte eine entscheidende Rolle.
Das Vorbild dieses Treffens dürfte einst das Clifton Set gewesen sein, das auf dem Landsitz der berühmten, reichen Astor-Familie stattfand. Hier formierte sich zwischen 1935 und 1941 eine Gruppe Adliger, die regelmäßig zusammentraf, um die Beschwichtigungspolitik gegenüber dem britischen konservativen Politiker Arthur Neville Chamberlain durchzusetzen. Da kamen unter anderem Lord Astor, Lord Jacob Astor, Lady Astor, Lord Halifax, der später britischer Botschafter in Washington wurde, und natürlich Neville Chamberlain selbst. Dieser Kreis bestimmte weitgehend die damalige Politik Großbritanniens, vor allem, was die Konservative Partei angeht.

Und das ist auch mehr oder weniger die Rolle von Bilderberg, nämlich als Clifton Set der ganzen transatlantischen Welt zu dienen. Bilderberg hat einige Tochtergesellschaften, eine besonders wichtige ist die Trilaterale Kommission, gegründet von David Rockefeller, Bilderberger-Veteran der siebziger Jahre.
Manchmal sind diese Treffen wichtiger, ein anderes Mal sind sie weniger relevant. Nachfolgend einige Beispiele wirklich entscheidender Operationen, die im Rahmen der Bilderberger-Treffen entfesselt worden waren. Da wäre der Nahostkrieg von 1973 und die erste große Erdölkrise indiesem Jahr.  Das Treffen fand im schwedischen Saltsjöbaden statt, die künstliche Verknappung des Rohöls soll auf dieser Konferenz beschlossen worden sein. Nach dem Sturz des Bretton-Woods-Systems vom 15. August 1971, nach der Freigabe der Wechselkurse, gab es zu viele Dollars in der Welt.  Es drohte eine plötzliche Abwertung des Dollar, und somit drohte auch der Verlust des Status des Dollar als Leitwährung für die ganze Welt. Die einzige Antwort darauf war, eine sofortige künstliche Nachfrage nach Dollars zu erzeugen. Die Nachfrage musste also erhöht werden. Doch wie macht man das? Natürlich durch einen Krieg und den so genannten arabischen Ölboykott.
Auf dem besagten Bilderberger-Treffen im schwedischen Saltsjöbaden trat Walter Levy auf, ein hoher Beamter aus dem State Departement, damals unter der Kontrolle Henry Kissingers. Dieser war schon in den fünfziger Jahren am Sturz des iranischen Präsidenten Mossadegh beteiligt gewesen. Die Bilderberger-Konferenz, die Walter Levy in Schweden abhielt, befasste sich mit einer Erhöhung des Erdölpreises um 400 Prozent! Damit war das Problem des überflüssigen Dollars weitgehend erledigt. Alle brauchten dringend die Währung, und die Nachfrage stieg. Und diese Dollars wurden danach recycelt als so genannte Petro-Dollars, von Saudi-Arabien und den Golf-Staaten bis zur US-amerikanischen Chase Manhattan Bank. Inhaber: David Rockefeller, Gastgeber so mancher ominöser »Elitetreffen«.

Notwendige Voraussetzung für die Erdölkrise war natürlich der Nahostkrieg. Henry Kissinger sorgte dafür, dass dieser Krieg rechtzeitig stattfand. Die Araber, die Marionettenregierungen in Saudi-Arabien  und anderswo hatten mit dem weitgehend rhetorischen Erdölboykott geantwortet. Europa ging damit in die schlimmste Rezession der Nachkriegszeit.  Aber der Dollar war gerettet.

Nächstes Beispiel: das Jahr 2006. Vielleicht eine ähnliche Situation wie 1954. Es gab eine Hasswelle in Europa gegen US-Präsident George W. Bush und seine neokonservativen Freunde. Das Bilderberger-Treffen fand im Mai 2005 am Tegernsee im deutschen Oberbayern statt. Die Mobilmachung Europas für einen Krieg im Nahen Osten stand auf der Tagesordnung. Es war die Hochsaison der Neocons. Zu dem Geheimtreffen erschienen der amerikanische Terrorismus- und Geheimdienstexperte und Wallstreet-Journalist Michael Ledeen, der Politiker Richard Perle, der Sicherheitspolitiker und Bush-Berater William LutiNATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer und andere. Auch Anders Eldrup aus Dänemark war dabei, damaliger Chef von DONG Energy, (Danish Oil and Gas A/S). Und dieser Anders Eldrup ist der Ehemann von Marita Eldrup, Chefin der auflagenstärksten dänischen Tageszeitungen Jyllands-Posten und Politiken.

Welch eine Überraschung, dass ausgerechnet diese beiden Zeitungen einige Monate nach dem Treffen die infamen Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hatten. Bis dahin waren die Spannungen der arabischen Welt vor allem gegen die USA, Großbritannien, Israel und Frankreich gerichtet gewesen. Aber jetzt kam es vor allem auch zu Attacken auf die Botschaften in Norwegen, Dänemark, Schweden und anderen kleineren europäischen Ländern. Es ging nun um die Mobilmachung Europas in dem Gesamtkonzept der NATO. Natürlich kann man nicht mit Bestimmtheit behaupten, dass die Mohammed-Karikaturen bei dem Bilderberger-Treffen wirklich thematisiert wurden.

Drittes Beispiel: US-Präsident Barack Obama. Obama ist durch die Trilaterale Kommission, das heißt die Bilderberger-Treffen, als Präsident sozusagen entworfen worden, frei nach dem MusterJimmy Carters. Dabei hat der polnisch-amerikanische Politikwissenschaftler Zbigniew Kazimierz Brzeziński eine Hauptrolle gespielt, ebenso David Rockefeller, Joseph Nye, Politiker und Erfinder des Begriffs der Soft Power, also der sanften Macht, und James Johnson, Mitglied des Lenkungsausschusses von Bilderberg, der von US-Präsident Obama aufgefordert worden war, er solle den Vizepräsidenten im Wahljahr 2008 bestimmen. Zwar flog Johnson nach kurzer Zeit wegen mehrerer Skandale raus, doch sorgte er noch dafür, dass Joe Biden diesen Posten bekam.

Natürlich sind all diese Leute nicht allmächtig. Man konnte unter anderem beobachten, dass Prinz Bernhard der Niederlande zum Beispiel dem Lockheed- Skandal zum Opfer gefallen war.  Das war während der Amtszeit von George Bush als CIA-Chef. Weitere Bilderberger, die unter Beschuss gerieten: der frühere bayerische Ministerpräsident Franz-Josef Strauß, ebenso musste  Lord Browne, damaliger Chef von BP, seinen Hut nehmen und sich vor Gericht wegen Meineides verantworten.

Auch der ehemalige IWF-Chef Strauss-Kahn, ein fleißiger Bilderberger, wurde durch eine gezielte Operation der US-Geheimdienste kaputtgemacht. Und der kanadische Pressemagnat  Lord Conrad Black sitzt noch heute in einem amerikanischen Gefängnis wegen finanzieller Vergehen. Rupert Murdoch, der australische Massenmedien-Chef mit weltweit verbreiteten Zeitungen und TV-Sendern,  schwebt derzeit ebenso in Gefahr.

Zum diesjährigen Bilderberger-Treffen in Chantilly, Virginia, hat sich eine Protestgruppe angemeldet. Die Frage hier lautet jedoch: Wie viele von den Demonstranten werden von den Bilderbergern selbst geschickt beziehungsweise kontrolliert werden? Ich schätze, nicht wenige.

Viele wichtige Fragen stehen im Raum, die bei diesem Treffen erörtert werden dürften, zum Beispiel: Wer kommt in den USA an die Macht? Obama oder Romney? Bislang war Barack Obama der Lieblingskandidat der Bilderberger-Gruppe. Doch ist seit Kurzem eine Neigung zu Romney erkennbar geworden.

Allein schon die Tatsache, dass das diesjährige Treffen im Marriott-Hotel, Chantilly, stattfindet, birgt eine gezielte Aussage: Die mächtige Marriott-Familie gehört den Mormonen an, und der Multimillionär Romney, ebenfalls Mormone, ist ein Vetter der Marriotts. Er heißt mit Vornamen eigentlich gar nicht Mitt, sondern Willard Romney, und der Name Willard stammt aus dem Marriott-Clan, nämlich von J. Willard Marriott, der der Begründer der Marriott-Gruppe International war.

Dass die Bilderberger also dieses Jahr in einem Marriott-Hotel tagen, könnte schon ein Anzeichen dafür sein, dass Mitt Romney der nächste amerikanische Präsident wird.

Fortsetzung folgt.


Menschenrechte: China übt scharfe Kritik an USA


China will seinen Ruf vor USA schützen

Der jüngste Bericht des US-Außenministeriums über die Menschenrechtslage in China ist in Peking auf scharfe Kritik gestoßen. Der Staatsrat der Volksrepublik reagierte mit seinem eigenen Bericht und warnte die USA davor, den Ruf anderer Länder zu beeinträchtigen, wie die chinesische Parteizeitung „Renmin Ribao“ am Montag schrieb.

Die US-Regierung habe in Bezug auf die Menschenrechte in China Fakten verdreht, so die Regierung in Peking. Über seine eigene Misere auf diesem Gebiet schaue Amerika jedoch hinweg. Ein krasses Beispiel dafür sei das „grobe und gewaltsame“ Vorgehen gegen die Occupy-Bewegung. Amerika habe kein Recht, als „Weltrichter in Sachen Menschenrechte“ zu agieren.

„Die USA sollten ihre eigenen Probleme auf diesem Gebiet ins Visier nehmen. Sie dürfen das Problem der Menschenrechte nicht politisch instrumentalisieren, um den Ruf anderer Länder zu beeinträchtigen“, schrieb die Zeitung weiter unter Berufung auf den chinesischen Regierungsbericht.

Es sei unzulässig, sich in innere Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen, um eigene strategische Interessen wahrzunehmen. Amerika müsse auf „Doppelstandards“ verzichten, aber auch auf die Versuche, die US-Hegemonie „unter dem Vorwand der Menschenrechte“ durchzusetzen, hieß es.

Nebenwirkung Tod - Ein ehemaliger Pharma-Manager packt aus

Pharmaindustrie erfindet Krankheiten zu vorhandenen Produkten!

Dr. John Rengen Virapen ist ehemaliger Manager von "Eli Lilly", einem der weltweit größten Pharmaunternehmen. Er hat ein Buch geschrieben mit dem Titel: “Nebenwirkung Tod: Korruption in der Pharma-Industrie”. Das Buch ist ein Bestseller und wurde bisher in 18 Sprachen übersetzt. Die Journalistin und Filmemacherin Anne Blumenthal interviewte Dr. Virapen über seine Zeit in der pharmazeutischen Industrie:


Sie haben viele Jahre in gehobener Position für die pharmazeutische Industrie gearbeitet und dann ein Buch über deren kriminelle Machenschaften geschrieben. Woher kam der Gesinnungswandel?


Die Einsicht kam, als mein Sohn im Alter von sechs Monaten geimpft werden sollte. Meine Frau war mit ihm in der Klinik gewesen. Meine Frau lehnte die Impfung ab, und dann hat die behandelnde Ärztin sie aus der Klinik geworfen und gemeint, dass sie hier nur geimpfte Kinder behandeln. Ich habe dann recherchiert und herausgefunden, dass diese Ärztin zusammen mit Pharmavertretern und Politikern in einem Komitee sitzt, das sich für Pflichtimpfungen einsetzt. Dann fing ich an nachzudenken, und meine ganze Karriere fiel immer mehr in sich zusammen. Ich musste mich fragen: Was habe ich getan? Ich war Teil dieses ganzen verbrecherischen Systems. Das, was heutzutage Medizin genannt wird, ist einzig und alleine ein Business, das mit Menschlichkeit und dem Hippokratischen Eid nichts mehr zu tun hat. Und diese Art von Business ist wie eine Krankheit, die von den USA aus alle anderen Länder der Welt angesteckt hat. Sie missbrauchen Frauen, Kinder und arme Menschen als Versuchskaninchen, einzig und alleine zu einem Zweck: Profit. Viele tausend Menschen sterben täglich an den Nebenwirkungen der Medikamente.


Geben Sie uns Beispiele für die kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie.


Der Profit der pharmazeutischen Industrie ist aufgebaut auf Lügen. Wenn bei Medikamenten gefährliche Nebenwirkungen festgestellt werden, dann werden diese vertuscht. Am Beispiel Prozac®, das in Deutschland unter dem Namen Fluctin® vertrieben wird, kann ich das verbrecherische Vorgehen aufzeigen: Zunächst gibt es einen Wirkstoff, das ist im Falle von Prozac® Fluoxetin. Bei der Erforschung von Fluoxetin stellte man fest, dass die getesteten Personen teilweise an Gewicht verloren. Das war ein sehr interessanter Effekt. Eine Zulassung für ein gewichtsreduzierendes Mittel zu bekommen, ist allerdings sehr schwierig und kostenintensiv, also strebte man an, Prozac zunächst als Antidepressivum zuzulassen und später die Zulassung auszuweiten. Fluoxetin beeinflusst die Serotoninbalance im Gehirn und soll zu einem ausgeglichenen psychischen Zustand führen. Während das Medikament zur Zulassung eingereicht wird, beginnt die PR-Maschine zu laufen: Es wird ein Bedarf kreiert. Für Prozac® suchte man sich dafür die Kinder aus, es wurden Anzeigen in Erziehungsmagazinen geschaltet, die versprachen, dass Eli Lilly an einem Medikament forscht, das es Kindern mit ADHS ermöglicht, einen geregelten Tagesablauf zu haben und ihr Potenzial voll zu entfalten. Zuvor schon hatte man über Jahre den Krankheitsbegriff ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) geprägt, der mittlerweile in Schulen und Kindergärten bekannt ist wie Schnupfen. Unruhige Kinder wurden zu Patienten und potenziellen Kunden gemacht. Hierdurch wurde ein Bedarf kreiert, der die Zulassungsbehörde unter Druck setzte; immer mehr Patienten und Ärzte fragten nach diesem Medikament. Die Zulassung für Fluoxetin zu bekommen, erschien allerdings aussichtslos, da führende Psychiater in Schweden, denen ich die Daten der klinischen Versuche zeigte, allesamt den Daumen nach unten zeigten. Ich stand mächtig unter Druck. 


Meine Firma erwartete von mir einen Blockbuster, und nun sollte das Ganze schon an der Zulassung scheitern. Die klinischen Studien, die wir zur Zulassung eingereicht hatten, wurden im Auftrag der Zulassungsbehörde von einem unabhängigen Experten beurteilt. Diesen Experten lud ich zu einem Abendessen ein, ich recherchierte seine Hobbies und Vorlieben. Ich machte ihm ein Angebot, und er schlug ein. Die Zulassung war somit in trockenen Tüchern. Ich hatte einen unabhängigen Experten gekauft, meine Firma erhielt ihre Zulassung, und Prozac® wurde weltweit der erste pharmazeutische Blockbuster, das heißt, es wird jährlich mindestens eine Milliarde Dollar damit umgesetzt. In den Beipackzetteln von Prozac® steht als Nebenwirkung: “Aggressive Verhaltensweisen, abnormes Denken, Suizidgedanken und Selbstmord”. Der Psychiater David Healy, der seinen Patienten Prozac® verschrieben hatte, bevor einer davon in einem grausamen Gemetzel seine Frau und sich selbst getötet hatte, wurde kritisch und begann zu recherchieren. Er kam zu dem Ergebnis, dass sich weltweit eine Viertelmillion Menschen, die auf Prozac® waren, versuchten umzubringen, 25.000 davon erfolgreich. Und dieses Medikament wird weiterhin millionenfach verkauft.


Ein weiteres Beispiel: Anfang 2009 hielt ich eine Rede in Belgien. Auch der belgische Gesundheitsminister war anwesend. Ich fotografierte heimlich die Unterlagen, die er dabei hatte, weil ich kein Französisch kann. Ich stellte hinterher fest: Es waren Unterlagen über Preisverhandlungen mit Glaxo Smith Wellcome (heute GlaxoSmithKline) bezüglich Tamiflu. Einige Monate später wurde die Schweinegrippe verkündet, gegen die man den zugelassenen Impfstoff schon in der Tasche hatte.
Also: die Pharmaindustrie erfindet Krankheiten zu vorhandenen Produkten. Ähnlich läuft es bei HIV/AIDS ab, aber das haben Sie ja selbst in Ihrem Film “I won’t go quietly” eindringlich dargestellt.


Wie konnten Sie 35 Jahre lang für solche Unternehmen arbeiten, ohne dass sich ihr schlechtes Gewissen geregt hat?


Um ehrlich zu sein, habe ich die Privilegien, in Fünf-Sterne Hotels zu übernachten, in den besten Restaurants zu essen, den guten Wein und die Frauen sehr genossen. Als Farbiger hatte ich nicht viel Auswahl und musste bei allem zweimal so gut sein wie meine weißen Kollegen.


Fühlen Sie sich schuldig? Was tun Sie gegen Ihr schlechtes Gewissen?


Glauben Sie mir: Ich habe viele schlaflose Nächte. Dann kam da dieser Ruf, den ich erhielt: “Fang an, deine Geschichte zu erzählen.” Und als ich damit anfing, habe ich mich damit selbst Stück für Stück rehabilitiert.


Warum stehen nicht mehr Menschen auf?


Es ist immer noch so, dass die Ärzte quasi Götter sind, denen blind vertraut wird. Das ganze System ist so aufgebaut, dass wir den Experten bedingungslos glauben.


Was kann getan werden?


Wir müssen anfangen, die Ärzte zu hinterfragen und aufhören, Medikamente zu nehmen, wir brauchen sie nicht. Es gibt nicht ein einziges chemisches Medikament, das von der Pharmaindustrie verkauft wird, dessen Nutzen höher ist als sein Schaden.


Und was tun Sie, wenn Sie krank sind?


Was heißt es denn eigentlich, krank zu sein? Wenn Ihnen erzählt wird, Sie sind HIV-positiv und werden irgendwann AIDS bekommen, sind Sie dann krank?


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Behandelt euch mit den Dingen und Substanzen, die Mutter Natur uns gibt. Wer auch immer unser Schöpfer ist, er hat etwas geschaffen, das so komplex ist, dass der menschliche Geist niemals in der Lage sein wird, diese Geheimnisse vollkommen zu durchschauen.


Sehen und hören Sie dazu den Vortrag von Dr. Virapen bei der Anti-Zensur-Konferenz:



Quelle: medizin-heute.net

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